Ich habe in meinem Heimnetzwerk folgendes Problem:
Seit ein paar Wochen schlägt die TLS Verbindung zu einem Microsoft Teams API Server fehl, wenn im Client eine MTU von 1500 eingetragen ist.
Stelle ich diese auf 1492, kann die Verbindung aufgebaut werden.
Nun weiß mein PPPoE Client, dass die Verbindung nur 1492 Bytes breit ist.
Eigentlich sollte über PathMTU der Linux Client darüber auch Bescheid wissen.
Router: RB4011iGS+5HacQ2HnD mit RouterOS 7.16.1 (PPPoE Client)
Modem: FritzBox 7530 AX mit FritzOS 8
Client: Arch Linux / Chromium / Firefox
Betroffener Server: https://api-emea.flightproxy.teams.microsoft.com/api/v2/epconv
Daher einige Fragen:
- Ist das ein Problem seitens Microsoft, dass da der eine Server streikt und random die Verbindung nicht zustande kommt? (Vorher ging es ja auch)
Wenn nein:
- Fehlen auf dem Router (PPPoE Client) oder auf dem Linux Client irgendwelche Pakete oder Configs für PathMTU?
- Blockiert eine Firewall PathMTU?
- Spielt das VLAN Tag eine Rolle in der MTU?
Ziel ist es, eine funktionierende PathMTU Infrastruktur zu haben, ohne bei jedem Interface die MTU konfigurieren zu müssen, und gleichzeitig jedes Netzwerkziel mit der höchstmöglichen MTU anzusprechen.
z.B. verhindert das ja Jumbo Frames, falls ich mal welche nutzen möchte im 10 GBit/s Netzwerk.