Beiträge von MyMattes

    Moin!

    Apple ist auch nicht mehr, was es mal war: Boote den Mac mal durch und teste dann noch einmal.

    Ich habe in ähnlicher Situation mit iDevices und Mac fast graue Haare bekommen, weil diese immer wieder auf ungültige SMTP-Settings zugriffen. Ausserdem schien es einen Unterschied zu machen, ob ich die Einstellung über "Internet-Accounts" (System Settings) oder "Accounts" (Mail.app) machte ... IIRC ;)

    und dennoch gilt: man sollte als Entwickler bei einer Schiene bleiben, die man auf Grund von Erfahrung/Routine mittlerweile beherrscht;

    der Umstieg auf eine neue Schiene birgt meist mehr Risiken/Fehler als der Nutzen bringen würde;

    Hier gerne auch verallgemeinert - wobei ich den Punkt bzgl. Programmiersprachen teile: Mich irritiert schon, in welcher Geschwindigkeit in den letzten Jahren neue Sprachen auftauchen (und häufig auch wieder verschwinden): Bevor man sich auf den nächsten "heissen Scheiss" einlässt, sollte man m. E. gut abwägen, welche konkreten Vorteile sich ergeben:

    • Wer schreibt so zeitkritischen und hochoptimierten Code, dass Geschwindigkeitsvorteile zum Tragen kommen?
    • Wie lesbar ist der geschriebene Code (auch noch nach Jahren / Wartungspausen)?
    • Wie breit ist die Unterstützung durch APIs (auch in Communities)?

    Trotzdem bin ich der Meinung, die verwendete Programmiersprache ist zweitrangig für Softwarequalität: Wer programmieren kann, eignet sich auch relativ schnell eine neue Syntax oder Sprachkonstrukte an. Wer nachlässig arbeitet, produziert auch mit einer high-sophisticated Sprache Schrott.

    A fool with a tool is still a fool...

    Also das viele Sprachen einen Stack Overflow mittlerweile unmöglich machen ist doch jetzt kein Trugschluss, oder habe ich dich falsch verstanden?

    Nö, meines Wissen hast Du das schon richtig verstanden - aber es gibt ja mehr Möglichkeiten, unsicheren Code zu schreiben als nur Stack-Overflows zu vermeiden. :)

    auch das teuerste Auto landet

    (i) im Straßengraben

    (ii) gegen einen Baum

    (iii) ...

    wennst man es nicht beherrscht;

    Ich liebe Auto-Vergleiche ;)

    Also, ein Auto ohne ABS fährt im Regelfall genauso gut wie eines mit. Bei einem sehr erfahren (sic!) Fahrer mag es in Grenzsituationen sogar Vorteile bieten, für die Allgemeinheit stellt das Anti-Blockier-System aber einen Sicherheitsgewinn dar, der die Nachteile überwiegt. Aber dessen Vorhandensein darf nicht dazu führen, dass man (auf ein ABS vertrauend) bei Regen mit Minimalabstand hinter dem Vorausfahrenden klebt.

    Nicht alles, was hinkt, ist ein Vergleich, aber ich sehe es bei Programmiersprachen ähnlich: Wenn sie grobe Schnitzer gar nicht erst zulässt, ist das erstmal ein Vorteil. Manchen Experten könnten die damit häufig verbundenen Einschränkungen behindern, so dass er lieber auf weniger restriktive Sprachen ausweicht. Es bleibt dann zu hoffen, dass dessen Fähigkeiten die eigene Einschätzung als "Experte" rechtfertigen...

    Und es bleibt das Risiko der "Scheinsicherheit" (siehe oben), nämlich dass "Programmier" darauf vertrauen, die Sprache würde schon für guten / sicheren Code sorgen - definitiv ein Trugschluss.

    Moin!

    Mich irritiert seit einigen Tagen eine Anzeige im WordPress Toolkit meines Webhosting 8000: Dort werden drei Vulnerabilities gelistet, die aber schon Jahre existieren. Diese beziehen sich auf schwache MD5-Hashes, fehlende Verschlüsselung der Activation-Keys und SSRF-Schwachstellen:

    • WordPress Core - Informational - All known Versions - Weak Hashing Algorithm
    • WordPress Core - All Known Versions - Cleartext Storage of wp_signups.activation_key
    • WordPress Core All Versions - Unauthenticated Blind Server-Side Request Forgery vulnerability

    Screenshot.png

    Mich irritiert nicht, dass diese Schwachstellen trotz aktueller WP-Version gelistet werden - schliesslich sind sie auch mit WordPress 6.5 nicht gefixt. Aber sie werden mir erst seit wenigen Tagen angezeigt. Habt Ihr bei Euren Webhosting-Produkten ähnliche Effekte? Kann es sein, dass das WP-Toolkit vor kurzem aktualisiert wurde und als Folge diese CVEs erst neuerdings aufzeigt?

    Ich kann Eure Verwirrung / Verwunderung gut verstehen, ging es mir beim Providerwechsel genauso bzgl. der Unterscheidung Mail-Konto vs. Mail-Adresse. Nach einem halben Jahr kann ich sagen: Alles nicht so wild und nur eine Sache der Gewohnheit:

    Ich habe Postfächer für "primäre" Adressen und nutze hauptsächlich Aliasse auf diese. Sofern das nicht geht (mehrere Empfänger oder andere Domain) kommt eine Weiterleitung zum Zuge, diese wird (wie oben von Bud erwähnt) ohne Postfach und nur mit einem Dummy-Passwort (da mandatory) erstellt.

    Also, ich habe nun eine Menge Kommentare in der Form "das ist alt, also ist es unsicher" gelesen. Als ich nachgefragt hatte, welche Sicherheitslücke konkret existiert, kam nichts, nur "da wird es schon etwas geben".

    [...]

    Wenn es irgendwo eine echte Lücke gibt, dann bitte melden. Eventuell lass ich dann auch ein entsprechendes finanzielles Dankeschön springen.

    Hier wird wohl kaum jemand ein ernsthaftes Pen-Testing Deines Servers durchführen, ohne (1.) angemessen entlohnt zu werden und (2.) eine entsprechende Erklärung inkl. Haftungsausschluss zu haben.

    Schade, dass Du unsere gut gemeinten und locker formulierten Kritiken "in den Wind schiesst". Das hat mit Fan-Gebaren wenig zu tun: Du handelst grob fahrlässig und leider müssen andere (mit) darunter leiden, wenn Dein System kompromittiert wird und in Bot-Netzen für Spams, DDoS u. ä. auftaucht.

    Ich hoffe, Du arbeitest nicht professionell in der IT... :(

    Ja, ist Windows 2000. Falls jemand eine echte Sicherheitslücke findet, bin ich um einen Hinweis dankbar. Soweit sind mir trotz der Beendigung von der Weiterentwicklung vonseiten Microsoft keine Probleme bekannt.

    Naja, eine Sucher bei MITRE dürfte den ein oder andere CVE ergeben ... mir käme ein System ohne aktuelle Security Patches nicht in Betrieb, aber ich bin da auch Chicken.

    Wow…

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    Netter Bandwurmsatz von sehr generischen T&Cs - mit dem man quasi alle Rechte an gepostetem Material aufgibt. Abgesehen davon, dass englische Impressum, Datenschutzerklärung und AGBs als Diensteanbieter mit deutschem Sitz m. W. nicht dem TMG genügen. Aber das wissen andere besser…

    Es soll dort der Metaeditor drauf laufen. Laut Meta Support ist es nicht möglich mit Linux.

    Sofern Du mit "MetaEditor" das Programm meinst, das mir Google prominent anbietet (Trading Entwicklungsumgebung), zäumst Du meines Erachtens das Pferd von hinten auf:

    Du willst aus irgendwelchen Gründen ein Client-Programm "in der Cloud" haben, also remote nutzbar von beliebigen Geräten / Orten - stimmt diese Annahme? Dann brauchst Du dafür einen virtualisierten Desktop, nicht einen Server per se (auch wenn Server natürlich die Basis für eine entsprechende Infrastruktur bilden). Für derartige Windows-Desktops im Netz gibt es diverse Anbieter, unter anderem - meines Wissens bisher nur für Unternehmen - auch Microsoft mit Windows 365. Loxley hat Dir oben ja eine Alternative verlinkt.

    Für diesen Zweck einfach ein Client-OS auf einem Server im Netz zu installieren, ist nicht nur aufgrund der oben genannten Sicherheitsprobleme und der Betriebsverantwortung problematisch: Du verstösst zum einen bei Microsoft, aber eventuell auch beim Anbieter von MetaEditor gegen Lizenzbedingungen: Hier solltest Du genau klären, ob (1.) der Software-Einsatz auf einem Cloud-PC zulässig ist und (2.) ein Mehrbenutzerbetrieb lizensiert ist (falls dies Deine Motivation für einen virtuellen Desktop ist - was ich vermute).

    Ich bin überzeugt, hier lohnt es sich, zwei Schritte zurück zu machen und erstmal das Problem zu analysieren, statt klein-klein an einer scheinbaren Lösung zu basteln.

    Wenn ich Ahnung hätte ...

    Was Du machst, ist hochgradig leichtsinnig: Ohne Basis-Kenntnisse von Windows - geschweige denn von einem ordnungsgemäßen Serverbetrieb - willst Du ein System quasi ungeschützt in's Netz stellen. Damit folgen zwangsläufig zwei Probleme:

    1. Du wirst an dem System wenig Freude haben, weil es in Kürze kompromittiert wird und Dir nicht mehr verlässlich zur Verfügung steht.
    2. Andere werden (mittelbar) darunter leiden, dass Dein System für Spam, DDoS oder ähnliches missbraucht wird. Wahrscheinlich steht Dir auch bald eine Abuse-Stellungnahme in's Haus.

    Ein gut gemeinter Rat an Dich: Beschäftige Dich erst einmal in Deinem lokalen Netz mit der Materie. Oder besser: Suche Dir jemanden, der weiss, was er macht.

    Und meine Meinung an alle anderen: Hier ist es grob fahrlässig, Hilfestellung zu geben: Das hat nichts mehr mit Hilfe zur Selbsthilfe zu tun.

    Die Frage ist auch, warum dann die Unterseiten dennoch funktionieren.
    Hier ein Beispiel: https://motorrad-kennzeichenhalter.com/kennzeichenhalter-zieger-basic/

    Mmhhh, Du bist sicher, dass nicht noch eine .htaccess-Datei ihr Unwesen treibt? Du schriebst oben im Singular, aber des können unterschiedliche Dateien in Unterverzeichnissen herangezogen werden…

    Ansonsten lass‘ ich mal die WordPress-Profis ran - ich hab‘ nur das Gefühl, dass Dein Problem gar nicht dort liegt.

    Moderatoren - Ich finde die Idee einer Ostereisuche, die ein wenig "Mühe" erfordert, toll. Um so enttäuschter war ich, dass (wieder einmal) die Registrierung bei einem bestimmten Social-Media-Anbieter für die Teilnahme unerlässlich ist.

    Ja, ich bin einer der (wenigen) Personen, die kein WhatsApp haben und auch nicht planen, diesen Umstand zu ändern ... und ja, ich habe dafür Gründe. Natürlich ist es vollkommen netcup's Entscheidung, Einschränkungen für die Teilnahme an Gewinnspielen zu definieren und ich verstehe auch, dass eine solche Aktion natürlich Eure Reichweite auf den sozialen Medien vergrößern soll. Trotzdem hinterlässt es bei mir einen bitteren Beigeschmack - vielleicht könnte Ihr das vor dem nächsten Mal noch einmal intern diskutieren?

    Für dieses Jahr bin ich raus, hab' aber auch keinen wirklichen Bedarf an einem weiteren Hosting-Produkt.

    Wenn ich Euch so lese, wächst meine Ratlosigkeit: Für welche Geschäfte / Vereine / Hobbies nutzt Ihr denn Eure Domains, dass deren Kosten so relevant sind?

    Das Geld gibt man ja fast für einen Cappuccino aus und mit Stundenlohn bewertet, lohnt sich der Aufwand doch eher weniger - für alle Beteiligten. Oder ist das nur persönlicher Ehrgeiz...?

    Ernst gemeinte Frage, denn langfristig benötigt jedes Unternehmen faire Preisgestaltungen, um überleben zu können.

    Mattes

    Im DNS habe ich eingestellt:
    Host = sub
    Type = ??? Was muss da rein.. ich hatte schon einiges ausgewählt und keines funktioniert (MX, A, CNAME, ...)

    Destination = sub.hauptdomain.de (auch hier hatte ich schon IP und was kryptisches, was mir mal das Letsencrypt Zerti angezeigt hat)

    Wir reden von einem netcup-Webhosting? Dann musst Du im DNS für Subdomains gar nichts ändern: Die "*"-Einträge der A- / AAAA-Records sind standardmäßig gesetzt und reichen. Sub-Domain in Plesk einrichten, Let's-Encrypt-Zertifikat für die Subdomain installieren und gut...

    Das ginge allenfalls dann, wenn eines der Webhostings bei einem anderen Hoster liegt. Beides bei netcup mit der selben Domain wird nicht klappen, außer du verwendest entweder für die Mail eine (oder mehrere) Subdomain oder für die Websites nur Subdomains. Eine Subdomain sollte sich als externe Domain im anderen Webhosting einbinden lassen.

    Ganz dumm gefragt: Was spräche denn dagegen, im einen Hosting (Mail, Domain) die DNS-Records so zu setzen, dass sie auf den Web-Server aus dem anderen Hosting zeigen?

    Ich oute mich hier mal, aber das ist mir unklar … Antwortet der Web-Server nur auf Requests einer definierten Domain? Ehrlich gemeinte Frage, um dazu zu lernen…