Das ist schon richtig, im Zweifel bekommen die Kleinen was auf die Mütze.
Deshalb würde ich auch sicher nicht eine Firma gründen und diese Amazing Web Services nennen.
Wir leben aber immer noch in einem Rechtsstaat und bei Kleinst- und Kleinunternehmern reicht erstmal (wegen der Schadenhöhe) eine Schadenersatzklage vor'm Amtsgericht oder Landgericht.
Ich durfte selbst mal in einer Konferenz teilnehmen in der es um eine Patentverletzung ging. Obwohl technisch als auch formell alles 100% wasserdicht war (im Sinne von "der verletzt die Patentansprüche unbestreitbar") wurde bei der Risikoabwägung finanziell schnell klar, dass gegnerische Schadensersatzansprüche schnell zum Bumerang werden können.
Beispielsweise wenn ein seit Jahren erteiltes Patent (formell also wasserdicht) rückwirkend wegen eines nicht ausreichend gewürdigten Stands der Technik zurückgezogen wird (= nicht mehr vorhandener geistiger Rechtsschutz = fehlende Rechtsgrundlage für die Verletzungsklage).
Das ist wie ein Katz- und Mausspiel:
- Patentverletzungsklage
- Patentnichtigkeitsklage
- Schadensersatzklage
Meiner Auffassung nach geht es dabei ganz pauschal nur um Verhandeln und Blöffen (wie z.B. auch bei Samsung / Apple / Qualcomm / ARM, ...).
100% Rechtssicherheit gibt es sowieso nicht. Eine KFZ-Haftpflicht fordert die Regulierungssumme auch voll vom Halter zurück, wenn sich im Nachhinein heraus stellt, dass das KFZ wegen einer nicht zugelassenen Spurverbreiterung (die bei der HU unentdeckt blieb) möglicherweise nicht schnell genug abbremste. Darum sollte man es sich auch zweimal überlegen was man am eigenen Auto schraubt oder wen man daran schrauben lässt.
Vor Gericht und auf hoher See ist man in Gottes Hand... 
Dass ein kleines Restaurant namens-rechtlich von Google verklagt und "wirtschaftlich" vernichtet wird, halte hingegen aber für unrealistisch. Dem dürften auch die Gerichte (in Graz) was zu entgegnen haben... 