Beiträge von Win98SE4ever

    Ich würde es so auch erstmal als Scam einordnen.

    7€ pro Monat finde ich auch "zu attraktiv".

    Was hält Kunden davon ab einen leistungsfähigen Laptop mit z.B. 80 Watt wie einen ZBook Fury 17 G7 i9 zu betreiben. Das sind bei 0,15€/kWh schon mehr als 8€ Stromkosten pro Monat. Ohne IP, Personal, Kühlung, Netzwerkinfrastruktur...

    In diesem Thread gibt es mehrere Beiträge, dass "die Erhöhungen während des laufenden Vertragsverhältnisses rechtswidrig seien".
    Ich denke das trifft höchstens auf die Mindestvertragslaufzeit zu - denn ein auf Lebenszeit für unveränderbar geltendes Vertragsverhältnis gibt es nicht (auch nicht bei der Rentenversicherung, Mietverträgen, ...).

    Darum habe ich mir mal alle Standardprodukte (keine Aktionsprodukte) von netcup angeschaut:

    VPS G12:
    12 Monate MVLZ bei 12 Monate Abrechnung
    oder
    0 Monat MVLZ bei 1 Monat Abrechnung

    VPS ARM G11:
    1 Monat MVLZ bei 1 Monat Abrechnung

    RS G12:
    12 Monate MVLZ bei 12 Monate Abrechnung
    oder
    1 Monat MVLZ bei 1 Monat Abrechnung

    VGPU:
    1 Monat MVLZ bei 1 Monat Abrechnung

    Local Block Storage:
    0 Monat MVLZ bei 1 Monat Abrechnung

    VPS Lite 1 G12s:
    6 Monate MVLZ bei 6 Monate Abrechnung

    VPS Lite 2 G12s:
    3 Monate MVLZ bei 3 Monate Abrechnung

    VPS Lite 3 G12s:
    2 Monate MVLZ bei 2 Monate Abrechnung

    VPS Lite 4 G12s:
    1 Monat MVLZ bei 1 Monat Abrechnung

    Storage Space:
    1 Monat bei 1 Monat Abrechung (außerdem abhängig von Speicherplatzvolumen)

    Webhosting 1000/2000/4000:
    12 Monate MVLZ bei 12 Monate Abrechnung

    Webhosting 8000:
    12 Monate MVLZ bei 6 Monate Abrechnung

    Wie man an dieser Liste klar erkennen kann, gibt es nur ein einziges Standardprodukt, welches innerhalb der Mindestvertragslaufzeit mehrere (= zwei) Abrechnungszeiträume hat:
    Das Webhosting 8000 hat in der 12-monatigen MVLZ zwei Abrechnungsperioden.

    Somit ist von dem "rechtwidrigen Preiserhöhen während der 'Vertragslaufzeit' des Produkts" nur das Webhosting 8000 bei den Standardprodukten von netcup betroffen. Bezogen auf die Preiserhöhung der RAMpocalypse gilt dies zudem nur wenn Buchung/Bestellung des Webhosting 8000 zwischen dem zwischen 31.10.2025 und 18.03.2026 erfolgte.
    Nur diese Kunden (bzw. Verträge) sind von der "zweifelhaften" Preiserhöhung betroffen. Nur diese Verträge werden mit der zweiten Abrechnung während der der Mindestvertragslaufzeit teurer.

    Alle Leute die danach gebucht haben zahlen schon immer den neuen Preis, alle die davor gebucht haben befinden sich bereits im zweiten (und letzten) Abrechnungszeitraum (= alter Preis).

    Den Kunden die das (Erhöhung während der MVLZ) ungerecht finden, stimme ich zu. Hier sollte ggf. eine Ausnahme gemacht werden. Sonderkündigungsrecht ist zwar schön und gut, das ist dann aber auf den Niveau von Oans-Blue. Das sollte nicht der Anspruch von netcup sein.

    Was ich in diesem Vergleich nicht angeschaut habe, sind die Aktionsprodukte (z.B. BlackFriday, Weihnachten & Co.). Bei diesen Aktionsprodukten habe ich keinen Überblick, denn meine letzte Bestellung war irgendwann im Sommer 2025 und ein WH8000 hab ich nicht.
    Ich halte es aber für gerechtfertigt, dass jeder der sich hier ungerecht behandelt fühlt seine MVLZ und Abrechnungsintervall im Beitrag transparent mit angibt.

    Aber, Netcup als die Allerheiligen und Besten zu huldigen und die entsprechenden Kommentare zu liken hilften wirklich niemanden.

    Netcup ist in der aktuellen Situation immer noch TOP was das Preis-/Leistungsverhältnis anbelangt und die Kommunikation ist (wenn man sie denn gelesen und mit sonstigen Mitteilungen der Wettbewerber & Hardwarelieferanten ins Verhältnis setzt) durchaus als sehr persönlich und transparent zu bezeichnen.

    Ich frage mich was denn die Kundschaft eines gewissen DSL-Anbieters derzeit sagt, wenn da seit April ohne vernünftige Begründung einfach mal so +5% zu zahlen ist oder ebenfalls seit diesem Frühjahr diverse Bankkunden einfach mal so 2€ mehr Grundgebühr pro Monat für ihr Girokonto berappen müssen (obwohl es als Gehaltskonto fungiert - was bei anderen Banken für Beitragsfreiheit sorgt).

    Die unattended-upgrades laufen jetzt.
    Es fehlte tatsächlich nur dpkg-reconfigure unattended-upgrades zum Erzeugen der Datei /etc/apt/apt.conf.d/20auto-upgrades :)

    cat /var/log/unattended-upgrades/unattended-upgrades-dpkg.log
    apt update
    Code
    OK:1 http://security.debian.org/debian-security trixie-security InRelease
    OK:2 http://ftp.halifax.rwth-aachen.de/debian trixie InRelease
    OK:3 http://ftp.halifax.rwth-aachen.de/debian trixie-updates InRelease
    Alle Pakete sind aktuell.

    Somit ist mein Problem gelöst. :)

    Das Thema hier markiere ich als erledigt, es kann aber gerne für weitere Fragen zu den unattended-upgrades genutzt werden.

    Hab mal kurz nachgeschaut wie ich die unattended-upgrades vor 1-2 Wochen installiert habe.

    Folgende Anleitung war für mich die Basis: linuxcapable

    Die hat einen guten Eindruck gemacht: These instructions apply to Debian 13 (Trixie)... Output examples use Debian 13; your codename will differ based on your installed version. Last updated Sunday, January 11, 2026

    Wenn ich mir (dank Deines Hinweises GTAzoccer ) die Anleitung von prontosystems anschaue, fehlt bei meiner Installation noch:

    dpkg-reconfigure --priority=low unattended-upgrades

    Das habe ich jetzt mal noch gemacht und es kommt prompt die Meldung:

    Creating config file /etc/apt/apt.conf.d/20auto-upgrades with new version

    In dem Ordner taucht dann auch die Datei auf:

    /etc/apt/apt.conf.d/20auto-upgrades
    Code
    APT::Periodic::Update-Package-Lists "1";
    APT::Periodic::Unattended-Upgrade "1";

    Danach habe ich den Dienst nochmal neu gestartet:

    systemctl restart unattended-upgrades

    Schade dass es im ersten Tutorial keinen Hinweis darauf gab.
    Mit man unattended-upgrades findet man auch keinen direkten Hinweis darauf. :(

    Ich dachte wenn der Dienst läuft und die Timer fröhlich & automatisch gesetzt sind...

    Jetzt bin ich gespannt ob es läuft. Ich werde dann nochmal berichten.

    /etc/apt/apt.conf.d/20auto-upgrades

    Wäre noch interessant. Da sollte noch so was drin stehen, damit von unattended-upgrades überhaupt was gemacht wird.

    Die Datei habe ich gar nicht und bin mir sicher nichts aus dem Ordner gelöscht zu haben. :/

    Ich könnte nur eine Datei bieten:

    /etc/apt/apt.conf.d/20listchanges
    Code
    DPkg::Pre-Install-Pkgs { "/usr/bin/apt-listchanges --apt || test $? -lt 10"; };
    DPkg::Tools::Options::/usr/bin/apt-listchanges::Version "2";
    DPkg::Tools::Options::/usr/bin/apt-listchanges::InfoFD "20";
    Dir::Etc::apt-listchanges-main "listchanges.conf";
    Dir::Etc::apt-listchanges-parts "listchanges.conf.d";

    Sonst stecken im Ordner /etc/apt/apt.conf.d nur:

    00CDMountPoint
    00trustcdrom
    01autoremove
    70debconf

    neben 50unattended-upgrades und 20listchanges ...

    Hier noch die Konfiguration:

    /etc/apt/apt.conf.d/50unattended-upgrades

    Hallo zusammen,

    ich brauche mal Eure Hilfe bzw. Unterstützung zu unattended-upgrades unter Debian 13.

    Bisher habe ich Updates meiner Server immer manuell durchgeführt. Zuerst auf unwichtigen Servern getestet und dann auf den anderen aktualisiert.

    Nun wollte ich mal unattended-upgrades ausprobieren und habe hier entweder etwas falsch konfiguriert oder bin zu ungeduldig? :/

    Seit 2 Tagen steht ein Update für das Paket inetutils-telnet zur Aktualisierung bereit, wird jedoch durch die unattended-upgrades nicht automatisch aktualisiert.

    Anfang der Woche gab es das gleiche Problem mit dem Paket libpng16. Auch dieses wurde mehrere Tage lang nicht automatisch aktualisiert. Ich habe das dann "versehentlich" manuell aktualisiert: Der Befehl unattended-upgrade -d hatte die Aktualisierung durchgeführt.

    Wie lange dauert normalerweise die Aktualisierung durch unattended-upgrades?
    Bin ich zu ungeduldig oder stimmt was an der nachfolgend angehängten Konfiguration nicht?

    Danke im Voraus! :saint:

    Debian GNU/Linux 13 (trixie) Linux 6.12.74+deb13+1-amd64 (2026-03-08)

    apt update
    Code
    OK:1 http://security.debian.org/debian-security trixie-security InRelease
    OK:2 http://ftp.halifax.rwth-aachen.de/debian trixie InRelease
    Holen:3 http://ftp.halifax.rwth-aachen.de/debian trixie-updates InRelease [47,3 kB]
    Es wurden 47,3 kB in 0 s geholt (388 kB/s).
    Aktualisierung für 1 Paket verfügbar. Führen Sie »apt list --upgradable« aus, um es anzuzeigen.
    apt list --upgradable -a
    Code
    inetutils-telnet/stable-security 2:2.6-3+deb13u3 amd64 [aktualisierbar von: 2:2.6-3+deb13u2]
    inetutils-telnet/stable,now 2:2.6-3+deb13u2 amd64  [Installiert,aktualisierbar auf: 2:2.6-3+deb13u3]
    systemctl status unattended-upgrades.service
    systemctl list-timers apt-daily* --all
    Code
    NEXT                             LEFT LAST                          PASSED UNIT                    ACTIVATES
    Sat 2026-04-04 19:44:37 CEST 2h 24min Sat 2026-04-04 07:20:59 CEST  9h ago apt-daily.timer         apt-daily.service
    Sun 2026-04-05 06:12:19 CEST      12h Sat 2026-04-04 06:00:22 CEST 11h ago apt-daily-upgrade.timer apt-daily-upgrade.service
    
    2 timers listed.
    systemctl status apt-daily-upgrade.timer
    Code
    ● apt-daily-upgrade.timer - Daily apt upgrade and clean activities
         Loaded: loaded (/usr/lib/systemd/system/apt-daily-upgrade.timer; enabled; preset: enabled)
         Active: active (waiting) since Sun 2026-03-29 16:20:11 CEST; 6 days ago
     Invocation: 55adff36716342cdb6f2429ab6fb726d
        Trigger: Sun 2026-04-05 06:12:19 CEST; 12h left
       Triggers: ● apt-daily-upgrade.service

    Die Hardware die aktuell läuft kostet nicht mehr... Es ist an der Stelle einfach scheinheilig von Euch.

    Das 'scheinheilig' ist aus meiner Sicht zu hart.

    Ich gehe jedoch mit, dass RAM sicher nicht das verschleißanfälligste Bauteil in Servern ist. NVMe hingegen dürfte sicher regelmäßig getauscht werden müssen und entsprechende Kosten verursachen.

    Ein Downgrade von 8GB auf 6GB RAM ändert nichts an den gestiegenen Kosten für das RAM, das weiterhin in eurem Server steckt.

    Die Infrastruktur in einem Rechenzentrum lässt sich nicht sauber in "alt" und "neu" trennen. VMs werden laufend zwischen Hosts verschoben, für Failover, Wartung und Lastverteilung.

    (Unterstreichungen von mir)

    Diese zwei Zitate passen nicht so richtig zusammen.

    Auch ich denke, dass Downgrades durchaus eine Möglichkeit sind den Kern der RAMpocalypse (Speichermangel bzw. weniger RAM pro Euro) mit Mitteln die im Einflussbereich von netcup liegen abzumildern!

    Downgrades hören sich zwar sicher für netcup erstmal 'böse' an, sind für Kunden aber wegen nicht transferierbaren IPs bei Servern und wegen des Einrichtungsaufwands bei Webhostings relevant.

    Ihr habt zwar kein Chipwerk aber dafür eine Softwareentwicklung, eine IT und ein Produktmanagement.

    Selbstverständlich hilft es, wenn auf einem Hostsystem (egal ob Webhosting/VPS/RS) der zugewiesene (= gemietete = bezahlte = genutzte) Bedarf an RAM von z.B. 1024 GB auf 828 GB sinkt. Da sind dann 196 GB frei und ungenutzt und zum zusätzlichen Vermieten verfügbar!

    Und ja, mir ist klar dass ein Downsizing beim RAM nicht zu mehr CPU-Kernen führt, was zu einer 'unsymmetrischen' Servernutzung führt. Jedoch sollte gerade in der jetzigen Situation über entsprechend ausgelegte Spezialprodukte nachgedacht werden. In diesem Beispiel finden sich u.U. Kunden die sich über ein RS 800 spezial mit 2 Kernen und 12 GB RAM freuen und der vielleicht sogar mehr den Anforderungen des Servers entspricht als z.B. ein bisher genutzer 4C/8GB RS 1000. Schon hat man ein 'unsymmetrisches' Produkt und das Hostsystem ist sowohl vom RAM als auch der CPU wieder voll ausgereizt.

    Das Gleiche gilt dann in abgewandelter Form für Webhostings mit angepasster Speichergarantie oder auch weniger E-Mail-Speicherplatz.

    Was ich sagen will: In Krisenzeiten müssen auch ungewöhnliche Ideen näher betrachtet werden.

    Nicht kurzfristig, aber mittelfristig ohne voreingenommen in Überlegungen zu gehen.

    Beispiele aus der Geschichte: Holzvergaser und Eintopf ;)

    Die Lösung muss Hardware-basiert sein, da ich auf den Geräten keine eigene Software oder Treiber installieren kann.

    Du kannst Dir mal Rubber Ducky und die vielen Varianten davon anschauen.

    Vielleicht gibt es eine Variante die ohne viel Bastelei Deinen Anforderungen genügt. Per Smartphone (WiFi) könntest Du Skripte auslösen, damit das Rubber Ducky die Texte als emulierte USB-Tastatur lostippt.

    Alternativ (weil das halt immer viel Zeit kostet) einfach an einer Schule mit engagierten Lehrern anfragen ob die Dir das wie von ASS vorgeschlagen als Arduino-Lösung bauen. Ist doch langweilig wenn da in der 7./8. Klasse jedes Schuljahr immer wieder die gleiche "Disko im Schuhkarton" gebaut wird.

    (Lehrplan Gymnasium Baden-Württemberg)

    Link zum Produkt Lenovo ThinkStation P3 Tower Gen2 mit folgenden Hauptmerkmalen:

    RAM: 96 GB DDR 5
    Grafikkarte: NVIDIA RTX PRO 4500 Blackwell 32 GB
    Derzeitige Lieferzeit: 2 bis 3 Werktage
    Derzeitiger Preis inkl. MwSt. von 19% in Deutschland: 5961 Euro

    Für den Preis kann man so eine Kiste auch selbst zusammenschrauben:

    96 GB RAM DDR5-5600 => 1129€

    Intel Core Ultra 9 285K => 520€

    NVIDIA RTX PRO 4500 Blackwell 32GB => 2700€

    Samsung 990 PRO 1 TB => 217€

    Mainboard => 529€

    Netzteil => 220€

    Gehäuse => 125€

    Dafür habe ich nicht die günstigsten Angebote verwendet.

    Zu 5961€ bleibt da ein Rest von ca. 500€.

    Ob dieser (Brutto-)Betrag ausreicht um die Komponenten zu bestellen, zusammenzubauen, Windows als Image draufzuspielen und den Garantiezeitraum als Unternehmen abzubilden und am Ende noch Gewinn zu haben, kann ich nicht abschätzen.

    Ich würde blauäugig kalkulieren:

    Bestellung = 1 h

    Zusammenbauen = 2 h

    Image aufspielen = 0,5 h

    Verpackung und Versand = 0,5 h

    Macht 4 h, wobei das im professionellen Umfeld sicher schneller gehen dürfte als hier bei mir im Wohnzimmer ;)

    Widersprechen und nichts machen. Denn eine Erhöhung ist nicht zulässig.

    Nach der Mindestvertragslaufzeit ist es jedenfalls komplett rechtskonform wenn Dir netcup dann Deine Verträge kündigt (unter Berücksichtigung der Kündigungsfrist).

    Netcup könnte sogar bereits jetzt alle Verträge zur Kündigungsfrist kündigen. Da finde ich die Preiserhöhung (bei allseits bekannter Speicherkrise) das klar geringere Übel!

    Vor einem Jahr wurde mir in Übersee auch ein VPS gekündigt. Das war kurz aufregend, alles innerhalb weniger Wochen zu migrieren.

    Ich für meinen Teil hätte einen Stundenlohn von ca. 0,50 € wenn ich mir überlege alles woanders hinzutransferieren - nur wegen der möglichen Preisersparnis. Diese ist aber nicht mal sicher, denn die anderen Anbieter können ja auch noch (bzw. erneut) ihre Preise erhöhen!

    Das ist es mir bei meinen (ausschließlich privat genutzten Hobbyanwendungen) sicher nicht wert.

    Fazit: Fixpreis mag rechtlich diskussionsfähig sein, aber eine Vertragslaufzeit auf Lebenszeit wurde noch nie versprochen.

    Und man könnte aktuell bei einigen meinen die Welt geht jetzt unter weil bei der RAMpocalypse ebenfalls die Preise steigen. :rolleyes:

    Die explodierenden Speicherpreise (RAMpocalypse bei netcup genannt) sehe ich schon als gravierende Zeitenwende.

    Ich bin ja kein Gamer und auch nicht in der IT tätig, aber was sich bei RAM, SSD, NVMe und HDDs gerade entwickelt, wird aus meiner Sicht, als IT-interessierter Endanwender, bleibenden Schaden hinterlassen.

    Ich befürchte dass einige Mainboardhersteller, Hersteller von Laptops und PCs, sowie manche IT-Firmen für immer vom Markt verschwinden werden. Auch nicht zu vergessen die Medienbranche (Video, Fotografie bis hin zu Kameradrohnen mit hohem Speicherbedarf) und Smartphone-Hersteller welche ja ebenfalls auf die Chips angewiesen sind.

    Durch die Bombardierungen der Gasfelder im nahen Osten wird sich auch der Energiepreis dauerhaft erhöhen, wenn man die aktuellen Schätzungen für die Reparaturdauern berücksichtigt.

    Das bezieht sich jetzt alles nicht explizit auf die netcup Preiserhöhung.

    Ich bin eher mit der Gesamtsituation unzufrieden... =O

    Hi, maybe I missed it, but does this include all servers that had “permanent price” as part of the flash deals/events?

    I think it applies to all servers.

    The "permanent price" statement is relevant to the special situation in Germany where netcup's competitors are advertising offers with reduced prices - but those competitors rise the prices automatically after e.g. one year.

    Such price changes are unknown for netcup products.

    Special offers from netcup remain on the price forever.

    Exeption 1: Exploding energy costs in Europe due to Russia/Ukraine war

    Exeption 2: RAMpocalypse

    Both price changes are (in reference to netcup statements) equal or even lower than the higher costs (out of netcup's scope).

    Deshalb will ich euch so transparent wie möglich erklären, wie es dazu kam und was das konkret für euch bedeutet.

    Da muss man jetzt sogar die korrekte "Reaktion" ausrechnen:

    Danke für die transparente Info + traurig für die Preiserhöhung = Ente gut, alles gut

    Ohje, bei +18,51% netto Aufschlag kommt ja auch noch die MwSt drauf, wo landen wir dann brutto?

    Ich denke netto * 1,1851 ergibt nach der MwSt. ungefähr den brutto * 1,1851. Kann mich aber auch irren... ;)

    Ich mach mal eine Kontrolle wie früher in der Klausi:

    netto alt = 1

    brutto alt = 1 * 1,19 = 1,19

    netto neu = 1 * 1,1851 = 1,1851

    brutto neu = 1,1851 * 1,19 = 1,410269

    Probe: 1,19 * 1,1851 = 1,410269 => Yes 8)

    Leider ist die Knappheit der Hardware künstlich erzeugt.

    Die Spekulanten sollte man auch nicht außer Acht lassen. Wenn man in manche Lager schauen könnte, dürfte man sehen dass die "echte Knappheit" bei weitem nicht so schlimm ist.

    Hoffe sehr das hat Konsequenzen für den Lieferanten.

    Dazu hat hier ja neulich auch schon jemand geschrieben, sinngemäß: Konventionsstrafe + Kosten des Rechtsstreits sind in Summe weniger als man durch anderweitigen Verkauf an Gewinn einstreichen kann.