Beiträge von dsp78

    Bin selbst grade Borgmatic am Ausprobieren. Habe zwar noch nicht die große Erfahrung damit sammeln können, aber da ich aus der Vergangenheit Bacula ganz gut kenne, weiß ich die Einfachheit bisher durchaus zu schätzen. Denke die Empfehlung macht Sinn.

    Da ich selbst lange keine Partitionierungen mehr gemacht habe und bei den ARM-Systemen noch nicht so richtig weiß wie man da geschickter Weise vorgeht: Was benutzt Ihr da so? GParted ist ja für x86 und da als Image nicht verfügbar. Hat da jemand einen Tip? Mir geht das hart auf den Keks mit den Ubuntu- und Debian-Live-Images.

    Gutgut, macht Ihr mal weiter, denn ich habe keine Ahnung mehr wie eingeschränkt man da als Webhosting-Kunde bei der Zertifikate-Erstellung ist oder nicht. Ich glaube nur nicht, dass der Hinweis für den Threadersteller hilfreicher ist, dass man mit VPS diese Einschränkungen nicht hat, er sich dann eine VPS zulegt und sich damit dann größere Probleme ans Bein bindet, weil er das erst Recht nicht gehandelt bekommt.

    Ich habe deshalb eine (klassische) Organisationsstruktur vorgeschlagen, die Problemen mit Subdomains einfsch ganz aus dem Weg geht. Dass man anders verfahren kann (und verständlicher Weise auch oft möchte), ist ja völlig unbenommen, weil ich nicht gesagt habe, dass man zwingend so verfahren müsste. Klar kann (und will) man das oft aus unterschiedlichen Gründen anders, aber man muss halt auch nicht Subdomains verwenden (oder gleich eine VPS buchen), wenn man damit ohnehin nur homogenen Webcontent organisiert und damit Probleme auftreten. Gelegentlich soll so eine klassische Konvention ja doch noch irgendwie Sinn machen. Vorallem wenn man sich stattdessen nicht alternativ die Administration einer VPS ans Bein bindet.

    Es ist doch absolut Gang und Gäbe, dass man über verschiedene Subdomains auch verschiedene Webseiten ausliefern kann. Wüsste auch absolut nichts was dagegen spricht. Zumal man dann auch verschiedene Hostingeinstellungen je Subdomain fahren kann (PHP-Version, usw). Klar sollte man aufpassen, dass man hier nicht mit bestehenden Einträgen wie db. mail. usw. in Konflikt gerät, aber in Verbindung mit Zertifikaten, und darum ging es ja hier im Thema, gibt es absolut keine Probleme in den Webhostings.

    Ja, heute ist diese Konvention so nicht mehr gebräuchlich, was nicht heißt, dass sie keinen Sinn ergibt oder dass man sich so nicht das Leben erleichtern kann, wenn es sich um die homogene Organisation von Webcontent handelt.


    Es ging bei dem Vorschlag auch nur darum Probleme von vornherein für jemanden zu vermeiden, der Probleme mit den Subdomains hat und aufgrund eingeschränkter Möglichkeiten bei der Generierung von Zertifikaten das Leben erheblich zu erleichtern. Und das ist eine Erleichterung gleich so zu verfahren statt unbedingt eine logische Untergliederung über Subdomains vorzunehmen. ,)

    Magst Du das erläutern? Ich habe Subdomains im Webhosting mit eigenen LE-Zertifikaten (die sich automatisch verlängern) und bin mir keiner Schuld bewusst. Warum sollte man das nicht machen?

    Was Du machst oder nicht machst, ist ganz allein Dir überlassen, allerdings ist die traditionelle Konvention bzw die "eingebürgerte Verfahrensweise" bei Subdomains, dass man darüber unterschiedliche Dienste bereitstellt. Beispiele hatte ich bereits dargestellt. Mailserver, Zeitserver, Webserver. Und gelegentlich soll es helfen, solche (alt hergebrachten) Konventionen auch (immernoch) einzuhalten. Ob Du das machen möchtest oder nicht, obliegt natürlich allein Dir.

    Allerdings würde das auch einem Webhosting-Kunden einiges erleichtern so zu verfahren. Deshalb schlage ich das auch vor. ,)

    Edit: Im Übrigens würfelst Du mit der Vermengung mit einer Programmiersprache die Paket-Organisationsstruktur hier auch noch mit rein (was ja historisch betrachtet erst später kam und sich diese Möglichkeit zu Nutze gemacht hat). Das wird jemandem, der erstmal nur seine Seite organisieren möchte, nicht helfen und das braucht man hier nicht berücksichtigen.

    Immer mehr Browser rufen automatisch https ab, da hilft der Test nicht viel.

    Was eine Art der Bevormundung darstellt, die zwar sicher gut gemeint, aber auch wenig anfängerfreundlich ist. Und http ist (ob man das nun will oder nicht) immernoch korrekt (und wird es immer seln). Einen Browser, der einen da einschränkt, betrachte ich als grundlegend fehlerhaft, selbst wenn es gute Gründe für Verbindungsverschlüsselung gibt. Dies führt aber sicher zu weit um das als Diskussion hier zu erörtern. Wichtig ist erstmal nur die Angst wegen der (hier irreführenden) Anzeige zu nehmen. Und dass das kontraproduktiv sein kann, sieht man ja hier sehr schön.

    Mit *-Wildcards arbeiten, wird aber in jedem Fall angenehmer als eigener Server, wenn sich diese Frage stellt. Das wäre praktisch vom Regen in die Traufe.

    Allgemein sollte man nicht so viel mit Subdomains im Webhosting machen, zumindest wenn es um Zertifikate geht. Das ist auch gar nicht nötig, weil Du das logisch genauso im Verzeichnis abbilden kannst. Prinzipiell organisiert man ja eher grundlegend andere Dienste über Subdomains, die sich vom Webserver (oder zumindest dem normalen Seiten) unterscheiden. Z.B. http://www.deinedomain.de, mail.deinedomain.de, ntp.deinedomain.de (oder zumindest shop.deinedomain.de)

    Die logische Untergliederung von Webseiten wird dagegen nach hinten über die Verzeichnisstruktur vorgenommen, z.B. http://www.deinedomain.de/verzeichnis/nocheinverzeichnis/. So hat dann auch Dein Zertifikat keine Probleme.

    Deiner Reaktion nach auf die "nicht sicher"-Anzeige des Browsers nach zu urteilen, stehst Du lediglich noch sehr am Anfang Deiner Reise. Deshalb empfehle ich Dir mal etwas ergänzende Literatur im Buchhandel, die Dich etwas begleitet und womöglich wärst Du auch gut beraten, Deine Schritte zumindest am Anfang in Gemeinschaft mit Anderen zu unternehmen. Vielleicht hast Du ja entsprechende Angebote dazu in Deiner Umgebung. Ich nehme an, das würde Dir sehr helfen und Dir schnell mehr Sicherheit im Umgang mit allem geben. ,)

    Hallo zusammen

    Ich bin verzweifelt und habe leider zu wenig Ahnung von der Materie...

    Meine Webseite wird als nicht sicher erkannt. Ein rapid Zertifikat hatte ich gekauft und aktiviert, das ist aber storniert und nicht wieder aktivierbar. Nun habe ich Let's Encrypt installiert und aktiviert, doch nun hat die Seite Komplettausfall. Nun bin ich mit meinen Möglichkeiten am Ende und recht verzweifelt.

    Ich suche schon nach einem alternativen Hoster, wo sowas automatisiert läuft. Die letzte Lösung... Kann mir jemand helfen?

    Liebe Grüße Elke👋🙄

    Erstmal ganz ruhig bleiben und sich nicht ins Bockshorn jagen lassen! ,) Nicht sicher ist der Normalzustand von früher und heißt nicht, dass es eine akute Gefahr gibt. Wie Du selber weißt geht es da lediglich darum, dass Dein https wegen dem fehlenden SSL-Zertifikat noch nicht funktioniert. Wenn Du mit http://deinedomain.de auf die Seite verbindest, geht die vermutlich auch wieder und "nicht sicher" meint nur, dass Du da keine verschlüsselte Verbindung aufbaust.

    Nicht so schnell aufgeben. Das Let's Encrypt-Zertifikat ist nicht so schwierig einzurichten. Mit ein bißchen Google und ChatGPT bekommst Du das selber hin. Du brauchst etwas Ruhe und etwas Geduld. Ist jedenfalls nichts in akuter Gefahr. Das ist erstmal das Wichtigste.

    Edit: Wenn Du Dich beruhigt hast, lächel mal, denn Hoster wechseln bringt Dir nix, denn das alles einrichten, wirst Du ohnehin machen müssen, selbst wenn das SSL-Zertifikat schon funktioniert. Das ist jetzt Dein Job den Weg zu finden und das wirst Du auch hinbekommen. Wenn Du etwas mehr Infos gibst, wo es genau hapert, wird man Dir sicher auch helfen könnnen. ,)

    Schöne Antworten, sowohl inhaltlich als auch von den herausgearbeiteten Formulierungen her betrachtet. Immerhin auch ein paar humoristische Perlen, bei einem sicher nicht so schönen Thema. Ohne auf alle einzelnen Punkte einzugehen, bedanke ich für manch interessante Perspektive darauf.

    Edit: Eins noch, vielleicht gar keine schlechte Idee heutzutage selbst legale Sachen hinter irgendwelchen Strohmännern zu verstecken.

    Nachtrag: Ich glaube kaum, dass jmd in der selben Situation sein mag wie @brfranco. Selbst ich weiß, dass der einige Server in Manassas stehen hat. Und wenn nichtmal bei dem mit der Abschaltung 24h gewartet wird, damit er überhaupt etwas tun kann, kannst Du Dir selbst ausrechnen, wieviel Chance hier diejenigen bekommen, die weniger Systeme am Start haben. Und das geht fix, weil Rechtsstaat ist in einer theoretischen Vorleseung an der Uni. That's the point.

    Nunja, wenn sich nur große Konzerne gegenseitig an den Kragen gehen und sich am Ende vergleichen, lässt mich das kalt. Wenn es kleine Leute trifft, die sich nix zu Schulden kommen lassen, finde ich das maximal asozial und dann mag ich da nicht über die Theorie des Rechtsstaates diskutieren, der im Urheberrecht längst ausgehöhlt wurde. De facto reicht es, wenn irgendwo eine take down notice ins Haus flattert, egal wie korrekt das Angebot ist, damit instant diakonische Maßnahmen ergriffen werden. Das habe ich erst kürzlich selbst erfahren. Ich habe kürzlich auch eine Take down notice wegen angeblicher Rechteverstöße bei einem privaten Angebot gehabt, obwohl das 100%ig legal war.

    Das betraf einige in Europa schwer bis gar nicht erhältliche Chips, die ich in einer absoluten Nische für Nerds angeboten habe, damit die nicht die enormen Schwierigkeiten wie ich hatte, da ranzukommen. Wir reden hier über absoluten Kleinkram, an dem sich jahrelang niemand gestört hat. Was passiert? Die Anwälte eines bekannten Weltchipkonzerns schicken irgendwann take down notices raus. Gut denkt man sich, überarbeitest Du nochmal, damit auch ja niemand auf die Idee kommen kann, dass es da überhaupt Verwechselungen geben könnte. Das habe ich dann sogar explizit geschrieben, damit auch nichtmal der letzte Depp irgendwie auf Idee kommen kann, dass es da irgendeinen irgendwie gearteten Zusammenhang geben könnte. (Was auch in meinem Interesse war, weil die Chips des sich beklagenden Konzerns schlicht viel schlechter sind). Was passiert? Nächste Take down notice. Mit allen Maleschen, die man dann hat.

    Und? Gehe ich hin und verklage jetzt einen Multimilliarden-Konzern mit einer Armee von Anwälten im EU-Ausland, dass ich de facto im Recht bin? Rate mal!

    Edit: Und deshalb hat ein kleiner Hoster in Brasilien jede Empathie, wenn bei ihm wegen sowas die Hölle losbricht und Kunden rebellieren und kündigen, weil wegen einem Kunden der ganze Server abgeschaltet wird, ohne dass er da irgendwas tun kann (und sich im eigenen Interesse wohl um korrektes Handling bemüht).

    Ich glaube grundsätzlich kann man dazu auch anfügen, dass es am meisten Sinn ergibt, ein RS-Paket auf x86-Basis zu wählen, wenn einem CPU und IOPs so wichtig sind, dass man deshalb extra nachfragt. Ich nehme an, dass die zahlreich publizierten Benchmarks hier und extern keinen Zweifel daran lassen, dass sich die Angebote bei einem entsprechenden Nutzungsprofil innerhalb der legalen Zwecke eindeutig besser rechnet als ein VPS-Angebot.

    Normalerweise, müsste der Transfer nach der Eingabe des Authcodes starten. In der Regel bekommst Du dann Mails vom Rigisteranbieter.

    Das stimmt so nicht. Danach muss dann die Freigabe dann (zumindest bei manchen TLDs) auch vom bisherigen Registrar durchgeführt werden und nicht jeder macht das automatisiert. Der Auth-Code stellt nur sicher, dass es der Domaininhaber ist, der den Transfer will und authorisiert. Bei meinem letzten Transfer von einem Registrar (den ich als unverschämt bezeichnen würde, was jährliche Preisanhebungen angeht), hat das dann auch 2 Tage gedauert. Es gibt dafür dann afaik Fristen, in denen der Registrar das dann auch wunschgemäß durchzuführen hat, aber die können durchaus großzügig ausfallen (glaube es waren 5 Tage in dem Fall). Würde aber nichtmal annehmen, dass das Böswilligkeit war, sondern einfach dem Umstand geschuldet ist, dass da jemand während der Arbeitszeiten explizit klickt.

    Ich verwende selbst diverse YubiKeys 5 und 5c. Früher für GPG, nun für 2FA/FIDO2/WebAuthn und vor allem für SSH.

    Es ist aufwändig mehrere Keys aktuell zu halten und in mehrere Accounts parallel einzupflegen, das ist es *mir persönlich* aber wert.

    Ja, diese Backup-Pflege erscheint mir bei den Hardware-Keys auch sehr umständlich. Da haben die Apps eindeutig Vorteile.

    Allgemein habe ich das jetzt erstenmal auch zum persönlichen Test deklariert, um damit zunächst etwas warm zu werden und Erfahrungen zu sammeln, bevor ich da wirklich auf sowas setze.

    Da die bei Token2 angeben, dass der Standardversand aus der Schweiz sehr lang dauern kann und ich ja schon einen nicht auf Google umgelabelten und angepassten Feitian erworben habe, ist es für reine Backup-Zwecke erstmal ein preisgünstiger Franzose geworden, der mir in neu günstig angeboten wurde und zumindest nominell Kompatibilität und mehr Funktionalität als die Yubis zu können verspricht. Für ein erstes spontanes Warmwerden damit, waren mir die Nitros dann preislich doch etwas zu forsch, obwohl ich glaube, dass die qualitativ eine gute Wahl sind.

    Man muss es ja nicht gleich wieder übertreiben und wenn ich die nicht alle gleich genervt wegfeuere, wird es ohnehin noch mindestens ein weiterer werden, um das von einem Test dann zur Regel werden zu lassen.

    Danke zunächst für die Erfahrungen damit. Das war wirklich ungemein hilfreich.

    Da go :S ja nachgerade schwerst angesagt ist, würde ich deine Analogie auch gerne hören/lesen.

    Ist das so? Ist aber auch keine fancy Erkenntnis. Go repräsentiert die asiatische Philosophie und Denkweise, die den (langfristigen) Erfolg im (inneren) Ausgleich sich widerstrebender/gegenläufige Tendenzen und Interessen sieht. Deshalb lehrt Go, dass der Erfolg (anders als im Schach) davon abhängig ist, wie gut Du Dich und Deine Spielweise selbst in Ausgleich zu bringen vermagst. Wenn Du zu aggressiv und forsch die Offensive betonst, verlierst Du genauso wie wenn Du zu zaghaft und zu defensiv spielst (was widerrum von Deinem inneren Ausgleich und Deiner Geduld abhängig ist). Go ist nicht nur logisch sondern auch meditativ. Es geht um einen schrittweisen Verbesserungsprozess und Raumgewinn, während die westliche Denkweise eher auf Betonung eines Einzelaspektes setzt und dem oft alles bedingungslos unterordnet. Im übertragenen Sinn ist es auch immer ungesund, wenn man einen Einzelaspekt absolut setzt und alle anderen ebenfalls legitimen Aspekte einer Sache ignoriert.

    Jetzt ist das aber schon sehr OT, weshalb ich es an der Stelle dann auch belassen möchte.

    Wie sagte SnoopyDog seinerzeit: „Eines Tages werden wir sterben. Aber an allen anderen Tagen nicht!“

    :) Was ich damit auch nur ganz allgemein zum Ausdruck bringen möchte ist, dass ich einen Punkt herausgreifen und den gegenüber allen anderen Aspekten absolut setzen, für meist sehr ungesund erachte. Ich hätte es jetzt eher mit einer Analogie zum Go-Spielen gesagt, aber Snoop Dog geht auch. Unzweifelhaft ist natürlich, dass das alles auch seine Berechtigung hat.

    Hallo, jemand eine idee wie ich einen Domaintranfer noch mal anstossen kann?

    alle meine ca 30 domains waren innerhalb 1-10min zu netcup tranferiert.

    eine Domain (.com) hängt und es ändert sicht seit 24h nichts am Status.

    und unter domains kann ich nichts neu anstossen oder so

    Bei Transfers halte ich das anders als bei Regs nicht für ungewöhnlich. Je nach Bedingungen müssen da ja ggf auch mehrere Beteiligte grünes Licht geben. Habe grade erst eine generische TLD transferiert, wo sich das gezogen hat. Im Grunde ist das ja auch in Deinem Interesse, dass das so ist.