Hach, wie ich das liebe, dass man in derartigen Foren immer direkt eins mit der Keule übergebraten bekommt, wenn man nicht annähernd das Wissen mitbringt, das erforderlich wäre, um die Fragen, die man hat, erst gar nicht stellen zu müssen...
Nun, Du hast hier einiges an Halbwissen in den Mixer geworfen, und der Cocktail daraus trifft die Geschmacksnerven wie ein Blitz.
1. WCP ist das Webhosting Control Panel - damit steuert man die Hosting-Produkte von netcup. WCP ist ein modifiziertes Plesk.
2. OpenVPN läuft bei netcup für gewöhnlich nur auf virtuellen Maschinen - also auf den RS oder VPS-Serien, wenn man von den dedizierten Servern und managed Servern einmal absieht.
3. Es gibt tatsächlich Zusatzprodukte, die virtuelle oder physische Netzwerkadapter und/oder zusätzliche IP-Adressen bereitsstellen - Du findest sie unter https://www.netcup.de/vserver/root-server-erweiterungen.php (Hardware) oder https://www.netcup.de/professional/m…weiterungen.php
4. Dass für Deinen Anwendungszweck eine der Erweiterungen gem 3. notwendig wäre, darf bezweifelt werden.
5. Du könntest ja auch Deinen Techniker vorschicken, um die Fragen zu klären.
6. Der Vergleich mit IPMI hinkt etwas. Das Servercontrolpanel (SCP) ist ein Webinterface, das die Funktionen von libvirtd ansprechen dürfte. Es ermöglicht, dass Du Bootmedien einbindest, Backups/Snapshots erstellst, Feintuning machen und VLANs (soweit gebucht) einbinden kannst, sowie die Statistiken anzuzeigen.
Ich verstehe, dass das zum Teil Neuland ist, aber dafür gibt es ja auch das Wiki https://www.netcup-wiki.de/wiki/Hauptseite.
Wenn meine Mitposter hier die Fassung verloren haben, liegt es eventuell auch daran, dass wir hier in diesem Kundenforum zu Zeiten, wo Schulferien sind, teilweise mit haarsträubende Fragen konfrontiert werden. Vieles davon ist sicherheitstechnisch bedenklich, und nicht selten bekommen wir den Eindruck, dass Menschen, denen einfach grundlegende IT-Kenntnisse fehlen, sich schnell einmal einen billigen Server nehmen und kurz darauf auch schon wegen des Missbrauchs eines Dienstes (Spam, Filesharing, Mining) wieder gesperrt werden. Das ist auch für uns andere Kunden höchst unangenehm, weil etwa Microsoft eine gewisse Tendenz hat, Blacklists zu setzen, die den gesamten IP-Bereich von netcup vom Mailversand aussperren, selbst, wenn es sich um legitime Aussendungen handelt.