Beiträge von Askaaron

    Die Datei muss ".htaccess" heissen und nicht ".htacsess".

    Und was soll das werden?

    Eine Umleitung von HTTP auf HTTPS und direkt danach von HTTPS auf HTTP - das ergibt keinen Sinn.

    Und was soll "Remove index.php from URLs" bewirken? Wie die Umleitung genau aussehen muss, hängt von der Anwendung ab. Kann index.php denn damit umgehen, dass ein Pfad angehängt wird?

    Normalerweise würde man von HTTP auf HTTPS so umleiten - unter Berücksichtung von Let's Encrypt was unbedingt(!) per HTTP auf /.well-known kommen muss:

    Apache Configuration
    RewriteEngine on
    RewriteCond %{SERVER_PORT} 80
    RewriteCond %{REQUEST_URI} !^/\.well-known/.*
    RewriteRule (.*) https://%{HTTP_HOST}%{REQUEST_URI} [R,L]

    richtig, ich hab keines, was die Problematik mit Microsoft angeht;:P

    Schön für Dich. Und wenn Du auch bei GMX, web.de, T-Online, Verizon etc. ebenfalls gesperrt wirst, ist Dir das vermutlich auch egal.


    Meine Nutzer haben aber ein Problem, denn die können es sich nicht aussuchen, wo ihre Kommunikationspartner - was auch zahlenden Kunden sein können - eine E-Mail-Adresse haben. Da muss die Zustellung einfach funktionieren.

    Ja, wenn man einen Server nur für sich privat betreibt, ist das sicher machbar. Wenn man aber auch andere Nutzer dort hat oder einen Online-Shop etc. betreibt, ist das keine Lösung. Und rspamd nimmt - im Gegensatz zu SpamAssassin mit amavisd - E-Mails ja eben NICHT an, wenn die Spam sind, sondern lehnt die aktiv schon bei der Zustellung mit 5xx-Fehler ab.

    das mache ich auch; weil bei einer doofen Skript-Kiddie-IP bleibt es nicht ...

    D.h. wenn ein anderer Kunde bei Netcup Mist baut, hast Du kein Problem damit, dass dein Server dann auch auf Blacklists landet, weil er blöderweise im gleichen Provider-Subnetz steht? Oder hast Du ein eigenes /20er- oder /22er-IPv4-Netz für Dich? IPv6 nimmt Microsoft bislang ja nicht an.

    Hättest du ein paar Tipps/Links wie man das am besten bewerkstelligt bzw. worauf man da zu achten hat? Macht dmarc da keine Probleme?

    Im Detail kommt es auf den Anbieter an, wie der das im Detail realisiert. Aber die grundlegenden Dinge sind eigentlich immer ähnlich:

    Bei SPF muss zusätzlich der oder die Server des Anbieters als zulässiger Absender drinstehen oder dessen SPF-Regeln eingebunden werden.

    Bei DMARC ändert sich nichts, weil dieser Eintrag im DNS ja nicht festlegt, wer schicken darf, sondern nur, wie mit Fehlern bei SPF/DKIM umgegangen werden soll.

    Für DKIM habe ich einen zusätzlichen Key im DNS eingetragen, wobei der selector mit vom Mailversender vorgegeben wurde. Das ist nötig, da der Mailversender selbst alles neu signiert und der Empfänger diese Signatur mit einem öffentlichen Key meiner Domain prüfen können muss.

    Das sieht dann beispielhaft z.B. so aus für meine eigene Domain:

    https://arnowelzel.de/tools/dns-abfr…n=arnowelzel.de

    Und hier die DKIM-Keys einmal für meinen eigenen Server (DKIM-Selector "default") und den von Mailjet (DKIM-Selector "mailjet")für die Mails, die darüber laufen:

    https://arnowelzel.de/tools/dns-abfr…y.arnowelzel.de

    https://arnowelzel.de/tools/dns-abfr…y.arnowelzel.de

    Wenn Mailjet Mails für meine Domain schickt, sind auch die korrekt signiert und nach SPF auch zulässig. Ich kann aber weiterhin auch direkt über meinen Server etwas schicken.

    Hallo zusammen!

    Aus meiner Sicht ist Netcup nur für die von denen selbst gemanagten Email-Domains selbst verantwortlich.

    Wenn jemand einen Mailserver selbst betreibt, sollte er/sie das inhaltlich / handwerklich auch selbst nach aktuellem Stand der Technik können und nicht nur Amateurhaft / Laienhaft - ohne das ich damit jemand speziell meine (bevor gleich ein Sturm der Entrüstung über mich hineinbricht). ;)

    Netcup ist nicht dafür verantwortlich, wenn jemand seinen Mailserver technisch nicht im Griff hat, ebenso wenig wie Microsoft. Microsoft ist dafür verantwortlich, dass seine Kunden aufgrund fehlerhafter / unvollständiger Konfiguration nicht Massen von Spam zugeschickt bekommen - das ist deren Verantwortung.

    Es sollte bekannt sein, dass Microsoft eben nicht einzelne Server sperrt, sondern ganze IP-Netzwerke (Fehlercode S3150).

    Wenn also bei Netcup ein einziger Kunde seinen Server nicht im Griff hat, sind leicht einige dutzend oder hunderte anderer Kunden betroffen.

    Ich betreibe selbst seit vielen Jahren Server und mache das auch beruflich. Ein von mir betroffener Mailserver ist korrekt eingerichtet, rDNS für den Namen ist identisch zum Hostnamen mit dem der Server Mails ausliefert, SPF, DKIM und DMARC sind vorhanden, mail-tester.com meldet 10/10 und mxtoolbox.com findet auch keine Fehler. Auch steht der Server auf keiner öffentlichen Blacklist (geprüft mit http://multirbl.valli.org/).

    Dummerweise habe ich aber den Fehler gemacht, den Server umzuziehen, wodurch der Mailserver auch eine neue IP-Adresse bekommen hat. Und diese Adresse ist bei Microsoft seit mittlerweile einen Monat gesperrt (zumindest sagt SNDS das so, wo ich natürlich auch angemeldet bin, ebenso wie beim JMRP).

    Allerdings ich schicke schon seit mehreren Wochen garantiert gar keine E-Mail direkt an Microsoft-Server, weil ein transport in Postfix dafür sorgt, dass E-Mails an ein der diversen Domains von Microsoft über einen anderen SMTP-Dienstleister als Relay geleitet werden. Und ja, die SPF-Angaben sind natürlich entsprechend konfiguriert, dass der andere Server des Dienstleisters für die Domains auch schicken darf und DKIM-Signaturen passen ebenfalls. Die so geschickten E-Mails kommen auch problemlos bei Microsoft an.

    Aber die Sperre des Servers? Die wird wohl ewig bestehen bleiben, da ich ja keine Einfluss darauf habe, welche anderen Server im IP-Bereich von Netcup möglicherweise ein Problem haben. Solange Microsoft diese Praxis beibehält, wird sich da auch wenig ändern.

    Daher kann ich letztlich Betreibern von Online-Shops auch nur raten, für E-Mail-Versand gleich Dienstleister wie Mailjet, Sendinblue, Postmark etc. zu verwenden und den eigenen Mailserver primär nur den Mailempfang zu verwenden.

    Hallo zusammen,

    nun ich Schreibe jetzt mal hier rein da es das neuste zu S3150 ist. Kann mir hier jemand sagen warum das SPAM Problem hier so groß ist.

    Ich bin erst kurz hier habe aber noch nie so große Probleme mit Spam gehabt erst mit der Einrichtung IP, dann habe ich mir eine Zusatz IP geholt aber auch hier kommt keine Mail an MS an. Da ich zwei Shops betreibe kommt netcup für mich so nicht in Frage und ich muss wieder meinen managed PS 2000 SSD G8 Kündigen, obwohl ich mit der Erreichbarkeit und allen anderem sehr zufrieden bin.

    Für einen Shop ist es ohnehin sinnvoll, einen Anbieter für "Transactional Mail" zu verwenden, der dann auch die Zustellbarkeit garantiert. Genau das ist auch meine Lösung für Microsoft-Adressen, eben weil Microsoft gerne ganze Netze sperrt. Anbieter wie Mailjet, Postmark oder Sendinblue bieten für geringe Volumen kostenlose Zugänge und selbst wenn man bezahlen muss, geht das schon ab 7-8 EUR monatlich los für 40000 Mails pro Monat.

    Also: woher kommt der FQDN für das Zertifikat und wie ändere ich den?

    Danke!!!

    Steht im Script drin:

    Code
    DEB_CONF_RESULT=`debconf-show jitsi-meet-web-config | grep jvb-hostname`

    Wie man die Angabe ändert - da bin ich selber noch am Suchen. Das taucht an diversen Stellen in /etc/jitsi auf und NGINX muss auch angepasst werden.


    Update:

    Nein, das will man vermutlich nicht anfassen. Das sind einige hundert Stellen, wo überall der Hostname drinsteht. /etc/prosody hat auch noch diverse Referenzen.

    Moin!

    Es hat sich in Wohlgefallen aufgelöst.

    Ich habe bei den DNS Einstellungen noch einen Punkt hinzugefügt und außerdem Plesk Repair gemacht. Wobei es Probleme mit Postfix gab, welche ich per apt-get lösen wollte, was wiederum Probleme gab, die ich erst einmal lösen musste...aber dann auf einmal ging alles.

    Viele Dank für die tollen Tipps und dass hier so schnell reagiert wird!

    Und falls Ihr noch Homeschooling machen möchtet: Es ging um http://www.leseludi.de ;)

    Nachdem da auch Dienstleistungen gegen Bezahlung verkauft werden - ganz im Ernst: beauftrage jemanden für die Serverbetreuung jemanden, der sich mit der Materie auskennt. Ein gehackter Server ist kein Spaß und die DSGVO sieht empfindliche Strafen vor, wenn Kundendaten wegen mangelnder fachlicher Kompetenz an unbefugte Dritte gelangen.

    Hallo,

    ich muss in einem Projekt was ich übernommen habe eine Rundmail verschicken, allerdings sind das 53.788 Mitglieder und ich wollte mal Fragen ob Ihr Vorschläge hättet wie ich das am besten mache. Die Webseite läuft auf einem RS 1000 von Netcup, dort läuft auch meine Hauptseite aktuell drauf und ich wollte erst über den Server die Rundmail verschicken, da es ja nur einmalig wäre. Allerdings will ich nicht das meine Hauptseite und so dann als Spam gelistet wird, da die Mail dann über die Adresse von der Hauptseite verschickt wird, da es ja auf einem Server liegt.

    Ich schließe mich der Empfehlung an: nimm' einen Mailversender, der auf sowas spezialisiert ist - Sendinblue, Mailjet, Mailchimp, Sendgrid usw. An Kosten musst Du vermutlich mit 20-40 EUR rechnen. Je nach dem, welche Absenderadresse Du dafür nehmen möchest, ist evtl. noch etwas Zusatzaufwand nötig für angepasste DNS-Einträge mit passenden SPF/DKIM-Angaben, die auch den Server des Mailversenders für deine Domain erlaubt.

    Und seid heute geht's mal wieder nicht - ALLE(!) E-Mails, die über Mailjet gesendet werden, werden von Microsoft angenommen und kommentarlos gelöscht.

    Ok, ich gebe auf. Ich werde empfehlen, beim Online-Shop explizit Microsoft-Adressen für Bestellungen abzulehnen und einen Warnhinweis anzubringen, dass diese Adressen nicht nutzbar sind, weil Microsoft E-Mails regelmäßig einfach löscht und nicht zustellt.

    GMail & Co. gehen übrigens weiterhin völlig problems vom eigenen Server aus.

    RBLs und Dailin Ranges fallen hier aber ebenso drunter und hier hat es sich schon ein wenig bewährt, in einem größeren Ganzen generell zu blocken - ich möchte damit nur sagen, dass es generell nicht verwerflich ist, Mails anhand ihrer SRC-IP direkt zu verwerfen, wenn ich bei der Verbindung des gegnerischen MTAs bereits weiß, dass es Mist ist.

    Ja - wenn man BLOCKT, ist das kein Problem, dann weißt der Absender zumindest, dass er geblockt wurde. Mein Spamfilter (rspamd) lehnt ab einen Score von 15 E-Mails auch schon bei der Zustellung ab - aber dann merkt der Absender das auch anhand der Fehlermeldung im SMTP-Dialog und die E-Mail verschwindet nicht einfach. Ansonsten gilt: alles was der Mailserver annimmt, MUSS in der Mailbox des Empfängers landen, ggf. im Spamordner, wenn der Empfänger(!) das bei E-Mails, die als Spamverdacht erkannt wurden, so will.

    Microsoft nimmt aber auch E-Mails an und wirft sie dann einfach weg.

    Alles klar, nieder mit allen Paketfiltern, haut weg alle Firewalls. Ich geh dann mal schaukeln.

    Das hat nichts mit Firewalls zu tun.

    E-Mails anzunehmen(!) und sie danach(!) wegzuwerfen, wie Microsoft es macht, ist nicht OK! Von mir aus kann Microsoft E-Mail aktiv ablehnen, wenn sie diese nicht annehmen wollen. Das ist auch nervig, aber dann verschwinden E-Mails wenigstens nicht einfach, sondern sind klar erkennbar nicht zustellbar und damit kann man dann umgehen.

    Ist schon klar, dass das Problem in den USA sitzt. Aber es hilft dir im kommerziellen Bereich halt nicht. Die Mails kommen nicht an, die Kunden sind sauer oder weg. Im Privatbereich sehe ich das durchaus anders.

    Postmark ist zudem nur für transactional email zulässig. Wer anfängt, seinen kompletten Mailverkehr inkl. Newlsetter etc. dort durchzuschleusen, dürfte auch gegen deren Nutzungsbedingungen verstoßen.

    Wenn mans nicht schafft, E-Mails an Microsoft Postfächer zuzustellen, dann sollte man einfach keinen eigenen Mailserver für den Versand verwenden. Weder für private Mails, noch für Business, noch für e-Commerce oder sonst irgendwas. Das Problem mit der Zustellrate ist ein weithin bekanntes, wer das auf die leichte Schulter nimmt, und einfach mal nur annimmt, dass nur Microsoft so heikel ist, der sieht nur einen Bruchteil des Gesamtbilds, und verliert im e-Commerce laufend Geld - sofern das Geschäftsmodell den Empfang von E-Mails benötigt.

    E-Mails aus Webshops und anderen Tools fallen üblicherweise unter "transaktionale E-Mails". Mailjet ist einer der Anbieter für transaktionale E-Mails. Ich selbst hab bessere Erfahrung mit Postmark. Und da würd ich keinesfalls nach Empfänger trennen, sondern die Vorteile eines solchen auf hohe Zustellrate spezialisierte Dienstes für ALLE Empfänger nutzen. Dazu kommt dann auch noch, den Inhalt der E-Mails zu analysieren, zum Beispiel mit Tools wie https://www.mail-tester.com/. Geht man bei E-Mails nicht den ganzen Weg, dann machts leider überhaupt keinen Sinn, auch nur damit anzufangen.

    In meinem Fall ist der Server schon mehrere Jahre völlig problemlos im Einsatz und seit Inbetriebnahme nie auf Blacklists gelandet.

    mail-tester.com zeigt 10/10, ich habe SPF, DKIM, DMARC und ich habe mit keinem einzigen Provider Probeme bis auf Microsoft - auch bei GMail kommt alles an, was direkt von meinem Server kommt.

    Nur Microsoft sperrt halt regelmäßig ganze Blöcke, so dass man auch dann Probleme bekommt, wenn irgend ein anderer Server im selben Netzblock Probleme hat.

    Postmark sitzt in den USA, Mailjet nicht. Ich würde ohne Not sicher nicht meinen kompletten ausgehenden E-Mail-Verkehr über einen Anbieter in den USA routen.

    Kostenlos gibt es ja nicht wirklich, dann bezahlt man eben mit den Daten die man denen zur Verfügung stellt.

    Genau da hätte ich dann zweifel bzgl. der DSGVO ob das alles noch so konform ist.

    Kostenlos ist es ja nur für eine begrenzte Menge an E-Mails. Darüber hinaus verlangen die durchaus Geld.

    Bezgl. "Daten die man denen zur Verfügung stellt" - das tut man bei jedem anderen Mailserver-Anbieter ebenso, auch bei einem gemieteten Webspace mit E-Mail-Postfächern dabei. Auch da bekommt der Anbieter genau mit, wem man E-Mails schickt.

    Ich muss aber noch einen Weg finden, wie ich das etwas eleganter lösen kann, dass das nur für die Domains passiert, für die MJ für den Versand benutzt wird.

    Ergänzung:

    Man kann Tracking komplett ausschalten, wenn man folgende Header in der Mail einfügt, bevor sie an den Server von MJ geschickt wird:

    Code
    X-Mailjet-TrackOpen: 0
    X-Mailjet-TrackClick: 0

    Manchmal muss man sich auch das Brett vor den Augen wegnehmen... zusätzliche Header sind nicht nötig!

    Das kann man auch einfach bei Mailjet in den Konto-Einstellungen ändern, dann werden in HTML-Mails auch keine Tracking-Pixel eingefügt und Links bleiben auch unverändert:

    pasted-from-clipboard.png

    Damit hast du aber nur einen Bruchteil der Domains abgedeckt. Spontan fallen mir da noch hotmail.de, live.de, msn.com, usw. ein. Nicht zu vergessen die ganzen aufgeschalteten Domains.

    Die kann man ja leicht ergänzen, wenn nötig. Bisher war das bei mir nicht erforderlich. Aufgeschaltete Domains haben Mails akzeptiert, auch wenn sie bei hotmail.com oder live.com gesperrt waren.