Beiträge von tab

    Ah, nach nochmaligem Durchlesen wurde dann auch mir klar, dass du dich ja sehr wohl am Webmailserver anmelden kannst mit beiden Adressen. Es scheitert also tatsächlich beim Versand. Da kannst du dann wohl als Benutzer nicht mehr viel falsch machen, zumal wenn es mit dem selben Beutzer und Passwort mit Thunderbird funktioniert. Also würde ich das dem Support melden. Dann haben die mindestens drei beteiligten netcup-Server wohl irgendein Problem miteinander.

    Dann ist das wahrscheinlich entweder eine unterschiedliche Einstellung der E-Mail-Adressen/Postfächer oder im DNS der Absender-Domains, falls das unterschiedliche Domains sind. Einfach mal alle Einstellungen der beiden Adressen und Domains vergleichen. Das mit dem Webmail kann auch mal dauern. Ich hatte mal einen Fall, da habe ich einen Abend lang vesucht, das hinzubekommen und dann entnervt aufgegeben. Da kam immer nur "die Verbindung zum Speicherserver ist fehlgeschlagen". Am nächsten Morgen ging es dann ohne jegliche Änderung von mir.

    Meiner hat zwar bei GB6 etwas schlechter abgeschnitten (1117,1148) aber immer noch deutlich besser als ein VPS Mikro (436,737), sowohl SingleCore als auch MultiCore. Da das etwas schlechtere Ergebnis bei einem RS nicht durch Steal zu erklären sein dürfte, gehe ich mal von Turbo Boost aus.

    Das Ding heißt zwar VPS Cyberquack, ist aber von den Spezifikationen her eher ein RS CyberQuack. Wenn der dedizierte Core ordentlich reinhaut, dann kann er durchaus mehr leisten als die zwei vCores eines VPS Nano zusammen. Zudem sieht wohl auch die Netzwerkanbindung anders aus als bei den neuen kleinen VPS und auch die einmonatige Laufzeit ist da ein Vorteil. Vielleicht ein Vorläufer einer kommenden Reihe von kleinen RS?

    Ich bin ein neugieriger Mensch und habe ihn mir mal bestellt. Auch wenn nachJahrender Abstinenz jetzt doch schon einige kleine Server auf Vorrat eingelagert sind.

    Edit: Er ist angelegt, also gibt es jetzt eventuell ein paar Detailinfos mehr. Hmm, auf den ersten Blick Fehlanzeige. Dann muss wohl ein YABS-Benchmark als zusätzliche Informationsquelle herhalten.

    Edit2: Er heißt tatsächlich RS Cyber Quack laut der vorhin eingegangenen Mail nach der Erstellung.

    Eine kurze News für alle Webhosting- und managed Server-Kunden von uns:

    Gewohnt schnell steht seit heute Abend auf allen aktuellen Webhosting- und managed-Servern PHP in der neuen Version 8.3 zur Verfügung. So stellen wir euch bereits vor der offiziellen Veröffentlichung durch die PHP-Entwickler am morgigen Tage die neueste Version bereit. (Es handelt sich hier natürlich trotzdem bereits um ein finales Release und nicht um eine Beta-Version oder Ähnliches. Diese lässt sich nämlich im Regelfall schon kurze Zeit vor der ganz offiziellen Veröffentlichung beziehen.)

    Ich wünsche euch damit viel Erfolg und Spaß.

    Sieht gut aus. Eine Testinstallation von Contao 4.13 ist jedenfalls schon mal fehlerfrei durchgelaufen.

    Ja, das passt. Sogar *.* als Wildcard-Subsubdomain ist nöglich.

    Ich lege grundsätzlich ein Swapfile an. Und bei so einer Anwendung, die vom RAM her auf dem Server ziemlich grenzwertig ist, sowieso. Logisch, wenn der Server dann beim Virenscan zu swappen anfängt, wird das natürlich langsam. Aber auch nicht langsamer als wenn ich am nächsten Morgen merke, dass der Mailserver abgeschmiert ist. Und ja, nachts möchte ich gern schlafen und nicht von einem Alarm geweckt werden, wenn dem Mailserver um 3 Uhr nachts das RAM ausgeht beim Versuch mir die Bestätigungsmail zu senden, dass das Backup ordnungsgemäß durchgelaufen ist.

    Das mag bei einem Hoster anders aussehen, da gibt es für sowas eine Bereitschaft. Obwohl ich auch da schon kurioses erlebt habe bei kleineren Hostern. Da hat plötzlich tagsüber der Mailserver nicht mehr funktioniert, auf den ein Bekannter so ziemlich angewiesen war, weil er sehr viel über Mail laufen hat. Ich habe beim Hoster angerufen, aber da hieß es nur, das könne nur der Chef beheben, der sei aber für 2-3 Stunden weg. Worauf mich dann mein Bekannter gebeten hat, ihm einen anderen Hoster zu empfehlen, wo so etwas nicht an einer einzelnen Person hängt.

    Klar, optimal wäre es, den Server von den Ressourcen her gleich so zu wählen, dass sicher kein Swap notwendig ist. Bei privaten Zwecken spielen da aber auch die Kosten eine Rolle. Allerdings muss ich mich da auch fragen, ob der Betrieb eines eigenen Mailservers Sinn macht, wenn ein paar Euro mehr pro Monat ein Problem darstellen. Da gibt es reichlich professionelle Alternativen, die ich für wichtige E-Mail-Adressen auch gern nutze. Aber selbst mein Mailserver für die unwichtigen Adressen (=Spielkiste) hat noch nie mit weniger als 8GB RAM auskommen müssen. Und er hat trotzdem noch ein Swapfile.

    Dann wird es aber eher Sinn machen, einen VC2-2 bei Strota zu holen, welcher ein reiner Monitoring-Server ist, und einen VPS mikro G11s, auf welchem zusätzlich Matomo läuft.

    ODER

    Einen VC2-2 und VPS nano G11s, welche 1:1 gleich aufgebaut sind, und einen weiteren VPS nano G11s als Analytics Server – finanziell kommt das aufs Gleiche raus.

    Die liegen in Falkenstein und zusätzlich lokal - denke das passt soweit.

    Falkenstein allein reicht auch. Da gehen niemals Daten verloren.

    Wenn es an DNSSEC oder sonstwie an DNS hängt, würde ich darüber nachdenken, die Nameserver der Domain auf deSEC auszulagern. Zumindest bis die diesbezüglichen Probleme bei netcup vom Tisch sind. Dein nächstes Problem wird dann eventuell die Zustellbarkeit oder das Mail-Limit sein. Hier kann es helfen,denSMTP-Server eines Massenversenders oder eben die Mailbox aus Berlin zu verlagern. Kostet dort natürlich was, ich zahle 2,50€/Monat was aber für offenbar so heikle Dinge nicht überzahlt ist.

    Ich lasse da ca 10-15 Mailaccounts drüber laufen, teils nutze ich dabei auch nur den SMTP-Server und habe die Postfächer im Webhosting gelassen oder auf einem Server untergebracht, weil ich eben nur eine Mailbox habe und es halt doch etwas unbequemer finde, die eingehenden Mails per Filter auf adressspezifische Ordner umzuleiten. So hat dann doch jede Adresse ihr eigenes Postfach, aber der Mailversand ist eben unproblematisch. Mailempfang (MX) auf netcup Mailserver geht in der Regel völlig problemlos und ist auch nicht limitiert.

    DNSSEC hast du mit dem Haken bei DNSSEC-Status bereits aktiviert. Was angesichts deiner restlichen Testergebnisse trotz ausreichender Wartezeiten möglicherweise auch schon die Ursache sein könnte, weil DNSSEC bei netcup im Moment noch gern mal kaputt geht und somit die Domain oder einzelne Records eventuell nicht mehr aufgelöst werden. Probier den Haken mal rauszunehmen und nach etwas Wartezeit wieder zu setzen. Das hilft meist. Oder lass den Haken erst mal weg bis der Rest funktioniert.

    SPF und DKIM sollte so wie bei dir eingetragen eigentlich funktionieren. Hast du dir mal selbst an eine externe Adresse eine Mail geschickt und reingeschaut, ob da tatsächlich keine DKIM-Signatur drin ist? Als SMTP-Server im Mailclient auch besser immer den netcup-Namen des SMTP-Servers benutzen als "mail.inklusivdomain.de". Ich habe es gerade mal mit einer Mailadresse einer Inklusivdomain eines netcup Webhostings probiert und der von dir verlinkte Learn DMARC Validator war zwar etwas ungeduldig, hat aber die DKIM-Signatur gefunden und akzeptiert, ebenso wie SPF.

    DMARC hatte ich nicht konfiguriert, er hat es für mich simuliert und rausgefunden, dass die Prüfung bestanden werden würde.

    Bei meiner getesteten Doman ist DNSSEC nicht aktiviert. Ich aktiviere es in dem Fall nicht, weil ich die Mailadresse tatsächlich verwende ;) und nicht riskieren will, dass sie deswegen nicht funktioniert. Gleichzeitig ist sie mir aber nicht wichtig genug, dass ich andere Nameserver verwenden würde um DNSSEC stabil am laufen zu haben. Ich hatte aber auch schon Mailadressen hier mit DNSSEC am laufen, mit allen Einstellungen aus deiner Liste außer DANE. Das gibt dann beim EU Tester trotzdem einen perfekten Score, weil DNSSEC + MTA-STS im Großen und Ganzen dazu äquivalent sind, je nachdem wie paranoid man ist.

    DANE und MTS-STS musst du bei Bedarf selbst richtig konfigurieren. MTA-STS ist zwar nicht komplett trivial, aber auch kein Hexenwerk und muss dann auch nicht mehr zwingend aktualisiert werden. DANE war mir wahlweise zuviel Aufwand oder zu riskant, weil nach der automatischen Zertifikatserneuerung die entsprechenden DNS-Einträge geändert werden müssen. Automatisiert per API war mir zu aufwändig, weil ich damit noch nie was gemacht habe. Oder eben manuell -> aber das kann man auch mal vergessen, was dann unnötige Probleme verursachen würde, worauf ich verzichten kann. Also habe ich auf DNSSEC und MTA-STS gesetzt. Aber leider musste ich irgendwann lernen, dass auf DNSSEC kein 100%-iger Verlass ist, s.o.

    Deshalb verzichte ich darauf, wenn ich sicher sein will, Mails wenigstens zuverlässig empfangen zu können. Und die Domains, mit denen ich ernsthaft Mails erfolgreich versenden will, haben ihre Nameserver derzeit woanders. Und wenn ich sicher sein will, dass sie auch angenommen werden, dann schicke ich sie mit dem SMTP-Server der Berliner Mailbox von P. Heinlein. ;)

    An der DNSSEC-Baustelle wird seitens netcup gearbeitet und auch an der Zustellbarkeit der Mails von den netcup SMTP-Servern, die naturgemäß gelegentlich mal auf Blocklisten auftauchen, weil der eine oder andere Kunde vielleicht ein wenig zu blauäugig an Dinge wie Newsletter herangeht. Was für den Einen ein hochinteressanter und informativer Newsletter ist, ist für den Anderen gelegentlich trotzdem auch mal Spam. Schriftliche Zustimmung oder Double Opt-In der Empfänger hin oder her. Ich bin überzeugt, irgendwann (hoffentlich bald) wird es sicher Lösungen geben. Aber bis dahin bleibe ich Realist genug, mich nötigenfalls um Workarounds zu kümmern, die schon jetzt funktionieren und nicht erst irgendwann.

    Die ganzen technischen Dinge wie DNSSEC, MTA-STS, DANE und sogar auch DMARC sind für die Mailzustellung zu Microsoft, Google und Konsorten derzeit m.E. übrigens nicht mal ein Zehntel so wichtig wie die simple gute Reputation des SMTP-Servers. Und um die zu haben braucht der das alles nicht unbedingt. Er muss nur über einen längeren Zeitraum eine große Menge Mails mit niedriger Spamrate ausliefern bw ausgeliefert haben. Das mag sich aber künftig irgendwann ändern, schon deswegen schadet es auch sicher nicht, sich bereits jetzt um diese Dinge zu kümmern.