Naja extra VPN einrichten, müsste ich Mal schauen. Das hab ich mit Server und Client so noch nicht gemacht bzw. müsste mich darüber informieren.
UDP Reflection Attacks hab ich kein Plan von. Müsste ich auch Mal googlen.
Aber kann ich nicht theoretisch das auch so absichern, dass ich allgemein für alle n DNS anbieten kann?
Ist jetzt zwar nicht mein Plan aber muss ja theoretisch auch gehen.
Theoretisch und praktisch geht das, wenn man genau weiß, was man macht. Bevor man etwas Derartiges in Angriff nimmt, sollte man aber wirklich über alle Angriffsszenarien (gegenüber den eigenen Servern und Nutzern dieses Dienstes) Bescheid wissen – die ersten beiden Zeilen deuten daraufhin, dass dies noch nicht der Fall ist.
Es gibt darüberhinaus tatsächlich eine Vielzahl von öffentlich verfügbaren DNS-Servern in entsprechenden Verbünden (siehe beispielsweise hier), so dass man nicht wirklich einen dringenden Bedarf konstatieren kann.
Für die eigene Umgebung ist der Betrieb von DNS-Diensten durchaus sinnvoll (etwa in Verbindung mit dnsdist, um Ausfallsicherheit zu gewährleisten; unbound o.ä., um etwa IP-Adressen für interne Geräte (anders) aufzulösen; Pi-hole oder unbound-kompatible Listen (bzw. Scripts, um diese Listen kompatibel zu machen, vgl. GitHub), um unerwünschte Auflösungen (Werbung) zu vermeiden; dnscrypt, um die direkte, unverschlüsselte Anfrage bei den üblichen Verdächtigen (1.1.1.1, 8.8.8.8, 9.9.9.9) zu umgehen und ggf. vorgenannte Funktionen teilweise bei Dritten zu nutzen).
Allerdings muss man hier zunächst genau nachlesen, wie man diese einzelnen Komponenten aufsetzt, damit sie sicher funktionieren und man die Kontrolle darüber behält. (An anderer Stelle in diesem Forum bereits diskutiert: Nur, weil es etwa Docker-Container mit "Rundumsorgloslösungen" gibt, heißt das nicht, dass man Docker einfach ohne weitere Sicherheitsvorkehrungen auf einem öffentlichen Host ausrollen sollte.) Und alles, was man aufsetzt, muss man auch konstant warten/überprüfen – und das erfordert ggf. auch, dass man proaktiv Sicherheitsupdates einspielt und sich über deren Verfügbarkeit informiert, was wirklich zeitaufwendig sein kann.
Um sich mit der Materie vertraut zu machen (ein legitimes Vorhaben!), ist die Bereitstellung öffentlicher Dienste auf einem exponierten Server immer eine ganz schlechte Wahl; dank der heutzutage verfügbaren Ressourcen empfiehlt es sich hier, auf einem heimischen Rechner eine isolierte VM aufzusetzen.