Brauchst du das nicht in jedem Fall, wenn du Erreichbarkeit von außerhalb garantieren willst?
Man könnte sich überlegen, mehrere verschiedene "what-is-my-external-ip"-Dienste von innen (=VServer des Kubernetes-Clusters) abzufragen – unter der Annahme, dass eine enthaltene Rückantwort mit korrekter Information ein Nachweis der IP-Erreichbarkeit darstellt, wenngleich in der Regel nur für einen Port. Oder man verwendet TOR und erzwingt die Nutzung von Exitknoten aus verschiedenen Ländern.
Die Frage ist hierbei, wie beispielsweise bei Nichterreichung des gesamten einzelnen Rechenzentrums verfahren werden soll, da ja in diesem Fall keine Nachricht über fehlgeschlagene Tests nach außen dringen können. Wenn man davon ausgeht, dass der Nutzer regelmäßig über erfolgreiche Tests benachrichtigt wird, benötigt es auf der Empfänger/-Clientseite eine Art "Totmannschaltung". Klingt nach "von hinten durch die Brust ins Auge" und ist de facto nur als "Notlösung" anzusehen, hat aber den Vorteil, dass man Ressourcen (Server/Monitoring-Dienste) einspart und zusätzliche Abhängigkeiten vermeidet (Monitoring-Lösungen sollten natürlich auch redundant sein).
Um die Komplexität zu reduzieren, könnte man sich überlegen, den erstgenannten Ansatz mit dem Anmieten des kleinstmöglichen Serverpakets auf dem Markt zu kombinieren, welches nicht im selben Rechenzentrum angesiedelt ist wie alle anderen VServer; dies erspart obengenannte "Not-/Bastellösung"[*] und sollte eine gegenseitige Kontrolle des Monitoring-Systems und VServern des Kubernetes-Cluster ermöglichen – über den Daumen kann/muss man hierfür ca. einen EUR/Monat ansetzen, was IMHO nicht zu teuer ist. (Die Ausnutzung wechselnder Freikontingente bei verschiedenen Anbietern rechnet sich für diesen Einsatzzweck eigentlich nicht.)
Daneben gibt es für eine begrenzte Anzahl von Tests auf dem Markt auch ein paar kostenlose/kostengünstige dedizierte "Monitoring-Pläne", welche sich ggf. einbinden lassen.
Für eine wirklich garantierte Erreichbarkeit des Clusters muss sich dieses aber logischerweise über mehrere unabhängige Rechenzentren erstrecken.
[*] hier primär auf die "Totmannschaltung" bezogen, weniger auf den TOR-Ansatz