Beiträge von TBT

    root Logins auf 22 mit Passwort verboten gehören - ist die Welt doch fluffig...

    Zu Port 22:

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    root Logins? Ja, lieber mit Keyfile. Aber ein ausreichend langes und komplexes Passwort (das in einen Passwortmanager gehört) ist deswegen nicht unsicher: https://www.1pw.de/brute-force.php

    Solange wir uns alle einig sind, dass Docker nicht auf ein Live-System gehört und root Logins auf 22 mit Passwort verboten gehören - ist die Welt doch fluffig...

    Sind wir uns absolut und definitiv nicht, bei beiden Punkten übrigens. Aber ist ja auch ok: agree to disagree. Ich werde diese Diskussion jetzt nicht nochmal anfangen. Wollte jedoch widersprechen und darauf hinweisen, dass das nicht der "allgemeine Konsens" ist, sondern die Meinung von einigen Personen.

    uiiii hab mal seit längeren wieder in mein unraid geschaut und hab plötzlich 30% mehr Platz :D

    dabei hab ich die mediathek nur angefangen zu transcodieren weil es oft probleme beim streamen auf iphone gab, bzw generell auf vielen geräten sobald es außerhalb des heimnetzes geht. hatte nicht erwartet das die dateien kleiner werden, hoffentlich hab ich da nix kaputt gemacht 8o

    Wenns von H264 auf H265 ist, ist da bei "gleichbleibender" Qualität einiges an Platzgewinn drin. Allerdings verliert man beim Transcodieren von bereits encodiertem (aus den Originaldateien) Material immer auch Qualität. Wenn einem der Platzgewinn wichtiger ist und die Einstellungen passend gewählt sind, ist das mitunter zu verschmerzen.

    Naja, die 100Mbit sind nicht so schön, daher mags schon wahr sein. Meine Homeinternetverbindung ist aktuell 1000/50 Mbits/s. Demnächst (noch in diesem Jahr) Glasfaser mit 1000/200, mit maximal 400 Mbit Upload wenn auch bei Privatkunden möglich. Damit wäre der Heimanschluss 4x schneller als der hier. Zugegeben, der Strom für eine solche Kiste alleine dürfte schon mehr als 6€ kosten.

    Ansonsten sind die Kisten da imho nicht interessant. Das rote H bietet da bessere Dedis.

    ... von dir keine Antwort auf die faktenbasierte Darlegung kam. Beweis durch Behauptung, das alte Problem. Mit manchen Menschen ist eine technische Diskussion überflüssig, man erkennt sie am "isso weil isso" - denn damit lässt sich deine Antwort auf meine ausführliche Begründung, warum Docker das falsche "Problem" "löst", letztendlich zusammenfassen. Schade

    Ach komm. Du bist doch gar nicht an "faktenbasierter Diskussion" interessiert, sondern findest Docker Scheiße und würdest Dich da auch durch nichts abbringen lassen. :S Ist ja auch ok. Containerisierung ist ein Tool im Werkzeugkasten. Man kann es verwenden, oder auch nicht. Mir ist das völlig egal. Ich wollte nur auch die Vorteile darstellen und nicht nur das mehrfache "ist schlecht" da stehen lassen.

    Wir sollten ein Docker Thema aufmachen und uns dann im Kreis aufstellen, während sich hardcore Jünger beider Seiten in der Mitte zerreißen.

    Modernes Kolosseum, wenn man es so will :P

    Ich zumindest bin kein "Hardcore Jünger" von gar nix. Das würde ja "blind glauben" bedeuten. Und das ist immer dämlich. Ich habe für mich entschieden, dass es für mich praktisch ist, daher wird es verwendet.

    Wie gesagt: Man nehme Docker (von mir einige Punkte, die ich nützlich finde), man nehme kein Docker (weil "wir habens ja schon immer so gemacht"). Mir völlig schnuppe. Meine Empfehlung: zumindest mal ansehen und verstehen / ausprobieren. Wenns taugt, nimmt mans her, wenn nicht dann nicht.

    ...und während tuxproject.de noch seinen Kernel von Hand kompiliert und Mailcow mal eben in 10 Minuten "von Hand" installiert, hat sich die Welt weitergedreht und jede(r) andere nimmt Container her. Weil sie schlicht praktisch sind. Normative Kraft des Faktischen. :D

    Das kann jeder gute Paketmanager. Dein System hat keinen guten Paketmanager? Dann siehe zwei Punkte weiter oben.

    Und er hat Debian ne schlechte Distribution genannt. 8|

    Hast du eine Empfehlung wie man das bei Mails einsetzen kann? Gibts Hoster die das unterstützen oder muss man dann selbst Mails hosten - würde ich eigentlich gerne vermeiden.

    Leider nicht wirklich, in der Arbeit läufts über ein Active Directory mit Exchange (aktuell noch on premise, irgendwann wohl M365). An dieses AD hängen wir auch so ziemlich jeden selbst gehosteten Service, den wir anbieten. Denn nichts ist ungünstiger als eine parallele Benutzerverwaltung (vielleicht auch gleich noch mehrfach) aufzubauen. Und jedes Mal ist es der schwierigste Teil.

    Vor kurzem haben wir für ein Projekt mehrere selbst gehostete Services über https://goauthentik.io/ zusammengeschnürt: ein Onlineanmeldungsformular, mit eMailworkflows und einigem mehr. Hierrüber konnte man sich dann in Wordpress und Gitea anmelden (wir haben Userdaten gebraucht und das Ziel war, via Git Daten zu uns gepusht zu bekommen). Auch hier war der Auth Teil der mit Abstand schwierigste - aber halt auch der Wichtigste.

    Ich würde wohl mit nem LDAP oder AD (geht neben Windows Server als Domänencontroller auch mit Samba oder auch mit dem AD artigen Directory Server von Synology) starten und von da aus arbeiten.

    Wie gesagt: ist diffizil. Da ist das Setup von allem o.g. in einem Bruchteil der Zeit erledigt.

    Ein weiteres Thema, das sich bei unseren Services immer wieder stellt, hier aber noch nicht behandelt oder berücksichtigt wurde:

    Benutzerverwaltung / Rechtemanagement mit dem Ziel eines Single Signon

    Das ist eine extrem wichtige Sache, die am Besten vorher bedacht wird, sonst musst Du für jeden der genannten Services eine eigene UserDB führen. Das geht schon bei 3 Sachen schlecht, bei der Menge von Services gehts garantiert schief.

    DASS man es machen soll ist m.E. unstrittig, WIE man es macht ist hingegen diskutabel und es gibt viele Herangehensweisen.

    Einige unsortierte Optionen als Diskussionsanstoß:

    - LDAP

    - Active Directory (MS oder Open Source)

    - Authelia

    - Kerberos

    - Authentik

    - Keycloak

    Im Vergleich zum Setup aller o.g. "Content Software" ist die Verbindung zu einem SSO Provider bei all diesen Services m.E. das schwierigste Arbeitspaket, das man sich antun kann, nichtsdestotrotz ist es essentiell. Ich würde empfehlen alle geplante Software dahingehend abzuklopfen ob sie die Auth Lösung unterstützt, die man umsetzen will. Nur wenn man die Tools mit einem Usermanagement verbindet, werden sie wirklich nützlich und nur dann werden die Tools auch bei den Usern akzeptiert.

    You can only upgrade, not downgrade. If your new server has more SSD space, that additional space will not be added automatically. The easiest way is to boot the Gparted Live ISO in SCP and resize your partition(s) and then boot from drive again.

    Always do backups!

    Wundert mich, dass hier so viele Leute unterwegs sind, die Docker so kritisch sehen. Ich sehe das grundlegend anders und stehe Docker sehr positiv gegenüber:

    - Es löst das "aber auf meinem Rechner läuft es" Problem

    - Es löst das Problem der Notwendigkeit von unterschiedlichen Versionen der gleichen Sache (PHP, Datenbanken u.v.m.)

    - Es baut genial aufeinander auf, man kann einen anderen Container als Basis für eigene Container nehmen, das "schon fast da ist".
    - Es ist ressourcensparend.

    - Auch und gerade komplexe Systeme sind damit einfach umsetz- und weitergebbar: man sehe sich nur mal ein docker-compose von Mailcow an. Viel Spaß, da alles manuell installieren zu wollen.

    - Updates sind mit neuen Containerversionen einfach realisierbar, die Updates auch teil oder komplett automatisierbar.

    - Durch einfache Updates erhöht sich die Sicherheit (insbesondere wenn automatisiert), da damit Schwachstellen nicht lange online rumhängen.

    - Container sind KEINE Blackbox: jede(r) kann in die Dockerfiles und docker-compose Files reinschauen. Insbesondere Anpassungen an compose Files sind quasi immer nötig.

    - Fehler, die nicht rückgängig gemacht werden können, können kaum passieren. Schlicht die letzte funktionierende Version nochmal pinnen und ziehen.

    - Container internes Networking (man kommt von außen nicht ran) und die Integration eines Proxy Containers ermöglicht es, auch ohne Firewall einen DB Port nicht online zu haben.

    Ich finde, daß Docker (bzw. das Containerprinzip an sich) die beste Sache seit geschnitten Brot ist - insbesondere für Linux. Ich habe >20 Jahre den "manuellen Weg" gemacht und darauf absolut keine Lust mehr. HowTos manuell nachstricken? Ne danke. Da kommt auch kein "besseres" oder "sichereres" System dabei raus.

    Bevor ich mich nicht darauf eingelassen hatte, dachte ich das wäre zu umständlich und unnötig. Aber wenn der Groschen mal gefallen ist, wird man nichts anderes mehr machen wollen.

    Ja, man braucht, wenn man Container aus dem Hub verwendet Vertrauen (kann aber wie gesagt immer auch nachsehen was passiert), aber das ist doch mit allen Open Source Programmen so (man schaue sich nur das "xy" Paket Unterwanderungsthema mal an).

    EDIT: Ne Ergänzung noch... Für mich gilt: wenn etwas NICHT als Docker Container installierbar ist, dann werde ich es nicht in Betracht ziehen.

    Dabei wäre ente auch naheliegend, auch self hosted möglich.

    (Ent-lich hatte ich die Gelegenheit, es zu posten :D)

    Nice, kEnte gut, alles gut ich noch nicht. Gleich mal den Github gestarred.

    Die Family ist eh bei iCloud Fotos (hab gerade erst auf die 2TB hochgestuft) und die älteren Bilder liegen einfach nur in Ordnern aufm NAS. iCloud Drive (geht auch auf Windows) ersetzt jetzt auch Nextcloud vom roten H bei mir. Kommt damit fast auf null raus.

    Puh. Gerade mal ne Mail von Flickr (ja die gibts anscheinend noch) bekommen, dass ich mehr als 50 (!?!?!?!!?) private Fotos auf meinem kostenfreien Account hätte (ja, zum Geier klar hab ich!! Meine privaten Fotos, die ich mit Friends & Family teilen möchte, gehen doch das Internet nix an). Sie wollen 5,49€/Monat bei 2jähriger Laufzeit. Joa, ne. =O Halt wieder ein Account weniger, der meine Daten hat.

    Muss ich mir halt doch noch https://immich.app/ ansehen und via Docker-Compose selbst hosten.

    Joa, naja. Viel tiefer als 15-20cm sind die aber auch nicht (wenn curved). Ein Standardschreibtisch von 80cm Tiefe bekommt LEIIICHT einen solchen 38" unter. Ja, sicher, anschauen unbedingt. Ich würde jedenfalls nix anderes mehr haben wollen. Und habe so ein Ding an 2 Arbeitsplätzen in der Arbeit und mir danach auch einen für zu Hause gekauft, weil man da nicht mehr weg will. Sehr sehr empfehlenswert. Eigentlich für jede(n), aber insbesondere nochmal für IT affine Berufe, wo man oftmals viele Sachen gleichzeitig offen haben will/muss.