Beiträge von voja

    Aber was will Lieschen Müller mit einem /56er oder /64er Netz?

    Lieschen Müller braucht auch keine eigene IPv4-Adresse. ? Größere IP-Netze brauchst Du für den entsprechenden Anwendungsfall. Als letztes Glied in der Kette kriegst Du dann vielleicht nur Deine dedizierte IPv6 Adresse im Plesk.

    doch der Fehler ist in der Definition des IPv6 Protokolls ...

    Soll ich jetzt wirklich fragen warum?

    /64 ist die kleinste Einheit, bei der alle IPv6 Mechanismen noch funktionieren. Da /56 oder /48 verwendet werden sollten, besteht darin aber auch kein Problem.

    @OliverN Letztendlich musst Du entscheiden, was sinnvoll ist. Ich setze für recursive Resolver grundsätzlich auf unbound. Entweder bekommt jede VM den unbound installiert, mit Fallback auf die Default Nameserver, wenn unbound down geht, oder das Hostsystem hat den unbound installiert und alle VMs gehen darauf. Das ganze ist dann im Monitoring drin.

    Eine vorgefertigte Lösung für PowerDNS habe ich da nicht parat. Wenn du die Verfügbarkeit weiter erhöhen willst, wäre es auch gut sich vorher in dnsdist einzulesen, diese Software wird bevorzugt vor den eigentlichen recursive Resolver gesetzt. Ich habe diesen Plan aufgegeben, da ein Setup mit unbound für mich einfacher zu verwalten ist.

    Edit: wie der Failover aussieht, hängt vom endgültigen Setup ab. Darüber würde ich mir später Gedanken machen. Bei der Frage nach der TTL wirfst Du wieder authorative und recursive DNS durcheinander. Für das recursive Resolving werden IPs verwendet, es gibt daher keinen Hostnamen mit TTL.

    Wenn Du interne Resolver betreiben willst, kannst Du die alle nur ans vLAN binden lassen und gut ist es. Das geht auch mit den bestehenden Servern, wenn der authorative DNS nur an die öffentlichen IPs bindet. Um Probleme mit der Namensauflösung der Clients zu verhindern, kannst Du mit keepalived auf dem vLAN den Resolver auf einer IP betreiben.

    Nochmal zum IPv6 Thema:

    Ja klar kann ich mir mit Tunnelbroker v6 holen. Aber zu welchen Preis?

    Dann habe ich im besten Fall +5ms Delay und meine Bandbreite bricht um fast 50% ein.

    Und das ist es mir nicht unbedingt wert.

    Wenn Du nativ IPv6 hast, brauchst Du natürlich keinen Tunnelbroker. Wenn Dir die Bandbreite zu gering ist, kannst Du Dir selber den Endpunkt aufsetzen, dann kriegst Du genug Durchsatz hin. Bzgl. Bandbreite hatte vor vor nativ IPv6 keine Probleme. Hatte HE als Tunnelbroker am Laufen.

    warum nicht?

    genau das wird oft in Firmenumgebungen in denen f. das lokale LAN ebenfalls eine DNS-Auflsg. eingerichtet ist, praktiziert;

    fälschlicherweise meiste eine Subdomain von .local¹ f. welche dieser authoritativ ist, und eben auch Caching Resolver f. das Internet;

    und genau das mache ich bei mir zu Hause auch, allerdings mit einer .home.arpa² Domain, und auch rDNS f. die lokalen RFC 1918 IPs bzw.

    IPv6-Adressen vom /64-Prefix meines HE-Tunnels;

    Es kann sehr leicht zu Fehlern in der DNS Auflösung führen, wenn man nicht weiß was man tut. Nicht unsonst haben viele DNS Server auf zwei Pakete für authorative und rekursive Resolver umgestellt. Das schließt diese Fehler aus.

    Es spricht wenig dagegen in einem recursive Resolver, wie z.B. unbound, lokal andere Antworten auszuliefern. Das ist in der Tat gängige Praxis. unbound ist dann aber nicht für echte Domains authorative.

    Du solltest nie authorative Server und recursive Resolver mischen. Das erste löst IPs zu Deinen Domains auf, das zweite alle Namen aus dem Internet.

    Failover Lösungen klingen nach authorative Server. Wenn Du jetzt Failover via DNS machen willst, musst Du Dir überlegen wie die Änderung der IP-Adresse funktioniert, wenn Dein DNS-Server down ist. Für so ein Szenario bietet es sich nicht an den authorative DNS auf dem selben Server wie die Applikation selbst zu betreiben. Da wäre es besser die Netcup DNS zu verwenden mit niedriger TTL und ein Script dass die Änderung macht. Besser passen würde auch eine Netcup Failover IP oder ein externer Dienstleister der Dir das alles abnimmt.

    Und der hat Probleme mit Patronen von Drittanbietern? Füllstandsabweichung oder etwas „ernsteres“?

    Obwohl noch Tinte drin ist (voll/halbvoll) hat er nicht mehr aufgehört auf einen Patronenwechsel zu bestehen. Mit Original Patronen gibt es diese Zicken nicht.

    Da Brother MFC verschiedene Baureihen sind (die nicht zwangsläufig alle von Brother stammen, AFAIK), kann es gewaltige Unterschiede geben.

    Die MFC gibt es als Laser- und Tintenstrahlgeräte... wovon sprechen wir da jetzt?

    Ich habe einen MFC-J5320DW, der ist schon älter. Ein Tintenstrahldrucker, sonst hätte ich die Patronen nicht erwähnt.

    Ich habe auch noch einen alten HL-5040, der trotz Tonerwarnung ewig weiter gedruckt hat. Der ungeöffnete Ersatztoner muss auch noch irgendwo sein.

    voja Mit was hast du den PowerDNS Cluster aufgebaut? Einfach mehrere Installationen mit Zugriff auf die selbe DB und die PDNS mit Master/Slave?

    PowerDNS-Admin finde ich bisher sehr angenehm. DNSSEC macht mir da noch Probleme aber das scheint theoretisch auch zu gehen

    Ich habe einen Master PowerDNS der Schreibzugriffe auf die MySQL Datenbank machen darf. Der ist für die Signierung der Zone zuständig. Die MySQL-Datenbank wird auf vier Slave DNS repliziert (mit TLS, da die Server auf mehrere Standorte verteilt sind). Die MySQL Slave Datenbank ist read-only (my.cfg read-only = 1).

    Ich habe einen PowerDNS Cluster mit MySQL Replikation am laufen. Ich verwende kein GUI sondern nur die Kommandozeile mit pdnsutil edit-zone. Die GUIs sind bei mir alle durchgefallen, da sie teilweise üble Bugs hatten oder das mit dem DNSSEC nicht hin bekommen haben.

    Code
    sysbench fileio --file-test-mode=rndrw prepare
    sysbench fileio --file-test-mode=rndrw run

    Habe sonst die Standard-Einstellungen genutzt, da ja in erster Linie der Vergleich interessant ist.

    Vielen Dank schon mal für anfallende Test-Ergebnisse!

    Ich musste --test=fileio nutzen. Der Prepare hat leider keine Datenrate ausgespuckt: