Beiträge von m_ueberall

    Nachdem die obengenannten Meldungen im SCP nun schon seit einigen Tagen angezeigt werden, wäre es hilfreich, von offizieller Seite zu erfahren,

    • ob ein Fehlschlag des Optimierungs-Laufs/Datenverlust durch vorgesehene automatische Nutzung eines Backups im Rahmen dieser Aktion ausgeschlossen werden kann
    • welche Auswirkungen diese Optimierung auf einen späteren Export eines Snapshots hat (Formatänderung?)
    • wie sich die Aussage von bagbag oben erklären lässt (Dass Speicheroptimierungen nicht bei allen Rootservern/VPS gleichzeitig "angemahnt" werden, kann dadurch erklärt werden, dass die Hostsysteme erst sukzessiv aktualisiert werden; obige Beobachtung klingt jedoch nach einer Art "Rollback"…)

    Danke im Voraus!

    Bei wem zeigt YouTube eigentlich mittlerweile auch 2 Werbevideos vor jedem Video an?

    Workaround: Mit youtube-dl eine lokale Kopie anlegen, dort ansehen. Liefert derzeit leider noch nicht evtl. Untertitel mit, aber das kommt hoffentlich irgendwann auch noch. Analog müßte ein Abspielen der Video-URL mittels mplayer/mpv dasselbe Ergebnis liefern, was sogar durch Rechtsklick/"Öffnen mit"-Shortcut (siehe https://github.com/darktrojan/openwith) halbwegs nutzerfreundlich/einfach gehandhabt werden kann (getestet unter Chrome).

    Geiz ist Geil, würden die Preise der Server nicht so niedrig sein, dann würde die Leistung stimmen.

    Bzw. bei anderen Anbietern verzichtet man dann halt auf den Support oder schlechte Bezahlung der Mitarbeiter.

    Diese pauschale Rundum-Kritik an Netcup finde ich unangebracht (bzgl. der Aussage im zweiten Satz ist das noch vorsichtig ausgedrückt) und im Sinne einer konstruktiven Offenlegung von bislang nicht kommunizierten/bekannten (geänderten?) Leistungseckdaten nicht unbedingt hilfreich. Je nach individuellem Anwendungsfall stimmte die Leistung für viele langjährige Kunden bislang offensichtlich.

    Wenn die obengenannten Leistungseckdaten bekannt sind bzgl. des Durchsatzes, könnte man dies zum Anlass nehmen, ein paar Anwendungsszenarien zu diskutieren, welche sich für angebotene Root-/Storage-/vServer empfehlen bzw. bereits angesprochene Themen in diesem Forum unter diesen Gesichtspunkt zu sammeln/verlinken.

    Bei allem Verständnis für die Betonung des guten Preis-Leistungsverhältnisses, stimme ich zu, dass die Offenlegung von für Kunden bedeutsamen Produkteigenschaften essentiell für eine friktionsfreie Geschäftsbeziehung respektive eine gute Kundenbindung ist.

    […]

    Aber Details, wie sie geomap nennt, wären sehr wohl schon vor der Bestellung interessant.

    Ich würde in diesem Zusammenhang vorschlagen, diese Details sowohl auf https://www.netcup.de/vserver/vstorage.php auszuführen (man beachte das "v" in "vstorage.php", welches sich jedoch nicht in der Beschriftung des "Storage"-Reiters wiederfindet) als auch unter https://www.netcup.de/vserver/vergleich-root-server-vps.php explizit zu erwähnen, um Kunden eine bessere Einordnung der Storage-Angebote zu erlauben, welche sich nach obiger Erläuterung in Min­dest­ver­füg­bar­keit/Durch­satz­ga­ran­tie von VPS/Root-Servern unterscheiden ("Zwischending"). Bei dieser Gelegenheit könnte auch ein Hinweis auf eine mögliche Kombination mit einem "Service Level A+" (bis dato nur für Root-Server verfügbar) in die Tabelle mitaufgenommen werden.

    Eine konkrete Angabe der Kennzahlen – vergleicht man die Ergebnisse der obigen Durchsatztests von geomap und mfnalex, so ergibt sich hier ein Faktor 10 – ist IMHO wichtig, um die Nutzungsmöglichkeit von Storage-Angeboten für "Disaster Recovery" o.ä. in Verbindung mit größeren Datenmengen abschätzen/mit Al­ter­na­tiv­an­ge­bo­ten vergleichen zu können; analoge Angaben zum Netzwerkdurchsatz gibt es ja bereits auf den Produktseiten (auch diese Kenngröße würde ich gerne nochmals in der Vergleichstabelle sehen).

    Hat jemand ein Android Smartphone und seit letzter Woche ebenfalls beobachtet,

    daß der Akku gewaltig schneller leer ist?

    vorher 1-2 mal pro Woche laden, jetzt 1-2 mal pro Tag laden ...

    Der Akku altert natürlich; daneben kann man sich Apps einfangen, welche -- bisweilen auch erst zeitverzögert nach ein paar Update-Zyklen -- im Hintergrund für Dritte aktiv sind (siehe einschlägige Heise-/ComputerBase-Artikel o.ä.) ...

    Wenn irgendwo schlechter Empfang ist, kann das Smartphone sich auch wiederholt neu in Netze "einwählen", was ebenfalls den Akku belastet.

    Wie ist das eigentlich mit Datenträgerverschlüsselung unter Linux, spezifisch Debian?

    Da muss man doch beim booten immer das Passwort für die Festplatte eingeben, richtig? Was ist wenn der Server mal abraucht, oder warum auch immer neu booten muss - muss man dementsprechend dann immer dabei sein und das Passwort eingeben? :/

    Kommt darauf an, wo das Passwort herkommt. Es gibt mit https://github.com/latchset/tang und https://github.com/latchset/clevis durchaus Hilfswerkzeuge, mit welchen vollautomatisch Passwörter zwischen gesicherten Endpunkten ausgetauscht werden können. Bislang muss man bei den meisten Linux-Distributionen hierzu jedoch noch selbst Hand anlegen/"Klimmzüge" machen, um damit zu arbeiten (sofern ein Passwort für den Bootprozess erforderlich ist). Dennoch kann dieser Ansatz gerade bei externen Servern Sinn machen (der Einsatz von tang/clevis für Netcup-VServer steht auch noch auf der eigenen TODO-Liste), und es gibt natürlich ein paar ganz gute Artikel/Dokumente/Präsentationen hierzu – das Ganze läuft unter dem Begriff "Network-Bound Disk Encryption".

    [Es ist ein Produktivserver, ungern wäre ich damit einen halben Tag offline, wenn ich dann notfalls ein Image zurück spielen müsste.

    In diesem Fall kann man natürlich beide Schritte kombinieren: Neuen Server anmieten (geht ja auch monatsweise), Snapshot-Abbild mit 14.04-Image transferieren, auf neuem Server alles unter 18.04 zum Laufen bringen (da die neue IP-Adresse nicht im DNS hinterlegt ist, stört das den laufenden Betrieb nicht), und danach DNS-Einträge anpassen. In der Zwischenzeit aufgelaufene Änderungen sind anwendungsspezifisch zu synchronisieren. Dieser Vorgang reduziert eine für Kunden sichtbare Ausfallzeit auf ein Minimum.

    Hat jemand einen Toolvorschlag analog zum RSS-Feed um Webseiten auf Veränderung zu überwachen?

    Ich verwende hierfür das schon etwas betagte https://github.com/baruch/websec (habe es vor vielen Jahren, wenn ich mich recht erinnere, ein wenig bzgl. https-Unterstützung modifizieren müssen). Je nachdem, wie komplex die Seiten sind (ungünstige/exzessive CSS-Nutzung, dynamisch generierte Seitenbestanteile wie "nn Benutzer online", die sich andauernd ändern), ist das Ergebnis ggf. nicht überzeugend – für die Überwachung von Änderungen an einschlägigen Gesetzestexten (vgl. https://www.gesetze-im-internet.de/) ist diese Lösung jedoch genau richtig:

    KStG.png

    [I]st es eigentlich möglich, einen (virtuellen) Root Server über die normale Aktualisierung mit Ubuntu 14.04 LTS auf 18.04 LTS zu aktualisieren?

    […]

    Ich hatte vorher, bei einem anderen Provider […] ein Ubuntu 12.04 laufen, da hieß es, dass ich wg. dem Kernel des Wirtssystems (also der Host, auf dem der virtuelle Server lauft) gar kein neueres Ubuntu aufspielen könnte. Ist das hier genauso?

    […]

    Aber ein neues Paket buchen, das zwar für die selbe Leistung (oder mehr) viel billiger ist, geht wohl sicher nicht ohne kompletten Umzug (was sehr aufwendig, lästig und somit teuer wäre). Oder gibt es da auch Möglichkeiten, mit Erhalten der IP usw.?

    Wie von alhazred geschrieben, kann man mittels sudo do-release-upgrade von 14.04 auf 16.04, und danach von 16.04 auf 18.04 wechseln. Dank der KVM-Virtualisierungstechnik ist auch der Kernel Bestandteil Deiner isolierten Umgebung (VM), ein Wechsel ist also beliebig möglich. Es ist sogar ratsam, zu überlegen, ob man aktuelle Kernel regelmäßig manuell einspielt/einspielen läßt; unter Ubuntu gibt es zudem einen Livepatch Service, der unbedingt einen Blick wert ist (für bis zu drei Rechner kostenlos!)

    Bzgl. Paketwechsel: (1) Man kann den Server herunterfahren, um ein Abbild zu erstellen und dieses Abbild danach auf einen anderen Server aufzuspielen (IP-Adressen sind anzupassen). Das sollte relativ problemlos/zügig gehen.

    (2) Es ist möglich, gegen Gebühr zusätzliche IPv4/IPv6-Adressen zu buchen, welche man dynamisch oder via Auftrag "umziehen" kann – also an den neuen Server übertragen. Ein Umzug der "Standard-IP-Adressen" des Pakets ist wahrscheinlich in dieser Form nicht möglich, aber hier empfiehlt sich eine Nachfrage beim Support. Ob sich das rechnet ggü. einer Neuaufsetzung oder der Akzeptanz, dass der neue Server eben neue IP-Adressen hat, muss man individuell entscheiden.

    Ich überlege mir in Zukunft sowas einfach zu Ignorieren und jeden alles einfach machen zu lassen, man lernt es im Nachhinein.

    Wie von CmdrXay geschrieben (Stichwort "Netznachbarn") ist es "leider" im Eigeninteresse, das *nicht* "einfach zu ignorieren und jeden alles einfach machen zu lassen", denn es könnte ja sein, dass man sich denselben Hostrechner teilt. Szenario: Offener Server wird umfunktioniert zur Tauschbörse, Polizei rückt an zwecks Beschlagnahme. Wurde an anderer Stelle bereits durchdiskutiert; hier nur nochmal zur Erinnerung an den geneigten Leser, um sich Gedanken zu machen, ob/wann/wie schnell er in diesem Fall einen Root-/VPS-Server (ggf. auf Basis eines Backups) wieder einrichten/aktualisieren kann...

    mfnalex schrieb:

    Danke für die Vorschläge. Ich brauch das eigentlich nur für private Dokumentationszwecke. Theoretisch würde es auch ein Text-File mit git tun, aber etwas komfortabler hätt ich es dann schon gerne :)

    voja schrieb:

    Dann nimm ein Gitlab mit Markdown Editor. ?

    Tooltip: https://tiddlywiki.com/ ("A non-linear personal web notebook"). Hierfür gibt es auch eine installierbare Markdown-Erweiterung. Kompakter geht nicht. Nutze ich ebenfalls für schnelle Notizen in Umgebungen, in denen kein generisches Hilfswerkzeug zur Verfügung steht und nicht mehrere Anwender parallel Eingaben vornehmen müssen.

    Wollt ihr etwas Lustiges hören? ^^

    • Ubuntu DVD startet in erwähntem alten Laptop nicht.
    • Bootfähiger USB-Stick startet komischerweise ebenfalls nicht.
    • Google spuckt uralten eigenen (!) Forenbeitrag zu diesem Problem aus.

    [...]

    War das ein aktuelles Image und der Laptop hatte ggf. ein älteres BIOS? Hier empfiehlt es sich, auch ältere, getestete Bootmedien aufzubewahren... Ich fürchte, so ein Kampf steht mir demnächst auch bevor, wenn ich ein altes Thinkpad-Tablet neu aufsetzen möchte – dabei ist das Modell gerade mal 12 Jahre alt. ;(

    [...] wichtige E-Mail korrekt formatiert abzusenden [...]

    Ich habe mir angewöhnt, eine derartige E-Mail in einem solchen Fall zunächst zwischen zwei internen Konten zu versenden, auf Empfängerseite nachzusehen, ob alles funktionierte, und erst danach den Neuversand an den eigentlichen Empfänger anzustoßen…

    Kann mir mal jemand erklären wieso Menschen im Source das Komma an den Anfang der Zeile stellen? Ich habe die gerade eine Code Datei mit > 100 Zeilen und bekomme die Krise beim lesen.

    Ich lehne mich jetzt mal aus dem Fenster und vermute, die betreffenden Menschen wollten wahrscheinlich verhindern, dass bei Verwendung von Kommata am Zeilenende nach Löschen einer Zeile ein Syntaxfehler (oder alternativ auch ein semantischer Fehler) entsteht, wenn man gleichzeitig vergisst, ein abschließendes Komma in der darüberliegenden Zeile mitzulöschen. Es mag Sprachen/Fälle[*] geben, bei welchen dies ein Problem darstellt (jedenfalls nicht grundsätzlich), und ein einheitliches Vorgehen könnte einfach/elegant erscheinen.

    Oder diese Menschen wollen einfach ihre Mitmenschen über alternative Formatierungen zum Nachdenken/Aufregen bringen… :P

    [*] bspw. Konstruktoren/Prozeduren mit demselben Namen, aber unterschiedlicher Anzahl von Parametern