@OliverN Letztendlich musst Du entscheiden, was sinnvoll ist. Ich setze für recursive Resolver grundsätzlich auf unbound. Entweder bekommt jede VM den unbound installiert, mit Fallback auf die Default Nameserver, wenn unbound down geht, oder das Hostsystem hat den unbound installiert und alle VMs gehen darauf. Das ganze ist dann im Monitoring drin.
Eine vorgefertigte Lösung für PowerDNS habe ich da nicht parat. Wenn du die Verfügbarkeit weiter erhöhen willst, wäre es auch gut sich vorher in dnsdist einzulesen, diese Software wird bevorzugt vor den eigentlichen recursive Resolver gesetzt. Ich habe diesen Plan aufgegeben, da ein Setup mit unbound für mich einfacher zu verwalten ist.
Edit: wie der Failover aussieht, hängt vom endgültigen Setup ab. Darüber würde ich mir später Gedanken machen. Bei der Frage nach der TTL wirfst Du wieder authorative und recursive DNS durcheinander. Für das recursive Resolving werden IPs verwendet, es gibt daher keinen Hostnamen mit TTL.