[Gibt es dafür S.M.A.R.T. --] nur bedingt ...; darum sollte man das Backup-Verify nicht direkt im Anschluß an das Backup machen sondern zeitversetzt;
das funktioniert aber in der Praxis nicht;
[…]
die Geschichte mit dem Filesystem - ZFS - ist hier schon nicht schlecht,
man möge sich ein Bild mit diesen beiden Geschichten machen ...
[-- USB-Nutzung:] https://www.heise.de/forum/heise-on…-37614242/show/
[-- Stromausfall:] https://forum.level1techs.com/t/zfs-without-ups/157093
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Eine Verifikation lässt sich in der Regel sehr wohl im Anschluss an eine Sicherung genau dann durchführen, wenn die Schreib-/Lese-Caches sicher gelöscht wurden. Beim ordnungsgemäßen An-/Abmelden eines USB-Geräts geschieht das zwangsweise; im ungünstigsten Fall ist ein Ein-/Ausschalten des betroffenen Geräts erforderlich.
Die Verifikation erfolgt immer über das Lesen der geschriebenen Daten und den Vergleich mit Prüfsummen (im- und/oder explizit). Wenn also Daten in den immer wieder (gern?) geschilderten Horrorszenarien, in welchen Controller nicht-ausgeführte Schreiboperationen fälschlich als erfolgreich zurückmelden, nicht korrekt geschrieben wurden, können die (hierarchischen) ZFS-Prüfsummen im Falle eines tatsächlichen Datenverlusts gar nicht konsistent sein. Und das ist genau der Vorteil gegenüber anderen Dateisystemen, welche keine Prüfsummen verwenden: Dort lassen sich Inkonsistenzen beim erneuten Lesen der Daten basierend auf nicht-existenten internen Prüfsummen nämlich logischerweise nicht erkennen. (Kein Dateisystem ist fehlerfrei, aber Stromausfälle sind bei ZFS nicht überkritisch; im Rahmen einer Backupstrategie/Betriebsstrategie, die ihren Namen jeweils verdient, ist die Verwendung von entsprechenden Akkus/Kondensatoren auch seit Jahren nicht mehr sonderlich problematisch oder übermäßig teuer, vergleiche das Laptop-mit-USB-Dockingstation-Szenario. Selbst wenn das Dateisystem furchtbar fragil wäre, würde die vorgenannte Backupstrategie dem übrigens Rechnung tragen können/müssen, sprich: vorbeugen.)
Interne Prüfsummen bei Dateisystemen sind dementsprechend genauso hilfreich wie die Auswertung von S.M.A.R.T-Kennziffern, welche zusätzliche Anhaltspunkte für Probleme bei einer Sicherung (oder im Anschluss an eine Sicherung, wenn die Medien regelmäßigen Funktionstest unterzogen werden, weil Sicherungszyklen zeitlich zu weit auseinanderliegen; vgl. "Zeitversetzung" oben) liefern – und im Zweifelsfall ist die Sicherung genau dann zu wiederholen (und das bislang verwendete Medium als unzulässig zu verwerfen), wenn auch nur ein Test fehlschlägt.
Sicherung erfordert Redundanz, also sollte man mindestens zwei Medien (ggf. unterschiedlicher Bauweise) für dieselbe Sicherung verwenden.
Unabhängig davon empfiehlt sich im Backupbetrieb die Verwendung eigener Prüfsummen/Redundanzvorhaltung auf demselben Medium (vgl. Parchive; wurde im Forum auch schon mehrfach angesprochen).