Beiträge von tab

    auf meinem Mailserver blockiere ich ja auch den ganzen Range wenn einzelne Hosts davon meinen irgendwelchen Quatsch mehrfach abladen zu wollen;

    Das mache ich mittlerweile auch, schliesslich gilt gleiches Recht für alle. Im Prinzip ist E-Mail damit eigentlich tot. Gerade eben habe ich wieder ein /24 geblockt, Domain registriert bei den elektrisch geladenen Lockvogelanbietern, wo es jetzt keine Mini-Server mehr für 1€/Monat dauerhaft gibt. 19 27 MX-IPs der Domain fortlaufend. Gelistet bei der truncate-Liste und - Tadaa - UCEPROTECT L3. Und Tschuess!

    Wer sollte dies denn tun, bzw wie?

    Mittels Fax, Telefon, Brief, Boten oder einer der zahlreichen anderen E-Mail-Adressen die man eh noch hat. Oder mit derselben E-Mail-Adresse über einen der anderen SMTP-Server die man noch hat. Bei meinen unzähligen Webhostings hier und bei anderen Hostern habe ich da reichlich Auswahl. Manchmal frage ich mich allerdings, ob die das mit der Briefpost ebenso machen und Briefe aus Orten, von denen sie mal unerwünschte Werbung bekommen haben wegen Arbeitsunlust zurückschicken oder einfach entsorgen. Also vielleicht doch besser per Fax mit gefaketer Faxnummer aus dem Bundeskanzleramt.

    Der Anwender/User weiß von dem ja gar nichts; meist sind das externe IT-Dienstleister, welche die Systeme pflegen;

    wären bei den Ämtern und Behörden tatsächlich Rechenzentren (nicht reine Datecenter) im Background,

    dann wäre hier sicher kein UCEPROTECT udgl. in Verwendung;

    der Betrieb eines Rechenzentrums kostet Geld;

    Der Behördenmitarbeiter als E-Mail Empfänger weiss ja noch nicht mal, dass ihn (sehr wahrscheinlich viele) auch seriöse und wichtige Mails gar nicht erreichen. Das ist ja das Übel dieser Methode. Die Mail landet ja noch nicht mal im Spam-Folder, für den Empfänger ist es genau so, als wäre die Mail nie gesendet worden. Er hat auch praktisch keine Chance zu checken, ob da nur Spam abgewiesen wird oder ob nicht vielleicht doch ein erheblicher Anteil an echten, seriösen Mails (aka Ham) dabei ist. Schon deshalb würde ich dazu raten, die Abweisung der Mail dem verhinderten Empfänger zur Kenntnis zu bringen. Vielleicht bewegt sich ja doch irgendwann mal was, wenn das genügend Leute machen.

    oh, ich ging davon aus, daß der netcup mx ein rate limiting und einen spam-filter hat. und eben dieser mx immer erreichbar ist.

    Das mag alles zutreffen, ob es ein Ausgangs-Spamfilter gibt weiss ich nicht. Ich glaube es eher nicht. Unsd selbst wenn, dem Einen sein Newsletter mit Double-Opt-In oder die Mail an 3 Empfänger bei der selben Organisation ist dem Anderen sein Spam. Der Andere ist Microsoft und UCEPROTECT, aber auch Konzerne wie Daimler. Erreichbar ist dieser netcup MX normalerweise immer. Eingehende Mail (POP3, IMAP) ist ja eh nicht das Problem, dafür brauchts auch kein externes Mail-Relay. Aber Mails an Microsoft (hotmail und Konsorten) oder an Behörden mit UCEPROTECT L3 Blocklist versenden ist halt trotzdem nicht garantiert, weil der SMTP-Server eben zu einem der blockierten Netcup-Subnetze gehört.

    Vermutlich wurde das mittlerweile ganz abgeschafft. Aber bis vor kurzem musste man Glück haben und man hat wirklich einen dauerhaften Preis von 1 €/Monat bekommen.

    Bei Zugriff mit meinem Handy wurde mir vor ein paar Monaten der dauerhafte Preis angezeigt. Auf dem PC der, der nach 6 Monaten teurer wurde.

    Hab mir die zwei verschiedenen Links damals gespeichert. Aber bei beiden ist es jetzt der „teurere“.

    Vor ein paar Wochen gabs das noch für 1€ dauerhaft. 1€ wäre es mir wert gewesen, das Ding als Mail-Relay verwenden zu können. Gestern wollte ich mir den Server holen, aber da war er (auf Dauer) schon teurer. Offensichtlich ist sogar dieser Anbieter noch bedingt lernfähig.

    1 Euro? Nein. Das stimmt so nicht.

    Solche Tricks mag ich nicht. Darum bin ich bei netcup.


    … sind Telefaxe. ;)

    Telefaxe entsprechen von der Sicherheit her in etwa einer Postkarte. Und es wundert mich auch, dass Behörden Faxe immer noch ungefiltert annehmen, weil es sich über diesen Kanal ja auch ganz gut spammen lässt. ;) Naja, wird wohl eh bald vorbei sein mit Telefax und das ist auch gut so. Gerichte nehmen z.B. teils schon keine Schriftsätze mehr per Telefax an.

    tab  foto-andreas Nameserver sind keine Mailserver.

    Ja, ist mir bekannt, streiche 2x Mailserver und ersetze durch 2xNameserver. Oder noch besser, ersetze durch DNS-Server oder Resolver, leider ist der Sprachgebrauch da auch nicht immer eindeutig. Probleme mit DNSSEC machen bei netcup leider beide, sowohl die DNS-Server als auch die Nameserver. Was dann letztlich dazu geführt hat, dass ich für wichtige Mail- und Serverdomains nur noch Nameserver eines anderen Anbieters verwende und für die vom netcup DNS-Server Problem betroffenen Server eben externe, öffentliche DNS-Server (Google, Cloudflare, was mir eigentlich nicht besonders gefällt). Schade, dass es notwendig ist, aber der Aufwand dafür hält sich in Grenzen.

    wie? die webhostings verwenden nicht per default einen mx von netcup?

    Natürlich tun sie das. Aber ein Webhostingkunde geht in der Regel davon aus, dass er Mails verschicken kann ohne vorher den Port 25 seines netcup Mailservers auf telefonischen Antrag freigeschaltet zu bekommen, wie auch immer das funktionieren sollte. Es würde ja auch nichts bringen, dass Massenmails nicht erlaubt sind steht ja eh schon in den AGB. Freilich wird er die genauso ungelesen abgenickt haben wie er es auch mit einem nochmaligen Hinweis beim Freischalten des Mailversands tun würde. Da müsste sich dann schon netcup einen Server beim besagten Anbieter mieten und diesen als Relay für alle ausgehende Mail verwenden :D;(

    Es gibt viel bessere Blocklistanbieter - jeder der UCEProtect einsetzt, will keine E-Mails empfangen.

    Was bei Behörden natürlich besonders gut kommt, weil es so genau zum öffentlichen Image von Behörden passt wie die Faust aufs Auge. :D

    Ich hab gerade mal einen Server neuinstalliert wo das schonmal aufgetreten ist und es ist genau so wieder passiert.

    Hab mal ein Support Ticket geschrieben und werde berichten!

    Ich habe auch den Eindruck, es hängt vom Server ab, oder vielleicht auch vom Subnetz ?(:/ . Ich habe zwei Server mit Debian 10, einen RS und einen VPS, installiert mit den entsprechenden netcup Debian 10 minimal Image und den Rest (Keyhelp) da draufgesetzt: Bei beiden bisher keinerlei Probleme mit den netcup Nameservern!

    Dann noch ein weiterer RS, genauso installiert. Der hatte massive Probleme mit den netcup MailDNS-Servern! Mit Google und Cloudflare war alles gut. Mittlerweile habe ich das Upgrade auf Debian 11 gemacht, weiterhin keine Probleme.

    Der letzte RS, installiert mit dem netcup Image Debian 11 minimal und Keyhelp da draufgesetzt. Das gab ebenfalls recht massive Probleme mit den netcup MailDNS-Servern, die trust anchor Telemetrie ist regelmäßig schiefgegangen und DNSSEC-Abfragen ebenso. Dann habe ich den Stub-Server rausgeschmissen und Google und Cloudflare als DNS-Server eingetragen. Das funktioniert danach seither auch problemlos.

    Also mein nächster Desktop-Rechner wird auch unter Linux laufen. Da ich nur einige wenige Anwendungen benutze, die es nur für Windows gibt, wird mir das nicht besonders schwer fallen. Microsoft hat mich in vieler Hinsicht enttäuscht in den letzten Jahren (oder Jahrzehnten?). Hauptsächlich durch die Ankündigung, Windows 10 sei quasi die letzte Version, die nur immer weiter verbessert werde, was ich eigentlich prima fand. Direkt nach der Wende dann wieder die Halse. Kommando zurück, es lebe Windows 11, was leider nicht auf jeder Hardware läuft, z.B. nicht mit meinem - zugegeben etwas älteren - i7 6700K. Der leistet mir bisher mit Windows 10 immer noch sehr gute Dienste und reicht mir völlig aus. Jetzt muss ich mir spätestens 2025 eine neue Hardware zulegen. Das werde ich wahrscheinlich schon vorher tun, ich ziehe es aber vor, über den Zeitpunkt selbst entscheiden zu dürfen.

    Also bei mir werden die auch nicht angezeigt. Ich finde die neue Plesk-Funktionalität hier ziemlich verwirrend. Offenbar können nur die Hostingeinstellungen für Hauptdomains direkt im CCP gesetzt werden und auch das nur teilweise. Für Subdomains verwende ich nach wie vor, die Hostingeinstellungen über das WCP, auch für den Dokumentenstamm und ggf. den Hostingtyp. Das funktioniert bei mir auch, allerdings sind die Texte, die auf das CCP verweisen und die eben auch bei Subdomains erscheinen, dann schon erst einmal abschreckend und verwirrend ?( . Ich sehe in der Änderung auch keinen tieferen Sinn, außer das Plesk das halt jetzt so macht. Aus meiner Sicht eine eindeutige Verschlimmbesserung gegenüber der alten Version. :rolleyes:

    Wobei gegen die Einstellungen im CCP eigentlich nichts einzuwenden ist, außer eben, dass es verwirrend ist. Die Verwirrung kommt aber wohl hauptsächlich von dem unübersehbaren Hinweistext in den Hostingeinstellungen der Subdomain, man könne das jetzt im CCP ändern. Was für Hauptdomains auch so funktioniert, mir aber für Subdomains bisher noch nicht gelungen ist. Wenn mir das jemand zeigen kann nehme ich gern alles zurück und behaupte das Gegenteil. Bis dahin gehe ich davon aus, dass es eben nicht im CCP geht.

    Die UBUNTU Installation scheitert wegen "Temporary failure resolving 'de.archive.ubuntu.com'". Ich hab im Forum auch die Empfehlung gefunden, mich dazu an den Support zu wenden.
    Hab ich gemacht, aber der kann mich auch nicht unterstützen, da die "Konfiguration Ihrer Dienste und Pfflege Ihrer Verantwortung unterliegt".

    Kann schon sein - aber ich komme halt nicht weiter.

    Kann mir jemand weiterhelfen ? Ich bin kein Superprofi und will eigentlich nur meinen V Server unter UBUNTU nutzen.Oder soll ich ein anderes Image verwenden ?

    Das *könnte* an den netcup Resolven liegen, die per Default in den Images konfiguriert sind. Versuch mal, da die Google oder Cloudflare Resolver zu benutzen.

    Naja, wer clever ist, hat mehrere E-Mail Adressen bei verschiedenen professionellen Anbietern. Also solche Mailanbieter, bei denen nicht nur das Wort "professionell" in der Produktbeschreibung steht, sondern die sich auch wirklich professionell um solche Listungen kümmern. Irgendeine Absenderadresse klappt eigentlich immer, sogar bei UCEPROTECT L3. Auf der bin ich mit meiner Hauptadresse auch grad wieder, eben nachgeschaut. Zusammen mit einem Gutteil aller netcup-Kunden vermutlich. Länger als ein paar Tage wirds wahrscheinlich auch diesmal nicht dauern.

    Und der Behörde würde ich noch einen schönen Gruß mit reinschreiben und sie höflich fragen, ob sie wissen, was sie damit anrichten und welche dubiosen Gestalten sie damit finanziell unterstützen. Und nein, bei einer derartigen Blocklist reicht es nicht, dass dich jemand in die Whitelist aufnimmt, weil so weit kommt die Mail ja gar nicht. Die wird ja schon anhand der IP abgewiesen.

    Der Ping auf die IPv6 Adressen hat bei mir noch nie funktioniert, trotzdem verbinde ich mich per SSH problemlos mit IPv6. Also ich denke nicht, dass das ein neues Problem ist. Trotzdem würde ich in deinem Fall dem Support das Problem mit Let's Encrypt schildern und am besten gleich die Fehlermeldung mitschicken.