Guten Morgen zusammen,
heute habe ich eher ein paar logische anstatt technische Fragen:
Im Vereinsheim steht ein (Windows-)Server, auf welchem ein Verwaltungsprogramm vom Hersteller installiert wurde. Auf dieses Verwaltungsprogramm greift jeder Rechner im Netzwerk zu. Nun möchte ich einer Handvoll Personen aus unserem Führungskreis via WireGuard Zugriff auf dieses Netzwerk geben, bzw. auf das Programm geben.
Wenn ich einen Tunnel zwischen der FritzBox des Vereins und einem WireGuard-Server herstelle, und dann entsprechend den Clients - haben diese dann Internetzugriff über die FritzBox des Vereinsheims?
Ganz klares Jain! 
Die Fritzbox verbieten den Peers nicht, sie als Gateway nach Draußen zu nutzen. In der "Vereinfachte Einrichtung" wird in der vorgebenden Client-Konfiguration sogar 0.0.0.0 in AllowedIPs gesetzt.
Man kann natürlich die "Benutzerdefinierte Einrichtung" der Fritzbox wählen (oder die *.conf danach vor der Weitergabe händisch anpassen), aber die Fritzbox wird die Peers nicht dran hindern sie als Gateway zu nutzen, wenn das jemand nachträglich wieder abändert.
Also die längere Antwort:
- Standardeinstellungen nicht von dir angepasst, oder Client-Gerät nicht unter deiner Kontrolle -> Ja, sie haben Zugriff auf das Internet der Fritzbox
- Standardeinstellungen von dir angepasst und du kannst sicherstellen, dass die Konfiguration am Client nicht geändert wird -> Nein, sie haben keinen Zugriff
Edit:
Was mir im Nachgang noch einfällt, von mir allerdings ungetestet. Wenn die WireGuard Peers in der Fritzbox als Gerät in der Netzwerkrubrik gelistet werden, kann man ggf. noch mit der Kindersicherung arbeiten, und den Geräten Internetverbot auf Lebenszeit geben.
Aber wie gesagt, nicht getestet bisher. 