Posts by Gargamel

    ASS und @ A:H

    Ihr seid halt vielleicht kleine Freelancer, wahrscheinlich für niemanden interessant. Wohlmöglich nicht mal verpflichtet zu bilanzieren. Da komm der Prüfer dann alle 20 Jahre und ihr zeigt deutlich, dass ihr noch nie einen gesehen habt. Oder zumindest sehr seltsame Exoten davon :)

    Rechnungen in Excel / Word speichern ist nicht Auslegungssache, sondern schlicht falsch. Dafür gibt's dann auch Strafen.

    Ich habe jetzt so viele Prüfungen begleitet und da war nie irgendetwas Auslegungssache, wir sind doch nicht im Sudan. Es gibt ein Gesetzt und das nehmen die Prüfer. Nicht mehr und nicht weniger.

    Und wenn da einer mit seiner Exceltabelle ankommt, hat der Prüfer leichtes Spiel.

    Auch habe ich nicht gesagt, dass es unmöglich ist Daten selber zu hosten / Verwalten. Habe ich jedoch eine Webanwendung ohne etwas wie z.B. Datomic oder BigchainDB, dann funktioniert das nicht.


    peng Das Wiso ist echt nett, aber leider in einigen Fällen zu teuer. Zumindest benötigt man meist viele Plugins, die monatlich kosten.

    Oft bekomme ich auch Produkte als Abo nicht vom Tisch.

    Wiso habe ich zu testzwecken neben Lexware laufen, bisher gefällt es mir am besten.

    Wenn ihr Software einsetzt, dann muss die halt bestimmten Gesetzen folgen. Ihr könnt auch ne Excel Liste nehmen oder Word, aber dann dürft ihr die Datei nicht speichern, dürft es nur ausdrucken.


    Es müssen halt Protokolle geschrieben werden. Die elektronische Archivierung muss eine Unveränderbarkeit sicherstellen.


    Aber wie ich schon sagte, das macht hier wenig Sinn weiter zu reden. Ich vermute ihr hattet noch keine Prüfung.
    Ihr schreibt zwar "ich hatte keine Probleme damit" aber was heißt das bei euch?

    Hattet ihr einen Prüfer in der Firma und dieser hat bestätigt, dass alles ok ist?

    Weil nur dann könnt ihr auch behaupten, keine Probleme zu haben.

    Schau mal weiter oben, da schreibe ich das selbst gehostete Software grenzwertig ist. Daraufhin sagtest du: Kann ich so nicht unterschreiben


    Dazu fehlen aber weitere Informationen. Hattest du schon nen Prüfer im Haus? Kannst du per SQL etwa nicht die Tabellen ändern, beim xentral?

    Was hat das mit deinem "unterschreiben" zu tun?

    Wenn die Software nicht GoBD zertifiziert ist und du ne Prüfung bekommst, brauchen die keine Unterschrift von dir. Dann gibt einfach dicke Gebühren für dich.


    Da Xentral selbst gehostet ist, wird es da sicher auch Probleme geben.


    g*Sales setze isch schon seit knapp 5 Jahren ein und bin top zufrieden! An g*Sales will ich eigentlich auch nichts ändern, aber ich suche etwas um auch die Eingangsrechnungen zu bearbeiten und somit die Vorsteueranmeldungen zu erledigen.

    Dennoch finde ich nichts über die GoBD. Bei der nächsten BP biste dann fällig. Ist mir leider auch passiert mit Invoice Ninja. Software die selbst gehostet ist, lassen die nicht durchgehen.

    Ich habe das Gefühl dass UCS aber darauf ausgelegt ist, alles drauf zu klatschen :) Der startet ja auch alles im Docker.

    Backuplösungen gibt es ja nun wirklich viele. Will ich meine Ruhe nehme ich einfach nen Acronis dazu.

    Ansonsten, wenn ich meinen eigenen Storage Server habe UrBackup. Wer Zeit oder Langeweile hat, macht es halt auf der Shell.

    Also das Ganze hängt vom Produkt ab, welches ihr einsetzt. Ich nehme mal an ein shared hosting mit Dovecot bei netcup?

    Eigentlich kommen alle Clients mit den standard Namespaces im Dovecot zurecht, bis auf Outlook.

    Outlook ist aber auch nicht für IMAP gemacht.

    Zwingender Rat, Outlook wechseln zu Thunderbird, emClient etc.

    Oder Outlook mit Exchange, Office, Zimbra, OpenXchange, Sogo, Kopano. Kerio, IceWarp, Axigen betreiben.

    Notlösung wäre mehrere Namespaces für die Standardordner in der Conf Datei zu hinterlegen

    In den Conf Dateien sieht das dann so aus:


    Code
    1. # For \Sent mailboxes there are two widely used names. We'll mark both of
    2. # them as \Sent. User typically deletes one of them if duplicates are created.
    3. mailbox Sent {
    4. special_use = \Sent
    5. }
    6. mailbox "Sent Messages" {
    7. special_use = \Sent
    8. }

    Wichtig ist nur, die Ordner nicht auf subscribe zu setzen, weil dann werden sie immer wieder erstellt.

    Code
    1. #     no - Never created automatically.
    2. # create - Automatically created, but no automatic subscription.
    3. # subscribe - Automatically created and subscribed.

    Nächste Alternative wäre das einbinden von XLIST in Dovecot.

    1. Gibt es Hoster die dir einen OnlyOffice einrichten.

    2. Gibt es auch Hoster die Docker mit dabei haben, bei meinem Shared Hosting mit Plesk z.B. auch

    3. Schau dir mal das neue Nextcloud Hub an, dort ist glaube ich ein abgespecktes OnlyOffice integriert. Ich habe es selber aber noch nicht ausprobiert.

    Um beim Ausgangbeitrag zu bleiben, mir ist noch keine self hosted Variante untergekommen, die man in Deutschland nutzen kann.

    Da bleibt nur die lokale Variante oder Cliud Dienste wie SevDesk, lxoffice etc.

    Daher musste ich mein Invocie Ninja leider löschen (Schade, denn ich finde die mit Abstand beste Software in diesem Bereich)


    Mit lxoffice habe ich zumindest das letzte Jahr gute Erfahrungen gemacht. Wer dazu fragen hat, dem kann ich gerne weiter helfen.

    @Olgsi bedenke bitte das Synology Office proprietär ist. Das heißt du kannst damit keine Office Formate nutzen. OnlyOffice & Co können dies schon

    Dazu kommt dass diese Synology Teile (so sehr ich sie auch mag) Schleudern sind. Alt, offen, riskant.

    Da kommen alle paar Monate mal Updates für raus. Ich würde daher nicht Daten dort ablegen, dessen Besitzer du nicht bist.

    https://www.cvedetails.com/vendor/11138/Synology.html


    Alternativ kannst du dir, wenn du GUI magst, einen Univention Server aufsetzen, dort gibt es auf Knopfdruck Lets Encrypt, Only Office, Nextcloud, Kopano, Mattermost und was du sonst so alles nutzen kannst.

    Ich habe Docker nie Verstanden und vielleicht ist es meinem leichenhaften Verstand geschuldet, wenn ich sage dass es fahrlässig ist, Docker produktiv einzusetzen.

    Ich bin doch abhängig von dem Ersteller des Containers und laufe Gefahr ständig Lücken im System zu haben.


    @sensorback was sind das denn für private Anwendungsfälle, dass sie es Wert sind, sich damit so sehr auseinander zu setzen?;)

    Ich habe für Ressourcen schonende Dinge einfach je einen 1€ VPS und fertig ist das Ganze.

    Basics umsetzen (SSH, Ports, Root deaktivieren, Firewall, f2b, unattended-up etc) und die Dinger laufen seit Jahren ohne Befund.