Beiträge von TBT

    HTTPS ist die Erweiterung es in SSL/TLS-Kanälen zu übertragen

    Was zum Geier hat da DNS verloren?

    Zu DNS-over-HTTPS od. DNS-over-TLS: das soll das gleiche für DNS machen, was es auch für HTTP macht: den Transport zwischen Client und Server verschlüsseln, um die Privatsphäre der Nutzer*innen zu erhöhen.

    DNS Anfragen und Antworten alleine sind unverschlüsselt (wie HTTP) und können an jeder Station mitgelesen werden. DNS-over-HTTPS od. DNS-over-TLS nicht. SSL/TLS sind bereits etablierte Methoden, also werden sie hier halt auch eingesetzt, anstatt das Rad neu zu erfinden.

    Da gibts viele Optionen: https://alternativeto.net/software/wetra…orm=self-hosted

    Wenn Du mit immer wiederkehrenden "Clienten" dauerhaft arbeiten willst, wäre wohl https://www.projectsend.org/ etwas, da könnten die die Kunden auch was hochladen (wenn erlaubt).

    Wenns einfacher sein soll (dann aber auch mit weniger Funktionen): https://github.com/timvisee/send .

    Ich würde mir mal die Demos der Optionen von der AlternativeTo Seite durchsehen.

    das ist nicht das Problem, sondern dass der Passwortmanager sich um die 2FA-Geschichte kümmert;

    sprich der Zugang zum Passwortmanager darf nicht der selbe sein wie der zum 2FA;

    weil das degradiert sonst zu 1FA;

    Der Logik folgend dürfte man dann auf einem Smartphone niemals gleichzeitig Passwortmanager und 2FA App installieren "weil das degradiert sonst zu 1FA". Das ist doch unrealistisch. Zudem ist das Einloggen in mobile Apps und Websites dann unangenehm schwierig. Zudem gilt was Paul geschrieben hat.

    sobald man 2FA verwendet ist das Passwort nachrangig;

    des kann durchaus einfach sein, und somit im Kopf ;)

    Nein. Denn wenn man keinen Passwortmanager verwendet, ist die häufig / meist geübte Praxis, dass man immer gleiche eMail/Passwortkombinationen verwendet ("damit mans sichs merken kann"). Klar, Ausnahmen bestätigen die Regel, aber sind wir mal ehrlich: Ottonormaluser macht das so.

    Und wenn man diese gleichen Credentials mit mehreren Anwendungen / Websites etc. verwendet und manche davon nicht 2FA abgesichert sind bzw. nicht abgesichert werden können, kann jemand, der durch einen Website Hack Kenntnis von dieser Kombination erlangt, sich bei einem nicht gehackten Account einloggen und dort Schaden anrichten.

    Daher Passwörter komplex und random und für jeden Account ein eigenes. Das ist nur mit einem Passwortmanager zu machen.

    TLDR: Auf der Skala zwischen extrem sicher und umständlich umsetzbar und extrem convenient aber extrem unsicher gibt es viele Abstufungen. Jeder Schritt Richtung Sicherheit zählt.

    eigentlich nicht; 2FA ist nur dann 2FA wenn es auch wie 2FA gehandhabt wird;

    Dein vorgehen ist wie das Aufbewahren der Geldkarte gemeinsam mit dessen PIN;

    ...in einem Safe, der nicht nur per (eigener) PIN, sondern auch per 2FA gesichert ist.

    Wenn Du schon einen Vergleich ziehen willst, dann bitte vollständig.

    aber dass man auch den 2ten Faktor - die H/TOTP-Geschichte - getrennt von den Zugangsdaten aufbewahrt wär auf einmal was völlig absurdes? :rolleyes:

    Wirklich getrennt wäre es nur, wenn Passwortmanager und 2FA nicht auf dem gleichen Smartphone ablaufen würde.

    Ich würde da lieber die Sicherheit des Passwortmanagers verbessern, z.B. durch Verwendung eines Yubikeys und die zweiten Faktoren im Passwortmanager belassen.

    Ich dachte ich hätte es ausreichend dargestellt: ich bin mir des Risikos bewußt, habe aber nach Analyse das FÜR MICH akzeptable Setup gewählt. Es sei bitte jede(r) aufgerufen, eigene Risikoanalysen zu betreiben und danach zu handeln. In jedem Fall wäre jedoch die Verwendung eines Passwortmanagers - ob mit oder ohne 2FA Speicherung, ob lokal gespeichert oder E2E verschlüsselt in der Cloud - dringend zu empfehlen. Ich denke das ist ein Punkt, der unstrittig ist.

    Ah, noch jemand, der sich V Rising V1.0 ansieht. ;) Wir sind auch sehr aktiv und aktuell auf dem eigenen Server im 3. Akt.

    Ich würde ihn auf restart: always setzen.

    Bei mir waren doch noch ein paar Sachen zu erledigen und anzupassen, bevor der Server wieder lief.

    wenn Du mit 'beides' hier auch das jeweilige Passwort meinst,

    ist das eine ganz schlechte idee, weil damit das ganze sich wieder reduziert und bloß zu einem Faktor wird,

    welcher bei unerwünschter Kenntnis von Dritten sogar zum Super-Gau eskaliert;

    Hängt davon ab, um welches Szenario es geht.

    Das mit Abstand häufigste Problemszenario ist nunmal, dass eMailadressen/Benutzernamen und mehr oder weniger gut verschlüsselte Passwörter bei gehackten Websites oder Diensten eingesammelt werden, also im Prinzip https://haveibeenpwned.com/ . Hier hilft das geschilderte Vorgehen:

    - Jeder Account hat seine eigene eMailadressen/Benutzernamen und Passwortkombi, es kommt zu keinem Cross-Service Hacking, da jedes Passwort nur einmal vergeben ist. Man ändert auf Hinweis das eine Passwort und fertig.

    - 2FA ist nicht unüberwindlich, stellt aber trotzdem einen höheren Aufwand dar, der selbigen meist nicht wert ist, wenn es nicht-2FA geschützte Ziele gibt, die deutlich weniger Aufwand bedeuten. In diesem Kontext kann auch schon ein, im Passwortmanager gespeicherter 2FA Code mehr schützen als ohne 2FA.

    - Manche 2FA Code Methoden haben ein Risiko, dass einem das eingetragene 2FA Code Gerät abhanden kommt (z.B. Handy geht verloren, wird geklaut). Klar gibt es Backup Codes, aber diese müssen ja auch irgendwo sicher liegen und stellen einen anderen potentiellen Vektor dar. Zudem ist die Handhabung so umständlich, dass man wohl kaum für Dutzende oder noch mehr Accounts 2FA verwendet. Macht man dies nicht, ist die Sicherheit dieser Accounts jedoch deutlich niedriger.

    - Verwendet man für den eigenen Passwortmanager auch 2FA (unbedingt!!), dann wird dessen zweiter Faktor nicht im Passwortmanager gespeichert. Wer also Accounts über den Passwortmanager hacken will, kann sich auf keinem neuen Gerät in den Safe einloggen, selbst wenn Benutzername und Passwort des PW Manageraccounts bekannt sind.

    Ja, der 2FA Code wird zu einem weiteren Eintrag im Passwortmanager, wird jedoch durch die "echte" 2FA Authentifizierung des Passwortmanagers abgesichert. Das Vorgehen macht die Handhabung auch einer großen Anzahl von 2FA Accounts sehr einfach, die 2FA Codes können nicht verloren gehen und werden auf allen Browsern / Anwendungen / Plattformen synchronisiert. Daher ist das unter Berücksichtigung aller Risiken für mich der akzeptable Kompromiss, andere können und werden das sicher anders sehen. So oder so sind Passwortmanager (ob mit 2FA oder ohne) der absolut simpelste Weg, die eigene digitale Sicherheit zu erhöhen. Ich bin immer wieder überrascht, wie wenige Leute welche einsetzen.

    Betreibe selbst NPM hinter dem NPM, inklusive LE SSL Zertifikat (Wildcard DNS Methode, bei einem Webspaceanbieter mit cPanel) geht also definitiv. Danach kann man dann beim Neustart von NPM auch den herausgelegten http Webadminport von NPM nicht mehr herauslegen, da er ja über NPM ausgegeben wird.

    Mache ich mit allen Webinterfaces aus allen Containern so. Was natürlich nicht geht, sind Anwendungsports, z.B. die SMTP, IMAP etc. Ports von Mailservern oder andere Ports, die direkte Verbindungen brauchen.

    Probiers mal mit nem manuell erstellten Netzwerk, das Du dann allen docker-compose Files als extern unterschiebst.

    Code
    docker network create --subnet 172.19.0.0/16 proxy_network

    sollte z.B. passen.

    Außerdem immer nen Moment warten bis mans ausprobiert, ich habe den Eindruck, dass da der Nginx erst reloaded werden muss, wenn ein neuer Eintrag erstellt wird.

    Glückwunsch. Ich hatte das Glück, dass mein Nachname.de frei war und den hab ich mir vor einiger Zeit gleich mal in dem Domain Deal von Netcup gekrallt 😆

    Glückwunsch. Meine nachname.de Domain war eeeeewig bei einem Domaingrabber/verkäufer. Da hab ich mal nachgefragt und sie wollten was "vierstelliges". =O Nein Danke.

    Irgendwann war sie dann plötzlich bei einem anderen Domainverkäufer. Nochmal nachgefragt und auf 200€ geeinigt. Sofort gekauft und gefreut. 8o:thumbup:

    Tage später mailt mich wutentbrannt ein Typ an, dass er doch die Domain haben wollte und dem zweiten Verkäufer da schon die Hölle heiß gemacht hätte, bla bla bla. Gesagt: jetzt gehört sie mir, ich geb sie nicht her. :evil:

    Ist schon >10 Jahre her, nie wieder was gehört. ;)

    Ja, die Originalclients kannst Du wegen der "Federation" über die Rootserver verwenden, sie werden sich in, auf dem eigenen Controller erstellte Netzwerke einloggen können.

    Nein https://hub.docker.com/r/zerotier/zerotier ist nur eine containerisierte Version des Clients. Könnte man theoretisch auch auf dem Server verwende, wenn man eh eine Dockerumgebung hat. Hat allerdings den Nachteil, dass man dann die Verbindung verliert wenn der Container oder Docker neu startet. Daher würde ich ZT auf einem Server, der darüber fernadministriert werden soll, nur direkt installieren.

    Wofür man den ZT Docker Container aber verwenden kann: indem man ihn in ein Docker-Compose packt, kann man eine Anwendung mit einer eigenen ZT IP versehen. Braucht man nicht ständig, ist aber nett.


    Aber den Controller kannst Du ziemlich folgenlos in Docker installieren, da Verbindungen bestehen bleiben, die vorher schon über den Controller initiiert wurden. Es gehen nur keine neuen, wenn der Controller nicht da ist.

    ZT hat nur (private) IPs, kein DNS. Was ich hierfür gerne mache: Subdomains (z.B. host.domain.tld) oder SubSubdomains (z.B. service.host.domain.tld) einer existierenden, öffentlichen Domain auf die privaten ZT IPs auflösen lassen. Diese DNS Einträge gehen dann nur, wenn man im richtigen ZT Netzwerk ist und den Client laufen hat, aber dann gehen sie reibungslos.

    Ich richte mir Zerotier mals als Contoler ein. Damit gehen auch kein3 Metadaten an fremde...

    Neben ZeroUI gibt es auch noch https://github.com/key-networks/ztncui oder wohl mittlerweile für Docker https://github.com/key-networks/ztncui-aio (ein bisschen neuer). Kannst Du Dir mal beide ansehen, ich vermute, dass ZeroUI aktueller ist.

    Nebenbei: Zerotier hat "Rootserver" (bei Zerotier selbst), bei denen alle Netzwerke bekannt sind. So kannst Du Dich auch mit den offiziellen ZT Apps bei Netzwerken anmelden, die Du selbst auf dem eigenen Controller angelegt hast. Eine sehr praktische Angelegenheit, heißt aber auch das man nicht "komplett" ohne ZT auskommt. Allerdings gehts da nicht um Metadaten, sondern schlicht um die Existenz eines Netzwerks. Theoretisch kann man auch ZT Root Server selbst hosten, aber das ist imho noch weniger nötig wie ein eigener Controller.

    Ein eigener Controller macht übrigens v.a. dafür Sinn um die 25 Node Begrenzungen des my.zerotier.com Controllers zu umgehen. Man hat damit dann nämlich keine Limitationen.

    Bei tailscale und zerotier muss man sich darüber klar sein, dass wertvolle Metadaten auf jeden Fall und ggf. auch Nutzdaten für den Betreiber sichtbar sind. Das muss kein Problem sein, aber man sollte es auf dem Schirm haben. Dann doch lieber eine Portfreigabe und alles selber unter Kontrolle.

    Metadaten ja, Nutzdaten nicht. (zu Tailscale https://tailscale.com/security )

    Bei beiden können - mit Abstrichen an Komfort und Features - Controller auch selbst gehostet werden:

    Für Tailscale heißt das dann Headscale: https://github.com/juanfont/headscale mit https://github.com/ifargle/headscale-webui

    Für Zerotier: z.B. https://github.com/dec0dOS/zero-ui
    Dann hat man alles selbst unter Kontrolle.

    Mir ist das bisher bei beiden den Aufwand nicht wert.

    Es gibt genug andere Webspacehoster, die mit beiden Themen keine Probleme haben. Bei Fragen gerne PN.

    Ansonsten wäre wohl ein Exchangepostfach die Rundumlösung, die auch Kontakte und Termine synchronisiert. Reine IMAP Postfächer sind doch eher begrenzt hilfreich.

    Ich hatte bei zwei Mailcow Instanzen das selbe Thema. T-Online verlangt ein Impressum. Nach dem ich dieses eingerichtet habe, haben Sie meine Mailserver freigeschalten. Inzwischen verwende ich für die Mails an T-Online über ein t-online RelayHost. Daher kein Thema mehr mit t-online.

    Bei T-Online ist das ja mit den o.g. Maßnahmen relativ einfach zu lösen. Die härteren Nüsse sind alle Maildomains aus der Microsoft Ecke (Hotmail, MS365, outlook.com etc.). Da verwende ich o.g. Relay Host, da man hier selbst nix machen kann.

    Kann ich absolut nicht bestätigen. Wurde ich nie danach gefragt.

    Ich wurde auch noch nie gefragt. Nur kurz die IPs per Mail bei der besagten tobr Adresse eingeliefert. Kurze Bestätigung erhalten und seitdem keine Probleme mehr mit T-Online.

    Wurde jedes Mal bei IP Änderungen danach gefragt. Kann ja sein, dass das unterschiedlich ist, aber man muss sich ggfalls darauf einstellen.