Beiträge von whoami0501

    Wenn ich Dich jetzt nicht vollkommen falsch verstanden habe hast Du gerade auf eine blutdende Wunde einen Backstein gelegt damit man nicht mehr sieht das es blutet.

    So verstehe ich das auch.

    Hast du eine Grundfirewall (nach Whitelist-Prinzip) mit deiner Blacklist ergänzt, oder hast du wohlmöglich nur die Blacklists eingespielt, und denkst jetzt, dass du ne Firewall hast?

    Eine Firewall sollte grundsätzlich auf Whitelist Basis aufgebaut sein. Also du sperrst alles, und legst fest, welche Ports über welche Protokolle (optional noch von welchen IP's) angesprochen werden dürfen. Das in Verbund mit einem nicht Standard SSH-Port im 5-stelligen Bereich sollte schonmal einen Großteil abwenden.

    Deine Blacklist ist zwar an sich sinnvoll, aber wenn sie so wie ich das hier rauslese 3-4 Jahre alt ist, kannst du dir die auch schenken, denke ich.

    Dein Ansatz mit Fail2Ban war schon garnicht mal so übel, aber eine Firewall nach purem Blacklist-Prinzip ist eben das, was perryflynn beschrieben hat - "aus den Augen, aus dem Sinn" gibts beim Thema IT-Security nicht.

    Die hohe Last kann btw. durchaus aus einem DDoS Angriff entstammen. Den Spaß hatte ich mal mit nem DNS-Server (da war der Port aber bewusst offen, und das wurde dann ausgenutzt).

    Bzgl. Analyse kann ich auch htop, und zusätzlich noch iftop empfehlen.

    Tipp: wget und wput/curl über einen netcup Server aufrufen, dann ist der Download und Upload nur eine Sache von Sekunden. Das kann man sogar über den betroffenen Server machen, notfalls einfach das Rescue System kurz booten.

    Afaik unterstützt der FTP-Server übrigens eine verschlüsselte Verbindung.

    Gute Idee, aber ich finde den Grundgedanken von Benutzergeloescht10 könnte man durchaus mal für das neue Cloud-Konzept aufnehmen, was meines Wissens aktuell geplant wird. Deine Lösung ist ein sehr guter Workaround, aber die Idee von Benutzergeloescht10 ist halt einfacher und kundenfreundlicher - also wenn es nicht zu viel Aufwand macht, würde ich die Funktion auch begrüßen. :)

    Also wenn du einen eigenen DNS Server haben möchtest, dann kann ich dir Pihole mit Unbound empfehlen. Das blockt dann gleich noch Werbung und so. ;)

    Ein einfaches Location Switching wäre nur möglich, wenn du verschiedene vServer in verschiedenen Ländern hättest.

    PiHole: https://github.com/pi-hole/pi-hol…tomated-install

    Unbound: https://docs.pi-hole.net/guides/unbound/


    Ich möchte hier aber mal anbringen, dass das Netflix blocking sehr wahrscheinlich nicht vom DNS her kommt. Ich würde eher sagen, Netflix trackt dich anders, als einfach nur über deine Zugriffs-IP. :pinch:

    //EDIT: Und Finger weg von Cyberghost! ;) CyberGhost VPN: Android-App verseucht mit Trackern

    Ich glaube wir haben hier allgemein ein Missverständnis. Ich habe mich auch nur kurz eingelesen, aber das GSM steht für Gameservermanager - so wie ich das sehe, hat das nichts mit der allgemeinen Systemkonfiguration o.Ä. zu, sondern erleichtert das, was der Name sagt - Gameserver managen.

    Die Mehrheit aller Gameserver gibt es nicht mal eben aus den Paketquellen, die Installation ist umständlich und die Dokumentation spärlich.

    LinuxGSM greift das auf, und erleichtert einem die ganze Konfiguriererei des Gameservers und so. Das ganze hat nichts bzw. sehr wenig mit der Systemadministration selbst zu tun. Und das ganze ist auch in Bash geschrieben, da kann man reinschauen was das im Endeffekt macht. ^^

    GSM macht aber augenscheinlich nichts am System selbst. Ich kann beide Positionen von euch nachvollziehen, aber ich glaube ihr redet etwas aneinander vorbei. ;)

    Verstehe ich das richtig. Du möchtest das Geoblocking in Russland umgehen, indem du einen DNS Resolver in Deutschland nutzt, oder?

    Dann sollte ja grundsätzlich egal sein, was du für einen nutzt - die Hauptsache ist, dass er in Deutschland steht. Verstehe ich das richtig?

    'nen Anschluss f. 'nen Inverter würd bei PCs mehr Sinn machen, Abwärme einfach per Wärmepumpe nutzbar machen;

    und dem Feinstaub ein Schnippchen geschlagen :D

    Ich könnte auch unser stillgelegtes Heizungssystem anschließen, so ists nicht. xD

    falls wer eine fette SSD sucht, hier ist sie:


    https://geizhals.at/western-di…r1515ass200-a1861249.html

    Danke, aber mein Azubi Gehalt ist da eher so der Meinung, dass ich darauf verzichten sollte. :D

    Warum dann keinen BME280 (mit Hygrostat)?

    Naja, den Sensor kannte ich bis eben nicht - und abgesehen davon, hab ich den BMP180 auch schon länger, der war mal irgendwo übrig. ^^

    Er tut was er soll, das reicht mir. :P Inwiefern ich die Sensoren nochmal erweitere weiß ich noch nicht. Das nächste Projekt ist mein NAS. Wenn das alles fertig ist und läuft, dann schau ich evtl. auch noch nach dem ein oder anderen coolen Gimmick für GPIO und Co. ;)

    Firewall, äähmm ja....Empfehlungen?

    Ich würde einfach mal sagen iptables. Soweit ich weiß, sollte folgendes Script reichen.

    Das Script musst du konfigurieren und ausführen. Vorher noch das Paket iptables-persistent installieren (apt-get install iptables-persistent), damit die Regeln beim reboot nicht verloren gehen.

    Dann solltest du eine funktionierende Firewall haben, die dir alle TS3 Ports, das ICMP Protokoll und den SSH Port offen hält.

    Ist nach besten Wissen und gewissen dieses Script. Falls ich da selbst Fehler drin hab, lasse ich mich auch gerne korrigieren. ;)

    Hi,

    da ich letztens in meinem NAS-Thread schon gemerkt habe, dass hier der ein oder andere ganz gerne bastelt bzw. baut, möchte ich der ganzen Sache gerne mal eine Art Plattform geben. :)

    Hier sollte bzw. kann in Zukunft jederlei Bastelei geteilt, und darüber diskutiert werden. ;)


    Selbstverständlich mache ich gleich den Anfang, denn ich habe die Tage mal wieder ein bisschen gebaut bzw. gebastelt, und möchte euch dementsprechend auch daran teilhaben lassen!

    Allerdings noch nicht mein NAS, das dauert dann doch noch ein bisschen. :P

    Eher eine kleine Vorbereitung darauf - ich habe mir einen RaspberryPi Zero bestellt, und alle GPIO, I²C etc. Geschichten laufen da jetzt drüber (die liefen vorher über ein Shifter Shield am XU4Q). :)

    Um es genau zu nehmen, hängen am PiZero momentan eine 8er Relais-Karte (wovon nur 2 Kanäle genutzt werden, Licht und der große Lüfter da), ein BMP180-Sensor und ein Button, der das Licht an und ausschalten kann.

    Zugreifbar ist das ganze dann über eine GET API, basierend auf einem nginx Webserver mit php7. Die Daemons und andere Helper-Programmchen sind in Python und Pascal geschrieben. ^^

    Die abenteuerliche Adapterkonstruktion am Pi Zero ist nur ein LAN-Anschluss. Ich wollte die Zeitschaltung meines WLAN's deswegen nicht außer Kraft setzen, und so stabil ist WLAN ja eben auch nicht.

    Die selbst gelötete Platine da ist bloß ein 5V Stromverteiler (jagut, und ein Steckplatz für den BMP180). Da hängt ein USB Netzteil dran, dass den PiZero und die Relaiskarte mit Saft versorgt. Der XU4Q hat sein eigenes 5 Volt Netzteil, und meine Beleuchtung sowie dieser Lüfter da, hängen an einem seperaten 12V Netzteil (diese graue Dose an der Seitenwand des Regals ist der Verteiler).

    Was den XU4Q betrifft - das Shifter Shield war verdammt unperformant gewesen und hat andauernd nicht richtig funktioniert. Gewisse Dinge wie z.B. 1wire oder so gingen auch schlichtweg nicht, weil die Stromstärke zu niedrig war.

    Die Bibliotheken für die GPIO's haben z.B. auch keine Möglichkeiten geboten, auf Interrupts zu reagieren - unpraktisch, wenn man nen Button hat. Da half nur Quick'n'Dirty mit permanent 2-4% CPU-Last.

    Und ganz abgesehen davon: Shifter Shield = Hitzestau! Deswegen ist da auch dieser große Lüfter - der springt bei CPU Temperaturen über 80°C mal kurz an und kühlt den XU4Q ordentlich runter. Nicht schön, aber besser als das Teil zu toasten. In Zukunft wird er aber seltener laufen, da bin ich mir sicher.

    Am XU4Q hängt, wie auch zu sehen, noch eine 750GB WD Red - da lungern ein Mirror, ein kleines NAS, und die Backups meiner Server drauf rum.

    Zudem übernimmt der XU4Q auch noch die Aufgabe des DNS Resolvers im Heimnetz (PiHole + Unbound), und stellt per Apache2 noch ein kleines Intranet bereit.

    Der Odroid XU4Q wird aber, wie ja in meinem NAS-Thread geschrieben, dann irgendwann demnächst rausfliegen und gegen ein richtiges NAS Marke Eigenbau auf x86 Basis ersetzt. Sobald das passiert ist, schreibe ich dann auch nochmal was dazu. ;)

    Hier sind nun noch zwei Bilder meines ganzen Krams. ^^


    IMG_20190203_003340_8 (Groß).jpg      IMG_20190203_003404_5 (Groß).jpg   

    Für Ideen, Fragen und Anregungen bin ich wie immer offen! :)

    Kannst du über das SCP Ausschläge der CPU-Last und/oder des Netzwerkes feststellen, und hast du eine ordentlich konfigurierte Firewall laufen?

    Es wäre durchaus möglich, dass ihr Oper einer DDoS-Attacke seid, und es aber noch nicht gemerkt habt - mir ist bewusst, dass es dafür sicherlich keine Gründe gibt, aber die Menschen die sowas machen, brauchen meiner Erfahrung nach nicht unbedingt Gründe. :pinch:

    Ich habe mal ein bisschen getestet...

    Genutzt habe ich meinen bisherigen OpenVPN Server, zuerst gepaart mit einem random free proxy aus dem Internet, und später dann mit einem eigenen Squid Proxy auf einem meiner Server. Fazit ist, dass das ganze (zumindest bei mir) leider nicht funktioniert. Trotz Nutzung des VPN's und des Proxys wurde mir das übertragene Datenvolumen abgezogen. :wacko:

    Meine Config (für Vodafone Deutschland) sah so aus:

    Code
    http-proxy-option CUSTOM-HEADER Host www.vodafone.de
    http-proxy-option CUSTOM-HEADER X-Online-Host www.vodafone.de
    http-proxy x.x.x.x 1234 stdin basic

    Ich wage zu bezweifeln, dass das der falsche Host war - es ist immerhin die offizielle Website. Ich nutze Vodafones CallYa Smartphone Special (Prepaid Tarif). :/

    Während ich das lese, stehen zwei andere Azubis von dem betreuenden Hoster von Keyhelp vor mir, und halten einen Vortrag lol. :D

    Ich persönlich halte jetzt nicht so viel von derartigen vorgefertigten Oberflächen, aber es scheint ja gut zu funktionieren - gut für Neuanfänger. Dadurch dass das gewissermaßen von einem Hoster betreut wird, kann man der Sache denke ich auch vertrauen.

    Mich würden ja dann mal nach einiger Zeit Langzeittests/-erfahrungen dazu interessieren. ;)

    So bzgl. Problemen, Stabilität und Sicherheitslücken und so. :/

    Also ich persönlich halte nicht so viel von Images. Images haben immer den Nachteil, dass da was fertiges drauf ist, wovon du nicht weißt, wie genau es aufgesetzt und konfiguriert ist, und was es genau macht. Ob man der Sache vertraut oder nicht, ist jedem seine Sache.

    In deinem Fall würde ich persönlich entweder Ubuntu oder Debian selbst von Hand mit den bereitgestellten ISO's installieren, und alles was du benötigst von Hand installieren. Das mag vielleicht etwas mehr Arbeit sein, aber du weißt genau was da wie läuft, und wie es konfiguriert ist.

    PHP kannst du unter allen Betriebssystem auf die aktuellste Version ziehen, du brauchst dafür nur spezielle Repos. Die nutze ich auch, und das läuft super. Nextcloud und die anderen üblichen verdächtigen kannst du ja i.d.R. ganz normal Installieren. :)