Beiträge von Paul

    Hat sich schon mal jemand Mattermost angesehen? Da gäbe es auch Apps für alle Betriebssysteme dazu. Hört sich vielversprechend an.

    Mattermost ist ganz nett. Das hat eine gute Gitlab Integration (falls man das auch nutzen sollte. Gitlab bringt Mattermost sogar selbst mit, wenn man möchte). Nutzen wir hier. Hat öfter mal ein paar Security Probleme, die werden aber recht zeitnah gefixt. Es gibt halt keine wirkliche Verschlüsselung, wenn ich das richtig im Kopf habe. Klar, TLS für den Transport. Sonst aber eher nichts, sprich die Daten liegen dann im Klartext auf dem Server. Dafür gibt es eine S3 Anbindung für die Dateien. Als Container lässt es sich daher auch recht angenehm betreiben.

    Es lohnt sich auf jeden Fall das mal anzusehen (als Slack Alternative). Ist jetzt kein Messenger im herkömmlichen Sinne, sondern wirklich eher für Teams und Firmen gedacht.

    Achja, die Android App ist eher schlecht. Hängt sich öfter mal auf, startet nicht, etc. Lässt sich ja aber auch zur Not über jeden Browser nutzen, was vermutlich sowieso die bessere Wahl ist.

    Es echauf­fie­ren sich in der Regel meist diejenigen, die die Dienste selbst gar nicht nutzen. War ja bei den ganzen Facebook Skandalen ähnlich. Den Großteil der User hat das überhaupt nicht interessiert. Ich befürchte, dass wir uns damit abfinden müssen, dass den meisten Menschen ihre Freiheit relativ egal ist. Ich habe da auch kein Mitleid mehr. Sollen sie halt Facebook, Google & Co. nutzen. Sollen sie sich gegenseitig in den Selbstmord mobben und auf Instagram ihren inhaltsleeren Alltag teilen. Unsere Gesellschaft will es ja nicht anders.

    Im Grunde bräuchten wir eigentlich eine Art Internet-Führerschein. In den Straßenverkehr darf man auch nur, nachdem man (zumindest theoretisch) die Regeln gelernt hat. Ins Internet kann heutzutage jeder Depp. Und mir kann niemand erzählen, dass es dort nicht weniger "Unfälle" gibt als im realen Leben. Gerade im Internet sieht man relativ leicht wie tief unsere Gesellschaft gesunken ist.

    ist ein VPS schwer zu warten? Wenn ich dort nextcloud und Office installieren kann, wäre es optimal. Nur denke ich, dass meine Daten da eher unsicher sind. Weil ich halt noch nie einen VPS betrieben habe :)

    Teste es einfach mal lokal bei dir auf deinem eigenen PC (z.B. mit VirtualBox). Einfach mal einen Server aufsetzen und experimentieren. Dann wirst du es ganz schnell merken, ob dir das liegt oder nicht ;-). Es braucht einige Zeit, bis man da ein Gefühl für bekommt. Aber wenn du das einige Zeit lokal machst, kannst du da irgendwann auch sicherlich ein VPS administrieren. Lernbereitschaft vorausgesetzt.

    Von was für Ausfällen sprechen wir denn hier? Ist der ganze Server nicht erreichbar? Also auch kein Ping? Reagieren nur die Webanwendungen nicht mehr? Die genannten Informationen sind doch etwas dürftig um hier wirklich weiter zu helfen. Wie genau stellst du das fest? Hast du ein externes Monitoring? Was sagt das denn genau?

    Ist zwar nett, dass du direkt die Firewall Regeln mitschickt, aber ich befürchte, dass die hier nicht so wirklich weiterhelfen :)

    Ich hatte es auch mal mit verschiedenen Ordnern (TODO, INFO, etc.) versucht, aber das relativ schnell wieder aufgegeben, weil es wenig praktisch war.

    Was ganz gut funktioniert (ich nutze Thunderbird) ist die "Umwandeln in ... Aufgabe" Funktion. Wenn ich eine wichtige E-Mail bekomme, bei er Aufgaben zu erledigen sind, erstellt ich mir darauw eine Aufgabe (ink. Fälligkeit, Dringlichkeit, Kategorie/Projekt). Das hat sich für mich am besten bewährt. So hat man immer einen guten Überblick über die noch zu erledigenden Dinge (inkl Priorisierung, was bei E-Mails weniger gut funktioneirt).. Klappt sowohl mit Caldav als auch Exchange Kalendern/Aufgaben wunderbar.

    Wenn ich gestern einen root Server + Domain bestellt habe, habe ich jetzt unter DNS eine IP 46.38.2.x.x stehen, aber wenn ich auf Produkt - rDNS steht dort eine ander IP (185.22.x.x)

    Muss ich nun unter der Kategorie Domain - die Domain - DNS die IP vom Produkt (rDNS eintragen oder die IP stehen lassen die mir bei der Bestellung eingetragen wurde?

    Die 46.x.x.x IP dürfte zu dem Netcup Domainparker gehören. Du kannst deine Domain ja mal im Browser aufrufen, da sollte diese Seiten dann erscheinen. Diese kannst bzw. solltest du auf deine "richtige" IP (185.22.x.x) des Root Servers setzen, sobald du diesen in Betrieb nehmen willst.

    Edit: Etwas zu langsam :)

    Ja, wir planen jetzt fast jeden Tag eine Aktion.

    Wäre es spannend zu wissen was die kommenden Tage kommt?

    Gibt es einen Wunsch was wir einmal anbieten sollen?

    Spannend finde ich vor allem immer die Produkte, die es nicht sowieso schon regulär im Angebot gibt, z.B. wie ein Adv17 RS 1000 Plus mit 6 Cores und kleiner, aber schneller SSD damals. Genau so etwas könnte ich im Moment gut gebrauchen. Es ist zwar sicherlich als Provider nicht immer so einfach, solche "speziellen" Angebote zu schnüren, dafür haben die aber auch immer einen besonderen Reiz und man schlägt da schneller mal zu als bei einem normalen Angebot, bei man man "nur" ein paar Cent oder Euro sparen kann.

    Ich hab ihn mal bestellt, da ich beim RS 2000 mit den 60 GB SSD am Anschlag bin und 4 GB mehr RAM auch nicht uninteressant sind. Andererseits kann ich auf die 4 Kerne auch nicht verzichten. Es wird Zeit über die Bücher zu gehen und mal aufzuräumen, denn jetzt hab ich insgesamt (netcup und noch 3 weitere Provider) reichlich Überkapazität.

    Wem sagst du das. Mein K8s Cluster hier bei Netcup hatte zeitweise mehr Nodes als Applikationen, die darin laufen ;) Daher musste ich mich auch von meinem Spring 2019 Root Server wieder trennen (knapp 1 Monat läuft er noch), weil er an sich zwar eine super Leistung für den Preis bot, mit seinen 2 Kernen im Vergleich aber zu einem VPS1000 (4 nicht dedizierte vCPUs) doch für meine Einsatzzwecke unterlegen ist. Die 20GB RAM wird man da schon irgendwie gebrauchen müssen und da einen Nutzen zu haben. Und das hatte ich dann irgendwie doch nicht. So zum Test/Vergleich war das aber auf jeden Fall interessant.

    Die Adresse ist nicht zufällig. Die wird aus dem Netz und aus der MAC-Adresse errechnet und ist statisch. Diese IPv6-Adresse ist auch schon vorkonfiguriert, wenn Du einen Server aufsetzt.

    Ah ok, danke. Muss ich das nächste Mal darauf achten. Das ist dann aber neu, oder? Ich meine nämlich, dass noch vor einiger Zeit gar kein IPv6 vorkonfiguriert wurde.

    Wo wir gerade beim Thema IPv6 sind - Stichwort IPv6 Failover Subnet. Wenn ich über das SCP das Failover IPv6 Subnet einem Server zuweise, wird dies wohl auf eine zufällige IPv6 Adresse des Hosts geroutet, die ich im SCP auch sehe, sprich ich muss diese auf dem Host konfigurieren um das Failover IPv6 Subnet dort zu nutzen. Ist das wirklich so gedacht? Ich sehe gerade auch nicht wirklich eine Möglichkeit, dass man z.B. selbst bestimmten könnte, auf welche (schon existierende) IP geroutet wird.

    Du kannst die Images (vor allem die offiziellen) ruhig weiter verwenden.

    Im Grunde hast du das Problem ja schon immer gehabt, dass du nicht 100% wusstest, was da jetzt genau im Container eigentlich läuft. Ein gewisses Vertrauen musstest du da schon immer haben. Der Hack jetzt war zwar sicherlich nicht schön und lässt einige Frage offen, aber jetzt so zu tun als wäre vorher alles super sicher gewesen und wäre es jetzt nur duch den Hack nicht mehr, wäre etwas naiv.

    Wenn du auf Nummer sicher gehen möchtest, kannst du die Images ja selbst bauen (die zugehörigen Dockerfiles gibt es ja auch ohne weiteres aus) und legst sie selbst in einer Registry ab. Aber das hätte man dann streng genommen auch vorher schon machen müssen :)

    Ich finde es gut, dass dieses Thema mal angesprochen wird. Das Preis/Leistungs Verhältnis der Netcup Server ist verdammt gut, keine Frage. Aber es ist nun mal so, dass es bei Netcup oft ein Glückspiel ist, wieviel IO Performance man jetzt bei einem Server bekommt. Oft ist die IO Performance überraschend gut (gerade bei den Servern mit SSD), manchmal ist sie halt auch eher ziemlich schlecht. Ich hatte auch schon den Fall, dass ich 2 von den Specs hier identische Server hatte (auch aus der gleichen Generation), aber der eine Server eine viel schlechtere Leistung bot als der andere. Aus Kundensicht ist das erst einmal unverständlich und verwirrend. Ursachen kann es natürlich reichlich geben. Vielleicht hat die eine VM einfach störendere Nachbarn. Aber nüchtern betrachtet wäre es sicherlich für alle Seiten besser, wenn man wüsste, was man genau erwarten kann von einem Server. Und hat z.B. ein VPS 500 oder VPS 1000 mehr IO Performance als ein VPS 200? Konfigurieren lässt sich das sicherlich, aber als Kunde weiß man das nicht.

    Und jetzt ein paar IOPS zu garantieren ist jetzt sicherlich nicht so schwierig, wenn man die Grenze nur niedrig genug hält, aber man hätte zumindest eine Grundlage, auf der man dann diskutieren könnte.

    Und der Datenstrom ist bei zb. TLS 1.2 auf Schadsoftware analysierbar? Die Daten sind ja immer noch verschlüsselt.

    Es geht hier eher um die "Perfect Forward Secrecy" [1]. Ohne das konnte man Geräte dazwischen schalten, die den Traffic entschlüsseln, auswerten und wieder verschlüssen (weil sie z.B. den Private Key hatten). TLSv1.2 hatte PFS natürlich auch schon, aber nicht verpflichtend. TLSv1.3 untersützt nur noch Ciphers mit PFS

    [1] https://de.wikipedia.org/wiki/Perfect_Forward_Secrecy

    Mitlauschen kann man viel,.. ist dann aber halt verschlüsselt. ^^

    Aber leider nicht alles. Man weiß trotzdem wer was aufgerufen hat. Der Hostname ist z.B. trotzdem noch im Klartext zu sehen. Diese Art Metadaten sind durchaus auch interessant und nicht zu vernachlässigen.

    voja mein Arzt hat mir auch mal Rücken empfohlen. Gleichmäßig mit Schultern und Brust.

    Kannst du dort etwas für Anfänger empfehlen, wo man wenig Geld in die Hand nehmen muss? (Muss nämlich noch das ganze Serverhording bezahlen)

    Ich würde mal mit folgenden Übungen beginnen: https://fitnessuebungen-zuhause.de/ruecken_ohne_g…gengewicht.html Kostet nur den inneren Schweinehund :) Da ist dann sogar ein Server extra als Belohnung mit drin ;)

    Der Sever wird sowohl als Apache2 / MySQL Server benutzt. Ich würde aber auch gerne darauf zugreifen um darauf von meiner Arbeit als auch von zu Hause zu programmieren mittels pycharm. Da pycharm es nur mit grafischer Benutzeroberfläche gibt, geht das nur mit einem Desktop Linux. Das VNC sich auch in einer getrennten Sitzung verbinden kann auf eine grafische Oberfläche wußte ich bisher nicht. Ich dachte, dass das Konzept sehr ähnlich ist dem von Teamviewer/Anydesk. Ich schaue es mir mal an. Bin gespannt, ob ich mittels VNC hier höhere Auflösungen hinbekommen. Danke auf jeden Fall für den Tipp

    Ok, viel Erfolg! Wie hast du es denn bisher versucht? Über die Konsole im SCP? Da wirst du wohl kaum höhrere Auflösungen bekommen. Dafür ist das auch eher nicht gedacht.

    Ansonsten gibt es auch noch so Projekte wie https://www.nomachine.com, die in diesem Fall interssant sein könnten.

    Benutzt hier jemand restic als Backup-Software?

    Bzw. was bevorzugt ihr?
    Borg, rsync, rclone, eigene Skripts, ..

    Ich selbst bevorzuge Server-Client Backup Lösungen. Ein zentraler Backup Server, der sich um die Backups der Clients kümmert und über den auch die Restores angestoßen werden können. Dies macht auch das Monitoring einfacher. Ich vertrete die Ansicht, dass ein Client nie schreibenden Zugriff auf seine eigenen Backups haben sollte.

    Hatte früher auch mal eigene Scripts oder Tools wie Borg genutzt. Hat im Grunde eigentlich auch immer funktioniert. Aber der Restore Prozess hat mir nie wirklich gut gefallen. Und darauf kommt es ja letztlich an. Wie kann man möglichst einfach uns zuverlässig einen alten Stand zurückspielen.

    Ich nutze daher Bareos und bin damit auch sehr zufrieden. Habe hier ungefähr 10 Clients, die ich darüber sichere.