Beiträge von tab

    Also meine normale Vorgehensweise wäre in dem Fall erst einmal, die Domain woanders zu registrieren und dann als externe Domain einzubinden. Normalerweise sollte es bei der Nutzung einer solchen Domain als externe Domain keine Einschränkungen geben. Obwohl das durchaus nicht selbstverständlich ist, einer meiner Webhoster lässt auch als externe Domains nur solche zu, die er auch selbst im Angebot hat. Hat mich bisher noch nicht gestört, habe die entsprechenden Domains dann halt woanders genutzt. Aber irgendwann frage ich dazu auch mal bei deren Support nach, denn einen wirklichen Sinn macht das m.E. nicht, es sind wahrscheinlich vermeidbare Ursachen, warum das dort nicht geht.

    Oh je, das alte Totschlagargument. Muss ich jetzt behaupten, dass netcup die steigenden Energiekosten für eine Gewinnsteigerung ausnutzt, nur weil andere Unternehmen teilweise solche Dinge tun bzw in der Vergangenheit schon getan haben? Oder, wenn ich das zwar bei netcup im vorliegenden Fall nicht glaube, aber natürlich nicht ausschliessen kann (wer außer netcup könnte das?), muss ich dann tatsächlich zwingend pauschal alle Unternehmen heilig sprechen, um nicht mit dem Totschlagargument angreifbar zu sein?

    Ich formuliere die Aussage von Bud jetzt einfach mal um

    Zitat

    Fairer Weise muss man dazu sagen, dass Unternehmen in der Allgemeinheit bekannte und vor allem akzeptierte Gründe gerne her nehmen, um die eigentlich nötige Preiserhöhung noch ein wenig weiter auszureizen, um ihren Gewinnanteil zu erhöhen.

    "Wir müssen eine Preiserhöhung vornehmen, weil jeder in Deutschland steigende Energiekosten hat."

    -> Die meisten Kunden nicken verständnisvoll

    (So geschehen z.B. bei den Benzin/Dieselpreisen vor noch gar nicht langer Zeit. Die Margen der Energieriesen sind durch die Verteuerung massiv gestiegen, der Staat hat es bezahlt, also letztlich die Gesamtheit der Steuerzahler.)

    Und den Rest formuliere ich jetzt mal etwas anders, die Bedeutung ist identisch:

    "Auch netcup ist ein gewinnorientiertes Unternehmen und kein Sozialkollektiv"

    Das dürfte unstrittig sein.

    "Deswegen kann ich nicht ausschliessen, dass auch netcup das so macht."

    Auch das dürfte unstrittig sein, denn wie sollte ich das ausschliessen können, ohne die Gewinnmargen von netcup vor der Preiserhöhung und hinterher zu kennen?

    Wenn mich das zu einem XYZ macht, dann bin ich eben einer.

    Selbst wenn netcup ein gemeinnütziger Verein wäre, könnte ich das nicht ausschliessen. Auch da werden oft Mitgliedsbeiträge - wenn man sie schon mal erhöhen muss - gleich so erhöht, dass man sie nicht im nächsten Jahr schon wieder erhöhen muss. Auch hier wird der "Gewinnanteil" erhöht, man bildet eben Rücklagen für die nächsten Jahre, damit man die Beiträge nicht jährlich anpassen muss, oder auch für mittelfristig geplante Anschaffungen.

    Nextcloud inkl. Collabora Server bedeutet, dass die entsprechende Nextcloud-App installiert ist, also kein separater Standalone Collabora Server?

    Ich sehe es auch so, dass hier die 4GB RAM zu knapp sein werden. Ich nutze für meinen Mailserver (ohne Nextcloud und Collabora) einen RS 1000 mit 8 GB RAM und 4 Cores, das funktioniert sehr gut und reicht dann auch mit aktiviertem Virenscanner, was mit 4 GB schon mal knapp werden kann. VPS 1000 dürfte ähnlich sein. Aber natürlich sende und empfange ich da auch nicht tausende Mails pro Stunde. Collabora ist schon auch nicht ohne, ebenso Nextcloud. Insofern würde ich da gefühlsmäßig entweder zu einem größeren Server (RS 2000) greifen oder Mail und Nextcloud/Collabora auf zwei Server aufteilen. Mit der Kombination, insbesondere mit Collabora, habe ich aber noch keine Erfahrungen gesammelt. Kommt aber natürlich auch darauf an, wieviele Teammitglieder da unter Umständen gleichzeitig mit Collabora zugange sind.

    PS: Ich hätte schwören können, dass man früher im Mailserver auch den Statistiken-Knopf hatte, um den Verbrauch dort zu sehen. Sehe ich aber aktuell bei mir nicht, sondern lediglich im Webserver.

    Den Statistiken Knopf gibts noch, aber ich weiss nicht, wer sich dieses UI ausgedacht hat. Wenn ich mit dem Autologin aus dem CCP auf dem Mailserver ankomme, dann hat man ja links in der Menüleiste nur "E-Mail". Und wenn man da z.B. draufklickt, dann passiert nichts. Aber wenn ich bei einer meiner E-Mail Adressen auf den Link klicke, komme ich in die Einstellungen der Adresse, links immer noch nur "E-Mail", aber ich sehe nach dem Klick ganz kurz andere Menüpunkte. Und wenn ich jetzt auf E-Mail klicke, dann sind plötzlich fünf Menüpunkte da:

    • Websites & Domains
    • E-Mail
    • Dateien
    • Statistiken
    • Konto

    Frag mich aber bitte keiner, was das ist, was da bei den Statistiken angezeigt wird. Ich schätze die Oberfläche ist einfach ein weiteres Plesk auf dem Mailserver, wo eben im Wesentlichen nur der Mail-Teil verwendet werden kann, allerdings auch der Datei-Manager. Sehr merkwürdige Konstruktion das Ganze.

    Bei jeden vernünftigen Mailclient kann man es einstellen, aber Outlook ist eben kein vernünftiger Mailclient. Welcher vernünftige Mailclient würde HTML mit MS Word rendern, das nur einen winzigen Subset von HTML und CSS versteht, anstatt mit einer Browser-Engine, die zumindest den Großteil davon versteht und halbwegs richtig rendert? Wenn es nur bei einem Mailclient nicht einzustellen geht, dann ist ja Hoffnung. Allerdings sicher nicht auf Selbstheilung. Du kannst dich dann ja auf den Ordner einigen, den Outlook unbedingt benutzen will - und die anderen Clients eben entsprechend einstellen, dass sie auch diesen Ordner benutzen. Im Webmail lässt sich das meines Wissens auch einstellen.

    Bein, das geht nicht automatisch. Ich habe einen Kunden, der schafft es mühelos, mit 3 Mailclients (Outlook, Livemail :rolleyes: und Apple Mail) jeweils 3 verschiedene Ordner für gesendete und gelöschte Mails zu erzeugen. Die sind natürlich alle auf dem Mailserver gespeichert. Wird dann halt etwas unübersichtlich in den Mailclients, wenn man alle IMAP Ordner abonniert. Aber ist ja nicht mein Mailclient. ^^;)

    Edit: Ach so, ganz vergessen, der Hoster ist in diesem Fall NICHT netcup.

    Da lief letztens schon ein Thread zu Plesk/Composer, soweit ich weiss ohne konkretes Ergebnis.

    Meine Idee zu dem Thema ist, um das Plesk Zeuch einen weiten Bogen zu machen und composer so zu verwenden, wie er gedacht ist. Nämlich in der SSH-Konsole. Ich habe bei mir im Webhosting /user/bin zu meinem Pfad hinzugefügt, den aktuellen composer (composer.phar) von der Website runtergeladen nach /user/bin, composer.phar umbenannt in composer und ausführbar gemacht (chmod +x composer). Somit kann ich composer in jedem Verzeichnis benutzen, die Installation von CraftCMS (Step 1 gemäß der CraftCMS Website) hat einige Sekunden gedauert und war erfolgreich. Jedenfalls sah das so aus wie dot im Screenshot. Fertig installiert habe ich jetzt nicht, weil ich es ja nicht gar nicht kenne und derzeit auch nicht brauche. Vermutlich wird es ratsam sein, vorher noch eine Datenbank für CraftCMS anzulegen über das WCP/Plesk. Soweit ich das verstehe, würde das Plesk/Composer Teil das aber auch nicht für dich übernehmen, sondern dich bestenfalls genauso weit zu bringen, wie ich nach wenigen Sekunden war, ohne mich mal wieder über Plesk aufregen zu müssen ;);( .

    Normal ist das in einem Shared Webhosting absolut nicht, jedenfalls nicht out of the box. Der Adressbuchserver muss zumindest installiert werden, siehe z.B. Baikal, Nextcloud, Owncloud ...

    Das andere Problem mit den teilweise nicht ankommenden Testmails ist wahrscheinlich das größere Problem. Es ist leider so, dass z.B. Microsoft gern und oft netcup auf einer oder mehreren seiner internen Blacklisten hat. Das betrifft zumindest die kostenlosen Microsoft-Angebote wie Hotmail usw.

    Keine Ahnung, ob man z.B. Baikal auf dem Webhosting installiert bekommt. Das wäre jedenfalls ein CalDAV/CardDAV Server, mit dem sich die Clients dann eben synchronisieren können müssen. Oder auch Nextcloud, das wäre aber Overkill, wenn man nicht noch andere Apps für Nextcloud nutzen will.

    Edit: Oder wenn ihr Google vertraut, könnte man eventuell mit einem Google-Konto ein entsprechendes Adressbuch (und ggf auch Kalender) verwalten, mit dem sich dann alle synchronisieren. Oder Microsoft, die haben meist sowieso schon alle Daten, direkt vom PC :D;(

    Soweit klar; aber wohin wird die USt. eines Kunden aus Land X abgeführt; an das zuständige Unternehmensfinanzamt in Karlsruhe od. Nürnberg, ... wohl nicht, oder doch?

    irgendwie ist es ja doch nicht wirklich durchschaubar, weil ich bei div. Bestellungen aus Dtl. ganz normal die 19% USt. von Dtl. habe; und bei anderen hingegen 'meine' 20%; von daher würd es mich interessieren, wieso es mal so und mal so gehandhabt wird;

    CmdrXay ja das machen sogar einige; die haben einen Bruttopreis, und je nachdem welche USt. berechnet wird, ist es mal mehr mal weniger in der Kassa;

    od. sie berechnen allen - Kunden aus der Schweiz genauso wie aus Dänemark od. Österreich - die 19% USt. wie Absatz darüber;

    Es gibt eine EU-weite jährliche Lieferschwelle von 10.000€ für Auslandsverkäufe. Wer darunter bleibt, führt Umsatzsteuer grundsätzlich in seinem Land ab. Wer darüber hinauskommt, muss die Umsatzsteuer dort abführen, wohin die Waren verkauft werden und sich dementsprechend in allen Lieferländern registrieren und dort auch Umsatzsteuervoranmeldung usw machen. Das heißt praktisch, dass nur kleinere Händler beim Verkauf ins Ausland deren heimischen Umsatzsteuersatz (hier 19%) berechnen, während größere Händler über die Schwelle kommen, somit in Österreich Umsatzsteuer (20%) abführen müssen und dir somit natürlich auch den österreichischen Satz draufhauen. Damit soll kleineren Betrieben eben der Aufwand mit der in allen Lieferländern separat abzuführenden Umsatzsteuer erspart bleiben.

    Bingo, da habe ich gerade ein Webhosting gefunden mit diesem Mailserver und da ist sogar eine E-Mail-Adresse angelegt. Jetzt fehlt mir nur noch MacOS um es zu reproduzieren.

    Mit Thunderbird unter Windows 11 kann ich das nämlich nicht. IMAP klappt hier sowohl mit STARTTLS (Port 143)als auch mit SSL/TLS (Port 993). Mails versenden und empfangen kann ich mit der E-Mail-Adresse auch. Vielleicht war es ja nur ein vorübergehendes Problem. Oder ein MacOS spezifisches.

    Schau mal in die Datei /conf-options/phpversion.readme

    Also, wer die Default-Version nicht alle 5 Minuten ändern will, ...

    Einen Windows Server abzusichern ist doch ganz einfach in der Umgebung. Zweiten RS mit einer Firewall und am besten dazu noch eine WAF. Dann einmal ein CIS hardening und damit sollte man das laufen lassen können (die SecPol könnte man ggf. auch schon offline erstellen). Wenn man noch eine Zentrale Kiste für Logfiles usw. betreibt, ist man richtig gut aufgestellt.

    Ja, so scheint der TE das wohl von Anfang an geplant zu haben. ;)

    Nur weil irgendetwas wenig kostet, ist es noch lange nicht ungefährlich. Und weil etwas potentiell gefährlich ist, muss es deswegen nicht teuer sein. Du kannst dir für kleines Geld Chemikalien besorgen, mit denen auf ziemlich einfache Weise gefährlicher Sprengstoff hergestellt werden kann.

    Um auf das konkrete Beispiel Rootserver zu kommen - vernünftig abgesichert ist der RS für niemanden gefährlich. Und falls doch - z.B. bei neu entdeckten und somit nicht gefixten Sicherheitslücken im Betriebssystem oder in verwendeten Tools - dann wird dir niemand etwas anhängen, wenn du bei der Absicherung gewisse Mindeststandards erfüllst, also z.B. das Betriebssystem und die sonstige verwendete Software aktuell hältst, dafür sorgst, dass brute force Angriffe keinen Erfolg haben, deine installierten Services vernünftig konfiguriert sind usw. Also einen Mailserver vielleicht nicht gerade als open relay von jedem nächstbesten Spammer benutzen lassen und anderes mehr.

    Wie dem auch sei, ich drücke dir die Daumen, dass du vom kleinen Jungen zum Erwachsenen wirst, bevor die bösen Jungs aus dem Internet deinen Server übernehmen und damit soviel Schaden anrichten, dass du es hinterher bitter bereust. Falls dein Server eins meiner Subnetze auf diverse Blacklists bringt, wäre das für mich ein wenig unangenehm, aber ich wüsste mir schon zu helfen. Der einzig Verantwortliche, der hinterher die Scherben wegräumen und für die entstandenen Schäden Schadenersatz leisten müsste, wärst letztlich du. Insofern wünsche ich dir viel Glück, du wirst es vermutlich brauchen.