Beiträge von m_ueberall

    Weil die Vorredner hier ggf. etwas schnell waren:

    Soll der selbstgewählte Hostname öffentlich verfügbar sein oder nur für die eigenen Geräte (neben den Netcup-Server(n) vorzugsweise Desktops)? Im letzteren Fall ist es nicht erforderlich, eine Domäne zu erstehen, denn man kann neben dem von Netcup vergebenen, weltweit im DNS erreichbaren vorgegebenen Namen auch eine lokale DNS-Auflösung in den Dateien /etc/hosts (Linux) bzw. %SystemRoot%\System32\drivers\etc\hosts (Windows) realisieren. Logischerweise muss das auf allen Geräten geschehen, die diesen Namen nutzen können sollen. (Bei Android-Mobilgeräten ist das schwieriger zu realisieren.)

    Der entsprechende Eintrag könnte etwa so aussehen: 89.xx.x.xxx fridolin.goodsrv.de fridolin.

    Es gibt jedoch mehrere Gründe, davon abzuraten – denn man verwendet im obigen Fall eine Domäne (goodsrv.de), welche Dritten gehört und kann somit auch keine allgemein akzeptierten TLS-Zertifikate nutzen oder eine konsistente (inverse) Namensauflösung unter Verwendung der IP-Adresse durchführen.

    (Zwar existiert eine "lokale" Domäne (.local, siehe hier), aber deren Verwendung ("fridolin.local") ist in der Regel aufgrund existierender Mechanismen in verschiedenen Betriebssystemen auch nicht unproblematisch.)

    Je nachdem, wie hoch das Budget für Literatur ist, empfehlen sich hier einschlägige – sprich: themenspezifische – (umfangreiche) Werke aus dem Rheinwerk- oder Hanser-Verlag, welche teilweise in X. Auflage erschienen sind. Die besseren/größeren Buchhandlungen haben diese in der Regel vorrätig, so dass man sie einmal durchblättern kann/alternativ gibt es hier die Onleihe, wenn es nicht allzu zeitkritisch ist.

    Grundlagen der IT-Administration ändern sich nicht unbedingt sonderlich schnell, man kann also auch zu etwas älteren Werken greifen (wie gesagt, wenn es in X. Auflage vorliegt und ein spezielles Thema adressiert, steht in der Regel nicht nur Unsinn darin).

    Allerdings würde ich wirklich dazu raten, mit Büchern anzufangen – sowohl was Nachschlagewerke als auch Einführungen anbelangt. Online-Ressourcen sind naturgemäß "frischer", aber man kann hier viel Zeit mit dem Verfolgen falscher Diskussionsfäden/"Tutorials" verschwenden (die auch gerne irgendwann abbrechen). Gute Bücher zeichnen sich durch Quellenangaben aus, die hier eine erste Orientierung für die Vertiefung bieten. Das ist insofern wichtig, als man wirklich viel Zeit damit verbringen wird, sie zu lesen, zu verstehen, und die Inhalte auch nachzuvollziehen (oder wenigstens Notizen zu erstellen, um dies später anzugehen).

    wenn ich den Cname aufrufe "anwendung.hosting.de" dann ist dieser unverschlüsselt

    2024/07/15 11:33:29 Domain verification results for 'http://www.anwendung.hosting.de': error. DNS problem: NXDOMAIN looking up A for http://www.xy.meinedomain.de - check that a DNS record exists for this domain; DNS problem: NXDOMAIN looking up AAAA for http://www.xy.meinedomain.de - check that a DNS record exists for this domain


    Den Cname eintrag "anwendung.hosting.de" habe ich auf die domain "meinedomain.anbieter.org" laufen, dieser löst dann die IP aus. Liegt hier der Fehler?

    Im ersten Beitrag wird die Existenz eines CNAME-Eintrags für die Unterdomäne "anwendung" erwähnt – für diese ist NGINX offenbar nicht richtig konfiguriert, daher der 404(file not found)-Fehler.

    Im zweiten Beitrag wird zusätzlich gezeigt, dass ein Zertifikat für die Unter(unter)domäne "http://www.anwendung" angefordert wurde – das erfordert aber zwingend einen zweiten CNAME-Eintrag (für "http://www.anwendung"), denn der vorhergenannte CNAME-Eintrag funktioniert wirklich nur für eine Ebene.

    EDIT: Alternativ – wenn der entsprechende Anbieter dies unterstützt – kann die gewünschte Funktionalität in diesem Fall durch einen einzigen DNAME-Eintrag realisiert werden (vgl. RFC2672), welcher beide CNAME-Einträge (und ggf. weitere) ersetzt.

    Aber warum 2001 und nicht fd? Für mich macht das gerade wenig Sinn. Übersehe ich hier etwas? Vielleicht hat ja von euch jemand eine Idee oder den passenden Hinweis für mich oder hat das vielleicht sogar selbst schon mal gemacht.

    Es gibt auch "fd-Gegenbeispiele" (beispielsweise hier); ich wüßte nicht, welchen Sinn es machen sollte, öffentliche und private IPv4-/IPv6-Adresspaare zu kombinieren.

    Nicht desto trotz muss man das doch lösen können.

    Bitte den verlinkten Artikel genau lesen. Nach dem gibt es 36 Varianten und es kann wohl beliebiger Code ausgeführt werden, der nach Ausführung rückstandslos entfernt wird. Somit bliebe nur die Anfertigung eines Abzugs der virtuellen Festplatte (etwa aus dem Rettungssystem heraus) und die Überprüfung jeder einzelnen Datei (denn diese könnte durch den Schadcode korrumpiert worden sein). Das ist ohne genaues Konfigurationsmanagement (um zu wissen, was der Soll-Inhalt aller Binärprogramme, Konfigurationsdateien, usw. ist) gar nicht zu leisten.

    "Mut zur Lücke" ist hier keine Option, denn derartige angegriffene Server dienen ja in der Regel dem Zweck, auch Nutzer der dortigen Dienste anzugreifen – alles außer einer sofortigen Abschaltung ist also schlichtweg grob fahrlässig (und kann ggf. auch Schadensersatzforderungen nach sich ziehen, abhängig von existierenden Verträgen/laufenden Diensten).

    @Michelle : Wenn $log_datei auch Fehlermeldungen von $rsync_command in Zeile 24 des ursprünglichen Scripts beinhalten soll, dann steht "2>&1" auf der falschen Seite des Pipe-Symbols, weil es sich derzeit auf "tee" bezieht.

    Hast Du eine Empfehlung für eine Handy-App als Knocking-Client? Optimal wäre auch, wenn man durch das Knocking steuern könnte, ob der Port für alle CLients aufgemacht wird oder nur für die klopfende Absender-IP.

    Eine Handy-App ist mir nicht bekannnt; ich aktiviere einen VPN-Client, und innerhalb des VPN muss nicht angeklopft werden.

    Es wird eigentlich grundsätzlich immer nur die anklopfende IP-Adresse für einen kurzen Zeitraum freigeschaltet (und einmal aufgebaute Verbindungen bleiben unangetastet).

    Dazu gibt es in diesem Forum übrigens bereits mehrere explizite Aussagen der Geschäftsführung, die interessierte Nutzer ja einmal an dìeser Stelle heraussuchen und sich mit diesen Zitaten über eine Anfrage/ein Ticket an den Support wenden können.

    Toll wäre, wenn die Moderatoren dann die entsprechenden Beiträge ggf. direkt oder über Verschiebung in ein eigenes Unterthema mit den entsprechenden Tags "#Redundanz, #Cluster, #Ausfallsicherheit" versehen könnten und sich für eine Forensuchfunktion unter Verwendung ebendieser Tags stark machen (was ggf. über eine Forenerweiterung realisierbar sein sollte) -- Ich erinnere mich dunkel, dass es irgendwo eine FAQ gibt, die auch Fragen vor der Bestellung adressiert, und genau dort gehört auch diese Information hin.

    […] Daten die Verschlüsselt sein sollten, sollten nicht auf einem vServer laufen :)

    Es wird noch eine Weile dauern, bis diese Generation bei Massenhostern ankommt, aber die neuen Serverprozessoren sorgen dafür, dass Daten auch im laufenden Betrieb besser geschützt/verschlüsselt sind (vgl. "Ampere Strategy & Product Roadmap Update, 2023 [00:17:35]"), was den Abstand bzgl. Sicherheit zwischen einer angemieteten VM und echtem Blech im Käfigen, zu welchen man selbst den Schlüssel besitzt, verringern wird.

    Zum Thema HTTPS-/SVCB-Unterstützung bietet sich ggf. auch an, das dnscontrol-Projekt im Auge zu behalten. Hier sind zwar noch nicht alle Unterstützer vertreten, aber man bekommt eine Idee, wer sich darum bemüht. (Seinem Zustand nach zu urteilen, erfährt der Netcup-spezifische Treiber bislang übrigens keinerlei Unterstützung seitens Netcup/Anexia, was ein wenig schade ist, aber vielleicht nimmt man sich diesem Thema an, nachdem man das DNS-Backend korrigiert hat …)