Beiträge von hoedlmoser

    reden wir vom registrar der etwas verbockt hat oder vom dns betreiber?

    aber redundanz in diesem bereich tut hier mehr als gut, mein registrar ist 1nwx, dns betreib ich selber bei h3tzn3er und n3tcup.

    klar, der registrar ist immer spof, andererseits stellt der nur services zur änderung der ns einträge selbst.

    auch bei einem webhosting würde ich mindestens einen anderen registrar empfehlen!

    warum sollte man als spam erkannte mails als spam melden wollen?

    wenn dann false negatives, die verschiebt man wie gewohnt in den spam folder und für solche aktionen hat zb dovecot einen hook. auf meinem mta zb wird dann diese mail an den bayes filter verfüttert.

    Die Korrektur bestand dann darin, die IPv4-Adresse ebenfalls statisch einzutragen und DHCP komplett abzuschalten. Zusätzlich musste ich auch einen DNS-Server manuell eintragen, da auch diese Information nicht mehr per DHCP zugewiesen wurde.

    und das ist auch die lösung! man will auf einem server konfigurierte IP adressen haben! es gibt hier in diesem umfeld genau keinen einzigen grund im normalen betrieb DHCP verwenden zu wollen!

    Ss -ulpn

    sieht gut aus, das pärchen auf diesen high ports habe ich auch. bei mir noch zusätzlich ein unbound.

    Code
    root@guru:~# ss -ulpen
    Failed to open cgroup2 by ID
    Failed to open cgroup2 by ID
    State  Recv-Q Send-Q   Local Address:Port    Peer Address:Port Process                                             
    UNCONN 0      0              0.0.0.0:44746        0.0.0.0:*     ino:15258 sk:1 cgroup:unreachable:ccd <->          
    UNCONN 0      0                 [::]:44746           [::]:*     ino:15259 sk:2 cgroup:unreachable:ccd v6only:1 <-> 
    UNCONN 0      0                [::1]:53              [::]:*     users:(("unbound",pid=951,fd=3)) ino:15195 sk:3 cgroup:/system.slice/unbound.service v6only:1 <->
    root@guru:~# 

    aber im speziellen für mailcow (und auch sonst was man so in container laufen hat) und allgemein würde ich persönlich folgendes setup empfehlen:

    alles was man nicht exponieren will bindet man auf localhost. sieht in der mailcow.conf dann zb so aus:

    Code
    HTTP_BIND=127.0.0.1
    HTTPS_BIND=127.0.0.1
    POP_PORT=127.0.0.1:110
    POPS_PORT=127.0.0.1:995
    DOVEADM_PORT=127.0.0.1:19991
    SQL_PORT=127.0.0.1:13306
    REDIS_PORT=127.0.0.1:7654

    oder für eine nextcloud-aio in der compose.yaml:

    Code
        ports:
          - 127.0.0.1:8047:8080
        environment: 
          APACHE_IP_BINDING: 127.0.0.1 

    oder für einen lokalen unbound als resolver in unbound.conf.d/local.conf

    Code
    server:
      interface: ::1

    das ist bei docker sowieso von nöten wenn man zb als firewall ufw verwenden will, denn das docker gedöns greift schon in der nat table und somit vor ufw.

    denn prinzipiell gilt: mach dein system so sicher, daß es keiner firewall bedarf.

    und fürn lokalen rest dann halt zb die eben erwähnte ufw (ich hab hier am host einen nginx für tls-offloading laufen).

    Code
    root@guru:~# ufw status
    Status: active
    
    To                         Action      From
    --                         ------      ----
    22/tcp                     ALLOW       Anywhere                  
    80/tcp                     ALLOW       Anywhere                  
    443/tcp                    ALLOW       Anywhere

    (IPv6 sieht genauso aus)

    Also wegen einer geringfügigen Überschreitung der Speicherkapazität wirst du nicht sofort gesperrt.

    https://helpcenter.netcup.com/de/wiki/webhos…erre-informiert ist da imho sehr eindeutig.

    Zitat

    Unser System informiert dich per E-Mail über den Speicherplatzverbrauch:

    * Sobald du 80 % deines Speicherplatzes erreicht hast, erhältst du eine Warnung an dir von dir hinterlegte E-Mail-Adresse.

    * Wenn du das Limit überschreitest, wird dein Hosting temporär gesperrt. Auch darüber wirst du per E-Mail in Form eines Abuse-Hinweises informiert.

    Warn-Mails nicht noch hättest empfangen können

    er dürfte eh eine andere emailadresse bei den kundendaten angegeben haben, er hat sich zumindest ins CCP einloggen können mit email-authentifizierung.

    aber von "Ich rate von netcup ab." bis zu "ich hab mir mein webhosting selbst voll gemacht" hats mit viel mimimi genau 2,5 tage gedauert, unter völliger ignoranz wie abusehinweise oder dem HelpCenter, totaler verschiebung der begrifflichkeiten wie ticket vs abusehinweis und fehlender transparenz der fehlermeldungen (gekillt, geht gar nichts mehr, offline, doof, keine ahnung, alles geschrieben, alles gesperrt, ...)

    man kann sich auch schöner ins knie schießen. aber danke fürs zuschauen. :saint:

    fürn unbound brauchst keine TCP rule, TCP ist ja eh state-full.

    aber mit der Unbound UDP rule besteht halt das problem, wie ich weiter oben schon mal erwähnt habe, daß ich alle Deine UDP services mit port >= 1204 nutzen kann (wenn ich den src port 53 benutze). also sehr suboptimal!

    bevor aber panik ausbricht, schau mal was da bei Dir an UDP ports überhaupt so offen ist.

    Code
    netstat -ulpn

    Was soll ich sonst schreiben?

    genau das:

    Sperre gibt es wegen geringfügiger Überschreitung der Speicherkapazität.

    Du hast also beide hinweise laut https://helpcenter.netcup.com/de/wiki/webhosting/quota-sperre/ nicht bekommen? aber die email-authentifizierung im CCP funktioniert?

    Abuseeintrag

    aja, Du hast also gehandelt so wie hier https://helpcenter.netcup.com/de/wiki/general/abuse-hinweise beschrieben?

    und wir alle dachten Du hast ein ticket aufgemacht. zumindest lese ich hier das erste mal, daß es eh einen abusehinweis gab.

    aber scheint sich ja nun alles in wohlgefallen aufzulösen, wenn man auch nicht versteht sich korrekt auszudrücken.

    unbound

    oida.

    kinder, vergessts das mit einer state-less firewall. investierts eure zeit lieber in eine lokale state-full firewall und verwendets die von netcup nur um die phösen burschen wegzublocken.

    https://unbound.docs.nlnetlabs.nl/en/latest/manpages/unbound.conf.html#unbound-conf-outgoing-port-permit

    Zitat

    By default only ports above 1024 that have not been assigned by IANA are used.

    also nix mit standard ephemeral port range.

    richtung: INcoming/INgress

    proto: UDP

    source port: 53

    destination port: 1024 - 65535

    hihi, steht aber eh auch in dem von Dir genannten link https://docs.mailcow.email/de/getstarted/prerequisite-system/ unter 'Wichtig für H3tzn3r Firewalls'

    Da komme ich auch nicht an den Webspace.

    mein auto verliert gleich hinten öl.

    wann man mich wieder ranlässt

    Du hast also nicht hinterfragt warum es zeitnah keine reaktion auf Dein ticket gab? ihr habt also nicht abgeklärt warum es zu dieser sperre kam (disk quota überschritten, prozess der zu viel cpu konsumiert, ...) und was die nächsten schritte sein müssen? es wäre nett das forum hier teilhaben zu lassen, damit auch andere von Deinen erfahrungen einen nutzen ziehen können. ausserdem wäre es fair gegenüber den helfern hier entsprechend rückmeldung zu geben.

    Das hatte der Mitarbeiter, dem ich das auch sagte, auch so gesehen.

    der ist darauf trainiert den anruf nicht eskalieren zu lassen.

    Wenn etwas unterirdisch (im Sinne von miserabel) ist, muss man es auch ansprechen dürfen.

    jup, Dein auftreten hier auf jeden fall.

    Es ist ja keine Beleidigung.

    Sieht das jetzt besser aus?

    Du wirst noch eingehend dst TCP 80 und 443 für http/s öffnen wollen.

    die idee bei ausgehend TCP auf any zu setzen ist nicht schlecht, bewahrt Dich aber nicht davor, daß Deine UDP regeln falsch sind. das mit source und destination port ist keine oder-relation. und nein, weder rspamd noch dns (in ausnahmefällen) kommunizieren mit dem selben src und dst port.

    bitte, vergiss das mit den outgoing regeln.

    es ist da schon kompliziert genug die inbound für Deine UDP clients richtig zu machen, die müssen für DNS wie folgt aussehen:

    richtung: INcoming/INgress

    proto: UDP

    source port: 53

    destination port: 32768 - 60999 (Linux ephemeral port range)

    vor allem fürn unbound, der ja alle DNS server da draussen im netz abfragt.

    fürn rspamd könnte man es noch auf die source IP eingrenzen, hat aber den nachteil, wenn die mal die IP von zb fuzzy.mailcow.email ändern mußt das manuell in der firewall nachziehen, also auch hier genau das selbe wie beim DNS.

    richtung: INcoming/INgress

    proto: UDP

    source port: 11445, 11335

    destination port: 32768 - 60999 (Linux ephemeral port range)

    Wie gesagt, alles gesperrt.

    jo, schatzerl, eh. mein mechaniker freut sich auch, wenn ich ihm bei ölverlust am auto es mit folgenden worten verorte: vorne.

    Was ist WCP?

    das Webhosting Control Panel. https://helpcenter.netcup.com/de/wiki/webhosting/interface/

    unterirdisch

    fangst schon wieder an? ich hatte das gefühl wir sind hier auf einem guten und konstruktiven weg.

    Phishinghinweise, auch in englisch, obwohl als Kommunikationssprache deutsch gewählt

    jo mei, hat halt einer in der IVR keine lust gehabt zwei files einzuspielen. so what.

    jetzt schon eine Stunde

    da sind jetzt alle in der schlange die bisher nur gestänkert haben und ihr problem doch noch vorm wochenende gelöst haben wollen. aber keine angst, Du kommst sicher dran, die sind heute noch bis 17:00 da.

    bei UDP müssen wir hier bei der netcup firewall, da state-less, auch die rückrichtung der packerle betrachten.

    zur erinnerung, clients verwenden auch bei UDP fast immer einen ephemeral port, der server port hingegen ist fix und vom service abhängig (zb 53 für DNS oder 123 für NTP).

    und auch hier nochmal der hinweis, outgoing rules definieren zu wollen grenzt an masochismus, bei state-less noch viel mehr, da spürt man die schmerzen schon alleine durchs lesen.

    beispiel:

    spezifischer remote NTP-server

    regel 1

    richtung: outgoing/egress

    proto: UDP

    destination IP: 178.251.64.52 (time.nobody.at)

    destination port: 123

    regel 2 für die antwort

    richtung: INcoming/INgress

    proto: UDP

    source IP: 178.251.64.52 (time.nobody.at)

    source port: 123

    destination port: 32768 - 60999 (Linux ephemeral port range)

    will man alle NTP-server da draussen ansprechen, weil man zb einen pool wie pool.ntp.org abfrägt, sind einfach die IPs wegzulassen.


    lokaler NTP-server

    regel 1

    richtung: INcoming/ingress

    proto: UDP

    destination port: 123

    regel 2 für die antwort

    richtung: outgoing/egress

    proto: UDP

    source port: 123

    hier ist eine einschränkung auf die ephemeral ports nicht möglich, da der range je nach client implementierung anders ist, vergleiche dazu https://en.wikipedia.org/wiki/Ephemeral_port#Range

    das beispiel ist 1:1 für DNS anzuwenden.


    Deine UDP regeln mußt Du also unbedingt überarbeiten.


    aja, ICMP würde ich nicht einschränken. ja, ping verwendet ICMP, aber ICMP wird auch für ganz viele andere, essentielle dinge verwendet, vor allem bei IPv6.