Beiträge von NaN

    Nach deiner Beschreibung ist der Domaintransfer noch nicht durch.

    In der "hosts" Datei kannst du für Domainnamen IP-Adressen festlegen. Für Domains, die in der Datei stehen, fragt dein Computer nicht den DNS-Server. So kannst du den Domaintransfer nur für deinen Computer quasi vorziehen, um die Anfragen schon an den neuen Server zu richten, wenn die DNS-Server noch alles zum alten Server schicken.

    Für das Zertifikat muss die CA aus dem Internet auf den Netcup-Webserver zugreifen, um von dort eine hinterlegte Datei abzurufen. Wenn die Nameserver noch auf den alten Webserver verweisen, dann klappt das nicht und das Zertifikat kann nicht ausgestellt werden. Das passt also alles dazu, dass der Domaintransfer noch nicht fertig ist.

    Du hast einen Auth-Code von deinem alten Provider bekommen und den Code bei Netcup eingegeben, ja?

    Ist der Transfer der Domain also noch nicht vollzogen?

    Eine Anfrage bei webwhois.denic.de zeigt, dass es gestern eine Aktualisierung gab, allerdings sind die Nameserver gleich geblieben (Zufall???, müssen die sich zwangsläufig ändern???)

    Wenn die Nameserver noch die von deinem bisherigen Hoster sind, dann werden auch die Adress-Records noch auf den Server dort zeigen, und dann ist alles, was du bei Netcup einstellst, nur vorbereitend aber noch nicht wirklich aktiv.

    Wenn du die Einstellungen bei Netcup testen willst, kannst du auf deinem Computer in der "hosts" Datei Einträge mit deiner Domain und der IP-Adresse des Netcup-Servers anlegen. Nicht vergessen, das nach den Tests wieder rückgängig zu machen.

    Oder warte einfach etwas. Wenn sich nichts tut, melde dich nochmal.

    Wenn du 2FA per TOTP Token aktivierst, brauchst du für den Login keinen Zugang mehr zur Emailadresse des Accounts. Denk daran, dass die Emailadresse unabhängig von den Sachen sein soll, die bei Netcup gehostet werden. Wenn etwas mit dem Account nicht stimmt, dann bekommst du / bekommt deine Bekannte sonst nur noch sehr schwer Kontakt zum Support.

    Das TOTP-Secret kann und sollte man sicher verwahren. Damit kann man auch später noch ein TOTP-Token (App, Hardware, Passwort-Manager mit TOTP Funktion) aktivieren. Man kann auch mehrere Token mit dem selben Secret aktivieren, eins für deine Bekannte und eins für dich.

    12 Domains aus den Fingern saugen

    Die Inklusivdomains kannst du nur einmal belegen, und das muss nicht direkt sein. Ein Platz für eine Inklusivdomain wird nicht frei für eine neue Domain, wenn die bisherige gelöscht oder umgezogen wird. Das Webhostingpaket funktioniert auch ganz ohne belegte Inklusivdomains, also lass dir Zeit. Zusatzdomains kannst du dem Webhostingpaket selbst im CustomerControlPanel zuweisen. Die kannst du dann genauso benutzen wie Inklusivdomains, aber auch selbst jederzeit wieder einem anderen Webhostingpaket zuweisen. Wenn du eine Domain zu einem anderen Provider umziehst, um sie als Inklusivdomain oder zum Angebotspreis als Zusatzdomain wieder zu Netcup zurückzuholen, bekommst du für die restliche Laufzeit der Domain kein Geld zurück, also benutz die Domain erstmal als Zusatzdomain, denn die ist schon bezahlt.

    Wenn es dir nur um die Domains geht: Du kannst zu jedem Webhosting Domains dazubuchen. Die 12 Domains im Webhosting 8000 sind nur die Inklusivdomains. Die Anzahl der Zusatzdomains ist nicht begrenzt. Wenn dir die sonstigen Resourcen eines Webhosting 8000 ausreichen, brauchst du kein zweites. Wenn du tatsächlich ein zweites benötigst (mehr Datenbanken oder so), dann sind die beide in einem Account möglich, aber dort getrennte Produkte.

    Es ist strategisch ungeschickt, bei ungeduldigem Warten auf DNS-Änderungen einen anderen als für die Domain autoritative Nameserver abzufragen. Mit der Anfrage holst du die negative oder alte Antwort in den Cache des Servers. Das verzögert die Sache zusätzlich. Die _acme-challenge TXT Records werden normalerweise nicht ständig abgefragt. Die Chance ist also gut, dass die Updates auch über andere Resolver verfügbar sind, sobald sie von den autoritativen Servern bereitgestellt werden, wenn man erst dann danach fragt.

    Jede Form von manuellen DNS-Updates für Letsencrypt ist unbedingt als Versuchsmöglichkeit zu betrachten. Man muss das alle drei Monate* wiederholen: Es wird sicher abgelaufene Zertifikate geben, wenn man das nicht automatisiert. Es gibt ACME-Clients, die die Netcup-API unterstützen. Man kann auch mit CNAMEs arbeiten oder die _acme-challenge Subdomain an einen anderen DNS-Hoster delegieren, wenn man einen Client verwenden will, der nicht mit der Netcup-API umgehen kann.

    *) in ein paar Jahren alle sechs Wochen

    https://www.ssllabs.com/ssltest/analyze.html?d=wasserstand-nordsee.bsh.de&hideResults=on

    Das Bundesamt fuer Seeschiffahrt und Hydrographie hat auf dem Server, von dem du Daten laden möchtest, eine unvollständige Zertifikatskette hinterlegt. Dadurch kann dein Client nicht prüfen, ob das Serverzertifikat gültig ist. Es ist eine Lücke zwischen den CA-Zertifikaten, die in deinem Client sind, und dem Serverzertifikat, das der Server verwendet: Es fehlt das "GEANT TLS RSA 1" Zertifikat zwischen dem Server und der "HARICA TLS RSA Root CA 2021" Root CA.

    Wenn du trotzdem an die Daten kommen möchtest, kannst du deinem Client das fehlende Zertifikat zusätzlich zu den CA-Zertifikaten geben, um die Lücke zu schließen.

    Eigentlich sollte aber das Bundesamt diesen Konfigurationsfehler korrigieren.

    Ein exportierter Snapshot ist ein Festplattenimage. Wahrscheinlich musst du das Dateiformat anpassen, aber grundsätzlich kannst du ein Festplattenimage in andere Virtualisierungsumgebungen laden. "Container" im Kontext von Proxmox sind aber keine virtuellen Maschinen sondern getrennte Namensräume im selben Kernel, den auch der Host verwendet. Das kann funktionieren, wenn die Kernel von Snapshot und Host ähnlich genug sind. Container werden in Proxmox nicht mit Festplattenimages betrieben sondern mit tar-Archiven. Um eins vom Inhalt des Festplattenimages zu erstellen, gibt es diverse Wege. Am einfachsten fände ich, das Image als loopback-Devices der Partitionen einzubinden (losetup --partscan).

    Bei deinem alten Webhoster hast du die Möglichkeit, externe Domains einzubinden. Dafür müssen die Nameserver der Domain auf die des alten Webhosters umgestellt werden. Wenn die externe Domain dort verfügbar gemacht ist, kannst du sie dort auch mit deiner Wordpress-Site verbinden. Zu beidem gibt es bei dem Anbieter Hilfe-Artikel, die ich hier aber nicht verlinke. Für das Ändern der Nameserver bei Netcup gibt es Hilfe im Netcup Wiki.

    Ist es bei Netcup nicht möglich, z.B. vom "Webhosting 1000" zum "Webhosting 2000" zu wecheln und die gleiche (Inkusiv-)Domain zu behalten?

    https://helpcenter.netcup.com/de/wiki/webhosting/webhosting-upgrade

    https://helpcenter.netcup.com/de/wiki/domain/domain-uebertragen/#inklusiv-domain-%C3%BCbertragen

    Wichtig ist der Punkt "Ein Upgrade auf Angebotstarife ist nicht möglich." Ich kenne deine Anforderungen nicht. Wenn es unwahrscheinlich ist, dass du den Webhostingtarif wechselst, kannst du die Domain auch einfach als Inklusivdomain bestellen. Wenn du jetzt immer noch bei dem (nicht) genannten Hoster bist, bist du wahrscheinlich ein wenig wechselfreudiger Kunde. In dem Fall, dass ein Tarifwechsel doch nötig wird, ist es durchaus möglich, die Domain in den anderen Tarif zu übertragen. Manche Möglichkeiten sind einfacher, andere billiger. Eine zusätzliche .de-Domain kostet zum Sonderangebotspreis bei Netcup für 5 Jahre ca. 10 Euro (Einrichtungsgebühr + 60 Monate). Inklusivdomains können also schnell "teurer" sein, wenn der Support kostenpflichtig aktiv werden muss. Eine Zusatzdomain kannst du selbst zwischen Webhostingtarifen verschieben.

    Die Angebote gelten bei Netcup immer auch für den Umzug existierender Domains zu Netcup, aber nicht für interne Umzüge. Du kannst also die Domain nicht zum Normalpreis zu Netcup holen und dann zu einem Domainsonderangebot wechseln, aber direkt vom anderen Hoster kannst du die Domain zum Sonderangebotspreis rüberholen.

    deinen Kundenaccount

    Wenn er schon einen hat, bei Fragen zum Wechsel des Hostingproviders im "Fragen vor dem Kauf" Forum...

    Du kannst die Domain sofort als Inklusivdomain angeben, später als Inklusivdomain buchen oder als zusätzliche Domain bestellen. Inklusivdomains sind an das Webhostingpaket gebunden. Wenn du später mal das Webhostingpaket wechseln möchtest, sind Zusatzdomains flexibler, und .de-Domains sind bei Netcup regelmäßig sehr günstig zu haben (zuletzt für dauerhaft 13ct/Monat + 2€ Einrichtungsgebühr). Siehe dazu auch https://www.netcup.com/de/deals/osteraktion

    Für Zwei-Faktor-Authentifizierung mit TOTP als zweitem Faktor braucht man kein Handy. Das geht auch mit diversen Programmen auf dem PC, z.B. mit bekannten kostenlosen Passwortmanagern. Der Webmailer bei Netcup hat z.Z. noch keine 2FA, aber das CustomerControlPanel sehr wohl.

    Dein Zertifikat hat Wildcard support. Es ist für deine Domain und *.Domain ausgestellt. Solche Zertifikate stellt Letsencrypt nur mit der DNS-01 Challenge aus, weil du mit der HTTP Challenge nicht beweisen kannst, dass du berechtigt bist, Zertifikate für alle Subdomains ausstellen zu lassen. Der Vorgang, den du beschrieben hast, also das Anlegen eines DNS-Records, ist Teil der DNS-01 Challenge. Netcup unterstützt diese Challenge nicht automatisch. Der Vorgang hängt daran, dass du diesen DNS Eintrag manuell anlegst. Das müsstest du z.Z. alle drei Monate machen. Für die Domain selbst und die Domain mit www davor brauchst du kein Wildcard-Zertifikat. Das "normale" Zertifikat braucht nur die HTTP-01 Challenge, die Netcup automatisch abarbeiten kann. Warum dort steht, das Zertifikat mit Wildcard-Unterstützung würde sich automatisch verlängern, kann ich dir nicht sagen. Das ist m.W. nicht korrekt.

    Es ist klar zu empfehlen, das Zertifikat für ein Webhosting nicht als Wildcard-Zertifikat ausstellen zu lassen. Das erneuert sich nicht automatisch. Aktuell müsste der Vorgang damit spätestens alle drei Monate manuell wiederholt werden. Mit der beschlossenen Verkürzung der Gültigkeit auf rund 6 Wochen dann entsprechend öfter.

    Ein Zertifikat nur für die Domain und http://www.domain kann Netcup automatisch besorgen und das wird dann auch in Zukunft automatisch aktualisiert.

    Interface Altnames sind ein Feature und kein Fehler. Die wurden eingeführt, um Probleme zu lösen. Es zählt nur, was am Ende dabei als Konfiguration des Interfaces rauskommt, und das wurde schon ganz am Anfang gezeigt und sieht richtig aus. Mit welchem Namen das Interface zwischenzeitlich und danach angesprochen wird, ist ganz egal. Altnames sind in Debian 12 voreingestellt. Systemd vergibt zusätzliche Altnames entsprechend der Konfiguration in /usr/lib/systemd/network/99-default.link. Bei Netcup setzt /etc/network/interfaces.d/50-cloud-init.cfg eine statische Konfiguration für das Interface. Diese Konfiguration stimmt in diesem Fall auch mit der Konfiguration überein, die im ServerControlPanel für diesen Server vorgegeben wird, und ist wirksam und korrekt mit ip abrufbar. Wenn das nicht funktioniert ist das Netz kaputt, nicht die Konfiguration.