Beiträge von Hecke29

    Verwendet jemand von euch bei Paypal die 2FA - Sicherheitscode per SMS?

    wo ist das Problem, daß man diese SMS nicht mehr empfängt?

    Ich nutze es und hab das sporadisch auch. In der Regel kommen die binnen einiger Sekunden an. Wenn Sie nach 2 Minuten nicht da ist, fordere ich eine neue an. Kommt die auch nicht an, probier' ichs am nächsten Tag nochmal (hatte ich bisher so 3 bis 4 mal in geschätzt zwei Jahren). Die SMS werden auch nachträglich nicht zugestellt seltsamerweise (zumindest bei meinem Fehlerbild diesbezüglich bisher)

    Nur den Stunt mit VPN würde ich mir sparen.

    Das ist jetzt auch das, was ich machen werde. Ich bin nicht der Netzwerk-Spezialist und bevor ich mir da eine Lösung zusammenfrickel', die vielleicht funktioniert, aber den sicherheitstechnischen Aspekt verfehlt bzw. ich diesen gar nicht beurteilen kann, spar ich mir das.

    Zugangsdaten einfach gar nicht speichern. Und wenn doch, dann verschlüsselt, unversioniert, nicht zentral. User based Accounts (dann brauch man keinen zentralen Passwort-Speicher). 2FA verwenden.

    Naja, ist halt in der Praxis oft Utopie ;) Wenn dein Auftraggeber selbst nur einen Wartungszugang zu der Software hat ist es unrealistisch als Sub-Dienstleister Userbased-Accounts zu bekommen. Zum Speichern / Verwalten der Passwörter werde ich wahrscheinlich Bitwarden oder 1password verwenden.

    Ob du dann nun einen VPN aufmachst oder einfach nur noch HTTPS freigibst ist glaube ich von der Sicherheit recht ähnlich zu bewerten, Aufwand bei VPN aber um einiges größer.

    Das verstehe ich nicht ganz. Der Sinn des VPNs wäre aus meiner Sicht, dass man Credentials und/oder ein Zertifikat benötigt, um überhaupt Zugriff auf die Anwendung an sich zu erlangen. Dort müsste man sich dann ja noch einloggen. Klar: 2. Faktor in den Anwendungen kann auch nicht Schaden bzw. sollte wann immer möglich eingesetzt werden. Aber ich finde ein Schutz auf Netzwerkebene ist nochmal eine andere Hausnummer.

    Ich hatte jetzt noch überlegt HTTPS vielleicht mit Client-Zertifikaten einzusetzen. Aber das könnte zu Kompatibilitätsproblemen führen. Mal schauen.

    Danke auf jeden Fall an alle für den Input.

    möchte man solche Dienste dann nicht lieber intern betreiben?

    Vermutlich ja, aber ich habe nunmal kein Büro mit guter Internetanbindung und möchte das ehrlich gesagt nicht im Wohnzimmer stehen haben.

    Wie greifst du denn unterwegs drauf zu?

    In meinem Use-Case ist der Regelfall halt dass wir remote und auch oft an unterschiedlichen Orten arbeiten. Deshalb fand ich den Gedanken das hier bei netcup zu haben, nicht so doof.

    Zitat

    Wenn die Daten so vertraulich sind, dass sie durch ein VPN (anstelle/zusätzlich von HTTPS) geschützt werden müssen

    Naja, das bitbucket wäre wahrscheinlich tatsächlich öffentlich.

    Aber ein Confluence mit Projektdetails oder bitwarden mit Passwörtern / Zugangsdaten würde ich gerne in einem gesichertem Netz haben.

    Daher habe ich mein Crossconnect Netz auch als Tinc ausgelegt.

    Ist das "Crossconnect-Netz" jenes, welches die (menschlichen) Nutzer mit den anderen Diensten verbindet?

    Wenn ich das richtig verstehe sind also die Nutzer auch einfach als Nodes ("Clients" im herkömmlichen Sinne sind ja alle) im selben tinc-Network wie die Dienste selbst?

    Wie ist das dann lokal beim Nutzer; der hat quasi eine tinc-Config (feste IP?) und das Network ist normal als Dienst eingerichtet?

    Zitat

    Meine internen Dienste sind dennoch im DNS hinterlegt, sowohl mit Global Unicast als auch RFC1918 Adressen.

    Sprich beispielsweise jira.example.org löst auch öffentlich auf 192.168.29.92 auf?

    Hallo,

    da ich in absehbarer Zeit nicht mehr alleine in meinem Unternehmen arbeiten werde, dachte ich mir ist's mal an der Zeit sich über technisch-organisatorisches Gedanken zu machen.

    Derzeit habe ich von verschiedensten Anbietern Software-Hosting "eingekauft" (u.a. Redmine, Bitbucket-Cloud u.ä.). Ich möchte diese Dienste gerne zukünftig "intern" betreiben.

    Damit wäre gemeint, dass ich diese Dienste (ggf. in Docker-Containern) auf vServern hier bei netcup betreiben möchte. Da das Ganze aber "intern" sein soll, würde ich das gerne in einem VPN (mit DNS?) kapseln. Ich und Andere müssten sich dann zum VPN verbinden und könnten dann diese Dienste nutzen. So stelle ich mir das zumindest vor. Ich glaube das ist relativ umfangreich aber generell nicht soooo kompliziert.

    Mein erster Ansatz war es einige vServer in einem tinc-Netzwerk zu einem "VLAN" zusammenzuschlißen und die Listener der Dienste an diese jeweiligen Interfaces zu binden. Dann habe ich auf einem dieser Nodes zusätzlich OpenVPN mit öffentlichem Zugriff installiert ("Entry-Node") und wollte dann quasi die Pakete eines OpenVPN-Users über diesen Entry-Node in das tinc-Netzwerk routen. Das ist jetzt nicht unbedingt mein Spezialgebiet, hat am Ende auch irgendwie geklappt (musste noch sowas wie MASQUERADE in iptables hinzufügen; hat soweit ich das verstanden habe, etwas mit diesem Entry-Point / NAT zu tun.)

    Bevor ich das jetzt weiter verfolge (mit OpenVPN kenne ich mich nicht sonderlich gut aus) wollte ich mal hier nachfragen ob man das so machen kann? :D

    Oder vielleicht hat jemand (Software-)Tipps, die mich bei meinem Vorhaben weiterbringen könnten. Oder vielleicht auch Anmerkungen warum das keine gute Idee sein könnte.

    Mehr konkret wäre jetzt mein nächster Schritt den OpenVPN Clients beizubringen meinen "internen" DNS-Server zu befragen, um interne Dienste zu finden.

    Danke für deine Zeit und viele Grüße

    Für einen Verein habe ich hier ein Webhosting Paket. Dort habe ich mehrere Mailpostfächer und die info@ Mailadresse ist eine Weiterleitung an 10 Postfächer hier im gleichen Paket.

    Ich dachte eigentlich Plesk-seitig zählen interne Weiterleitung an mehrere Ziele nicht in das Limit rein (weil kein externer Mailserver im Spiel ist)... Vielleicht ist das hier aber auch anders :/

    Wenn du unbedingt mehr als 100 Mails pro Stunde verschicken musst, ist vermutlich auch ein eigener Server nicht die beste Lösung (sofern die E-Mails auch zum Großteil zugestellt werden sollen).

    Bei so einem Volumen darf man auch schon professionelle Massenmail-Lösungen wie https://sendgrid.com/pricing/ oder https://www.mailgun.com/pricing ins Auge fassen.

    In einem Webhosting-Paket kannst du diese Limits nicht selbst ändern. Da du dir be einem (shared) Webhosting die Serverressourcen mit mehreren anderen Kunden teilst, beugen diese Limits dem Missbrauch / außerordentlichen Anforderungen vor. 100 E-Mails pro Stunde sind mEn ausreichend für ein Shared-Webhosting.

    Plesk ist die Verwaltungssoftware, die netcup nutzt. Dort wo du alles einstellst wie E-Mail-Konten, Datenbanken etc.

    Ich betreibe einen MariaDB 3-Node Cluster (Master-Master) mit dem Ziel der Ausfallsicherheit. Den Anwendungen ist dies nicht bekannt. Jeglicher Traffic wird stets auf einen Node geroutet, sollte dieser Ausfallen wird ungeschwenkt (FailOver-IP).

    Die "Synchronisation" findet Applikationsseitig statt. Sprich: Jeder Node hat lokal "die Datenbank" gespeichert. Bitte kein rumgefrickel mit irgendwelchen gesharten Mounts... Das geht spätestens schief, wenn man MariaDB aktualisiert (Verschiedene Versionen greifen gleichzeitig auf die Datenquellen zu)

    Während der Spectre-Updates war meine DB bspw. durchgehend erreichbar.

    Darf ich fragen was der Reiz daran ist ceph mit virtuellen Maschinen zu bauen? Grundlegen ist die Software nicht dafür gebaut und gedacht virtuell betrieben zu werden. ceph lebt von allen möglichen Faktoren um schnell zu sein z.B. Flotte CPUs, viele Spindeln, direkte Anbindung der Datenträger. Das sind alles Sachen die dir eine Virtuelle Maschine schon Natur bedingt nicht (zwangsweise) bieten kann.

    Hat der Beitrag einen bestimmten Bezug zu einem Post? Stand so irgendwie recht alleine da.

    Auf jeden Fall habe ich die von dir geschilderten Vermutungen im von mir verlinkten Beitrag in der Praxis hier mit Storage-Server so nachstellen können und kam zum selben Schluss (habe nur einfach mehr Geld ausgegeben...): Nämlich dass ceph seine Vorteile auf einer virtualisierten Umgebung nicht ausspielen kann und die virtualisierte Umgebung nur ihre Nachteile mitbringt, weil auch ihre Vorteile von ceph nicht genutzt werden können.

    https://forum.netcup.de/netcup-intern/…wait/#post85517

    Zitat

    [...] Das "Problem" dieser Software ist, dass sie mit Hardwaredefekten umgehen kann (z.B: Ausfall ganzer Nodes, Ausfall einzelner Festplatten); dafür ist sie entwickelt und kann dies auch sehr gut. Sprich: Man kann von der Abstraktionsebene im Bereich persistenten Speichers der hiesigen virtuellen Umgebungen kaum profitieren. Ob ich die hier gebotenen 3 Server mit je einer riesigen (virtuellen) 10 TB Platte habe, die "nie" ausfällt, oder 3 Server mit 4x4 TB, wo von den 12 HDDs ein, zwei oder drei HDDs gleichzeitig ausfallen ist für Ceph bei entsprechender Konfiguration halt egal. Hier sind einfach Zugriffszeiten und Durchsatzraten für den regulären Betrieb wichtiger.

    Also sorry, aber wir können hier nicht ernsthaft von mangeldem Cipher-Support, fehlendem SNI oder nicht vertrauenswürdigen Root-CAs sprechen; bei diesen Geräten:

    Das S7 Edge ist nicht so alt genau so wie die letzten zwei generationen des iPhones.

    Das sind neue Geräte.

    Wurde die Domain schon genannt?

    Geld ausgeben für ein Zertifikat wird das Problem nicht beheben - I call it.

    Wenn auch vergleichsweise aktuelle Geräte betroffen sind, wende dich an netcup. Wenn du uns deine Domain nennst, könnten wir auch mal testen.

    Das ist denke ich der bessere Ansatz.

    Das gibt es ja bei Netcup auch, heißt Storagespace (https://www.netcup.de/vserver/storagespace.php) basiert auf NatApp.

    Kann sogar bei mehreren Servern eingehängt werden. Das geht meines Wissens bei dem Mitbewerber nicht.

    Block Devices können natürlich nur auf einem Gerät gleichzeitig eingehängt werden. Soweit ich weiß ist der Storage space hier kein Block Device.

    Ich hab mir hier bei netcup bereits ein Ceph-Cluster aus 3 Storage-Nodes je 10 TB aufgebaut gehabt, war aber mit der Performance sehr unzufrieden (Hohe iowaits der virtuellen Platte). Hab dann einen Storage Node gekündigt und gegen einen aus der Börse ersetzt. Die liefen für den UseCase um einiges besser (ist halt eigene Hardware). Habe das Fazit hier im Forum auch irgendwo hinterlegt (Ceph in der Suche suchen wen es interessiert), müsste 2017 gewesen sein.

    Edit: nicht so leicht zu finden: https://forum.netcup.de/netcup-intern/…wait/#post85517

    Du kopierst ja hoffentlich nicht komplett "_ts3._udp.ts SRV 0 0 5 9987 domain.de" in das Hostfeld?

    Das sind die Einstellungen, die einzustellen sind, fortlaufend dargestellt.

    In das Hostfeld kommt _ts3._udp.ts im Dropdown wird SRV asgewählt und der Part 0 5 9987 domain.de kommt in die Destination.

    Und vermutlich muss ich dir noch sagen, dass domain.de durch deine IP ersetzt werden muss.