Wäre auch gut 5 Templates zu haben.
Dies hilft für die ganzen Noobs immens. Wahrscheinlich machen alle irgendwelche Fehler. Für euch einmal Arbeit.
Hier als Beispiel fünf gängige Firewall-Regelwerke für verschiedene virtuelle Server-Rollen:
1. Einfacher Webserver (ohne E-Mail) Eingehend erlaubt: Port 80 (HTTP), 443 (HTTPS) und 22 (SSH, idealerweise auf die eigene IP beschränkt). Alles andere wird verworfen. Das ist das häufigste Setup für einen VPS, der eine Website oder API hostet. Ausgehend sollte DNS (53), HTTP/HTTPS (für Paketupdates) und NTP (123 für Zeitsynchronisation) erlaubt sein – alles andere blockieren.
2. Datenbankserver (nur Backend) Eingehend nur den Datenbank-Port erlauben (z. B. 3306 für MySQL, 5432 für PostgreSQL) und auf die IP(s) der Anwendungsserver beschränken. SSH nur von der Verwaltungs-IP. Sämtlicher anderer eingehender Verkehr wird blockiert, auch HTTP/HTTPS. So bleibt die Datenbank komplett vom öffentlichen Internet abgeschirmt.
3. Web- und Mailserver kombiniert Eingehend erlaubt: 80, 443, 22 (SSH) sowie die Mail-Ports: 25 (SMTP), 587 (Submission), 993 (IMAPS) und optional 110/995 (POP3/POP3S). Ausgehend muss zusätzlich Port 25 für den Mailversand freigegeben sein. Dieses Regelwerk eignet sich für einen VPS, der sowohl Webhosting als auch E-Mail übernimmt.
4. Anwendungs-/API-Server (hinter einem Load Balancer) Eingehend nur vom Load Balancer auf dem App-Port erlauben (z. B. 8080, 3000 oder was auch immer die Anwendung nutzt). SSH von der Verwaltungs-IP. Alles andere verwerfen. Da der Load Balancer den öffentlichen Verkehr übernimmt, muss dieser Server nie direkt erreichbar sein.
5. Entwicklungs-/Staging-Server (maximal abgesichert) Eingehend nur SSH (Port 22) von einem VPN oder einem bestimmten IP-Bereich erlauben. Optional einen höheren Port für eine Staging-Seite freigeben, ebenfalls IP-beschränkt. Alles andere blockieren. Das ist das restriktivste Regelwerk – der Server ist für die Öffentlichkeit praktisch unsichtbar und nur für das eigene Team erreichbar.