Beiträge von frank_m

    "_gateway" ist einfach nur der Name, mit dem dein lokaler DNS Server deinen Router per reverse DNS auflöst.

    95% Paketverluste zum Gateway sind aber definitiv nicht gut. Was passiert, wenn du direkt deinen Router mit mtr ansprichst? Was passiert bei anderen Zielen (z.B. Google)? Was passiert bei IPv6 Zielen?

    Ja gerade nochmals rebootet und der Zombie Prozess rsyslogd ist wieder da.

    Wie gesagt, nicht gut. Da es bei Ubuntu standardmäßig nicht passiert, dass der rsyslogd als Zombie endet, muss es wohl deine Konfiguration sein. Das wird vermutlich mit dem Bandbreitenproblem nichts zu tun haben, aber lösen solltest du es trotzdem.

    Auch ist VPN mit IPv6 heutzutage kaum noch ein Problem.

    Richtig. Aber muss man in diesem Fall ja nicht mal. Es reicht ja, wenn im AAAA Eintrag für die Domain eine IPv6 Adresse steht, die die Challenge beantwortet. Das muss ja nicht die des VPS sein.

    Es ist doch schwachsinnig einen VPS einzusetzen nur um von Außen auf einen Dienst innerhalb des eigenen Heimnetzes zuzugreifen ?

    Nee, das kann schon Sinn machen. Wenn man an einem DS-Light oder CGNAT Anschluss per IPv4 von außen eine Verbindung aufbauen will, dann braucht man von irgendwoher eine öffentliche IPv4. Ein VPS ist eine Möglichkeit dafür. Alternativ kann man Portmapper nutzen, die aber wesentlich unflexibler sind.

    Ich könnte mir eine Antwort auf dein Lets Encrypt Problem konstruieren. Ich könnte mir vorstellen, die Domain löst für IPv4 und IPv6 auf. Du hast Portweiterleitungen nur für IPv4 eingerichtet, Lets Encrypt nutzt aber bevorzugt IPv6: Die Anfrage läuft ins Leere.

    Da habe ich gefühlt 10 Jahre drauf gewartet

    Das war nicht nötig, du hättest einfach die Anleitung hier im Forum lesen können, die ich mal geschrieben hab. Außerdem hab ich dich mindestens 3 oder 4 Mal darauf aufmerksam gemacht, dass man den Zugang von außen über ein VPN und einen VPS lösen kann. Die dafür benötigten iptables Regeln hab ich hier auch schon mal irgendwo ausführlich erklärt. Du richtest im Grunde eine Portweiterleitung mit iptables ein. Dazu gibt es reichlich Anleitungen, z.B. über Google.

    I don't think, netcup is the reason. yabs is ok to all targets from the server. This means, as well local connectivity and peering are ok. There is nothing more netcup can do about it.

    The figures at your pc at home are somehow strange. Download is much slower than upload, usually its the other way around. In the mtr the third hop is DE-CIX, so you are in Europe, but the European targets in yabs are quite bad, 2 have even a timeout.

    Are you sure your network setup at home is really ok? This looks not good for me.

    Hier ist nur die Frage, muss ich eine Subdomain anlegen und diese konfigurieren oder doch den CNAME eintragen.

    Das ist das gleiche. Du musst eine Subdomain anlegen und konfigurieren. Dabei trägst du den CNAME ein.


    Hierzu passt aber meiner Meinung nach nicht die Vorgaben zu den verfügbaren Feldern.

    Was passt denn da nicht? Ich seh da genau die Dinge, die ich erwarten würde, und die man bei Netcup auch eingeben muss.

    Und was genau ist die Frage? Was du wo eintragen musst? Oder was?

    Wo kommen die "Forderungen" denn her? Im Grunde erklärt es sich doch von allein. So viele Möglichkeiten gibt es bei CNAME ja nicht.

    Kann ja eigentlich nicht sein, weil Pihole ja jetzt auf einem anderen Pi läuft.

    Jetzt schon. Aber vorher hast du berichtet, dass Pihole nicht mehr unter http://<IP>:<Portnummer> erreichbar war, sondern plötzlich unter http://pi.hole. Ohne Port. Und hast sogar erwähnt, dass dort eigentlich OMV läuft.

    Was aber nicht läuft, ist nginx:

    Genau (zumindest öffnet es keinen Port). Das hab ich erwartet. Dann weißt du ja jetzt, was du zu überprüfen und zu tun hast.

    Welcher abfragende Client "will" denn automatisch DNSSEC? Also wie kann ich mir das vorstellen? Ich verwende einen ganz normalen Browser, und der wird das vermutlich nicht Standardmäßig abfragen?

    Das ist ja meistens nicht Sache des Browsers, sondern des Betriebssystems. Unter Linux ist es durchaus üblich, dass der systemd DNSSEC will bei der Auflösung.


    Rein aus Interesse: Welche Internetriesen sind das, und warum werfen wie so viel Geld in den Topf? Also welchen Nutzen ziehen sie daraus?

    Das kann man sich auf deren Webseite ansehen. IBM, Amazon, Github, Cisco, Chrome und Mozilla sind dabei, um nur einige zu nennen.

    Ich wusste gar nicht, dass der Krankheitsverlauf abhängig vom Bundesland ist. ;)

    Doch, das sieht man aber erst auf den 2. Blick.

    Im Corona Dahsboard des RKI kann man sich u.a. die Gesamtanzahl der Infektionen seit Pandemiebeginn für jeden Landkreis anzeigen lassen. Da erkennt man schnell: Es gab 2 Hotspots in Deutschland, unten rechts und oben links auf der Landkarte (also Bayern mit Tischenreuth etc und Niedersachsen mit Emsland, Vechta etc). Da wurden schon mehr als die Hälfte der Einwohner positiv getestet. Aber: Während in Bayern die Todesfallquote bei 0,8 - 1 % aller Infektionen lag, liegt sie in Niedersachsen bei 0,1 - 0,2% also Faktor 4 - 8 niedriger.

    Ergo: In Bayern sind die Verläufe schlimmer. :saint:

    Aber wenn ich z.B. eine einfache Seite mit reinen Informationen habe, ist DNSSEC überflüssig?

    Das kann man so nicht sagen. Wenn der abfragende Client auf DNSSEC verzichtet, dann ist es überflüssig. Wenn er es will, dann scheitert die DNS Auflösung, vollkommen egal, was auf der Seite gehostet wird.


    Warum gibt es kostenpflichtige Zertifikate, wenn LE diese kostenfrei anbietet?

    Das Betreiben einer PKI kostet schon Geld. LE hält sich ja auch nur, weil einige der Internetriesen ne Menge Geld in den Topf tun.

    Was können die kostenpflichtigen mehr, und wieso gibt es da so viele verschieden?

    Vor allem längere Laufzeiten und geringerer administrativer Aufwand.

    Hat 'ne ganze Weile gedauert, bis ich herausgefunden habe, dass obiges nicht ausreicht, wenn das gateway direkt verbunden ist mit dem Netzwerk (nicht wie fe80::1 bei netcup), aber _die Adresse_ kein Teil des gateway-Subnetzes ist und dass ich deshalb zwei Routen brauche.

    Was genau meinst du hier mit "die Adresse"? Die IPv6 Adresse des VPS ist nicht im Gateway Subnetz?