Danke für die Links. Die bestätigen mein Verständnis: wenn Sender A eine Mail schickt an verteiler@meine-netcup-domain, und die leitet weiter an Empfänger B, dann spielt sich die Zustellbarkeit der Mail nur zwischen Sender A und Empfänger B ab, und ich habe mit meinen netcup-Einstellungen keinen Einfluß darauf. Wenn also A nur spf macht, aber kein DKIM, und B streng bei der spf-Prüfung ist, kommt die Mail halt nicht an, und ich kann da nichts machen. Richtig?
Es kann sogar im Header des eigenen E-Mailverteilers alles richtig sein und trotzdem wird die E-Mail vom eigenen Verteiler zum empfangenden Mailserver von einigen spezialisierten Mailprovidern zum Schutz deren Kunden vor unerwünschten Mails bzw. Spams einfach abgelehnt.
Meisten liegt es daran, daß irgendein anderer Kunde mal das IP-Netz oder auch den SMTP-Server von Netcup zum Versenden von unerwünschten E-Mails mißbraucht hat. Und dann wird es richtig schwer, an Kunden, die bei einem professionellen Mitbewerber, wie z.B. bei deinem vorherigern Provider sind, E-Mail aus dem Netz von Netcup zustellen zu können.
Das kann sogar soweit gehen, daß wenn du mit deiner Hauptdomain nach einigen Tagen wieder zurück zum vorherigen Provider gehst, du noch ca. ein Jahr dieses Problem auch bei Dem haben kannst, weil auch dadurch deine Hauptdomain, die in einem solchen Netz für den E-Mailverkehr, auch wenn es nur für ein paar Tage war, genutzt wurde, und nun dadurch unbrauchbar geworden ist. Denn mittlerweile werden von solchen Providern, die sich auf E-Mailkonten und der Zufriedenheit deren Kunden spezialisiert haben, auch solche Domainnamen in deren Black-Listen mit aufgenommen.