Es sind ja derzeit nicht nur Netcup und Host Europe auf der Blacklist, sondern auch 1&1, S trato, C ontabo, O VH, Leaseweb und noch weitere Hoster. Dadurch ist die Liste einfach unbrauchbar.
Klingt als hätten die echt einen Meltdown. Aber dadurch habe ich nochmal Google ausgepackt und bin schon wieder auf pures Gold in einem alten Heise Artikel aus 2008 gestoßen.
https://www.heise.de/ct/artikel/Spam-Golem-291396.html
ZitatDas deutsche Projekt UCEprotect betreibt eine Blacklist [...]. Großzügig landen bei Treffern einzelne IP-Adressen, Blöcke oder gar ganze Autonome Systeme (AS) in der Liste. Auf Diskussionen darüber mit den Betroffenen lässt sich UCEprotect nicht ein [...]
Soweit ja bekannt. Aber der Part hier ist neu (und vielleicht auch nicht mehr aktuell nach 13 Jahren):
ZitatUCEprotect bietet an, auch früher zu delisten, und zwar gegen eine Zahlung von 50 bis 250 Euro, je nach Größe des Adressbereichs. Die Begründung für die erpresserisch anmutende Gebühr: „Wir haben für die Sofortentfernungen den Heimarbeitsplatz für eine junge Mutter eingerichtet, die andernfalls wahrscheinlich arbeitslos wäre. Sobald jemand eine Zahlung vornimmt, wird sie hierüber per SMS unterrichtet, verbindet Ihren Laptop per VPN mit dem Admin-Interface und entfernt den betreffenden Eintrag. Dieser Service ist rund um die Uhr verfügbar.
und wenn man das nicht dulden will, gab es diese Antwort:
Zitat„Das Einleiten juristischer Schritte beziehungsweise die Androhung selbiger hat bei uns grundsätzlich zur Folge, dass wir Ihre ASN beziehungsweise Ihre IPs mindestens bis zum Abschluss des Verfahrens (selbstverständlich nur zu Beweissicherungszwecken) in unserer Datenbank belassen. “
Tut mir leid für die Leute, die gerade tatsächlich deswegen Probleme haben Emails zu versenden, aber die ganze Nummer finde ich einfach zu gut ![]()
Ihr komisches Geschäftsmodell muss ja aber klappen, sonst würden sie nicht weiterhin existieren.