Beiträge von dsp78

    Ok,

    Nur um eventuell eine Alternative aufzuzeigen:

    Muss es denn ein Windows (1.) Server auf einem (2.) öffentlich erreichbaren System sein? Was ist das für eine Software und was sind das für .NET-Sachen?

    Tut's nicht eine KVM auf einem Linux-Server im Heimnetz mit ner normalen Windows-11-(Pro)-3-Euro-Lizenz? (oder auch 10 Euro, ich kenne den Kurs gerade nicht) - Oder analog ne VirtualBox auf dem PC?

    Aus (meiner) Software-Entwickler-Sicht bringt die Server-Version mehr Probleme als nutzen. (Waren allerdings bisher auch immer Systeme, die auf 3-Party-Teile mit angewiesen waren, die "Server" schlichtweg nicht offiziell unterstützen)

    Ja, wenn sollte es ein natives Windows sein, welches ist mir persönlich völlig egal. Ich bräuchte keinen Window-Server, wenn der Betrieb von Windows 10/11 auf der VPS sicher wäre. Ist mir eigentlich völlig egal.

    Demzufolge will und brauche ich auch keinen öffentlich erreichbaren Windows-Server. Es reicht völlig, wenn ich darauf ortsunabhängig zugreifen kann und dass der ggf mit anderen Systemen bei Netcup interagieren kann. Nach außen muss ich da prinzipiell gar nichts öffentlich erreichbar machen. Habe ich afaik auch nicht gesagt.

    Die Software befindet sich bisher bei mir lokal im Einsatz. Ich gewinne ggf dadurch, dass ich da überall drauf Zugriff hätte, also kann ich die Frage ob das lokal gelöst werden kann mit einem Ja beantworten, allerdings ohne den Mehrwert, weshalb ich ja grade darüber nachgedacht habe, das so tun zu können.

    Die Frage nach der Software und was ich in .NET genau programmiere, beantworte ich nicht weil das völlig für die Konstellation irrelevant ist und ich keine Alternative zu einem nativen Windows suche, sondern ggf Windows explizit will. Ich möchte das nur sicher, legal und als Privatperson natürlich auch möglichst günstig. Die Frage ob es ggf Windows sein muss oder ob es dazu vielleicht Alternativen gäbe, stellt sich (für mich) überhaupt nicht, weil ich diese (gut funktionierende) Software einsetzen möchte und andere Software da extrem buggy oder teuer ist. Deshalb ist das ggf gesetzt.

    Deshalb stellt sich nur die Frage, ob und wie man das bei Netcup ggf in der Konstellation hinbekommen kann. Dass ich das anderswo für ca 5 Euro Linzenzkosten im Monat auch bekommen kann, lässt mich annehmen, dass das irgendwie möglich sein könnte. Nur bin ich wohl nicht der Einzige, der nicht weiß wie.

    Edit: Ich verstehe übrigens vollkommen, dass man diese Konstellation für sich nicht möchte. Ist ja nicht so, dass ich -wie erläutert- der Mega-Windows-Fan bin. Ist ja auch völlig ok so. Nur komme ich halt aus diesem Grund auf die Idee bzw Frage, wie sich das denn nun machen lässt, ohne es unsicher, lizenzrechtlich umstritten oder mit astronomischen Kosten zu tun.

    Edit2: Wenn das übrigens ginge und man den richtigen Weg aufzeigen kann, würden womöglich auch weniger überhaupt auf die Idee kommen, Windows 10/11 irgendwo mit allen verbundenen Problemen draufzuwerfen. Insofern entwickelt sich bei mir eher grade mehr Verständnis dafür, dass das so gemacht wird, wenn es eh keinen gangbaren Weg gibt.

    Entschuldigung, aber habt Ihr auch Lösungen für eine sichere und korrekte Art das zu machen? Ich will ja nicht unhöflich sein, aber hier ging es um Windows Server-Lizenzen und nicht um Desktop-OS, weshalb auch die Frage dahingestellt bleiben kann, ob nun Windows 10/11 lizenzrechtlich erlaubt ist oder nicht (wie bereits an anderer Stelle jmd angemerkt hat, geht auch das wohl über "VDA-Lizenzen, wenn man das selber nutzt). Mich interessiert eigentlich, ob und wie man das eben richtig machen kann oder eben auch nicht (obwohl das andere anbieten).

    Da ich VPS in Manassas habe und quasi nebenbei einzelne Hosts hier und dort als VPN-Exitnodes nutzen kann, habe ich festgestellt, dass die Geo-IP-Zuordnung der entsprechenden Standard-IPs dann in Österreich am Wörthersee befindlich ist. Da die Meisten nicht danach unterscheiden, wo der Traffic denn tatsächlich stattfindet, sondern nach entsprechenden Datenbanken, stellt sich mir die Frage, ob es auch möglich ist, optional IPs des dortigen RZ zu erhalten, die auch von der Geo-IP-Zuordnung her, dann nicht dem Firmensitz von Netcup zugeordnet werden. Das wäre ja durchaus interessant um dieses doch recht schöne Nebenfeature aufzuwerten.

    Wäre natürlich schöner, wenn das von Haus aus schon so wäre, aber optionale IPs, die das leisten, gingen ja auch.

    Sagen wir so, es gibt gute Gründe, dass die Banken das Bezahlen trotz der Unsicherheit im beschränkten, für sie kalkulierbaren Kostenrisiko für die Kundschaft ermöglichen. Selber würden die das nie nutzen, weil die ansonsten ja sogar ihre Lesegeräte gegen höchst theoretische Manipulationen der Verschlüsselung absichern.

    Da geht es einzig und allein darum, den Umsatz bei kalkulierbarem Risiko mitzunehmen, weil es die Kundschaft bequem will.

    Ist das Satire?

    Nein, ist es nicht, zumindest nicht in Europa.

    Edit: Ohne hier jetzt einen Vortrag halten zu wollen, sage ich dazu nur, dass Du die Kreditkartensätze aus dem Darknet in 99% der Fälle in Europa vergessen und nicht nutzen kannst. Das ist auch der Grund, dass Scimmer die Daten überhaupt ins nichteuropäische Ausland weiterverteilen oder weiterverkaufen. Kurz und knapp, ohne lange Erklärungen

    Hehe, jaja. Auch wenn RFID ansonsten eine schöne Technologie ist, würde ich damit keine Bezahlungen tätigen, weil NFC (das ja nur eine vereinfachende Schicht über RFID darstellt, so dass Programmierer das nicht mittels Chipbefehlssätzen machen müssen) nie dafür sicherheitstechnisch konzipiert wurde. Das geht zwar mittels entsprechender Programmierung durchaus mit Sicherheitsfeatures zu implementieren, dennoch ist das was drunter ist, (in der Regel) unsicherer als die gute alte Magnetkarte. Die Chips, die da verwendet oder emuliert werden, wurden für die Massenfertigung im untersten Preissegment konzipiert. Da von Sicherheit auszugehen, wäre dann doch etwas viel verlangt.

    Insofern sind das Bezahlsysteme nach dem Motto "Bequemlichkeit frisst Hirn". Der einzige Grund, dass das noch nicht durch Blackhats umfassend genutzt wurde ist, dass es nur relativ Wenige gibt, die sich damit gut genug auskennen. Wäre das anders, würde niemand seine Uhr oder was auch immer zum Bezahlen nutzen wollen.

    Also, auch wenn die "LMAA-Lizenz" für mich durchaus im Privatgebrauch verständlich ist, wenn man es denn sicher macht, geht hier tatsächlich einzig um die Frage, ob ich das auf einem Netcup-System auch ordentlich zu vertretbaren Kosten laufen lassen kann.

    Dass das irgendwie möglich sein muss, weiß ich durch entsprechende Angebote anderer Anbieter, die mir das inklusiv Lizenz für grob ca 60 Euro / Jahr ebenfalls ermöglichen würden. Da ich darüber aber nur bei Netcup nachdenke und ich hier bereits (meine) FW vor hätte, stellt sich die Frage für mich so auch nur.

    Aber Danke zunächst für die Aussagen zum möglichen Weg. Ja, diese Lizenzen von Microsaft sind wohl die beste Arbeitsbeschaffungsmaßnahme für irgendwelche Vertriebler, die dazu stundenlange Vorträge halten können.

    Ich hab mir diese Lizenzarten von MS vor längerer Zeit schonmal auf YT zu geben versucht, wo es darum ging was man denn für mehrere(!) Virtualisierungen mittels Proxmox und Co braucht. Ich muss zugeben binnen kürzester Zeit weggerannt zu sein, weil die da regelrecht eine Wissenschaft draus gemacht haben. Aber wie gesagt, da ging es um ganz viele Virtualisierungen von MS auf Baremetal.

    Um es mal anders zu sagen, wenn es reichen würde, sich bei einem OEM-Lizenzverkäufer so eine wie auch immer nötige Cal zu ziehen, um als privater Einzelnutzer Ruhe zu haben, wäre das ja durchaus vertretbar. Wenn es aber so ein Konglomerat an verschiedenen Lizenzen wäre, hielte ich es aber für verständlich, dass sich Leute Nicht-Server-Windows auf die Maschinen werfen (auch wenn es hinter einer FW sein sollte).

    .NET kann auch ganz gut im Container https://hub.docker.com/r/microsoft/dotnet unter Linux zum Laufen gebracht werden.

    Bei deiner restlichen Software gibt es ggf. auch noch alternative Lösungen, was nutzt du denn?

    Danke! Nunja, stimmt schon, ich könnte rein prinzipiell eine andere Software nutzen, nur möchte ich gerne die Software nutzen, von der ich weiß, dass sie (im Gegensatz zu vielen anderen) sehr problemlos funktioniert und mit der ich auch zu arbeiten gewohnt bin. Es ist ja nicht so, dass man jede komplexere Software, die beides leistet, mal eben durch ein Alternativprodukt ersetzt, die das oft nicht nicht sauber können und sich da dann neu reinfummeln möchte. Das ist deshalb keine Alternative für mich. Die Software, die ich nutze, will ich auch (in jedem Fall) so weiternutzen. Die einzige Frage, die sich da für mich stellt ist, ob ich die mal online packen kann, um damit ortsunabhängig arbeiten zu können, ohne dass das Kosten auslöst, die nur für ein Unternehmen interessant sind. Es gibt ja dann doch ein paar Sachen, die eben nicht auf Linux portierbar oder (simpel) austauschbar sind.

    Aber Danke für den Hinweis auf Docker! Das werde ich mir nochmal anschauen, wenn das mit dem nativen Windows-System eh nichts wird.

    Ich spiele mit dem Gedanken doch mal irgendwann ein Windows-System hinter Firewall zu betreiben. Zum Einen, weil ich Software habe, die nur darauf läuft (Hauptgrund) und zum Anderen auch, weil es ganz nice wäre, selbstgeschriebene .NET-Sachen darauf laufen zu lassen.

    Nun sind sich denk ich ja alle einig, dass Windows 10/11 nicht so super wäre im RZ laufen zu lassen (auch wenn es hinter FW wäre). Nur ich kenne mich mit Windows-Servern bisher nicht aus (fand das immer eine gruselige Vorstellung, Server unter Windows) und auch nicht mit diesen ganzen Lizenzen dafür.

    Deshalb die Frage, ist das überhaupt relativ preisgünstig mit diesen ganzen Windows-Lizenzen möglich, als Privatmensch zu vertretbaren Lizenzpreisen einen Windows-Server zu lizensieren und was bräuchte man da eigentlich von diesen ganzen Cals? Da steigt man ja schon nicht durch, wenn man damit nicht ohnehin zu tun hat.

    Oder wäre es in dem Fall doch irgendwie sinnvoll hinter FW eine Standard-Windows aufzusetzen und zu betreiben?

    Ist jetzt nicht superkonkret, versuche erstmal nur das Für und Wieder eines solchen Gedankens abzuwägen. Danke für Infos dazu!

    Wenn ich mich an den Heise-Artikel noch richtig erinnere, gehört Deutsche Glasfaser zu denen, die bei der Bundesnetzagentur ein Verfahren wegen Verletzung der Netzneutralität gegen die Telekom in Gang gesetzt haben. Hintergrund war laut Heise, dass sich einige darüber beschwert hatten, dass die Telekom da einige künstlich drosselt, die mit der Telekom keine besonderen Service-Verträge unterhalten, die die Telekom laut dem Artikel branchenbekannt aufnötigt, damit die Anbindungen auch performant durch das Telekom-Netz geht, zu denen sie eigentlich verpflichtet ist. Da haben wohl einige ein entsprechendes Verfahren in Gang gesetzt und ich meine, dass Deutsche Glasfaser einer der Hauptinitiatoren ist (bin mir da aber unsicher). Da gab es auch die Aufforderung, da entsprechende Hinweise an die Bundesnetzagentur weiterzugeben. Wenn Dich das genauer interessiert, findest Du das bei Heise.

    Einfach Server in den USA mieten als provater Als wäre die EU noch nicht abhängig genug vom grossen Teich *scnr*

    Stellt sich nur die Frage, wann kleine Nanos oä in Manassas angeboten werden? Wobei UK wäre natürlich auch ein Ausweg.

    Wobei Einrichtungen wie Freifunk dann wohl bald Geschichte sein dürften

    Wenn man als Privatperson verpflichtet würde, relevante Sicherheitsvorfälle und sowas zu melden, frage ich mich, ob ein DNS-Server in Deutschland als sowas wie ein privates Atomkraftwerk gilt, bei denen die Betreiber zu àhnlichen Vorgehen verpflichtet wurden. Und was gilt dann eigentlich als "relevant"?

    Handwerklich einfach schlecht gemacht. Mal abgesehen davon, dass man Privatpersonen und Kleinanbieter sehr einfach mit nur einem Satz ausnehmen könnte, frage ich mich doch ernsthaft, ob man hierzulande mittlerweile alles in irre hochbürokratischen Vorschriften ersticken will. Statt dieser Vorschriftenwut könnte man ja auch einfach Anreize setzen, sich wie gewünscht an gewissen Sicherheitsmaßnahmen zu beteiligen, weil das ja eigentlich auch im Eigeninteresse der "Betreiber" ist. Wie wäre es denn zum Beispiel mit einer kostenlosen Zertifizierungsmöglichkeit vom BSI, dass man deren Sachen umsetzt? Von mir aus mit so einer Qualitätsampel.

    Aber dass es noch Anderes als kommerzielle Diensteanbieter oder "Du musst"-Regelungen gibt, kommt in der Vorstellungswelt derer, die sowas ausarbeiten wohl nicht vor.

    Spoiler anzeigen

    Nunja, ich teste hier nebenbei mal ein Einklappnenü.

    Das wäre in der Tat sehr hilfreich, wenn diese Funktion so vorhanden wäre und man das über das SCP so bewerkstelligen könnte. Wäre auch für mich neben der ja eigentlich bei Anexia vorhandenen integrierten, vorgeschalteten Firewall das, was ich derzeit am Ehesten bei Netcup vermisse, obwohl ich sonst sehr zufrieden bin.

    Nachtrag für diejenigen, die auch darüber stolpen: Die oben verlinkte Seite funktioniert. Alternativ zur ACL kann man die Ports unter Outbound-NAT auch static für die Tailscale-Adressen setzen. Das ist sogar einfacher als die ACL von Tailscale zu benutzen, da die nicht dazu schreiben, in welchen Gültigkeitsbereich man diese bei ihnen einfügen soll.

    Ich habe keine *sense und kein Tailscale, aber vielleicht hilft es ja doch: Die Anleitung hast du gefunden und durchgearbeitet? Hast du deine clientseitige Konfiguration mal mit einer anderen Gegenstelle versucht, ohne dich da auch auszusperren?

    Oh, ich habe zwar schon einige Anleitungen von Tailscale durchgespielt, die beschriebene Hybrid-Einstellung bereits probiert und mich durch die Tailscale-ACLs gearbeitet und gechecked, aber diese spezielle ACL da noch nicht gefunden. Danke dafür, das werde ich mal probieren.

    Nein, andere Gegenstelle habe ich in dem Sinn bisher nur von der anderen Sense im Tailscale-Netz probiert, nicht vom Lappi aus gesehen. Dürfte aber aufgrund dessen auch keine anderen Ergebnisse liefern.

    Diese spezielle ACL, die in der verlinkten Seite zu finden ist, wäre aber aufgrund der ACL-Policy von Tailscale ein sehr logischer Fehlergrund, weshalb ich Dir sehr dankbar für den Link bin. Das werde ich mit der nochmal probieren. 👍

    Keiner eine Idee? Bin ich der Einzige, der die Sensen bzw BSD mit Tailscale nutzen möchte, um die Netcup-RZs und mich selbst miteinander zu verbinden? So gehyped wie Tailscale ja grade ist, hätte ich ja schon gedacht, dass es da Vorerfahrungen gibt und man das Problem nicht abermals umschiffen muss. Liegt ja eigentlich zu nah.