Beiträge von m_ueberall

    Möglich wäre es, aber SCP ist natürlich um einiges unsicherer...

    Obige Sichtweise teile ich nicht pauschal; wer sich hierzu einlesen will, wird hier fündig (besser noch: alle Antworten/Kommentare auf der Seite durchgehen).

    Fürs Protokoll (setzt natürlich voraus, dass die entsprechende Version zur Verfügung steht)­:

    […] This release switches scp(1) from using the legacy scp/rcp protocol to using the SFTP protocol by default. […]

    a) Du kannst Windows nicht richtig auf virtuellen Maschinen lizensieren, einfach nur eine normale Lizenz tu es da wohl afaik nicht. (du müsstest wohl die Anzahl der Cores des Hosts lizensieren, diese kennst du aber nicht... ist kompliziert, Microsoft halt...)

    Als Entscheidungshilfe: Es gibt Mitbewerber/Drittanbieter, die diese Lizenzierung für Kunden explizit anbieten (im Gegensatz zu Netcup), welche nicht bereits über entsprechende Lizenzen verfügen (also in der Regel für Privatkunden oder KMU); die Kosten orientieren sich hierbei an den gemieteten virtuellen CPU-Kernen und werden ebenfalls für die Dauer der Laufzeit abgerechnet. Bei einem mit dem VPS200 vergleichbaren virtuellen Server zahlt man hier jedoch allein für die Lizenz ein Vielfaches von dem, was der Server selbst kostet. Ohne Rabattierung kann das derzeit leicht auf ca. 30 EUR pro Monat für Server+Lizenz hinauslaufen.

    Nachdem Netcup per Twitter auf die Ostereiersuche eingestimmt hat, wollen wir alle zusammen die jeweils zehn (Enten-)Daumen drücken, damit es ein Modell „RS 2000 G9.5 PLUS“ o. ä. gibt, mit mindestens 50 % mehr an SSD-Kapazität. :S

    Das ist egal. Die bösen Jungs und Mädels kommen eh via IP Scan und probieren einfach alle IP Adressen im Internet aus. Jeder Dienst der direkt im Internet hängt muss abgesichert werden. Es ist nur eine frage der Zeit bis versucht wird da rein zu kommen.

    Und auch wenn es sich standardmäßig nicht in den einschlägigen Logdateien widerspiegelt, sind öffentliche Server permanent einer riesigen Anzahl von Abfragen ausgesetzt. Wer sich hierzu einmal einen Überblick verschaffen möchte, dem empfehle ich beispielsweise einen Blick auf psad (basiert auf iptables).

    Mir wird nun im CCP bei eben diesem Server unter Verwaltung weiterhin der Wechsel des Produktes angeboten, und ich könnte zu meiner Überraschung nun auch downgraden auf mein bisheriges Produkt. Wie geht das bei so einem Downgrade, Netcup kann mir ja nicht einfach einen Teil des Disk-Images wegschneiden - vergrößern klar, aber verkleinern?

    Ich habe nie ein Downgrade vorgenommen, würde aber meinen, es gibt nur drei Möglichkeiten:

    1. Wenn der genutzte Plattenplatz größer ist als die neue virtuelle Größe des Speichermediums, wird das Downgrade blockiert, bis der Nutzer eine entsprechende Verkleinerung vorgenommen hat
    2. Wenn der genutzte Plattenplatz kleiner ist als die neue virtuelle Größe des Speichermediums, wird bei Erkennen des Dateisystems automatisch eine Verkleinerung durchgeführt (halte ich für weniger wahrscheinlich, da das immer mit einem Restrisiko verbunden ist)
    3. Der in der Zielkonfiguration nicht mehr "unterbringbare" Speicherplatz wird tatsächlich verworfen (würde ich auch als eher unwahrscheinlich ansehen, auch wenn im Falle einer automatischen Anpassung mit Sicherheit ein explizites Einverständnis eingefordert wird)

    Gibt es hierzu noch keine Erläuterung im Wiki (habe nicht nachgesehen)? Das wäre ggf. einmal eine Ergänzung wert.

    Wenn ich auf einem neuen Server, auf dem vorinstallierten debian-Image die ssd-Performance mit fio (mit den m_ueberall Parametern) teste, dann sind die Werte eher bescheiden. Nachdem ich dann das Ubuntu 20 Image installiert habe (Ich bin einer dieser Ubuntu-Fuzzies ;) ) und dann nochmal teste, sind die Werte sehr viel besser.

    Unterschiedliche Werte können sich durchaus durch unterschiedliche Kernel ergeben. Um auszuschließen, dass es (teilweise) an der fio-Version liegt, könnte man in der verwendeten KVM-Instanz beispielsweise Ubuntu und Debian jeweils in einem eigenen LXD-Container installieren und diese Läufe vergleichen.

    (Ähnlich mit yabs, was ja fio nutzt)

    =O Welches "yabs" ist hier gemeint? [Open]YaBS (Yet another Business Software)?

    In jedem Fall unschön || – zwecks besserer Unterscheidung müssen wir dann wohl das firmeninterne Projekt YABS (Yet Another Build System) vor Veröffentlichung umbenennen. Ist vor einigen Monaten bei der "Namensfindung" gar nicht aufgefallen. Gleich mal nachsehen, ob YALBS und YAUBS (spätere Ausbaustufe) auch schon verwendet werden. Hauptsache, kein Mensch kann das Akronym aussprechen! 8o

    Ich bin einmal gespannt, ob die neue VPS-Generation SSD-Zugriffszeiten aufweist, welche regelmäßig/für kurze Zeit knapp unter den Anforderungen für bestimmte "Anwendungen" liegen. Vielleicht finden sich in den nächsten Wochen ja einige Vergleichsmessungen hier… 8o

    (Wobei ich aber nicht davon ausgehe, dass der für die Vergleichstabelle verwendete Benchmark zwingenderweise große Unterschiede aufweist.)

    ich bin kurz davor, mir einen Server anzumieten; ich weiß nur nicht, ob es ein vServer oder ein RootServer werden soll. Bin auf dem Gebiet blutiger Anfänger.

    Zur Sicherheit:

    1. Dass es sich in beiden Fällen um eine KVM-Instanz handelt, einmal mit bestimmten garantierten Ressourcen bei einem Root-Server/"RS" (dedizierte CPU-Kerne)/"Mindestleistung" (bei Zugriff auf das virtuelle Laufwerk) und einmal ohne bei einem vServer/"VPS", ist nach Sichtung der Produktbeschreibung klar? Die Namensgebung des ersteren Typs kann bisweilen falsche Assoziationen/Erwartungen mit sich bringen.
    2. Die Anforderungen an die eigenverantwortlichen Absicherungen einer virtuellen Maschine, welche zunächst einmal frei zugänglich im Internet hängt, sind ebenfalls klar? Standardmäßig ist da nichts abgesichert; trivial ist das auch nicht.
    3. Eventuelle Lizenzprobleme beim Einsatz von Windows sind geklärt? (Netcup bietet zwar Windows-Installationsabbilder an, allerdings keine zugehörigen/erforderlichen Lizenzen, da dies das – im vorliegenden Fall: eher schwer lösbares – Problem des Kunden ist)

    Wenn ich bedenke, dass man teure Server teilweise mit einer Atom CPU kaufen kann, wird das einfach nur für die untere Leistungsklasse gedacht sein. Es reicht ja für einen kleinen Xeon 4 Kerner auch locker ein Intel Stock Kühler. Aus eigenen Tests kann ich sogar sagen, dass man einige CPUs sogar problemlos mit einem Intel Stock Kühler ohne Lüfter passiv kühlen kann, solange ein laues Lüftchen weht ^^

    Gibt paar Videos die zeigen, dass man das Gehäuse mit allem möglichen füllen kann und solange wenigstens ein Lüfter im Gehäuse ist, gibt es da gar keine Probleme. Die werden extra ATX gewählt haben, da dort eben ein 120mm Lüfter mitgebracht wird und für die Leistungsklasse (wahrscheinlich) absolut ausreichend.

    Es gibt durchaus ein paar aktuelle/zukünftige Boards, welche wirklich nicht viel Kühlung bedürfen (bspw. das Firefly ITX3588J) und welche gleichzeitig noch „NAS-Aufgaben“ mitübernehmen können. Und es gibt auch SFX-Netzteile mit 120mm-Lüftern.

    Nee, hat sich nicht erledigt... ich habe seit Jahren das gleiche Problem (allerdings irgendwann aufgegeben)... HP LaserJet 276 und 283.

    Dann wäre Beitrag #18 immer noch aktuell; zusätzlich/alternativ sollte ein Mitschnitt der übertragenen Daten von Drucker (etwa bei Verwendung von Wireshark auf einem Rechner, der vor selbigen gehängt wird) Hinweise darauf geben, wie der Test aussieht. Ohne diese Information ist es schwierig, irgendwelche Lösungsideen zu entwickeln.

    FYI: Famous NPM Package Deletes Files To Protest Ukraine War

    Ich möchte aufgrund eigener/früherer Erfahrungen Dritter, aber auch der unlängst wieder im Forum angesprochenen Problematik der „Un­zu­ver­läs­sig­keit“ ei­ni­ger GeoIP-Da­ten­ban­ken, die individuelle IP-Adressen in abweichenden Regionen verorten können (aufgrund nicht-zeitnaher, ver­nach­läs­sig­ter Da­ten­pfle­ge), da­ran er­in­nern, dass Provider, welche betriebsbedingt IPv4-Adressblöcke erstehen, aber nur begrenzt Einflussnahme über die obi­ge Da­ten­hal­tung haben (ins­be­son­de­re, wenn es um „inoffizielle Kopien“ auf Drittservern geht) und deren Kunden damit kon­fron­tiert sein kön­nen, dass Schadcode auf Basis der obigen Verhaltensweise insbesondere eben auch Ser­ver in D/A/CH angreifen kann.

    Via Twitter habe ich einmal beim @BSI_Bund angefragt, ob dort entsprechende Warnungen aufgrund des obigen Vorfalls in Betracht gezogen werden. Mal sehen, ob es eine Antwort gibt.

    1. SSH-Direktzugang nur via VPN; Fallback über öffentliche IP-Adresse via knock ab­sich­ern
    2. Docker (oder, als Ersatz: Podman) seinerseits in einen oder mehrere LXD-Container verfrachten, wodurch man vollständige Kontrolle über offe­ne Ports/Zu­griffs­rechts­be­schränk­un­gen er­hält
    3. Exponierten Webserver um eine Web Application Firewall ergänzen, mit welcher das OWASP ModSecurity Core Rule Set (CRS) eingesetzt und an­ge­passt wer­den kann

    2. und 3. sind nicht ganz trivial (nach Schwierigkeitsgrad geordnet).

    Ja, das ist leider das prinzipielle Problem bei den virtualisierten Systemen hier.

    Ein kleines bisschen kann man das positiv beeinflussen, indem man darauf achtet, dass man ohne Swap-Space auskommt, welcher ansonsten bei länger laufenden KVM-Instanzen doch irgendwann einmal vollläuft und nicht ohne weiteres wieder freigegeben wird. (Betrifft aber insbesondere die älteren SAS-Modelle.)

    Und wie kürzlich in einem anderen Diskussionsfaden erwähnt: Auch der Einsatz von tmpfs lohnt sich.

    Och, ich dachte immer da kommt ein Netcup Mitarbeiter und bohrt ein Loch durch die Platte. :(

    „Kollege, da will wieder ein Kunde seine virtuelle Festplatte gelöscht haben. Lauf' doch bitte mal zum Rack XX, RAID-Array YY und behandle folgende Sektoren mit einem Laser: <lange Sektorenliste hier nicht exemplarisch angegeben>. Wenn Du fertig bist, kannst Du Feierabend machen!“

    „Ach Chef, warum muss IMMER ICH die S8000-.qcow2-Dateien bearbeiten???“