das klingt hier halt etwas anders:
Für unsere Root-Server- oder VPS-Kunden haben wir eine simple Lösung geschaffen, selbst eine Jitsi-Instanz zu installieren. Mit einem neuen Jitsi-Image kann die Applikation schnell und einfach auf den eigenen Servern bei netcup zum Laufen gebracht werden.
[Blockierte Grafik: https://www.netcup-news.de/wp-content/uploads/2020/03/Screenshot-jitsi.png]Ein Image ist ein Abbild einer Systemeinstellung. Es kann wie eine Vorlage zur Einstellung und Konfiguration eines Servers verwendet werden. Das nun von netcup angebotene Jitsi-Image kann vom User – auch von technischen Laien – im Backend SCP (Server Control Panel) ausgewählt und installiert werden.
Das ist die Theorie.
Die Praxis ist, dass das eben nicht ganz so einfach ist, weil ein Server konfiguriert, abgesichert und betreut werden muss. Man hat die volle Haftung dafür.
Ich bringe hier gerne mein Beispiel - dein Server ist nicht abgesichert und wird gehackt. Der Hacker greift mit deinem Server den Webshop einer Firma an (z.B. DoS Angriff, dein Server hat ja 1GBit/s Bandbreite), welche mit diesem ca. 10000€/Stunde verdient. Die Ausfallzeit dadurch beträgt 12 Stunden. Macht eine Rechnung von mindestens 120000€ für dich.
Zudem herrscht hier oder quasi Überall auch immer das Problem, dass falsch abgesicherte Server dann zum Leid der anderen Kunden zu Spamschleudern o.Ä. werden. Und dann die Netzbereiche von Netcup auf Blocklisten von anderen E-Mail Providern landen. Und da dann wieder raus zu kommen, ist verdammt schwierig.
Also dieses "auch von technischen Laien" ist eine sehr wage Formulierung. Oder um es kurz zu sagen: Netcup möchte keine Kunden abschrecken und Geld verdienen. Irgendwo verständlich, aber nicht gut für den Kunden.
Ich habe gestern auch noch gegen einen Obulus einen Storageserver mit Nextcloud eingerichtet, da ein anderer Kunde ebenfalls darauf hinein gefallen ist. Schön finde ich das ehrlich gesagt auch nicht...