Beiträge von [netcup] Alexander W.

    Hallo zusammen!

    Also nochmal vielen Dank von Olis und meiner Seite für das (überraschend) zahlreiche Erscheinen. Einige von euch hatten echt einen langen Weg und es ist nicht selbstverständlich, dass man diesen Weg auf sich nimmt.

    Es war wirklich ein toller Community Event und hat wirklich viel wertvollen persönlichen und beruflichen Austausch gebracht. Vor allem konnte man auch beobachten, dass sich viele von euch untereinander ausgetauscht haben.

    Besonders schön bei solchen Events ist immer zu sehen, dass sich hinter einem Forum Alias immer ein Mensch befindet (das gilt auch für Geschäftsführer :p) und da hat einem das Event gut dran erinnert :)

    Danke übrigens an Bud und Win98SE4ever für eure Erfahrungsberichte und das wertvolle Feedback - wir lassen das natürlich einfließen (und alles Feedback, das noch kommen sollte).

    Liebe Grüße

    Alex

    Danke erstmal für die netten Worte bisher. Das Thema ist mir durchaus ein Anliegen, denn es ist kein Einzelfall. Die Vorgehensweise von Broadcom ist sehr ähnlich zu jener von Microsoft, nur halt so als würdest du sie auf Wish bestellen...

    So sehr ich kritisch auf die Abhängigkeiten von den USA und anderen Nationen schaue: Ich sehe im VMware- / Broadcom-Fall nur begrenzt das Thema einer Europa-Verwundbarkeit bzw. fehlenden Resilenz: Man kann sich ein ähnliches Szenario auch durchaus bei einem europäischen Konzern vorstellen, der eine zugekaufte Produktlinie "bereinigt" bzw. seinem Geschäftsmodell anpasst.

    Die Unabhängigkeit von Europa ist definitiv verbesserungswürdig, hier aber das falsche Framing...

    Du hast recht, ich würde es nur gerne ergänzen um die Erfahrungen, die ich gemacht habe. Ich bin aber eines besseren belehrt worden. In Europa habe ich den EUGH als höchste Instanz. Das gilt nicht für Unternehmen außerhalb Europas. In Europa kannst du deine Rechte wirklich verteidigen - auch wenn du nicht unendlich reich bist. In den USA kannst du das nicht. Da kann dich ein Unternehmen allein mit den Klagen in den Ruin treiben.

    Ach was, sowas läuft nach dem Motto: "Verklag mich doch!" Vielleicht sollte man darüber nachdenken die Produkte solcher Konzerne in Europa zu verbieten. Ok, da wären wir dann sehr schnell wieder beim Thema extreme Abhängigkeit. Sag mal unseren Verwaltungen oder unserer Industrie, sie dürfen keine MS-Produkte mehr verwenden, den Aufschrei würde man bis Redmond hören.

    Verbieten hilft eh nicht wirklich was. Wir wollen ja auch Wettbewerb. Ich würde mich freuen, wenn diese Unternehmen sich auch wirklich an die rechtlichen Rahmenbedingungen halten. Dann wär schonmal viel gewonnen...

    Der Praktikant, da raus kam das er die Zugangsdaten von [netcup] Alexander W. gefunden hat, fleißig im Forum posted sowie neue Produkte einführt... ;)

    Wenn der echte [netcup] Alexander W. mal 2FA aktiviert, dann bin ich geliefert.

    —

    Ach, die handgeschriebenen Karten waren nur das i-Tüpfelchen!

    Jede Tasse konnte, bevor sie versendet wurde, mit den anderen Tassen freiland spielen, wurden händisch verpackt, geweiht, mit Liebe versehen und vor der Übergabe an den Postboten erhielt jede Tasse noch eine individuelle Umarmung eines Team Mitglieds! <3

    Liebe Leute,

    bitte versuchen wir hier das Thema zu wechseln.

    Solche Diskussionen sind immer sehr emotionsgeladen. In diesem Forum hier wird man dazu mit Sicherheit keinen Konsens untereinander finden.

    Aus unserer Sicht (als Unternehmen) haben wir aus dem Grund einen Ethikrat aus internen und externen Leuten zusammengestellt, um solche Themen bestmöglich von allen Seiten zu beleuchten. Geleitet wird dieser Ethikrat von einem Professor für Wirtschaftsethik an der WU in Wien.

    Liebe Grüße

    Alex

    Hallo zusammen,

    vielen Dank für eure Geduld, es hat etwas länger gedauert. Aber hier ein paar Details.

    Also ... wir haben uns jetzt ein paar Gedanken zum Thema DNS(SEC) gemacht.

    Zum Hintergrund:

    DNS ist bei uns über die Jahre stark gewachsen. Damit alles stabil läuft, haben wir viele Dinge angepasst, optimiert und erweitert. DNSSEC ist im Laufe der Zeit dazu gekommen.

    Gerade bei DNSSEC gibt es viele Cornercases, die man beachten muss. Registries arbeiten teilweise unterschiedlich, dann gibt es immer wieder Änderungen in den Prozessen und Schnittstellen.

    Neue TLDs kommen hinzu, neue Features, Security-Erweiterungen etc. etc.

    Kurzum, das Thema "DNS" ist im Kern super stabil und zuverlässig, hat aber auch seine Schwächen in der Architektur, was man insbesondere bei DNSSEC in Einzelfällen merkt.

    Unsere Handlungsoptionen:

    Wir hatten nun also die Möglichkeit, uns entweder für

    a. einen Quick-Fix oder

    b. eine Neuentwicklung

    zu entscheiden.

    Ursprünglich wollten wir mit Option (a) weitermachen bzw. hatten schon damit begonnen. Wir haben dann allerdings abgebrochen und uns für eine Neuentwicklung entschieden. Ganz "neu" ist es allerdings nicht, da wir schon einen großen Teil der neuen Technologie einsatzbereit haben.

    Entscheidung:

    Konkret bedeutet das, dass wir uns jetzt mit Hochdruck auf die Implementierung einer neuen DNS-Lösung konzentrieren, von der ein beträchtlicher Teil bereits funktioniert und nun angepasst und integriert wird.

    Wir werden auch ein neues, hübscheres Interface (das ehrlich gesagt auch längst überfällig ist) parallel zum jetzigen DNS Interface entwickeln und online stellen. Ihr werden dann auch die Möglichkeit bekommen, kontrolliert auf die neue Lösung umzusteigen. Nach 1-2 Jahren werden wir dann die derzeitige Lösung komplett abschalten.

    Zeitplan:

    Ende Q1 2024 (Live Betrieb)

    Das ist zugegebenermaßen ein sportliches, aber ein durchaus realistisches Ziel.

    Ich bitte euch noch um ein wenig Geduld, damit wir das Thema DNSSEC & DNS im Allgemeinen sauber und zukunftssicher gestalten.

    Liebe Grüße

    Alex

    Ein solcher Rückstau, sowie die Anzahl der notwendigen Buchungen ließe sich, Pardon, wenn ich mich beharrlich wiederhole, mit einem Guthabensystem verringern. Ich weiß ja nicht, ob Eure firmenkontoführende Bank pro Buchungszeile verrechnet oder dies pauschaliert, aber Buchungsentgelte können bei Banken schon einmal eine Lawine kosten.

    Nebeneffekt des Guthabensystems wäre üblicherweise, dass die Guthaben ja nicht gegenüber dem Kunden verzinst werden müssen, wohl aber vom Unternehmen in einer Weise veranlagt werden können, dass es auch etwas abwirft. (mE: Rückstellungen) Bei Beendigung der Kundenbeziehung oder auf Anfrage müssten Restbeträge nur nominell zurückgezahlt werden.

    Wenn man aber justament kein Guthabensystem möchte, dann wäre vielleicht die Umstellung auf monatliche Rechnung für bestehende Kunden mit guter Zahlungsmoral eine Lösung. So würde nur am Ende des Monats eine Gesamtrechnung gelegt werden und in der Folge auch nur eine Buchung veranlasst werden, die dann wahrscheinlich auf über dem 50 Cent-Limit der Kreditkarte läge.

    :/?(

    Ich glaube so ganz klar haben wir das noch nie gesagt:

    Wir wollen ein Guthaben System und werden auch eines haben, aber ein bisschen brauchen wir noch. :)