Beiträge von NaN

    Unterschiedliche Plattformen und Fragestellungen. In diesem Fall eher nicht so gelungen die Kommentare.

    Für jemanden, der es nicht schafft, einen Public Key in eine Textdatei auf einem Server zu schreiben, zu dem er Console Access (und ein Rescue System) hat, ist er sich aber ganz schön sicher, dass er weiß, was er tut, wenn er sich nur einloggen könnte. Die Frage, wo er den SSH Key findet, war eigentlich schon Auskunft genug zu dem Thema.

    know what im doing once i get logged in

    Then get logged in. It's not rocket science. You have console access and a tutorial which tells you how to enable SSH access. You just have to read and understand it. It is highly unlikely that you did that in the short time between @H6G's comment and your response. If you don't know, you have to be willing to learn.

    Ist mail.example.com wirklich bei Korea Telecom? Ist das ein externer Server oder ein Mailserver von Netcup oder dein eigener?

    Anyway, der Server sagt: Ich bin nicht für example.com zuständig und weiterleiten ohne Anmeldung ("relaying") mache ich nicht*. Wenn du ein Postfach einrichtest statt einer Weiterleitung, ist der immer noch nicht zuständig. Vielleicht musst du nur etwas warten, bis die Konfigurationsänderung angekommen ist. Vielleicht ist es etwas anderes.

    *) Der Server denkt, er soll die Email an problem @ example.com durchreichen. Das ist nicht die konfigurierte Weiterleitung an eine andere Adresse.

    Mit der ganzen Zensiererei ist nicht klar, welcher Server von wo angesprochen wird, aber klar ist, dass der Server, der die Mail dort einliefert, wo der Fehler auftritt, sich nicht mit Zugangsdaten dort anmelden wird. DAS ist sicher nicht der Fehler.

    Die Fehlermeldung kommt typischerweise, wenn der Server nicht für die Domain im RCPT-TO zuständig ist, also davon ausgeht, dass die Mail unter der Zieladresse weitergereicht werden muss (im Gegensatz zum Annehmen und an eine andere Adresse weiterleiten). Deswegen ist "Anmelden" oft die Lösung, weil diese Konstellation meist dann auftritt, wenn Clients Mail für externe Adressen bei ihrem Smarthost abliefern. Der macht das natürlich nur für angemeldete Einlieferer. Wenn das irgendwo in der Kette der MTAs auftritt, ist die Zuständigkeit das Problem.

    dort werden zahlreiche Anmeldeversuche auf verschiedenen Ports mit verschiedenen Usern und PWs aufgezeichnet. Kann mir jemand helfen, wie ich mich jetzt gegen diese Attacken schützen kann, weil es unters. IPs sind kann ich ja nicht per IP bannen.

    Was hast du denn alles offen, dass du so viele Login-Versuche auf verschiedenen Ports siehst? Die IP-Adressbereiche von Hostingprovidern werden ständig nach offenen Diensten abgesucht. Dagegen kannst du prinzipiell nichts tun. Eine vorgeschaltete Firewall, mit der du für dich uninteressante Verbindungsversuche grob vorfiltern könntest, gibt es bei Netcup nicht. Du hast schon richtig erkannt, dass viele Scans heutzutage als langsame verteilte Scans stattfinden, denen lokal nicht beizukommen ist. Die einzelnen IP-Adressen tauchen nur in großen Abständen auf, so dass Methoden wie Fail2Ban nicht greifen. Damit hält man nur die ganz dumpfen Skripte ab. Portscans auf geschlosssenen Ports zu loggen, ist nur in Ausnahmen sinnvoll.

    Für öffentlich angebotene Dienste ist damit eigentlich schon alles gesagt: Dir bleibt dann nur, das Logging so zu konfigurieren, dass es keine eigenen Probleme macht (Speicherplatz, CPU-Last) und wichtige Meldungen nicht in einem Meer aus gescheiterten Login-Versuchen untergehen.

    Wenn du Dienste auf dem Server hast, die du nur selbst nutzt, kann ein VPN-Zugang wie Wireguard nützlich sein, so dass die eigentlichen Dienste gar nicht öffentlich erreichbar sein müssen. Wenn du die lokale Firewall so konfigurierst, dass geschlossene Ports keine Antworten auf Verbindungsversuche schicken, fällt ein Wireguard-Zugang in einem Portscan gar nicht auf. Der verhält sich ohne einen passenden Schlüssel dann nämlich auch nicht anders als ein nicht verwendeter Port. Sobald ein Port einmal irgendwie geantwortet hat, wird dort in absehbarer Zukunft regelmäßig angeklopft werden. Nicht-öffentlich verwendete Ports von Anfang an "unsichtbar" zu machen, hilft also, die (Log-)Last der dauernden Portscans zu reduzieren.

    Ob das Klug ist aufgrund des Namens, sei mal dahingestellt.

    Laienmeinung: Es ist im Prinzip möglich, Markennamen zu "überladen", also mit mehreren Bedeutungen zu versehen. Die müssen nicht alle dem selben Markeninhaber zugeordnet sein. Das kann z.B. durch unterschiedliche räumliche Schutzbereiche passieren, aber auch weil Marken für bestimmte Klassen angemeldet werden, wodurch die Marke für andere Klassen von Produkten und Dienstleistungen nicht geschützt ist. Ich glaube aber nicht, dass ein Unternehmen mit einem Produkt, das bekannt genug ist, dass du es ohne Markenrecherche als mögliches Problem identifiziert hast, dir markenrechtlich viel Spielraum lässt. Anwaltliche Beratung ist teuer. Keine Beratung ist wahrscheinlich teurer.

    Was hier aber vermutlich der Fall ist, ist eine Domain, die noch bei einem anderen Anbieter liegt. Diese wurde jetzt schon als Inklusivdomain hinzugefügt, jedoch der Transfer mit dem Auth-Code noch nicht vollzogen.

    Nein, was in dem früheren Screenshot als Inklusivdomain auftaucht, ist eine schon eingerichtete und funktionierende Inklusivdomain. Die andere Domain ist die, um die es geht. Die ist bei einem anderen Provider registriert und hier als externe Domain aufgeschaltet, siehe spätere Screenshots.

    Bist du dir mit der 8 sicher?

    Du hast den Screenshot mit den DNS-Records, die du einstellen sollst, selbst gepostet. Was steht da?

    Hier gab es schon Diskussionen, ob es in Ordnung ist, dass man externe Domains nicht aufschalten kann, ohne dass diese Records gesetzt sind. Denn technisch wäre es eleganter, wenn man die Domain erst fertig konfigurieren könnte, bevor man diese Änderungen durchführt. Jetzt bist du ein Beispiel, warum das vor Aufschaltung gefordert wird.

    Du kannst in deinem Webhostingpaket 3 Inklusivdomains haben, hast aber bisher nur eine verwendet. Zusätzlich kannst du wahrscheinlich eine externe Domain kostenlos aufschalten. Wie viele steht in der Leistungsbeschreibung. Für die Domain, um die es geht, hast du das getan. Die wird dadurch nicht zur Inklusivdomain. Ich verweise dazu auf meinen vorherigen Beitrag.

    Da die Domain bei deinem anderen Provider registriert ist, ist der grundsätzlich erstmal für DNS zuständig. Wo du die DNS-Einträge machen musst, hängt aber tatsächlich davon ab, ob du für die Domain die DNS-Server des anderen Providers verwendest oder andere. Während der Aufschaltung der externen Domain hast du eine Auflistung aller DNS-Einträge bekommen, die für die Aufschaltung einzurichten sind. Dazu gehört auch der A-record für die mail Subdomain, so wie es in deinem Screenshot dieser Auflistung zu sehen ist.

    Wenn der Webmail-Server auf deine Emails zugreifen will, löst er mail.deinedomain auf. Dazu fragt der Resolver, wer für deinedomain zuständig ist. Das sind vermutlich die Nameserver deines anderen Providers. Diese Nameserver fragt er dann nach mail.deinedomain. Dort muss also bekannt sein, dass diesem Namen die IP-Adresse des Netcup-Mailservers zugeordnet ist. Wenn der Resolver keine entsprechende Antwort bekommt, z.B. weil du das noch nicht eingetragen hast, oder weil die Änderung noch nicht überall angekommen ist, kann der Webmail-Server nicht auf deinen Mailserver zugreifen. Auch negative Ergebnisse werden gecached.

    Bei einer unberechtigten Accountsperrung würde ich eine substantielle Gutschrift erwarten. Notfallsupport, wenn der Kunde einen Fehler macht, kostet 40€, also mindestens etwas in der Größenordnung. Wenn nicht nur Hobbyressourcen gesperrt wurden sondern wirtschaftlicher Schaden entstanden ist, wäre der zu ersetzen. Das ist keine Boshaftigkeit Netcup gegenüber: Es ist notwendig, dass solche radikalen Maßnahmen nur nach sorgfältiger Prüfung ergriffen werden. Wenn derartige Fehler nichts kosten, wird das nicht sichergestellt.

    (Die Phishingmails habe ich auch bekommen, aber im Prinzip kann Netcup als letztendlich unbeteiligte bzw. nur indirekt betroffene Partei darauf höchstens informativ reagieren. Sobald so eine Welle bekannt ist, nützt es nicht viel, noch mehr davon an Netcup weiterzuleiten.)

    Nur 1 Domain: Die marioXXXXXX.de habe ich bei meinem bisherigen Provider und die will ich als inklusiv Domain rüberziehen. Das ist ja dann doch eine externe Domain oder?

    Externe Domains sind Domains, die du bei einem anderen Provider bezahlst, wo du aber die DNS-Einstellungen so änderst, dass sie auf Netcup Server zeigen.

    Zusatzdomains sind Domains, die du bei Netcup bezahlst, aber unabhängig von einem Webhostingpaket bestellt hast.

    Inklusivdomains sind Domains, die du bei Netcup mit einem Webhostingpaket bezahlst.

    Die Domain muss dem Webhosting-Paket zugewiesen werden. Bei Domains, die du bei Netcup hast, kannst du das kostenlos selbst tun. Bei externen Domains hängt es vom Hosting-Paket ab, wie viele Domains du kostenlos zuweisen kannst. Darüber hinaus kostet es einmalig 5€ je externer Domain. Durch die Zuweisung erfährt der Webserver, dass die Domain zu deinem Account gehört und du kannst die üblichen Einstellungen vornehmen, wie z.B. in welchem Verzeichnis sich die Daten für die Domain befinden.

    Nachträgliche Änderungen sind auch nicht schwieriger als ohne LVM, aber Partitionen/LVs inkl. Dateisystem zu verkleinern ist riskanter und schwieriger als sie zu vergrößern. Wenn du nicht planst, die Partitionsgrößen (Logical Volumes in LVM-sprech) später zu ändern oder z.B. LVM-Snapshots zu nutzen, die Speicher außerhalb der LVs brauchen, kannst du den Speicherplatz auch direkt komplett zuweisen.

    Reject gibt es ("Abweisen mit Nachricht", "discard with message"), aber das ist wie alle anderen Filterfunktionen, die Emails an fremde Adressen erzeugen, nicht zu empfehlen, wenn man sich nicht unbeliebt machen möchte. Das "Entgegennehmen" auf einer Mailadresse mit zu kleinem Mailpostfach (aber nicht 0, das heißt unbegrenzt) führt nicht zu Backscatter, aber es gibt auch keinen Fehler beim Einliefern. Der Absender bekommt also keine Meldung, dass die Mail verschwunden ist.