Beiträge von H6G

    Kann das initramfs aber auch das Dateisystem selbst sein. Ich tippe eher auf Initramfs.

    Hier hilft es eine LiveCD der Distribution zu booten.

    Dann mountest du alle Partitionen - wenn das klappt ist das kein Problem mit dem Dateisystem - das sind gute Nachrichten.

    Prinzipielles Vorgehen: angenommen /dev/sda1 ist deine Bootpartition, /dev/sda2 ist deine Root Partition, sofern der Bootloader extra liegt.

    Stellt sich nur noch die Frage, ob du LVM eingerichtet hast, oder nicht.

    Ohne LVM:

    Code
    mount /dev/sda2 /mnt/
    mount /dev/sda1 /mnt/boot #diese Zeile nur, wenn du eine Bootpartition hast.
    
    #Infos über deine Partitionen bekommst du mit dem Kommando lsblk oder blkid

    Mit LVM:

    Code
    vgscan
    vgchange -ay
    lvs #hier werden dir deine LVM Partitionen angezeigt. Name ist hier wichtig
    mount /dev/mapper/name-der-root-lvm-parition /mnt
    mount /dev/sda1 /mnt/boot

    Die Ausgabe von lvs kannst du auch posten, wenn du nicht weiter kommst.

    Alles ohne Fehler durchgelaufen? Dann geht es weiter:

    Code
    mount -t proc /proc /mnt/proc/
    mount --rbind /sys /mnt/sys/
    mount --rbind /dev /mnt/dev/
    chroot /mnt/ /bin/bash
    
    #Jetzt bist du in deinem Betriebssystem und kannst repariern. Die Kommandos unterscheiden sich von Distribution zu Distribution - hier hilft es, wenn du deine Distri googlest mit dem Term "initramfs erstellen"
    #Gängige Befehle sind hier: mkinitramfs oder mkinitcpio oder update-initramfs - gerne mit dem Parameter alle initramfs wiederherszustellen. Danach geht es mit update-grub weiter. Jetzt kannst du neu starten.

    Wenn dabei Fehler auftreten, kannst du sie gerne posten - inkl. bei welchen Schritt sie auftreten.

    Da du noch keine Backups eingerichtet hast, kannst du die Snapshots von Netcup nutzen, um zumindest einen "Ooops Button" zu haben.

    Natürlich könne ich den den A Record in meinen Domain DNS Einstellungen ändern, allerdings befürchte ich dass dadurch auch ungewollte Änderungen für meine Hauptdomain (xyz.com) zustande kommen.

    Wenn du den A Record für shop. änderst, hat das keine Auswirkungen auf deine Domain.

    Entweder CNAME oder A Record. Beides zusammen auf einer Subdomain geht nicht.

    Aber ich kann doch im PHP checken, von wo die Anfrage kommt und somit IPs etc limitieren?

    Klar, du kannst immer eine Session ID, z.B. über Cookies mitschicken - bei SPA bieten sich auch JWT (JSON Web Token) an, die kannst du sogar serverseitig signieren und auf dem Server die Signatur wieder prüfen, damit du weißt, dass die Inhalte des Tokens nicht manipuliert werden.

    Irgendwie musst du also eine Sitzungs ID zwischen Browser und Server kommunizieren - diese Sitzungs ID kannst du dann zusammen mit dem Nutzernamen in einer Datenbank speichern, oder das PHP Session ID verwenden (hier wird auf dem Dateisystem gespeichert). Den Benutzernamen kannst du dir aber auch aus dem signierten JWT nehmen.

    Dies scheint aber nicht so einfach möglich zu sein wenn die Partitionen nicht nebeneinander liegen (mit 3 unterschiedlichen Programmen getestet)

    Du kannst mit gparted Partitionen ans Ende verschieben, damit der unpartitionierte Bereich direkt an dem Bereich anliegt, den du vergrößern will.

    Stellt sich der Windows Disk Manager da auch quer? (diskmgmt.msc)

    Das Image muss dafür als raw oder qcow2 vorliegen.

    Das kannst du mit dem Tool qemu-img konvertieren.

    qemu-img convert -O qcow2 HyperV-VM-Image.vhdx qemu-image.qcow2

    Alternativ kannst du auf der HyperV VM auch ein Linux booten und mit dd und ssh die Festplatte Sektor für Sektor auf die Festplatte einer Netcup VM kopieren - hier startest du dafür das Rettungssystem. Ob Windows das mitmacht, ist eine andere Frage. Hier lohnt es sich vorher den Bootloader auf der HyperV VM zu entsperren mit bcdedit /set safeboot minimal - siehe auch https://superuser.com/questions/1057…-disk-to-virtio

    Vorher solltest du auch die VirtIO Treiber installieren.

    Borg als root ausführen und den user für SSH nehmen.

    Meine Borg Repos (ausser das lokale des Storage Servers selbst) gehören alle dem user borgbackup, der auch für SSH verwendet wird.

    Dito.


    Sicher ich als User mit dem Script auf dem Wetter-PC, funktioniert SSH (export BORG_REPO=ssh://User@111.222.33.44:port//mnt/speicher/borg

    (User sind identisch)

    Leider wird z.B. das Root-Verzeichnis wegen fehlender Berechtigung nicht gesichert

    Sicher ich mit Sudo Script funktioniert SSH nicht mehr, da der Root-Zugang nicht erlaubt ist.


    Wie kann ich dieses Dilemma auflösen?

    Das richtige Identity File nutzen. SSH findet bei mir mit Pubkey Authentifizierung statt - der private Key liegt auf der zu sichernden Maschine.

    Zusätzlich ist "backup" ein SSH Alias und in der SSH Client Config des Nutzers Root ist folgendes eingetragen:

    Code
    cat /root/.ssh/config 
    Host backup
        HostName backup.h6g-server.net
        User borg
        IdentityFile /root/.ssh/backup_ed25519

    Dann funktioniert das auch mit sudo oder unter dem root crontab.

    Hat hier schonmal jemand Alpine Linux mit UEFI installiert? Oder anderweitig unten beschriebenes Problem gehabt? ( H6G)


    Ich habe hier den seltsamen Effekt, dass der den Grub zwar in die EFI Partition installiert, aber scheinbar immer die falsche Disk ID in die Config schreibt und ich das dann nich booten kann. Ich bin nach dieser Anleitung vorgegangen.

    Warum sucht GRUB nach einer LVM Partition - er sollte doch nach LUKS suchen? Die verlinkte Anleitung schreibt über LUKS.