Beiträge von m_ueberall

    Ich mag mal wieder das alt beliebte ZFS Thema aufwirbeln... ^^

    […]

    Das könnte jetzt natürlich spielend einfach sein, wenn ich einfach sage, dass ich die Features von ZFS nutze und ein RAIDZ2 baue usw. - Kann ich aber nicht, denn RAIDZ2 hat das große Problem, dass ich es nicht plattenweise erweitern kann, sondern dann ein zweites, gleiches RAIDZ2 hinstellen muss und über beide stripen muss. Das ist absolut unpraktikabel.

    Wiedervorlage: Matt Ahrens hat gestern im Rahmen des June 2021 FreeBSD Developer Summit zum Thema "RAID-Z Expansion" referiert (Pull request #12225), wodurch in Zukunft die plattenweise (Kapazitäts-)Erweiterung einer RAIDZn-Gruppe ermöglicht wird (und nur diese; eine "Paritätserweiterung" – von RAIDZn auf RAIDZ(n+1) – ist noch nicht implementiert). :D

    Umformulierte Frage: "Ist Web-Scraping legal?"

    Für Deutschland findet sich hierzu beispielsweise im Artikel "Was ist Web Scraping?" ein entsprechender Abschnitt.

    (Kein Zitat an dieser Stelle, da ich die Aussage weder zu stark verkürzen noch vom Lesen des gesamten Artikels abhalten möchte.)

    Weiterführende Informationen zu rechtlichen Aspekten finden sich auch in der deutschen Wikipedia. Ich würde vermuten, dass die anderssprachigen Seiten die jeweilige "lokale" Rechtslage in anderen Ländern referenzieren.

    Unabhängig vom aktuellen Fall: Bisher greift die (zutreffende) Ausrede, dass ich mich mit Windows nicht mehr wirklich auskenne relativ gut. Aber es gibt halt doch Fälle, wo man trotzdem helfen will bzw. muss. Vor allem wenn alle anderen in Frage kommenden Helfer ebenfalls keine Ahnung haben, weil sie z.B. nur macOS verwenden.

    Laut Ausgangsbeschreibung bliebe dann nur noch, ein MacBook/MacMini mit aktuellem MacOS zu empfehlen, um Hilfeanfragen im Ansatz umzudiri-/-delegieren. Ist zwar IMHO auch kein wahrer Freundschaftsdienst (:evil:), aber immer noch besser als Windows XP (8|).

    Wie erklärt man einer Person, dass Datenschutzeinstellungen im Browser das geringste Problem sind, wenn sie offenbar noch WinXP verwenden? =O

    EOL seit 2014 und selbst der Browser (FF) dürfte bereits seit 2018 EOL sein. Nichts sagen ist definitiv keine Option, aber ich möchte vermeiden, dass ich da jetzt täglich 2h Supporthotline spielen muss…

    Eine anonyme Nachricht zukommen lassen (mit entsprechenden Verweisen auf Wikipedia usw., als Link und Bild, falls die Person nicht auf alle Links klicken mag)? :)

    Der redirect CNAME (2. Zeile) sieht mir irgendwie sehr seltsam aus.. eigentlich wird hier nur ein FQDN erwartet, frei von jeglichen Protokollen?!

    Ja, so wird er auch verwendet, aber die Forensoftware ist etwas zu eifrig darin, erkannte Domänen/URI in Hyperlinks mit Protokollangaben umzuwandeln (vergleiche die Angabe hier im Code-Abschnitt). Man kann die genannte Umwandlung im Fließtext nur verhindern, indem man beispielsweise alle Punkte in der genannten Zeichenkette in HTML-Tags umfasst (siehe hier in der Quellcodeansicht des Browsers).

    Kann hier jemand einen guten Password-Save zum selber Hosten empfehlen außer Bitwarden?

    Ich persönlich folge hier dem KISS-Prinzip und nutze KeePass 2.x unter Windows/Linux+Android, wobei die Kopien der Schlüsseldatei(en für verschiedene Konten) automatisch via Syncthing zwischen verschiedenen (Mobil-)Geräten–auf jeweils verschlüsselten Dateisystemen–synchronisiert werden. Da ich mir die jeweilige(n) Schlüsseldatei(en) nicht mit Dritten teile, sind widersprüchliche Änderungen zur gleichen Zeit ausgeschlossen.

    (Ob eine automatische Neueinlesung durch die laufende Programminstanz bei Aktualisierung der Datei stattfindet, habe ich bislang allerdings nicht getestet.)

    Viel Glück beim Suchen ^^

    Der springende Punkt ist, dass Glück hierbei überhaupt keine Rolle spielt, wenn man es darauf anlegt. Es gibt Suchmaschinen wie shodan.io, bei welchen man – ohne Anspruch auf Vollständigkeit/Aktualität – ohne jegliche Vorkenntnisse nach Betriebssystem, Lokation und Hosting-Provider suchen kann (liefert für Windows 7 mit entsprechenden drei Suchfilterkriterien derzeit knapp 100 IP-Adressen, inklusive Angabe möglicher Exploits wie EternalBlue). Wer sich mit der Materie auskennt, kann eine große Menge an IP-Adressen, welche einem Hosting-Anbieter zugeordnet sind, ebenfalls ermitteln und einfach durchprobieren. Das geht erstaunlich schnell; das einzige Hindernis ist üblicherweise der Mangel an krimineller Energie.

    Unter Berücksichtigung erforderlicher Sicherheitsaspekte würde man üblicherweise Anbieter wählen, welche das Patch-Management und die Lizenzierung für Kunden übernehmen (gegen entsprechende Gebührenpauschalen, versteht sich). Mangels "vor-abgesicherten" Windows-Server-Installationsabbildern ist die Installation selbst aktueller Versionen in der Regel nur in bereits abgesicherten Umgebungen möglich, welche Netcup standardmäßig nicht anbietet.

    Stichworte: Nested Virtualization (konnte man für Intel-CPUs früher dazubuchen), VPN/VLAN/Private Cloud (leider ermöglicht es Netcup bislang noch nicht, die öffentliche Primärschnittstelle von Anfang an stillzulegen und Internet-Verbindungen nur über ein abgesichertes Gateway aufzubauen); zu beiden Themen gibt es hier im Forum mehrere Diskussionsfäden.

    Normative Kraft des Faktischen: Es funktioniert auch mit dem abschließenden Punkt. :P

    Es ist Freitag nach eins und wenig los hier derzeit, wie wäre es also mit einer Umfrage: Welchen Kernel verwendet Ihr produktiv unter Linux (gerne mit Begründung)?

    • Die Distributions-Vorgabe (relativ gesehen mit der größten Nutzerbasis)
    • einen neueren (aus den Standard-Repositories der Distribution), jedoch immer mit Blick auf einen ausreichend große Nutzerbasis
    • den allerneuesten, den die Distribution (für die derzeitige Installation/Version) anbietet
    • den allerneuesten, den man in Repositories der Distribution findet (auch, wenn er nicht für die aktuelle Installation/Version gedacht ist) ["Eigen-Backport" ja/nein?]
    • einen Spezialkernel aus einem Dritt-Repository
    • einen "Upstream-Kernel" ohne distributionsspezifische Anpassungen (neuer = besser!)
    • einen abweichenden Eigenbau
    • mehrere Varianten parallel (weil …)

    Kann jemand erklären warum IPv6 zwangsläufig funktionierendes ICMP benötigt, während IPv4 problemlos ohne auskommt? Ist dies Besonderheit der Netcup Infrastruktur, oder auch bei anderen Hostern so?

    Genauer gesagt: Es werden bestimmte "Unterklassen" benötigt, und das ist generell so. Ich empfehle einen Blick auf die Quellen, die ich in dem Beispielscript hier referenziert habe: suppress-ping.sh

    wobei wenn man die 128 GByte denkt, ist die Frage dann die, ob nicht ein USB-Stick trotzdem die bessere Wahl ist;

    SSDs in dieser Göße sind meist die kleinsten einer Serie und haben meist weniger Einheiten als die größeren Modelle

    Apropos "die kleinsten SSDs": Gegebenenfalls könnte bei gesuchter Kapazität ab 128GB ein Modell ähnlich der SL500 Mini SATA SSD (noch recht neu am Markt) begeistern, was Resilienz, Geschwindigkeit, Preis-/Leistungsverhältnis anbelangt? Ein mögliches Overprovisioning dürfte die Lebensdauer weiter erhöhen…

    Hallo, schon wieder bin ich hier mit einem Problem!
    […] Die Installation hab ich ja auch hinbekommen, erstellte einen LXC-Container in Proxmox -192.168.1.115, wollte die Subdomain jetzt aufrufen aber es kam ein Fehler-Umleitungsfehler. […]

    Vielleicht habt ihr ja eine Erklärung. Danke

    Ohne die genaue Fehlermeldung (und ggf. den Urheber dieser Fehlermeldung) würde das ein ziemliches Herumgerate. Wenn der Urheber der Fehlermeldung bekannt ist (der Nginx Proxy Manager?), dann gibt es von/für diesen bestimmt lokale Logs–und wenn da nichts 'drinsteht, kann man temporär den "Loglevel erhöhen", damit da ggf. doch etwas 'reingeschrieben wird. Und sobald eine Fehlermeldung/Warnung kommt, könnte eine Google-Suche in einschlägigen (Anwendungs-)Foren immer noch schneller eine Antwort liefern als in diesem Forum. Erst, wenn diese Schritte ausgeschöpft sind, würde ich die Frage mit o.g. Zusatzinfos (und einer Kurzbeschreibung, was – erfolglos – gemacht wurde) hier anbringen. (Bzw. besser in einem geeigneten Unterforum, denn mit dem WCP dürfte das geschilderte Problem nichts mehr zu tun haben.)

    [IPv4-PING-Anfragen werden beantwortet; IPv6-PING-Anfragen nicht]

    Da funktionierts auch mit mit dem mx2e42... - ich blick nicht durch.

    Kein Host ist gezwungen, auf PING-Anfragen zu reagieren. Das lässt sich ganz einfach steuern, und anscheinend wird das hier für echo-request/-reply gemacht:

    Bash: suppress-ping.sh
    #! /bin/sh
    #### This would allow some other types in the INPUT chain, but rate limit (see https://resources.sei.cmu.edu/tools/downloads/vulnerability-analysis/assets/IPv6/ip6tables_rules.txt)
    #/sbin/ip6tables -I INPUT -p icmpv6 --icmpv6-type echo-request -m limit --limit 600/min -j ACCEPT
    #/sbin/ip6tables -I INPUT -p icmpv6 --icmpv6-type echo-reply -m limit --limit 600/min -j ACCEPT
    #### NB not specifying the icmp[v6]-type would be too drastic, see http://shouldiblockicmp.com/
    /sbin/ip6tables -I INPUT -p icmpv6 --icmpv6-type echo-request -j DROP
    /sbin/ip6tables -I INPUT -p icmpv6 --icmpv6-type echo-reply -j DROP
    /sbin/iptables -I INPUT -p icmp --icmp-type echo-request -j DROP
    /sbin/iptables -I INPUT -p icmp --icmp-type echo-reply -j DROP

    (Das Script würde in o.g. Form auch IPv4-PING-Anfragen unbeantwortet lassen.)

    Zniets : Für die Zukunft: Du hast einmal vergessen, Deine Domäne zu anonymisieren. Ich habe die Haupt- und die zwei Subdomänen getestet und der Aufruf scheint jeweils zu funktionieren. Wie weiter oben ausgeführt, ist meistens ein Cache schuld daran, dass Änderungen an den DNS-Einträgen erst nach einiger Zeit "lokal" sichtbar werden.

    Dass weltweite DNS-Prüfdienste immer mal wieder ein oder mehrere fehlgeschlagene(s) Abfrageergebnis(se) zurückliefern, ist eigentlich normal. (Hauptsache, die große Mehrheit liefert die richtigen Ergebnisse.)