Beiträge von H6G

    wenn SSH über den Hostname auch nicht funktionieren würde - Okay - dann würde es einleuchtend sein.

    Das muss nichts heißen.

    Unterschiedliche Clients gehen unterschiedlich mit DualStack um.

    Die einen bevorzugen IPv6 und versuchen danach IPv4, andere probieren nur IPv6 und geben dann auf, wenn es fehlschlägt, Dritte wiederum machen eine RaceCondition zwischen IPv6 und IPv4 - der schnellerer Socket gewinnt. Es gibt da die wildesten Sachen.

    Stimmt im FileZilla Client der Port? (doofe Frage, ich weiß).

    Unter Linux mit OpenSSH als Client gibt es noch SSH Client Configs, mit dem man für einzelne Hostnames Einstellungen (wie Key und Port) überschreiben kann.

    Bei der IP greifen diese Einstellungen dann nicht. Ich weiß nicht, ob es sowas unter FileZilla auch gibt (Windows?)

    Was ich aber gerade gefunden habe: https://forum.filezilla-project.org/viewtopic.php?t=50329

    FileZilla nutzt die Sessions von Putty bzw. Pageant - existieren solche bei dir? Sind diese noch iO?

    Der Grund für den SSH Zugang ist, dass ich meine Nextcloud auf eine neuere Version heben möchte. Ich arbeite sonst mit Ubuntu und da sieht die Konsole irgendwie anders aus

    Unter Ubuntu hast du auch die Shell namens Bash - steht für Bourne Again Shell.

    Das was da links immer statisch angezeigt wird, ist der Prompt, und dieser ist anpassbar - über die Variable ps1 - diese kannst du in der Datei ~/.profile oder ~/.bashrc anlegen.

    Dort schreibst du folgendes rein:

    Code
    PS1='\u@\h:\w\$ '

    Das kannst du auch vorher testen, in dem du export PS1='\u@\h:\w\$ ' einfach in die Kommandozeile einträgst.

    \u wird von Bash durch den angemeldeten Benutzer ersetzt

    \h durch den Rechnernamen

    \w durch das aktuelle Verzeichnis

    Danke für die Sichtweise.

    In Wirklichkeit dürften die meisten Kunden diese Möglichkeit aber gar nicht haben, weil es kein realistisches Szenarium ist, nur die Hälfte des gebuchten Speichers zu nutzen. (Wer kalkuliert so?)

    In Wirklichkeit kalkuliert Netcup so. Der Großteil der Kunden verwendet nur einen Bruchteil des Speicherplatzes - und die viele Masse sponsert quasi die Power User.

    Es würde mich nicht wundern, wenn der Speicherplatz auf den Servern sogar überprovisioniert ist - das gar nicht alle Kunden ihren Speicherplatz zu 100% nutzen könnten. Das mag sich mitlerweile geändert haben. Die Kalkulation war bisher jedoch: nicht jeder Kunde nutzt seine Resourcen zu 100%

    Weißt du auch wie es mit "gesperrten" Domains aussieht? Muss da auch DSVGO und Impressum drauf? Andere Dinge die man beachten sollte?

    Gesperrte Domains sind nicht für die Allgemeinheit zugänglich, haben also keine Zielgruppe und können somit nicht eindeutig dem "nicht privaten Verwendungszweck" zugeordnet werden.

    Bei geparkten Domains werden die Infos ja nicht von dir, sondern von z.B. Netcup bereitgestellt - daher ist es dir nicht zumutbar dort irgendwelche Adressen und Datenschutzinfos zu hinterlegen.

    Wenn du mit gesperrt meinst, dass dort ein htaccess Passwortschutz davor ist, ist es die gleiche Sache: die Seite ist nicht für die Öffenlichkeit zugänglich, braucht daher kein Impressum und keine Datenschutzerklärung.

    Generell ist die Betrachtung bei "privaten" Webseiten so: für wen ist diese gedacht, und für wen ist diese zugänglich.

    Wenn du eine Website nur für deine Familie bastelst, dann ist es idR vollständig privat. z.B. Fotoalben mit Passwortschutz etc.

    Informierst du über dich als Person oder über deine Familie, lässt sich da schon wieder kein privater Rahmen entdecken - weil die Zielgruppe die Öffentlichkeit ist, dann solltest du ein Impressum reinsetzen.

    Wenn man die Sache mal betrachtet: wer ist eigentlich bei diesen Rechten ausführende Gewalt, sieht es ein wenig anders aus.

    Stress wegen fehlenden Impressums bekommt man eigentlich nur über das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb von Mitbewerbern, die einen Wettbewerbsnachteil dadurch haben, dass du kein Impressum hast - diese können dich abmahnen, ebenso Wettbewerbszentralen oder Abmahnanwälte, die für einen "Verbraucherschutzverband" tätig sind. Andere Stressmacher sind hier die Landesmedienanstallten - hier wird es im Bereich der Influenzer interessant.

    Bei der DS-GVO wird es interessant, wenn du Post von den Landesdatenschutzbeauftragten bekommst - sofern deine Seite rein privat ist. Hier gibt es paar Absurde sachen, aber Stress bekommt man eigentlich nur, wenn du personenbeziehbare Daten veröffentlichst. An der Verarbeitung stören die sich im privaten Rahmen eigentlich nicht. Also du würdest bspw. Stress bekommen, wenn du deine Überwachungskamera ins Netz streamen würdest oder Fotos von Einbrechern veröffentlichen würdest. Von Anwälten sollte da nix kommen im privaten Bereich.

    Das alles ändert sich, wenn du den privaten Bereich verlässt. Oftmals tut man das mit einer Gewinnerzielungsabsicht, das muss aber kein Kriterium sein. Auch Influenzer ohne Gewinnerzielungsabsicht können plötzlich als Gewerblich eingestuft werden.

    eim PRO sieht man schon ein deutlich besseres Muster, aber kostet halt auch mehr. Müsstest ihn dann gegebenenfalls eher hinstellen statt legen.


    Ich habe Zuhause 2 AP Lites und 2 ältere Outdoor APs im Einsatz.

    Den EOL Umgang von Unifi finde ich absolut nicht gelungen. Darfst dann deinen Controller nicht mehr updaten, weil die sonst aus dem Management fallen.

    Ich habe für mich auch noch nicht das richtige Werkzeug und die richtige Technik gefunden, um die Pros wieder von der Decke zu holen.

    Hat da jemand Tipps?

    Das der runter fällt da mache ich mir weniger Sorgen, eher dass die Teile Flugrost ansetzten, Das Aquarium läuft auf 25°C und verdunstet am Tag etwa 2-3l.

    Laufen Mikrowellen nicht auch auf 2,4 GHz -evlt. solltest du auf 5 GHz umsteigen, dann verdunstet da nicht so viel Wasser :D;)

    Ich verstehe nicht ganz, worüber du dich beschwerst.

    Die 250 GB "Storage dazu" sind externe NFS Storage Server.

    Copy on Write Snapshots brauchen auch Platz, und sie liegen auf der gleichen Festplatte, wie deine virtuelle Festplatte auch.

    Ebenso müssen diese mit berechnet werden und sind also Bestandteil deines verfügbaren Speicherplatzes.

    Wenn du jetzt über 50% deines Speicherplatzes brauchst, ist kein Platz mehr für einen vollständigen Snapshot.

    In diesem Fall müsstest du auf den nächsten Server updaten, das ist dann die Funktion, für die du zahlen müsstest.

    Du kannst natürlich auch das Rettungssystem starten und damit eine Kopie der Festplatte auf dem NFS speichern.

    Ansonsten sind Snapshots nur Convenience Funktionen. Hier gibt es bessere Varianten, z.B. lvm Snapshots.

    Die ganze DSVGO geht mir mittlerweile so was von auf die Nerven...

    In der DSGVO steht viel, aber relevant sind hier die nationalen Anpassungsgesetze.

    In dem Bundesdeutschen gibt es den Grundsatz der Verhältnismäßigkeit und Zumutbarkeit der Maßnahmen.

    Vieles in der DSGVO ist nicht umsetzbar, weil TCP/IP ganz anders funktioniert.

    Übrigens sind technisch relevante Cookies okay, und müssen nicht ausgewiesen werden.

    Hast du Erfahrung mit irgendwelchen Generatoren?

    erecht24 und andere gängige Generatoren. Was davon du verwendest, ist prinzipiell egal.

    Dafür habe nach anleitung die MX Einträge von Netcup aus der DNS entfernt

    Die Netcup Mailserver nehmen nur E-Mails für Domains an, die auch entsprechende MX Records haben.

    Es ist nicht möglich, einen Proxy vor Netcup Mailserver zu setzen.

    Wenn du "spambarrier" einsetzen möchtest, musst du dich nach einem anderen E-Mail Anbieter umsehen, oder selbständig einen Mailserver auf vServern hosten.

    Um so älter ein Passwort, um so wahrscheinlicher ist es, dass ein Angreifer (angenommen er ist so ausdauernd) beim nächsten Versuch durch kommt. Ändert man nun da Passwort, sinkt diese Wahrscheinlichkeit theoretisch wieder.

    Hat jemand, der in der Lotterie seit Jahren die gleichen Zahlen tippt, eine höhere Chance auf den Jackpot, als jemand der jedes Mal mit anderen Zahlen spielt?

    Kommt darauf an, wie viele Rechte der Angreifer hat und wie Professionell er vorgeht.

    SSH Logins kannst du ganz einfach über /var/log/auth.log prüfen.

    Wenn da etwas drinne steht von: sshd[11324]: Accepted password for [username] from 2a02:8106:26:abcd:eff::ff port 45294 ssh2 dann hast du ein Problem. Du könntest dir SSH Logins per E-Mail o.ä. schicken lassen.

    Fertige Lösungen dafür findest du mit ein wenig googlen: "ssh login email notification"

    Wenn der Angreifer root Rechte hat, ist davon auszugehen, dass ein rootkit installiert wurde. Sprich alles, was das Betriebssystem dir an Daten liefert ist unbrauchbar bzw. gefälscht, damit der Schadcode nicht auffällt. Hier hilft dann nur noch der Blick ins SCP oder ein Blick auf die Festplatte mit dem Rettungssystem.

    Ein gutes Indiz für ein kompromitiertes System ist auch eine Abuse Mail von Netcup ;)

    Wenn der Angreifer auf dem System ist, ist das Kind meistens schon in den Brunnen gefallen.