Wobei das hier natürlich schon eher in eine allgemeine Kritik gegenüber automatisierter Installationen abschweift. Man muss das alles auch immer etwas Abwegen. Ich finde das Skript z.B. für diesen Anwendungszweck (vor allem im privaten Umfeld) völlig ausreichend. Wenn die Umgebungen kritischer werden, setzt man sowas meist auch gar nicht mehr ein (persönlich bevorzuge ich für diese Zwecke ein MySQL Workbench über einen SSH Tunnel).
Am Besten fährt man natürlich immer noch mit den signierten Paketen der eigenen Distribution. Da liegen die Keys nämlich schon lokal vor und die heruntergeladenen Pakete können dagegen geprüft werden (es sei denn man setzt auf Debian/Ubuntu und installiert teils stark veraltete, ungepatchte Software, dann bringt auch das Signieren nichts). Sobald externe Quellen zum Einsatz kommen hat man schon wieder das Problem, dass Key und Paket meist aus derselben Quelle stammen. Dann fahre ich nicht wirklich sicherer als wenn ich ein tar.gz von von Github herunterlade. Durch den aktuellen Docker Trend ist das ja auch nicht besser geworden. Die wenigsten erstellen die Images selbst.
Meine Ansible Playbooks laden zum Teil auch einfach Releases von Github herunter. Ein Restrisiko bleibt natürlich immer bestehen, wenn man externe Software einsetzt. In der Regel hat man aber ganz andere Baustellen und größere Risiken als das hier.