Beiträge von andreas.

    Aber erst mal die IP überprüfen, wenn die z.B. mit 152.53 anfängt muss man schon genauer prüfen, nicht nur mit einem Geo-Location Tool im Internet. Ein ping 46.38.249.153 vom Server aus, sollte die Frage des Standorts entscheiden. Für Server in Nürnberg sollte die Antwortzeit normalerweise < 1ms sein. Für einen Server mit Standort Wien sollte sie deutlich höher sein, mindestens etwa um die 4ms, eher noch größer. Das sollte natürlich in jedem Fall von deinem Server aus so funktionieren, nicht nur bei einer IP mit 152.53. Aber bei dem IP-Subnetz könnte ich mir gut vorstellen, dass die Umstellung des Subnetzes noch in der Vorbereitung für die Black Week war und deswegen eventuell noch der alte Standort der IP ins CCP gerutscht ist.

    Von der Methode her, herauszufinden, wo der Server sein zuhause hat, ist die folgende Methode vom Nutzer aRaphael doch die Bessere.

    Mach doch mal ne traceroute zu dem Server.

    Dann siehst du, ob der in Wien steht oder es nur ein Anzeigebug ist.

    Je nachdem wo die Route langführt (...vie.at.anexia-it.net oder ...nue.de.anexia-it.net)

    Ich bin ein wenig Ratlos und verwundert was aus dem einst wirklich guten Kundensupport geworden ist.

    Ich hab seit 4 Wochen ein unbeantwortetes Ticket offen, ...

    Ich gehe mal davon aus, dass du in diesem Forum nicht immer alles mitliest und von daher auch nicht wirklich die hier von weiteren Kunden schon reingestellten Probleme gelesen hast.

    Aber ich - auch als ein langjähriger Kunde von Netcup - fühle mit dir und hoffe, dass es dieser Firma nicht auch mal so ergehen wird, wie es vor einigen Jahren dem Mitbewerber mit dessen Namen, der zusammengesetzt sich aus den beiden Worten Domain und Factory ergibt und nach dessen massiven Wachstum an einem viel größeren Unternehmen gewinnbringend verkauft wurde.

    Eventuell interessierts den ein oder anderen, weil er eventuell mit dem Gedanken spielt, sich ein Cloud vLAN 2,5 Gbit/s zuzubuchen:

    Ich habe in den letzten Tagen festgestellt, dass man mittlerweile über das Cloud vLAN 2,5 Gbit/s dessen volle Bandbreite auch auf Server älteren Generationen nutzen kann.

    Gerade für große Datenmengen, die man innerhalb seines vLAN´s von Server A auf Server B übertragen möchte, sehr interessant.

    So ist es, Zusatzdomains (d.h. Domains die bei Netcup liegen, aber keine Inklusivdomains sind) sind nicht limitiert und können beliebig oft Webhostings zugewiesen werden.

    Da diese Aussage doch sehr sicher klingt: Wo kann sowas offiziell, was auch mal vom Provider netcup veröffentlicht wurde, nachgelesen werden?

    | über einen zusätzlichen externen Monitoringdienst,

    Warum eine weitere Single Point of Failure Komponente dazufügen, wenn man genug Server hat und die API direkt vom Server erreicht?

    So wie ich es hier im Forum schon mitbekommen habe, geht es den meisten Nutzern eher darum, sehr viele Kosten einzusparen, deswegen habe ich mich dazu unter anderem auch wie folgt geäußert:

    ... , der eventuell auch aus Kostengründen zuhause läuft, umgeschwenkt werden?

    Ich mache dir mal einen Gegenvorschlag:

    Bei mir sind das 3 Server mit Keepalived Konfiguration, die dann über die API Schnittstelle vollautomatisiert schwenken ( Skript sind ähnlich deinen geposteten, weil gleicher Mechanismus). Diese stehen die ganze Zeit im Kontakt zueinander und prüfen verschiedenste Dienste lokal und nicht nur ob der Webserver selbst bspw läuft.

    Auch gibt es Abstufungen / Unterschiede in der Gewichtung. Wenn die Gesamtpunktzahl nicht mehr stimmt und nicht innerhalb 1 Minute wieder healthy ist, wird geschwenkt. Es gibt auch einen Check der von außen mit in die Gewichtung fließt und prüft ob die externe Kommunikation wie erwartet funktioniert. Der lokale Check gegen die FailoverIP ist nicht ohne.

    Vorteil ist auch, dass du die ganzen variablen Informationen aus dem Skript nicht erst selbst zusammen suchen muss, sondern diese auf dem System automatisiert abgreifen kannst oder per Ansible ausrollst.

    Das von mir hier im Forum reingestellte Beispiel sollte kein fertiges System sein, sondern nur als Anregung für ein eigenes Failover-System sein. Denn jeder hat andere Bedürfnisse und wird diese eventuell auch anders lösen wollen.

    Aber das ich für das ändern der Sprache mein Passwort erneut eingeben muss finde ich schon ein bisschen übertrieben.

    Ich persönlich finde es gut, dass wenn man am SCP persönliche Einstellungen vornehmen bzw. ändern möchte, Diese noch mal mit seinem bekannten Paßwort bestätigt.

    Eine zusätzliche 2FA wäre auch nicht schlecht.

    Solche Einstellung mit zusätzlicher Paßwortabfrage kann auch im SCP deaktiviert werden. Siehe folgende Abb.

    scp_einstellungen.png

    In deinem Fall würde ich dann eher die TTL auf 5 Minuten stellen und mir die 10€ für die beiden IPs sparen. Oder einen externen Loadbalancer anbinden.

    Ich habe mehr als nur 2 Failover-IPv4-Adressen und ein Failover-IPv6-Netz, die derzeit auf einem GW-Server geschaltet sind.

    Was hältst du oder ihr von zwei GW-Servern, die im Master- Slave-Betrieb laufen würden und auf denen die Failover IPv4-Adressen und das Failover-IPv6-Netz im Störungsfall vollautomatisiert über einen zusätzlichen externen Monitoringdienst, der eventuell auch aus Kostengründen zuhause läuft, umgeschwenkt werden?

    Am 21.12.2024 hatte ich aufgrund meiner Antwort #15 hier unter der Überschrift Failover IPv4- oder IPv6-Adresse aus der Ferne von Server A auf B umschwenken auch ein entsprechendes Beispiel abgelegt, mit dem z.B. sowas auch realisiert werden könnte.

    Weil sich aber in der Vergangenheit gezeigt hat, dass die Verfügbarkeit bezüglich der Netzanbindung bei Netcup sehr hoch ist, kann ich auch mit meiner derzeitigen Konfiguration recht gut leben.

    Da ich mir gut vorstellen kann, dass es auch hier im Forum Nutzer gibt, die aus der Ferne nicht nur per PHP ihre Failover IPv4- oder IPv6-Adresse umschwenken möchten, habe ich hier mal ein kleines Beispiel reingestellt.

    Dieses folgende Script holt sich die nötigen Daten aus der XML-Datei XML_change_ip_routing_to_server_b.xml und übergib Diese dann an das SCP.

    Code
    #!/usr/bin/bash
    #
    # Change ip adress for IPv4 or IPv6 routing
    ###########################################
    TARGETSERVER=XML_change_ip_routing_to_server_b.xml
    WSDLURL=https://www.servercontrolpanel.de/WSEndUser?wsdl
    curl -H "Content-Type: text/xml; charset=utf-8" -H "SOAPAction:" -d @${TARGETSERVER} -X POST ${WSDLURL}

    Die folgende XML-Datei XML_change_ip_routing_to_server_b.xml beinhaltet alle nötigen Daten zum Server B.

    Wichtige Hinweise

    • Bevor man aber dieses Beispiel verwenden kann, muß im SCP die SCP-API-Schnittstelle aktiviert werden und ein separates SCP-API-Schnittstellen-Paßwort gesetzt werden!
    • Der Loginname entspricht dem SCP-Benutzernamen bzw. der eigenen Kundennummer.
    • Achtung: Nach dem Start des Scripts kann der Vorgang bis zu 5 Min. dauern, bis er vollständig agearbeitet ist.

    Quellen

    Ihr könnt auch gern mir mitteilen, ob dieses Beispiel für euch hilfreich ist oder eher doch nicht.

    Welche Methode präferiert oder nutzt ihr? (Erfahrung?)

    Ich nutze meine FaiOverIP´s (IPv4 und IPv6) in der Form, dass ich Diese auf einem vServer als Gateway schalte und den eigentlichen Servern (LXC´s) oder auch weitere vServer von Netcup, die die jeweilige FailOverIP (IPv4 und IPv6) aufgeschaltet haben sollen, über das vLAN zur Verfügung stelle. Somit umgehe ich die damit vom Nutzer michaeleifel angesprochene Wartezeit und eventuell auch weitere Probleme.

    Das funktioniert seit ca. einem Jahr ausgesprochen gut.

    Die Infrastruktur von Netcup brauche ich nur dann zu bemühen, wenn ich mal von einem alten auf einen neuen vServer als Gateway wechsle.

    Dann ist dem aktuell nicht so. Moderatoren

    Soeben habe ich auch bei mir mal geschaut. Und derzeit sieht es so aus, als müßten die Produkte auch zum Zeitpunkt der Kündigung nochmal bezahlt werden.

    Aber in der Sammelrechnung für zukünftige Zahlungen tauchen diese gekündigten Produkte schon mal nicht mehr mit auf.