Beiträge von Paul

    Ja, das kannst du machen. Ausschalten meint genau das. Die VM wird heruntergefahren und läuft dann nicht mehr. Morgen kannst du sie dann über das SCP wieder hochfahren und weiterarbeiten.

    EDIT: Bzw. falls du dich auf den "Ausschalten" Button im SCP beziehst, solltest du vorher lieber mal den "ACPI Herunterfahren" Button nehmen. Der sendet ein Signal an deine VM, das diese sauber herunterfährt. Der "Ausschalten" Button darunter schaltet deine VM sofort aus (Stecker ziehen). Das will man in der Regel nicht, da dann Prozesse nicht sauber beendet werden und ggfs. korrupte Dateien oder Filesysteme hinterlassen.

    Ah. Ich habe veränderte index.php gefunden. (Datum Vorgestern)
    Mist. Wo ich meine Server doch so gut absichere. :cursing:
    Zum Glück ist es ein Cloudserver von H. Da erstelle ich jetzt einfach erstmal den Server neu aus dem Backup von vor 7 Tagen, schalte diese eine Anwendung ab und aktualisiere alles andere. Dann sehen wir weiter.

    Funktioniert das mit dem Image so einfach, ohne dass du die neuen exorbitant hohen Preise zahlen musst?

    Ja, ich habe es selbst kurz gesehen. Mir aber dummerweise die Ziel-URL nicht gemerkt, da ich nicht damit gerechnet habe, dass es so schnell wieder verschwindet. Es war auch keine sofortige Umleitung. Die ursprüngliche, korrekte Seite erschien zunächst und nach so 2-3 Sekunden wurde dann weitergeleitet.
    Auf dem Server selbst habe ich bis jetzt noch keine Unregelmäßigkeiten entdecken können. Auch nichts in den DNS-EInstellungen im CCP.
    Seltsam-

    Wenn das dein eigener Server war, solltest du das ja im Webserver Log sehen müssen. Also die Weiterleitungen. Suche doch mal explizit nach 30x Codes. Die sollten dann mehr verraten. War das nur bei einer bestimmten Applikation? Ein Wordpress oder sowas?

    Hmmm
    Mir wurde berichtet, dass Seiten (.de) auf einem meiner Server plötzlich auf andere Seiten umgeleitet werden.
    Habe eben damit begonnen nach der Ursache zu suchen (und noch nichts gefunden) aber plötzlich ist wieder alles normal.
    Was kann denn das nun wieder sein. (In all den Jahren wurde noch nie was gehackt bei mir)

    Hast du es denn selbst auch gesehen? War das eine richtige Umleitung (also HTTP Code 30x?) Oder ein DNS-Hijacking Problem?

    Das muss wohl eine Eigenheit von Debian / Ubuntu sein. Hier auf meinem Fedora Mailserver mit Postfix habe ich so eine Datei gar nicht. Auch kein syncfiles.pl Skript. Wozu macht das Postfix das auf Debian / Ubuntu? Allein schon, dass man die Datei kopiert, macht für mich wenig Sinn. Denn sämtliche Änderungen an der Systemdatei, bekommt ja Postfix überhaupt nicht mit und nutzt weiterhin die alte.

    Ich habe hier was in `/usr/share/doc/postfix/examples/chroot-setup/LINUX2` gefunden. Ist wohl wegen einer Chroot Funktionalität.

    Ich würde die Warnung einfach mal ignorieren. Die Funktionalität wird dadurch ja nicht beeinträchtigt. Das ist mal wieder so ein uraltes Debian / Ubuntu Relikt, worüber sich niemand Gedanken gemacht hat mit der Änderungen Richtung systemd-resolved.

    Das stimmt. Ein CPX11 für € 21.- ist schon sehr heftig. Wollen die keine neuen Kunden mehr oder was steckt dahinter...

    Vermutlich eine ähnliche Strategie wie mit den Setupgebühren bei den dedizierten Servern: Hardware Beschaffungsprobleme und durch deutlich erhöhte Preise die Nachfrage drosseln. Ich habe nur ein bisschen Sorge, dass andere hier nachziehen werden. Beim letzten Mal war es ja auch so, dass die angefangen haben und nach und nach haben auch andere Provider (inkl. Netcup) die Preise erhöht. Dazu kommt halt auch die völlig deplatzierte und schlechte Kommunikation von H. Da sind gerade einige Kunden ziemlich sauer. Schauen wir mal, was da noch so alles auf uns zukommt.

    Mit diesen Erpressern VMware respektive Broadcom sollte man aus Prinzip nichts mehr zu tun haben wollen. Daher Virtualbox oder einfach KVM.

    Frag Netcup, die haben diesen Wechsel von VMware zu KVM auch schon durchexerziert.

    Auf dem privaten Notebook würde ich das nicht so streng sehen. Unter dem Strich ist VMware Workstation halt immer noch eine gute Virtualisierungslösung - vor allem für Windows VMs. Und wenn man doch mal keine Lust mehr haben sollte, ist es auch schnell mal wieder deinstalliert. Ist ja nicht so, dass man hier große Cluster migrieren muss, nur weil man mal eine VM betreiben will. Windows an sich ist ja auch nicht ubedingt so viel besser zu seinen Usern. Das passt dann also schon ganz gut zusammen. ;)

    1. Ich möchte gerne für Windows Krams mir noch eine VM installieren. Was empfiehlt ihr hier? Virtual Box? Die VM soll - wenn es geht - Zugriff auf einen Fujitsu ScanSnap Scanner bekommen, der leider nur Windows Software hat und per USB angeschlossen wäre. Und ggf. noch mal kleine Test VMs, wenn ich zu faul bin es auf meinem Proxmox zu deployen :D

    2. Irgendwas wo ihr sagt: Das musst du nutzen/testen!

    3. "Mach ____ bloß nicht!"

    VMware Workstation Pro ist mittlerweile kostenlos. Auch für Linux. Wenn du eine Windows VM laufen lassen möchtest, ist das sicher die beste Wahl. Es geht natürlich auch in Virtualbox oder einfach mit KVM (Virtmanager), aber in VMware Workstation ist es halt doch am einfachsten. Das könntest du mal testen.

    Ansonsten zu Punkt 3 Probiere einfach alles aus. Lass dir nicht sagen, was du tun und lassen sollst. Du wirst mit der Zeit schon selbst merken, was funktioniert und was nicht ;) Das artet sonst immer ziemlich schnell in einen Glaubenskrieg aus. Daher nur zu. Der Vorteil an Linux ist ja. Es ist dein Betriebssystem. Du kannst machen und lassen damit, was du willst! Nutzt diese Freiheit einfach!

    Den einzigen Tipp, den ich vielleicht geben würde, wäre, dass du dir von Anfang an angewöhnst, dein System so einzurichten, dass du das jederzeit mit wenig Aufwand wiederholen kannst. Ob das einfach nur eine gute Doku ist, oder Skripte oder ein Tool wie Ansible, ist dann nicht so wichtig. Aber die Möglichkeit, es später nochmal neu einzurichten und das mit möglichst wenig Aufwand, das kann später mal richtig hilfreich sein.

    Ich habe ein paar Mal schon erfolgreich Alpine auf Netcup VMs eingesetzt (inkl. IPv4 + IPv6). Ich habe dabei aber immer folgendes Skript genutzt um mir ein Image bauen zu lassen, dass ich dann hochgeladen und darüber dann installiert habe. Das ISO an sich war mir immer etwas umständlich, da ich dann meist auch mehrere Systeme aufsetzen wollte. Das geht dann mit einem standardisierten Image etwas leichter.

    https://github.com/alpinelinux/alpine-make-vm-image

    Es gibt mittlerweile auch fertige Cloud Images, die wären sicher auch mal einen Versuch wert:

    https://www.alpinelinux.org/cloud/

    dem würde ich mich anschließen und allein aus Sicherheitsgründen erwarten, dass es ein Open-Source-Projekt sein wird

    Wobei das Open Source Argument hier auch nur bedingt gilt. Denn gerade im Android / iOS App Store kann man nie wirklich sicher sein, dass die App, die dort angeboten wird, auch 100% aus dem Code besteht, welcher irgendwo auf Github & Co. zugänglich gemacht wurde. Das gilt eigentlich generell immer, wenn man die App nicht direkt selbst kompiliert hat oder jemanden vertraut, der das für einen macht. Letztendlich muss man dem Uploader in den App Store fast mehr vertrauen als dem eigentlichen Entwickler. Daher wäre es im Grunde egal, ob die App nun Open Source ist oder nicht. Zumindest was das Vertrauen betrifft.

    Open Source hat natürlich weiter den Vorteil, dass man viele Interessierte mithelfen und Pull Requests erstellen könnten. Aber rein aus dem Sicherheitsaspekt wäre es jetzt zumindest für mich nicht zwingend erforderlich, dass die SCP App Open Source wäre. Ich hätte, glaube ich, generell Schwierigkeiten hier einem 3rd Party Entwickler zu vertrauen.

    Ich finde das schon ok, wo das Thema aktuell ist. Security relevante Themen müssen ja nicht zwingend immer nur Serveradministratoren interessieren oder betreffen. Wenn es eine neue Sicherheitslücke in Wordpress gibt, betrifft das auch Webhosting Kunden. Manchmal gibt es auch Themen, die sind eher allgemeiner Natur oder betreffen externe Dienste (Github, Cloudflare & Co.). Der Bereich "Administration eines Server / vServer" wäre daher meiner Meinung nach eher etwas zu kurz gefasst, da das Thema um einiges weitrechender ist. Daher ist das unter "Sonstiges" schon ganz gut aufgehoben.

    Ich finde die Idee richtig gut. Wir können es auch einfach "Security" nennen. Dort können wir ja nicht nur Themen zu aktuellen Bedrohungen (CVE, ...) sammeln, sondern auch allgemeine Threads über die Absicherung von Servern. Das Thema kommt ja immer wieder mal auf. Oft verteilt auf viele andere Themen oder als Nebendiskussionen. Dort in einem eigenen Bereich könnten wir das dann zentral sammeln und gewisse Themen auch anpinnen, die immer wieder aufkommen. Das macht es dann auch leichter, sie später entsprechend zu verlinken.

    Der Test ist ja jetzt auch schon fast 1,5 Jahre her. Da fragt man sich schon, was in dieser Zeit alles passiert ist. Hat man das komplett neu geschrieben, weil es zu viele Probleme gab? Unter Berücksichtigung, dass das alte System mit seinen dnssec Problemen ja im Grunde auch unbenutzbar ist, hätte man sich schon etwas mehr Priorität gewünscht. Klar, braucht die Entwicklung eines solchen Systems auch etwas Zeit, aber das war ja vor 1,5 Jahren schon soweit, dass man eine Beta ausrollen konnte und dann vergeht dann trotzdem noch so viel Zeit...irgendwo ein bisschen enttäuschend.

    Eine wirkliche Garantie wirst du hier bei Netcup wohl nicht bekommen. Selbst wenn sie initial mal auf unterschiedlichen Nodes liefen, kann man nie sicher sein, ob sie nicht doch nach einer Live Migration irgendwann mal auf dem selben Node landen. Generell versucht Netcup aber schon die Server auf unterschiedliche Nodes zu verteilen. Nur wirklich sicher kannst du dir nie sein. Als einfachen Test könntest du einfach mal ein Ping laufen lassen. Ist dieser ungewöhnlich niedrig, ist das ein Indiz dafür, dass es evtl. der gleiche Node sein könnte. Ist der Ping höher, sollten es unterschiedliche sein.

    Snapd kann man aber deinstallieren. Ich habe DNS Server zu laufen, die mit 150-200MB auskommen

    Klar könnte man mit etwas Aufwand ein Ubuntu auch wieder in ein Debian verwandeln, allerdings hätte man dann ja auch gleich damit starten können ;) Zumal man ja für Ubuntu Pro (kostenlos bis 5 Nodes) zwingend snap benötigen würde.

    Das bezieht sich aber in erster Linie auf die Installation. Das Cloud Image selbst kommt weiterhin mit 1GiB aus. Auch sollte der Betrieb an sich eines Ubuntu Servers 26.04 weiterhin mit 1GiB möglich sein, auch wenn das wirklich kanpp wird, wenn man viel mit Snap machen möchte, was ja dann nochmal etwas höheren Memory Bedarf hat.

    Generell stimmt es dann schon, dass man Ubuntu auf so einer kleinen Kiste vielleicht nicht mehr unbedingt betreiben und stattdessen das etwas schlankere Debian voziehen sollte, worauf Ubuntu ja schlussendlich auch nur aufbaut. Debian verzichtet aber auf den ganzen Snap Overhead, womit es auf kleineren Systemen sicher die bessere Wahl zu sein scheint.