Beiträge von TBT

    Wieso sollte man das so nicht nutzen?

    Also ich packe den ja nicht öffentlich rein oder so. Dafür ist PiHole auch wohl kaum gedacht.

    Doch, machst Du ja offensichtlich auf dem Netcup Server. Oder Du hast Dich bisher extrem unklar ausgedrückt. Und in der Tat, PiHole ist nicht dafür gedacht als Open Resolver zu fungieren. Klarer als https://discourse.pi-hole.net/t/public-faced-pi-hole/43007/5 kann mans nicht formulieren:

    Zitat

    We do not provide support or guidance for people that chose to run open resolvers.

    Google "DNS amplification attack" für einen Grund dagegen. Schau Dir DNS amplification DDoS attack | Cloudflare an.

    Aber für den Server und 2 Clients die DNS Anfragen aufzulösen kann ja eigentlich kein Problem darstellen.

    Es ist ja kein "Public facing DNS".

    Also in dem Sinne, dass ich den Service ja nicht öffentlich im Web für alle zur Verfügung stelle. Auf die Idee würde ich auch ehrlich gesagt nicht kommen

    Sondern? Wenn er auf dem Root bei Netcup läuft, ist er öffentlich.

    Hab halt schon Mal schlechte Erfahrungen gemacht, wo ich n NTP Server ohne große Erfahrung laufen lassen hatte. Daraus hab ich "gelernt" nichts einfach so frei im Internet verfügbar zu machen.

    NetCup hat mir damals wegen dem 5GBit/s DDoS den Server abgedreht. Das passiert mir so definitiv nicht nochmal.

    Und Du bist erneut auf dem besten Weg dahin.

    Der läuft maximal auf 2 IP Adressen, die freigeschaltet sind. Alles andere wird schon von ufw/iptables her geblockt. Und zusätzlich halt im Pi-Hole und Unbound Rate Limit usw aktiviert, sodass an sich nicht viele Anfragen raus gehen dürften, wenn trotzdem was passieren könnte.

    Dementsprechend kann ja meines Erachtens nach keiner überhaupt den Service online sehen und somit überhaupt auf die Idee kommen das ganze auszunutzen. Und selbst wenn das jemand weiß, das PiHole dort läuft, kann doch trotzdem keiner drauf zugreifen?

    Und das kommt von jemand, dem o.g. passiert ist...? Sorry wenn ich skeptisch bin.

    Bin auch am überlegen, wenn ich das gerade noch so lese, zusätzlich noch ne Blockade für alle anderen ausgehenden Verbindungen zu erstellen die Nichts mit meinem Heimnetz Provider zu tun haben.

    ?? Dann kann der Server gar nichts mehr an jemand anderen ausliefern, was den Server quasi nutzlos für andere Anwendungen (z.B. Websites) macht.

    Aber wie oben schon erwähnt, lasse mich gerne eines besseren belehren und würde in dem Fall dann auch um mehr Informationen bitten. Da ich mir nicht wirklich vorstellen kann, wie man ne IP-Freigabe so umgehen kann, dass man da was an stellen kann, ist mehr Info wünschenswert.

    Wenn sich Deine IP ändert, was passieren wird, wenn Du nicht gerade eine fixe IP hast (beim Mobiltelefon definitiv permanent), wird nichts mehr funktionieren, da Deine Endgeräte keinen DNS Server mehr erreichen können.

    Deine Infos sind so schwammig, dass Du erst mal mehr Infos über das Vorhaben liefern solltest, bevor wir mehr Infos geben (können).

    Du hast hier in den Serverbereich geschrieben. Daher eine daran orientierte Antwort: Wenn Du auf Deinem Netcup Server einen Mailserver aufsetzt, ist dessen Betrieb komplett Deine Sache. Auch dessen Backup und Archivierung ist Deine Sache.

    Hol Dir einen Netcup Storage Server und setz Deine eigene Mailarchivierung auf. So läufts nunmal mit V/Rootservern. Man zahlt weniger, dafür macht man alles selbst.

    Netcup verfolgt halt eher eine Barebone LowCost/LowPrice Hosting Philosophie. Wer mehr Features haben will, muss zur Konkurrenz gehen und mehr zahlen. Soll keine Verteidigung von Netcup sein (ich würde mir schon lange mal neue Features oder zumindest vernünftige Umsetzung vorhandener Features wünschen), sondern einfach nur eine Tatsachenbeschreibung.

    Netcup hier Unterlassung von Dingen vorzuwerfen ist in etwa so wie einen Autohersteller für Verstöße seines Fahrers verantwortlich zu machen.

    schön wärs; ich würds eher als Nötigung bezeichnen, was da bei der Teuerung abläuft;

    Nötigung ist, wenn einem keine andere Wahl bleibt. Alphabet hatte schon immer eine Wahl: das nicht zu zahlen. Aber offensichtlich verdienen Sie mit den zusätzlichen Benutzern durch iOS Geräte mehr Geld als es sie kostet.

    und der Quartalsgewinn von Alphabet entspricht in etwa der Marktkapitalisierung von Verbund¹

    ¹ das schätzen die Anleger, wieviel in etwa die Wasserkraftinfrastruktur von Österreich Wert ist;

    Nichts für ungut, Österreich hat rund 8 Mio Einwohner, Alphabet bedient Milliarden von Menschen.

    Also aktuell ist das so, dass ich auf meinem Server die Pi-HoleFTL Software laufen habe, die dann mit Unbound Rekursiv die DNS Anfragen auflöst.

    Das ganze nutze ich dann halt auch am Handy, so ist mein Plan.

    Damit ich nicht nur alleine in meinem Heimnetz den PiHole verwenden kann.

    NEIN, mach das nicht bzw. schalte es sofort ab. Auch wenn Du das technisch machen kannst, ist das zu unsicher.

    Ein Developer von Pi Hole hat auf https://discourse.pi-hole.net/t/how-can-i-ma…private/45754/3 folgendes geschrieben:

    Zitat

    It is an issue

    A public facing DNS server likely violates the terms and conditions of your ISP or hosting solution. We at the Pi-hole project do not in any circumstance recommend, condone, or support public facing DNS with the project.

    There are far too many ways someone can use it in a DNS based attack.

    Companies like CF, OpenDNS, and Google have millions of dollars invested in their DNS server infrastructure to prevent this you as a one off user do not.

    Und damit hat sie/er absolut recht.

    Wenn Du unterwegs Adblock haben willst, hol Dir AdGuard oder andere Blocksoftware, die auch auf mobilen Endgeräten funktioniert.

    Es ist durchaus sinnvoll, die standardmäßig eingetragenen Netcup DNS Server auf andere zu ändern, deren Betreiber die Sache deutlich besser machen (Netcups DNS Server sind ein Graus, schon seit Monaten/Jahren).

    So kannst Du z.B. die Cloudflare, Google oder sonstige öffentliche DNS Server verwenden. Wenn Du Google nicht Deine Daten schenken willst, verwende https://www.cloudflare.com/de-de/learning…hat-is-1.1.1.1/ .

    Private DNS Server einzutragen, die hinter einem DSL/Kabelanschluss hoffentlich NICHT öffentlich erreichbar sind, ist technisch (über VPN) zwar theoretisch machbar, aber höchst instabil. Wenn das VPN nicht läuft, gibts keine DNS Auflösung was tonnenweise Probleme verursachen wird. Wozu man unbedingt auf einem Rootserver (auf der Konsole?) Adblock brauchen sollte, entzieht sich meiner Vorstellung.

    Ich habe gerade einen weiteren Wiki.js-Server aufgesetzt, und dieses Mal in /var/www/wikijs installiert. Allerdings habe ich den Fehler gemacht und nvm in das home meines sudo zu installieren. node befindet sich somit unter /home/bud/.nvm/versions/node/v18.18.1/bin/node. Diesen Pfad habe ich dann in der config.yml unter /var/www/wikijs angegeben. Ist das schlimm / falsch?

    Hust. https://docs.requarks.io/install/docker Hust.

    Kann man da nicht mal irgendwas Lösungsorientiertes machen?

    Ja. DNS Server wechseln. Do it! Do it now!

    Netcup hat offensichtlich kein Interesse an einer Lösung des Problems, also hilf Dir selbst.

    Dieses Problem ist ein Grund, wieso ich keine einzige Domain bei Netcup habe und auch nie dorthin verlagern werde. Ich habe einen reinen Domainprovider und delegiere die DNS Server wie sie mir passen an DNS Serverbetreiber, die das auch können.

    Ich mache mich jetzt einfach mal ein bisschen unbeliebt: Was spricht eigentlich gegen WLAN? Die RPis sind eh nicht die schnellsten. Wirklich zwingend braucht man hier keinen physischen LAN Anschluss.

    Er will / wollte die Raspis über PoE mit Strom versorgen.

    Mir geht es nur darum, dass ich weitere Raspberrys anstecken kann.

    Deutlich sinnvoller als mehrere Raspis íst aus Performance- und finanziellen Gründen doch ein kleiner PC, z.B. NUC oder Minisforum. Das ist dann auch kein ARM und somit läuft darauf quasi alles.

    TBT ist die gehostete nextcloud genauso frei konfigurierbar als wenn man sie selbst hosten würde?

    Was genau meinst Du mit "frei konfigurierbar". Es gibt keine Konsole, auf der man was ändern könnte, sondern einen NC Login. Man kann beliebig viele Benutzer und beliebige Plugins installieren - sofern diese halt nicht eine separate Konsoleninstallation eines Bestandteils benötigen.

    Man kann beim Setup eine Custom URL (z.B. nextcloud.eigenedomain.tld ) angeben, die dann ohne jeglichen Aufwand verwendet wird. Externer Speicher kann mit dem Plugin eingebunden werden, so auch z.B. die parallel angebotene "Storage Box" (habe ich auch, die kleinste), die man z.B. auch für Backups von Netcup aus verwenden kann.

    Ich finde beide Angebote schon sehr angenehm und performant. Nextcloud als Container hinter nem Nginx Proxy Manager habe ich bisher nicht wirklich zum Funktionieren gebracht (wenn da jemand ne passende docker-compose hat nur her damit), daher halt die "plug and play" Variante.

    Ich suche seit Wochen in Bitwarden nach einer Subfolder-Funktion. Nichts gefunden. Heute mal ne Sekunde gegoogelt, und gerade festgestellt das es ja doch geht ^^

    Reicht da nicht die Suche und das Autoausfüllen? Ich bräuchte sowas bei 1Password nicht.

    Würde eigentlich mal Interesse an einem "Coole Open Source Anwendungen / Docker Container" Thread bestehen, bei dem coole Anwendungen gepostet werden können? Hätte selbst einige Empfehlungen und würde mich über Inspiration freuen.

    Habe gerade Frooodle/Stirling-PDF: locally hosted web application that allows you to perform various operations on PDF files (github.com) gefunden und finde es ähnlich cool wie geschnitten Brot. Für die sicherheitsbewußten: das Tool speichert (wie man in den herausgelegten Volumes sehen kann) keine PDFs, sondern vernichtet sie sofort nach dem Bearbeiten (im RAM) wieder.

    Momentan fehlt noch eine Benutzerverwaltung um das Ding ins Internet zu stellen, aber in einem privaten LAN oder über VPN kann man das Ding jederzeit und easy verwenden.