Beiträge von Askaaron

    Ist es eigentlich sehr schlimm, dass ich nur http und nicht https habe? Habe ich dadurch ein viel schlechteres Ranking bei Google? Oder ist es bei einer kleinen Website wo sowieso niemand Daten eintragen muss bzw. Kann überhaupt nicht schlimm? Dann könnte ich alles so lassen

    Ich bitte um Entschuldigung, wenn ich so direkt bin - aber mal ganz ernsthaft:

    1. Du sagst, es geht um eine "recht unwichtige Webseite"

    2. Du bezahlst dafür aktuell nur etwa 2,65 EUR pro Jahr - was die "Wichtigkeit" ja auch zeigt

    Und dann fragst Du hier, ob Du ein schlechteres Ranking bei Gooogle wegen fehlendem HTTPS bekommst? Das ist doch völlig egal! Die Website ist nicht wichtig - nach deiner eigenen Aussage! Also was soll das?

    Nochmal ganz konkret:

    Entweder die Website ist "recht unwichtig" - dann ist es schlicht vollkommen egal, ob HTTPS benutzt wird oder nicht!

    ODER:

    Die Website ist doch nicht so ganz unwichtig - dann ziehe halt um in ein Webhosting, wo auch HTTPS geht und zahle dann eben 1-3 EUR pro Monat, je nach Anbieter.

    Schon gemessen an der Zeit, die Du für das Thema bisher aufgewendet hast, wäre ein Umzug samt Hosting für mehrere Jahre bezahlt, wenn Du es einfach gemacht hättest.


    Und generell:

    HTTPS ist nur dann zwingend notwendig, wenn man personenbezogene Daten verarbeitet - sonst nicht! Also wenn Du keine Anmeldeformulare für Kunden oder Mitglieder o.Ä. hast, sondern einfach nur feste Inhalte anzeigst, die nur Du selber änderst, ist HTTPS komplett unnötig! Auch ob irgendein Google-Ranking gut oder schlecht ist, kann Dir für eine "recht unwichtige Website" komplett egal sein.

    Ich meine wenn man die (temporär) deaktivierte vhost folgende Meldung bringt:

    Code
    Your connection is not private
    Attackers might be trying to steal your information from cloud.itiw.de (for example, passwords, messages, or credit cards). Learn more
    NET::ERR_CERT_COMMON_NAME_INVALID
    To get Chrome’s highest level of security, turn on enhanced protection

    Und man dann auf auf Advaned klickt.

    Da sollte m. M. n. die 000-default.conf greifen

    Nur dann, wenn sie auch explizit aktiviert wurde und der entsprechende symbolische Link existiert, sonst nicht:

    Code
    sudo a2ensite 000-default
    sudo systemctl restart apache2

    Die Idee ist, dass Apache automatisch die Default-Site nimmt, wenn es keinen virtuellen Host gibt, der vom Hostnamen her zum eingehenden Request passt. Und in 000-default ist eben kein Hostname angegeben, so dass dieser Host immer gilt, wenn es keinen passenderen gibt. Ob das Ding "000-default" oder anders heißt, ist auch egal, es hat sich halt so eingebürgert, damit man im Verzeichnis gleich sieht, was der Default ist.

    Bzgl. Domain noch ein genereller Tip:

    Wenn man Webspace inklusive Domain mietet, ist man logischerweise an den Hoster des Webspace gebunden und ein Umzug bedeutet immer auch, dass man die Domain zu einem anderen Hoster übertragen muss. Das geht oft nicht ohne zusätzliche Kosten.

    Sinnvoller kann es daher sein, die Domain separat zu mieten bei Anbietern, die sich darauf spezialisiert haben und Webspace ohne Domain zu nehmen. Dann kann man bei Bedarf mit dem Webspace jederzeit zu einem anderen Anbieter umziehen, ohne dass die Domain immer mit umziehen muss.

    Ein Plugin, wo der Entwickler wissen muss, welche Server/DB-Einstellungen vorliegen, damit ein Fehler korrigiert werden kann, würde ich nicht benutzen.

    Ich bin selber Maintainer mehrerer WordPress-Plugins, die in Summe mehr als 100.000 Benutzer haben - und dass nicht jeder Server gleich aussieht, damit muss ein Plugin klarkommen. Üblicherweise baut man in Plugins ggf. einen Debug-Modus ein, damit man das mit einer Staging-Website testen kann. Ja, das bedeutet auch, dass man neben der der regulären Website auch eine Staging-Version hat, z.B.:

    (www.)meinewebsite.example - Live
    staging.meinewebsite.example - Staging für Tests und Entwicklung

    Um den Stand von Staging zu Live zu bekommen, gibt es Tools wie Duplicator.

    Aber auf einer Live-Website ein Plugin zu installieren, was dann Probleme macht und vom Entwickler zu hören, dass er DB- und Servereinstellungen prüfen muss, ist maximal unprofessionell, egal ob der Entwickler "seriös" ist oder nicht. Wenn Du selbst mit derlei Details überfordert bist, suche Dir einen Dienstleister, der sich um die Website kümmert oder direkt deine Domain zu WordPress selbst umziehen und keinen eigenen nutzen - WordPress bietet auch Hosting für Websites mit WordPress an.

    Wohin kann ich günstig denn umziehen?

    Bei Netcup selbst geht derzeit ab 2,17 EUR pro Monat los, siehe auch https://www.netcup.de/hosting/


    Ob ca. 26 EUR im Jahr zu für die "recht unwichtige Webseite" zu teuer sind, musst Du selber entscheiden. Persönlich finde ich das jedenfalls nicht übertrieben teuer für das, was dafür angeboten wird. Und das Argument "ich brauche nur eine ganz einfach HTML-Website ohne alles" hilft Dir nicht - sowas gibt's halt nicht, weil kein Hoster sich die Mühe macht, extra-billige Angebote für ein paar EUR im Jahr zu bauen, die nur HTML ohne PHP etc. beherrschen, weil der Support-Aufwand dafür nicht wesentlich geringer ist. Die Server müssen trotzdem laufen und der Speicherplatz muss trotzdem vorhanden sein und gesichert werden usw..

    Diskussionen über Konkurrenten von Netcup sind verständlicherweise hier nicht erwünscht. Wenn Du wissen willst, wie die Preise der Konkurrenz sind, musst Du selber suchen. Unter 1 EUR pro Monat inkl. SSL und Domain kenne ich aktuell aber nichts, da allein die Registrierung einer Domain selbst für Massenhoster immer noch ein paar EUR im Jahr kostet.

    Hallo zusammen,

    Seit mindestens dem 17.1. unterliegen einige NC-IP-Ranges einem UCEPROTECTL3-Blacklisting. Ein korrekter Mail-Versand an einige der großen Anbieter (Outlook.com, Gmail, etc.) ist damit nicht mehr möglich. Der damit einhergehende wirtschaftliche Schaden dürfte nicht nur für mich signifikant sein.

    Da der Support leider in diesem Fall seinem Namen nicht gerecht wird (eigentlich schade, da ich seit mehr als 13 Jahre hauptsächlich wegen dem bis dato exzellenten Support zufriedener Kunde war; ich denke aber nicht nur aufgrund von diesem Fall über einen Provider-Wechsel nach) und es momentan nicht ersichtlich ist, welche Maßnahmen NC unternimmt, um diesen Zustand zu beseitigen (lt. http://www.uceprotect.net/en/rblcheck.php wird weiterhin Spam von NC-Adressen verschickt, was man durch Traffic-Analyse im Hinblick auf SMTP-Bursts mit anschließender FW-Reconfig, etc. durchaus einfach vermeiden könnte): Wer ist hier sonst noch betroffen und wie sehen eure Erfahrungen mit dem Support aus?

    Bei einer kursorischen Analyse alter Foren-Beiträge scheint das ja nicht das erste Mal zu sein, daß solche Probleme bestehen.

    Ja, das ist absolut normal. Aber mal unabhängig von den Geschäftspraktiken von UCEPROTECT (siehe dazu auch https://arnowelzel.de/erfahrungen-mit-uceprotect). Outlook, Microsoft und GMail nutzen UCEPROTECT übrigens nicht! Die sperren aber ebenfalls oft E-Mails mit IP-Adressen aus Netzen von günsitgen Server-Anbietern aus ähnlichen Gründen.

    Netcup ist ein Hoster, der Server sehr günstig anbietet. Das bedeutet aber auch, dass dort viele Leute ohne große Erfahrung eigene Server aufsetzen und dann unbeabsichtigt zu Spamschleudern werden. Es genügt schon ein schlecht gewartetes WordPress oder ein Mailserver mit unzureichender Konfiguration, der als Relay missbraucht werden kann. Möglich, dass auch echte Spammer dabei sind.

    UCEPROTECT listet in der "L3"-Liste die Netze von Hostern oder Providern, wenn dort einzelne IP-Adressen regelmäßig als Spamquellen auffallen. Das ist für Netcup faktisch auch nicht zu verhindern, außer Netcup würde den Betrieb von SMTP-Servern generell verbieten und nur auf Anfrage erlauben, aber mit der Auflage, SMTP sofortt zu sperren, wenn es zu Problemen deswegen kommt.

    Netcup ist auch nicht der einzige Anbieter, der davon betroffen ist - faktisch ist das bei allen Hostern ein Problem, die Server für wenig Geld anbieten. Bei anderen günstigen Server-Anbietern wird man in der Regel genau die gleichen Probleme mit UCEPROTECT haben. Auch Microsoft nimmt in der Regel Mails aus Netzen von Massenhostern oft nicht an.

    Die einzige nachhaltige Lösung aus meiner Sicht: für den Versand von E-Mail entweder einen Dienst wie Mailjet, Brevo (früher Sendinblue) o.Ä. nutzen oder einen kleinen Server für ausgehende E-Mail als SMTP-Relay bei einem Anbieter mieten, der sich primär an Gewerbekunden richtet und ggf. etwas teurer ist. Auch Mailprovider, die eigene Domains erlaubeben (z.B. mailbox.org), können eine Lösung sein.

    Ach ja - der Empfang von E-Mail ist generell unproblematisch, es geht nur um den Versand.

    Hallo zusammen,

    ich habe auf meinem Server Bitwarden installiert. Soweit so gut, nur leider kommt wenn ich meine Email Adresse bestätigen soll, keine Mail bei mir an.

    Hat da vielleicht jemand eine Idee woran das liegen könnte?

    Vielen Dank

    LG, Jürgen

    Du musst in der Datei env/global.override.env innerhalb des Datenverzeichnisses der Bitwarden-Installation einen Mail-Server inkl. Username und Passwort konfigurieren, über den die Mails geschickt werden können.

    Siehe auch die Dokumentation dazu: https://bitwarden.com/de-DE/help/ins…er-installation

    Vaultwarden hat alle Premium Funktion (2FA mit Yubico, Hinterlegung von OTPs und Private Dateien etc.) kostenlos und läuft wesentlich kosten effizienter.

    Vaultwarden ist zweifellos eine interessante Idee. Man sollte dennoch bedenken, dass Vaultwarden nur den Server darstellt und man weiterhin alle Clients von Bitwarden braucht. Das führt aber zwangsläufig zu gelegentliche Kompatibilitätsproblemen, wenn Bitwarden Clients ändert und Vaultwarden die Änderungen nicht zeitnah berücksichtigt (siehe z.B. https://github.com/dani-garcia/vaultwarden/discussions/2944).

    Das ist kein Problem, wenn man nur die Weboberfläche nutzt oder das auch nur für sich privat betreiben will. Sobald man aber mehrere Nutzer hat, muss man sehr genau darauf achten, dass niemand seine Clients aktualisiert, bevor das nicht mit dem Vaultwarden-Server getestet wurde.

    Dass die Clients für Smartphones oder Browser-AddOn irgendwann auch vom Vaultwarden-Projekt geforkt und selbst gepflegt werden, wird bis auf weiteres nicht der Fall sein.

    Ansonsten siehe dazu auch diesen Beitrag im Bitwarden-Forum: https://community.bitwarden.com/t/bitwarden-vs-vaultwarden/42327

    Daher würde ich generell auch eher zu Bitwarden raten, wenn man das produktiv für den regulären Einsatz braucht - erst recht, wenn man das nicht nur für sich alleine nutzen will, sondern auch für andere Nutzer bereitstellen möchte. Dass nicht alles kostenlos ist, mag man als Nachteil sehen - aber am Ende müssen auch Open Source Projekte finanziert werden und freiwillige Spenden alleine funktionieren da in der Regel nicht (ich spreche aus eigener Erfahrung).

    Entschulde bitte, wenn ich hier so direkt bin, es ist nicht persönlich gemeint, sondern nur meine Meinung dazu.

    Ich halte die Idee von Krypto-Währungen, für die Strom und zuerst massiv Rechenleistung und jetzt eben massiv Speicherplatz verbraten wird, für eine Umweltsauerei erster Güte.

    200 TB Speicherplatz werden aufwendig produziert und einer anderen Nutzung entzogen. Man kann natürlich argumentieren, dass jede mit seinem Geld machen kann, was er will, solange er nichts verbotenes tut - aber die Auswirkungen sind durchaus spürbar. Als Grafikkarten für Mining noch attraktiv waren, sind die Preise zeitweise extrem nach oben gegangen und die Hersteller sind mit Lieferungen von Hardware kaum hinterhergekommen. Das wird jetzt mit Festplatten und SSDs genauso laufen - wer sie "nur" als normalen Speicher braucht, muss halt den gestiegenen Preis wegen Kryptominern bezahlen ohne, dass er was davon hat.

    Zudem bringen die Krypto-Währungen exakt gar nichts außer Gewinne mit Spekulation - die erwähnten 30 EUR pro Monat sind ja Einnahmen, die nur dadurch entstehen, dass man mit dem Speicherplatz neue Coins irgendeiner Kryptowährung erzeugt, für die man dann Geld bekommt. Gewissermaßen Kapitalismus pur. Man kauft sich Hardware und bekommt dann Geld dafür, dass die Hardware existiert und irgendas produziert, was niemandem etwas bringt, außer Spekulationsgewinne - sonst würde niemand die Kryptowährung kaufen.

    Lustigerweise ist die ursprüngliche Idee, dass man so eine Alternative zum Bankensystem und Fiat-Geld hat, komplett untergegangen - denn Fiat-Geld will der Miner ja auch weiterhin haben - eben den Erlös, den er sich dann sehr wohl in USD oder EUR auszahlen lässt. Alternativ hortet er die Währung in der Hoffnung, sie dann eben in der Zukunft möglichst gewinnbringen verkaufen zu können.

    Und zum angegebenen Bedarf: 95 kWh (bei 130 Watt, 24/7, 30,5 Tage) pro Monat, die man auch anderweitig einsetzen kann nur für sowas zu verbrauchen - muss das sein? Ja, es ist die eigene Solaranlage, schon klar - aber wir sollten als Gesellschaft insgesamt schon eher daran arbeiten, regenerative Energien dafür zu nutzen, auf Kohle, Gas und Atom verzichten zu können, statt ausgerechnet Kryptomining damit zu machen. Mit 130 Watt Grundlast kann ich hier schon fast den kompletten Zwei-Personen-Haushalt zur Hälfte versorgen.

    Problem gelöst - selbst schuld :(

    Ausführlicher:

    Ich nutze OnlyOffice in Nextcloud jetzt schon über ein Jahr. OnlyOffice läuft als lokaler Webserver mit eigenem Port. Davor sitzt Apache als Proxy für HTTPS.

    Auf dem ursprünglichen Server hatte ich zur der offiziell dokumentierten Proxy-Konfiguration noch ProxyTimeout 10 hinzugefügt, weil ich anfangs Probleme damit hatte, dass der Editor im Browser Verbindungen aufgebaut, aber scheinbar nie wieder zugemacht hat, auch wenn man ihn die Datei schon längst geschlossen hatte. Bei dem Test mit dem VPS habe ich genau diese Konfuguration auch 1:1 übernommen, denn ich wollte ja wissen, ob es nur am Server liegt.

    Genau diese Einstellung hat nun aber dafür gesorgt, dass bei Änderungen in der Datei (und nur dann) die dafür erzeugte Verbindung verloren gegangen ist, so dass der Editor logischerweise irgendwann meckert, weil die Verbindung weg ist. Ob es nun seitens OnlyOffice so schlau ist, HTTP-Verbindungen über mehr als 10 Sekunden lang offen halten zu müssen, sei mal dahingestellt - aber nachdem ich diese Einstellung entfernt habe, läuft es wieder völlig fehlerfrei.

    Aufgefallen ist mir das, als ich den "guten" mit dem nicht funktionierenden Server nochmal genau verglichen hatte und bei dem "guten" Server eben jene Einstellung nicht enthalten war.

    Testweise habe ich es mit einem VPS 500 G8 probiert auf dem außer dem OnlyOffice Documentserver nichts anderes lief.

    Auch hier das selbe Spiel: sobald Änderungen an den Documentserver gesendet werden, kommt irgendwann eine Fehlermeldung wegen Verbindungsabbruch. Es spielt auch keine Rolle, ob ich OnlyOffice 5.4, 5,5 oder 5.6 nutze - die Verbindung bricht zuverlässig und reproduzierbar ab.

    Mit dem anderen Server bei der Konkurrenz läuft es dagegen absolut stabil. Allerdings ist das auch ein echter Root-Server und nicht nur eine virtuelle Maschine.

    Ich habe jetzt noch eine virtuelle Kiste woanders bestellt, die ich wahrscheinlich am Montag einrichten kann, dann weiß ich vielleicht mehr.

    Ich weiß aber ganz sicher, dass bis vor einigen Monaten auch bei Netcup problemlos funktioniert hat. Daher frage ich mich, was sich seitdem geändert haben könnte.

    Irgendeine Idee?

    Aktuell kämpfe ich mit folgendem Problem: Nutzung des OnlyOffice Document Server auf einem Root-Server (RS 4000 SAS G8SE a1).

    Sowohl bei der Verwendung in einem Docker-Container wie auch "nativ" auf dem Server selbst, gibt es bei der Nutzung der Nextcloud-Integration reproduzierbar diesen Fehler nach -2 Minuten, wenn man Änderungen in Spreadsheets vornimmt:

    pasted-from-clipboard.png

    Dieser Fehler tritt nachweislich nicht auf, wenn exakt die selbe Version von OnlyOffice Document Server in einem Docker-Container auf einem Root-Server der Konkurrenz läuft.

    Leider kann ich den Fehler nicht genauer eingrenzen - alles andere läuft auf dem Server fehlerfrei - u.A. Apache mit ca. 40 Websites, MariaDB, Dovecot, Postfix. Der Server ist auch nicht sonderlich ausgelastet, CPU-Last bei ca. 5-10%, Load meist unter 0,5 und 22 GB RAM frei.

    In der Vergangenheit gab es mit OnlyOffice nie große Probleme - allerdings habe ich den Server innerhalb von Netcup vor einiger Zeit umgezogen eben auf diesen RS 4000 SAS G8SE a1, seit dem spinnt OnlyOffice rum. Selbst die alte Version, die ich früher auf dem anderen Server verwendet habe, macht in dieser Umgebung diverse Probleme. Daher bleibt als einzige Möglichkeit, dass es speziell in dieser Umgebung irgendein Problem gibt.

    Im SCP zu meinem Root-Server wird seit einiger Zeit angezeigt, ich sollte eine Speicheroptimierung ausführen. Wenn ich aber unter "Medien" nachsehe, wird an der unter "Speicher optimieren" diese Meldung angezeigt: "Es sind bereits andere Optimierungen am Laufen, daher kann auf dem Wirtssystem keine weitere Optimierung gestartet werden. Bitte zu einem späteren Zeitpunkt erneut versuchen." - siehe auch nachfolgenden Screenshot. Die Meldung verschwindet auch nicht, wenn ich den Server herunterfahre und komplett ausgeschaltet habe. Soll ich den Support kontaktieren oder verschwindet das von selbst?

    pasted-from-clipboard.png

    Verabschiede Dich von dem Gedanken, an Microsoft-Adressen von einem eigenen Rootserver aus dauerhaft E-Mail zustellen zu können!

    Microsoft sperrt nicht deine spezifische IP-Adresse sondern immer ganze Netzwerkblöcke. Wenn also irgendjemand anderer mit Microsoft ein Problem hat und dein Server dummerweise im selben /24er-Netzwerkblock liegt, bist Du auch gesperrt.

    Die Sperre dauerhaft aufgehoben zu bekommen, ist faktisch unmöglich. Und selbst wenn man nicht explizit gesperrt ist, führt Microsoft sehr oft auch "black holing" durch - die Mails werden nicht abgelehnt, kommen aber trotzdem nie an - ich kenne das aus eigener Erfahrung.

    Die einzig sinnvolle Lösung ist es, einen externen SMTP-Dienstleister zu nutzen, der bei Microsoft nicht so einfach gesperrt wird, wie z.B. Mailjet oder Sendinblue. Das geht auch kostenlos, wenn man nicht mehr als 200 Mails pro Tag zustellen muss.

    Ich habe dazu auch schon mal eine Anleitung in diesem Forum gepostet, wie man für Postfix einrichten kann, so dass nur Mails an Microsoft über externe Server geschickt werden - denn GMail, GMX, web.de usw. sind da nicht so problematisch: Workaround für Mails an Adressen bei Microsoft

    Schon bei netcup, war halt ein Aktionsangebot aus dem Adventskalender. So ähnliche Angebote gibts hier aber bestimmt 3-4 Mal pro Jahr. Ich denk mal netcup wird über kurz oder lang komplett auf SSD umsteigen. Aber das werden die anderen genauso machen.

    Solche "Aktionsangebote" taugen aber nicht als Referenz, wenn es darum geht, was Netcup generell für bestimmte Server verlangt.

    Aktuell zählt für Rootserver nur das hier: https://www.netcup.de/vserver/

    Und da kostet ein Server mit 320 GB SSD 14 EUR im Monat, das Modell mit 800 GB dann 27 EUR im Monat und bei 2 TB sind es 44 EUR im Monat.

    Ich selbst nutze derzeit eine Variante RS 4000 SAS G8SE a1 mit 960 GB SAS, 6 Kernen und 32 GB RAM für 22,99 EUR im Monat. Eigentlich hatte ich vor, in den kommenden Monaten noch ein zweites System dieser Art für bessere Ausfallsicherheit anzumieten und als Hot-Standby bereitzuhalten mit Synchronsation von Mailserver, Nextcloud etc.. Die Idee ist, beim Ausfall eines Servers idealerweise innerhalb weniger Minuten den Betrieb ohne Einschränkungen fortführen zu können - eine Failover-IP ist schon eingerichtet.

    Das vergleichbarste Angebot RS 4000 G9 kostet aber schon 4 EUR mehr monatlich und hat dafür 160 GB weniger Speicherplatz :-(. Die SSD-Performance brauche ich aber ganz sicher niemals. Und Storage dazu mieten ist ebenfalls sinnfrei, weil es ja genau darum geht, die komplette Umgebung redundant zu haben.

    Zumindest existiert der Link https://www.netcup.de/bestellen/produkt.php?produkt=2359 noch - ist aber auf der Übersicht nicht mehr genannt. Bedeutet das jetzt, dass es RS 4000 SAS nicht mehr gibt oder könnte man den über den Link dennoch bestellen?

    Generell finde ich es schon sehr "frech" seitens Netcup den Kunden einfach auf STARTTLS zu verweisen, wenn er doch SSL nutzen möchte. Wenn man dem Privacy Handbuch glauben kann (und das tue ich), dann ist STARTTLS nicht zu bevorzugen.

    Auch STARTTLS ist bezüglich der Login-Daten sicher, wenn der Client auf jeden Fall STARTTLS probiert und abbricht, wenn das nicht klappt. Unsicher wäre es dann, wenn ein Client trotz Einstellung "STARTTLS verwenden" es auch akzeptiert, wenn der Server STARTTLS nicht annimmt.

    He wants to express: There is no smarthost for this use case. If you don't want to use a mail service on your current VPS, you can always book another VPS that fulfills this purpose. In that case please be aware, that you should comply with all necessary standards and also take part in Microsoft JMRP and alike.

    Eventhough the original question is solved, just a few words about Microsoft:

    Microsoft will block your server sooner or later because someone else in the same /24 subnet may have a problem with spam and Microsoft will the block the whole subnet and not just the single IP address of the server.

    When you sign up to the JMRP (Junk Mail Reporting Partner Program) and SNDS (Smart Network Data Services) this will not help you either - you will then just be notified when your server get's blacklisted. But getting the server out of the blacklist again will always take a couple of days or even weeks and usually this will only last for a couple of weeks or months before blacklisting starts again.

    Therefore you should not run your own mailserver to send e-mail to Microsoft domains at all (hotmail.com, hotmail.co, hotmail.co.uk, hotmail.net, hotmail.dk, hotmail.se, hotmail.fr, hotmail.it, hotmail.de, hotmail.org, outlook.com, outlook.org, outlook.co, outlook.de, outlook.eu, live.com, live.co.uk, live.org, live.de). If you want to run an online shop etc. and need to send e-mails to your customers then get an account at Mailjet, Sendgrid, Postmark etc. and use their services to send mail for you. These services also offer integrations to Postfix, so you can still have your own mailserver to receive mail but use the SMTP provider for you transactional mails to customers.