Beiträge von fibis

    Ich habe nun auch meine Plesk Lizenzen gekündigt, da mir die Richtung, in die Plesk will, nicht gefällt.

    Vor Plesk habe ich mich schon einmal umgeschaut, und bin zuerst bei i-MSCP gelandet. Allerdings hatte ich da das Problem, das mit jeder Release immer irgendwas nicht ging. Dann sitzt man da und wartet auf Bufgfixes von Privatpersonen, und muss hoffen, das nichts Schlimmes passiert...

    Deswegen ist es für mich Pflicht, dass hinter einer solchen Software eine Firma stecken muss, die sich auch verantwortlich fühlt. Das darf auch gerne Geld kosten...

    KeyHelp sieht ja schon mal gut aus, Froxlor hingegen wirkt für mich wie eins dieser wird-nie-richtig-fertig-Community-Projekte.

    Hat dazu schon jemand mehr Erfahrungen?

    Ich war gut zwei Jahre mit Froxlor unterwegs. Es läuft ohne Probleme, doch es gibt kaum Weiterentwicklung. Eine Person entwickelt das ganze und gibt den Support im Forum, der, wie schon @CmdrXay beschrieben hat, jeden als dumm ansieht und so die Antworten auch formuliert sind. Bei Froxlor muss man recht viel selber machen, hat aber dafür auch seine Freiheiten.

    Dieses Jahr bin ich dann auf KeyHelp umgestiegen, als dies hier im Forum mal erwähnt wurde. Die Software ist komplett kostenlos und wird von einem Unternehmen gewartet. Trotzdem kann man das Panel so branden wie man will, so dass das keiner merkt. Der Support im Forum ist klasse und antwortet sehr schnell und kompetent. Hier wird alles vorkonfiguriert und man hat quasi keine Arbeit mehr, wird aber dadurch natürlich eingeschränkt. Der Server updatet sich von selber, macht automatische Backups wohin man will etc. Es gibt Funktionen, welche Froxlor nie vorkommen werden, da der Entwickler es nicht von Nöten sieht. Die PHP Versionen kommen von KeyHelp mit allerlei Erweiterungen, sodass man von PHP 5.3 bis 7.1 alles dabei hat und dieses einfach für jede Domain anpassen kann(ging bei Froxlor nur sehr umständlich und die PHP Versionen mussten selber verwaltet werden). Webmailer und PHPMyAdmin sind mit dabei, sowie Fail2Ban und eine Firewall. Was mich noch ein wenig stört, ist das einbringen von eigener Apache Config(z.B. für einen reverse proxy) bis jetzt nicht möglich ist, soll aber bald kommen.

    Bis jetzt bereue ich den Wechsel nicht, wobei man natürlich sich damit vereinbaren muss, dass alles schon vorgegeben ist und nicht mehr die Freiheiten, wie bei Froxlor hat. Ich muss auch dazu erwähnen, dass ich die Mailfunktionen nicht nutze, da meine E-Mails über einen anderen Server mit mailcow-dockerized(sehr zu empfehlen) laufen.

    Deshalb werfe ich immer wieder gerne das Panel Keyhelp in den Raum. Ich finde das sehr ordentlich und übersichtlich, mit gutem Funktionsumfang, und der Support über das Forum funktioniert. Regelmäßige Updates und schnelle Anpassungen an neue Systemversionen (läuft aber nur auf Debian und Ubuntu). Dazu ist es kostenlos. Als Nachteil könnte man empfinden, das es kein OpenSource ist, aber das ist Plesk auch nicht. Allerdings ist es nicht unbedingt für jeden einsetzbar, da es "nur" in zwei Ebenen arbeitet : Admin und Benutzer. Es gibt also keine Möglichkeit einen Reseller einzurichten. Wer diese Ebene benötigt kann mit Keyhelp nichts anfangen.

    Ich bin letztens von Froxlor zu Keyhelp umgestiegen und muss sagen, dass es doch ganz nett ist. Support super und viele Funktionen. Mich stört es noch ein wenig, dass man keine eigene Config für Apache einbringen kann, dass soll aber noch diesen Monat kommen

    Welche Einkaufsoption? Die letzte deDomain habe ich im Juli für 5€/Jahr bestellt. Muss man diese Option extra buchen/anfragen? Ich dachte solche Sonderkonditionen kommen erst mit dem finalen Rollout.

    Ich meine, dass diese Option im letzten oder vorletzten Adventskalender zu finden war und gebucht werden konnte. Nach Erwerb, konnte man zu dem oben genannten Preis durchgehend günstig Domains kaufen.

    Das sieht für mich nach dem normalen "Rauschen" aus, was du hast, wenn du einen Server im Internet hast. Es wird halt versucht auf den Mailserver einzuloggen, was jedoch auf Grund der Einstellungen nicht klappt. Dies hat auch nichts mit den Inhalten deines Kunden zu tun.

    Ich würde dir raten Fail2Ban zu installieren, damit nach einigen Fehlversuchen die IP des Angreifers für einige Zeit gesperrt wird.

    Das hört sich für mich nach Problemen mit dem RouteAdvertising an.

    Hast du die empfohlenen Einträge aus dem Wiki bereits genutzt?

    Ansonsten vergleiche mal die Routingtabelle nach dem reboot, mit, nach dem Problem. Du kannst natürlich auch mal in iptables reinschauen, da müsstest du es ja dann sehen.

    Super, vielen Dank :) Schaue ich direkt mal rein

    Hallo zusammen,

    ich bin gerade eben auf ein merkwürdiges Problem gestoßen: Ich habe einen Server, auf dem testweise mailcow-dockerized läuft. Es gibt jeweils ipv4 und ipv6 Adressen die auf den Server zeigen, wobei ich nie etwas an der ipv6 Adresse eingestellt habe(sie könnte somit also auch falsch konfiguriert sein). Seit heute kommt es zu folgenden Phänomen: Irgendwann kann ich den Server über jegliche Ports(22,80,443) nicht mehr erreichen. Wenn ich den Server neu starte kann ich ca. 20 Minuten wieder darauf zu greifen danach sind alle Verbindungen geblockt. Spricht aus meiner Sicht für fail2ban, welches in mailcow drinn ist. Ich greife mit einer ipv6 Adresse auf den Server zu. Erstaunlicherweise passiert dies jedoch nie, wenn ich über einen proxy auf den Server zugreife, welcher nur ipv4 unterstützt. Somit scheint das Problem bei ipv6 Adressen zu liegen.

    Könnte dies sein und könnte dies wirklich an fail2ban liegen? Schonmal vielen Dank!