Beiträge von m_ueberall

    Nun möchte ich ohne alles neu zu installieren das System als virtuelles Windows auf proxmox laufen lassen.

    Ist es irgendwie möglich den Windows Server in eine Virtuelle Festplatte zu "packen" und ohne Probleme zum laufen zu bringen?

    Ohne es selbst ausprobiert zu haben, findet man doch zahlreiche entsprechende Howtos (vgl. etwa #1, #2) dazu im Internet. Das kann natürlich nur dann funktionieren, wenn der entsprechende Hostrechner auch den Betrieb von virtuellen Maschinen unter Proxmox ermöglicht (was bei Netcup standardmäßig nicht der Fall ist, beim heimischen Rechner in der Regel aber schon).

    Das „schönere“ Baikal als weiterer Vorschlag: Davis

    Die Fragen, die ich mir hierbei stelle, sind eigentlich immer: Wie groß ist die Nutzer-/Entwicklerbasis, wie aktiv/umfangreich sind die etwaigen Diskussionsforen (inkl. Fehlerberichte), wie lange gibt es das Projekt schon und wie lange wird es voraussichtlich noch aktiv sein? (Die letzte Frage ist nie abschließend zu beantworten ohne Glaskugel, wenn aber ein Projekt schon einmal an andere Entwickler übergeben wurde, populär ist und/oder schon länger existiert, dürfte das Risiko relativ geringer sein.)

    Bislang kommt Baïkal da mbMn noch deutlich besser weg als Davis. Aber „Konkurrenz belebt das Geschäft“! ^^

    Anlagemäßig ein Thema für die Bastel- und Bauecke: Kennt jemand Bezugsquellen für praktikable Sets von Schnittstellenabdeckungen (in der Regel also für Buchsen/Öffnungen) rund um den PC/NUC/SBC?

    Mit „praktikabel“ meine ich eine in Summe sinnvoll gewichtete Auswahl von (Micro-)USB-/HDMI-/Audio-/LAN-/(Micro-)SD-Karten-Staubschutz-Aufsätzen, die ja in der Regel recht kostspielig sind verglichen mit dem Materialwert, ohne dass man mit fünf Teilen für Audio-Eingänge pro einem HDMI-Eingang oder 50-Stück-Packungen für DVI-Eingänge o. ä. konfrontiert ist.

    Ich habe eine überschaubare Anzahl von NUC/PC/SBC/Switches hier (in Summe bislang weniger als ein Dutzend), deren ungenutzte Eingänge ich aber doch lieber verschließen als regelmäßig saubersaugen/-blasen möchte (Einbau in ein halbwegs staubgeschütztes Rack ist derzeit auch keine Option). Meinetwegen kann das auch einen mittleren zweistelligen Betrag kosten, aber ich will nicht den Schrank mit ungenutzten „Reserve-“Abdeckungen füllen oder die angebrochenen Packungen weiterverkaufen. Eine Suche nach diesen Sets (mit einheitlichem Design, möglichst mit "Griff"/in Schwarz) ist leider … sehr zeitaufwendig.

    Zeile 7 oben lässt vermuten, dass hier eine unbedingte Umleitung http→https aktiv ist, was für die gewählte initiale ACME-Challenge so nicht sein darf* (wel­ches ak­zep­tier­te TLS-Zertifikat sollte denn verwendet werden, um die Challenge-Antwort auszuliefern?). Hier ist zumindest eine Aus­nahme­regel (für das Ober­ver­zeich­nis) vorzusehen.

    * EDIT: Grundsätzlich ginge das seitens LetsEncrypt schon via „TLS-ALPN-01“, was meines Wissens aber in Verbindung mit dem Netcup-Webhosting nicht unterstützt wird

    Kleine Ergänzung, die mir leider erst jetzt einfällt: Wenn man der wp-config.php die Rechte 0600 verpasst (nur der Besitzer darf lesen/schreiben), hat der Webserver sowieso keinen Zugriff auf diese Datei, dadurch kann man sich die .htaccess-Geschichte sparen. PHP hat trotzdem Zugriff, weil es mit den Rechten des gleichen Users läuft.

    Was ist denn mit php-fpm, welches immer unter der Kontrolle des Webservers (nginx, apache) steht?

    (Unabhängig davon: Kann es sein, dass es nach Monaten immer noch ein Problem mit [tt] usw. im Editiermodus hier im Forum gibt? Ich sehe die Tags nämlich nicht nur bei Quellcodeansicht, sondern auch im "WYSIWYG"-Modus.)

    Ich nutze derzeit neben dem MacPro am Schreibtisch nen MacBook Pro von 2021 mit M1 Chip und 8GB in der Grundconfig. Soweit so gut, bei vielen Tabs/offenen Programmen hängt es zu Beginn manchmal nach dem Aufwecken und stockt auch so gerne mal, wenn man neben Office noch Affinity etc öffnet.
    […] Lasst mal was hören, vielleicht stand ja wer vor der gleichen Frage :)

    Falls der Mac dabei auch warm wird, stand tatsächlich schon wer vor der gleichen Frage und ich glaube, ihm wurde im Forum gut geholfen.

    Das Problem ist, dass sich viele Menschen wahllos Container aus dem Internet ziehen und betreiben (ala "docker pull nginx:latest && docker run ......."), ohne zu verifizieren, dass der Binärcode in dem Container tatsächlich auf dem Quellcode der Softwareherausgeber basiert. […]

    Andererseits muss man ebenfalls bedenken, dass "regulär" installierte Software oftmals ebenso wenig vor der Installation geprüft wird - es tummeln sich viele Installationsanleitungen die mit sowas wie "curl http://installier-mich.com/ | sudo bash -" beginnen.

    ... und selbst wenn ich z. B. ein Repo zu `apt` hinzufüge und da irgendwas installiere (was dann am besten direkt noch drölf Dependencies mit dazu zieht) weiß ich auch nicht genau, was am Ende alles läuft.

    Und genau aus diesem Grund verwendet man als vorsichtiger Administrator Testumgebungen/-installationen und packt nach Möglichkeit (lies: nach bester Übung) alles (zusätzlich) in nicht-privilegierte LXD-Container, wodurch man zumindest die Gewissheit hat, dass (a) nicht sofort die Hostmaschinen selbst kompromittiert werden und (b) die vollständige Kontrolle über freigeschaltete Ports/sonstige Hostressourcen nicht aus der Hand gegeben wird.

    Um auf das ursprüngliche Thema zurückzukommen: Gerade die obige Praktik wird leider auch bei vielen Büchern zur Systemadministration eher kurz behandelt; teilweise natürlich der Komplexität der Materie geschuldet, wie beim zuvor aufgeführten Beispiel der Mailservereinrichtung/-administration. Gute Bücher erkennt man daran, dass sie eindrücklich auf Primär-/Sekundärliteratur der entsprechenden Software(stapel) hinweisen.

    Kann man ein zweites Webhostingpaket auf einem anderen Server einrichten und per DNS als Backup konfigurieren?

    Grundsätzlich ja; für die Zukunft, oder, wie bereits angemerkt, kurzfristig unter den entsprechenden Voraussetzungen:

    Wenn du eine scharfe DNS TTL eingestellt hattest, könntest du kurzfristig umsatteln. Alternativ wenn deine App es selbst unter mehreren alternativen URLs versucht.

    Wenn die App die Namensauflösung wiederholt durchführt und alle zurückgelieferten IP-Adressen nacheinander durchprobiert, reicht hier auch das Hinzufügen der IP-Adresse eines zweiten Hostingangebots. „Poor man's round-robin DNS“ sorgt als Seiteneffekt zudem für eine (suboptimale) Lastverteilung.

    Ich habe grad mal versucht das anzupassen.. keine Ahnung wer sich so einen Schwachsinn ausdenkt.. da muss nur irgendwo ein Leerzeichen fehlen oder zuviel sein, schon geht nicht´s mehr .. :cursing: hab langsam keine Lust mehr ...

    Ja, mit XML war früher alles besser… :S

    Grundsätzlich verwendet man für Konfigurationen allerdings Hilfswerkzeuge, welche vorher sagen, ob (geänderte) Konfigurationen (noch) gültig sind. Für Traefik (bei Nutzung von YAML) gibt es beispielsweise den Traefik Config Validator, aber es gibt auch rein formatbezogene Alternativen. Diese Werkzeuge lassen sich auch direkt in Editoren nutzen (bzw. letztere bringen teilweise eigene Lösungen mit), sodass man hier sofortige Rückmeldungen bei Änderungen bekommt.

    Wie soll man sowas wissen wenn es nicht in den Produktinformationen steht?

    Interessiere ich mich für ein Produkt oder eine Dienstleistung, bin mir aber nicht sicher, ob meine Anforderungen dadurch erfüllt werden, weil die gewünschten Eigenschaften nicht explizit im Angebot beschrieben werden, kontaktiere ich in der Regel den Anbieter im Vorfeld direkt (etwa über die Kontaktinformationen im Impressum), um sie mir schriftlich bestätigen zu lassen.

    Und ich gehe davon aus, dass, wenn ein Anbieter x-mal nach denselben Details gefragt wird, er sich überlegen wird, ob er diese nicht generell im Angebot ergänzt. Geschieht dies nicht, kann es durchaus sein, dass bestimmte Eigenschaften nicht allgemein sicher verfügbar sind/bleiben. Ein Beispiel dafür wären etwa durchgereichte CPU-Features bei KVM-Instanzen.

    Also ich mache das einfach brutal so, dass ich den Inhalt aus /etc/resolve.conf nehme, diesen Symlink lösche, eine normale Datei /etc/resolve.conf erstelle, das Kopierte einfüge und dort die nameserver ändere. (Dann noch service systemd-resolved restart)

    Wenn man Dateien, welche üblicherweise vom System aktualisiert/regeneriert werden, manuell ändert, sollte man aber sicherheitshalber verhindern, dass Änderungen durch einen Automatismus „ohne weiteres“ wieder überschrieben werden können: chattr +i /etc/resolv.conf

    Cloud Init ist passiert? =O

    Da wirkt die Installation mittels ISO plötzlich sehr unattraktiv. Wobei man da halt wirklich weiß, was/wo/wie konfiguriert ist.

    Muss ich trotzdem mal ausprobieren, sieht nach einem sehr praktischen Feature aus. :)

    Kommt natürlich immer auch auf das verwendete (eigene) ISO-Abbild an … 8)

    Aber vollständige cloud-init-Unterstützung wäre – mit entsprechender API-Unterstützung und Zugriff auf Provider-spezifische Daten wie IP-Adresse usw., wie es einige Mitbewerber wohl bereits handhaben – durchaus begrüßenswert. Wir freuen uns schon über Auszüge der Testinstallationslogs, KB19 .

    Es handelt sich um unwichtige Daten, 160TB, die aufgehoben werden sollen - falls möglich - aber nicht wichtig genug um dafür extra platten zu kaufen.

    Spricht irgendwas gegen ein RAID 5/6 oder im Fall von ZFS RAID-Z1/2? Dann hättest Du wenigstens eine kleine Absicherung, dass nicht gleich alles weg ist. Dafür verbrauchst Du im besten Fall nur die Kapazität von 1-2 HDDs. Da würde sich sogar eine Neuanschaffung von 1-2 Platten eventuell lohnen.

    Eine Absicherung gegen „kippende Bits“ geht mit steigendem Risiko noch etwas günstiger, was den zusätzlichen Platzbedarf anbelangt, mittels Parchive. Hier sichert man sich gegen ein Risiko von maximal x% Datenverlust mit x% zusätzlichem Speicherbedarf ab. Die Wikipedia-Seite verweist auf verschiedene (teilweise geschwindigkeitsoptimierte) Implementationen.