Beiträge von SN7404

    Dafür muss man aber immer ein eigenes Postfach anlegen

    Muss man nicht.

    Man legt unter "E-Mail-Adressen" nur eine Mail-Adresse an und deaktiviert dort den Button "E-Mail-Postfach", dann ist das nur eine Mail-Adresse. Auf dem Tab Weiterleiten dieser Adresse trägt man dann die Postfach-Adresse der Mail-Adresse mit Postfach ein.

    Für Catch-All left man im Mail-Plesk unter "E-Mail-Einstellungen" einen Eintrag an und leitet diese an die gleiche Postfach-Adresse weiter.

    Da müsste man wissen, wo du welche Einstellungen hast.

    Im CCP (Customer Control Center) selbst kann ich die Anzahl ja gar nicht vornehmen, man landet über CCP -> Produte -> Webhosting x0000 immer erstmal im Plesk Mailhosting.

    Dort gibt es, je nachdem wie du die Mails eingerichtet hast, unter "E-Mail -> Postausgangskontrolle" Link "Postausgangskontrolle" im Text "Zum Einsehen detaillierter Statistiken und zum Ändern der Grenzen für ausgehende Nachrichten müssen Sie zur Postausgangskontrolle gehen" jeweils Grenzen für

    • E-Mail-Adressen
    • Domains
    • Abonnements

    Hier würde ich erst einmal prüfen, ob es hier Begrenzungen gibt, die sich ggf. gegenseitig aufheben. Man kann hier sehr wohl alles auf "Unbegrenzt" (jeweils durch Auswahl von "Benutzerdefinierter Wert"/"Unbegrenzt") setzen.

    Du hast das Verzeichnis (nextcloud_data) vermutlich per SSH, Dateimanager, FTP angelegt.

    Vergleich mal die Gruppenzugehörigkeit und Berechtigung dieses Verzeichnis mit der von hhtpdocs. Vermutlich fehlt hier nur das x-Flag für Others

    ich wollte eigentlich den nameserver von all iiiinn k ..... eintragen bekomme dann aber diesen fehler.

    Das geht aus besagten Grund nicht:

    Mit dem Domainumzug zu netcup führt dein alter Provider die Zone dieser Domain mit Sicherheit nicht mehr. Bei dem Versuch des Eintragens der Domainserver deines alten Providers hier bei netcup prüft netcup jedoch durch Anfrage dort, ob die Zone dort auch existiert. Das tut sie nicht mehr, daher die Fehlermeldung.

    Du musst daher die IPs und sonstige DNS-Recotds, die vorher bei deinem alten Provider im DNS eingetragen waren, temporär manuell bei Netcup eintragen. Und am Ende machst du das wieder rückgängig.

    Der DNS testet bei Eintrag eines fremden DNS, ob dort die Zone existiert.
    Wenn die Domain vom vorherigen Provider hierher umgezogen ist, kannst Du den DNS des vorherigen Providers nicht mehr temporär bei Netcup als DNS-Server eintragen, die Zone gibt es dort nicht mehr.

    Reicht nicht Zugriff über die IP? Für Mail bspw. ginge das, eine Webseite wirst du so nicht mehr erreichen.

    Ansonsten bleibt nur, die DNS-Einträge bei Netcup temporär auf die IPs deines alten Providers manuell umzustellen.

    Ich würde die Passwörter des zugehörigen Hosting Accounts, FTP Zugänge und die der zugehörige Datenbank ändern (besser die Datenbank gleich löschen).

    Wenn du allerdings das Wordpress für diese Domain im Plesk gelöscht hast: Gibt es noch andere Projekte/Wordpress Domains auf diesem Hosting? Dann sind eventuell auch diese kompromittiert und das erstellen der Datei kommt daher.

    Genauer:

    Die E-Mails (Postfächer, Weiterleitungen...) im Plesk verschwinden zwar, wenn man die Domainzuordnung im CCP aufhebt, aber die E-Mail-Services (sofern eingerichtet, braucht man für Catch-All) bleiben leider bestehen.

    Auch sonst hab ich so eine Funktion auch vermisst, man muss sämtliche eigene Dateien, Logs, Datenbanken selbst löschen.

    Ich denke, wir reden von unterschiedlichen Dingen. Um es kurz zu erklären was ich meine: Mein Fritzbox WG kann mein Handy mit WG nicht aktiv erreichen, die Initiale Verbindung muss ich mit dem Handy initiieren.

    Es gibt also immer mind. einen Initiator. Das ist das Gerät, welches das erste Paket sendet. Die Gegenseite ist der Responder.

    Ich denke, das ist das, was viele (fälschlicherweise) als Server (Responder) und Client (Initiator) meinen.

    Wireguard selbst beschreibt die beiden Stellen als Initiator und Responder.

    Bei wireguard initiiert niemand den Verbindungsaufbau. Es gibt in dem Sinne keinen Client und keinen Server, sondern eine Punkt-zu-Punkt-Verbindung zweier gleichberechtigter Partner

    Das stimmt so nicht ganz: Es gibt zwar nicht den klassischen Server und Client, aber einen Initiator. Irgendeiner der beiden muss doch schließlich die Verbindung aktiv aufbauen. Die eine Seite hat i.d.R. auch gar keine IP/Host der Gegenseite, oder sehe ich das falsch?

    Das ist echt ein cooler Ansatz! Die Public-IPv6 Adresse holst du dir dann vom My!Fritz-Service?

    Genau. Der Vorteil dabei ist, dass weder IP-Routing noch Forwarding oder sonstige Netzwerkkonfigurationen auf dem VPS benötigt werden und auch kein WireGuard erforderlich ist. Die beiden Socat-Prozesse leiten die Daten einfach transparent weiter.

    Hier mein Beispiel:


    Angenommen die Fritzbox ist unter za3nsxxxxxxxxxxx.myfritz.net per IPv6 und der VPS Server unter vpn.example.com per IPv4 und IPv6 erreichbar, dann erstelle ich in der Fritzbox einen WG-Zugang und lade die wg_config.conf herunter, weil wir dort den Endpoint vor der Verwendung auf einem Client anpassen müssen (einfaches scannen des QR-Codes geht leider hierbei nicht mehr):

    Beispiel aus einer wg_config.conf, wie sie die Fritzbox für einen Client erstellt:

    Code
    [Peer]
    PublicKey = xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx=
    PresharedKey = xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx=
    AllowedIPs = 172.xx.xx.0/23,0.0.0.0/0,fd00:xxxx:xxxx::/64,::/0
    Endpoint = za3nsxxxxxxxxxxx.myfritz.net:52455

    Dort ändern wir vor der Nutzung auf dem Client den Endpoint zu Endpoint = vpn.example.com:52455.

    Das muss man für jede wg_config.conf machen, die die Fritzbox erzeugt. Die Datei importiert man dann auf dem Client (Mobile, Tablet, Notebook etc.)


    Dann starte ich einmalig für alle Clients zwei socat Prozesse auf dem VPS - einen für IPv4/IPv6 und einen für IPv6/IPv6:

    socat -d -d UDP4-LISTEN:52455,reuseaddr,fork UDP6:za3nsxxxxxxxxxxx.myfritz.net:52455
    socat -d -d UDP6-LISTEN:52455,reuseaddr,fork UDP6:za3nsxxxxxxxxxxx.myfritz.net:52455

    Ich hab das über ein quick&dirty systemd Service realisiert (geht bestimmt auch eleganter, mir genügt das hier), das startet die Basis-Prozesse beim booten selbst:


    /etc/systemd/system/socatwg@.service

    Dann noch aktivieren und starten

    Code
    systemctl daemon-reload 
    systemctl enable socatwg@UDP4.service socatwg@UDP6.service
    systemctl start socatwg@UDP4.service socatwg@UDP6.service

    Für jeden Client, der sich verbindet, wird dann automatisch ein eigener socat-Prozess geforked, das können dann auch mehrere gleichzeitig sein.


    Anmerkung zum WG Port der Fritzbox:
    Den Port 52455 hier im Beispiel muss man an die eigene Fritzbox anpassen. Den entnimmt man der ersten wg_config.conf, ist aber für weitere Clients, die man einrichtet, immer derselbe.
    Der Port, den die Fritzbox für WG vergibt (hier im Beispiel die 52455), wird zwar aus dem Bereich 49152 bis 65535 zufällig gewählt, die Fritzbox nutzt beim Erstellen von WG Zugängen aber immer wieder den gleichen Port - irgendwo merkt sich die Box das wohl einmalig.

    Ich hab da auch lange gefummelt mit Wireguard Installation auf den VPS.

    Ich löse das Problem CGNAT inzwischen ohne eine Installation (bis auf socat) auf dem VPS, indem ich den gesamten Wireguard Verkehr mittels eines simplen Ssocat Aufrufs quasi von Public VPS IPv4/6 auf die Public IPv6 auf die Fritzbox weiterleiten.

    Vorteil: Kaum Konfiguration auf dem VPS nötig (ich richte dazu nur einen simplen systemd Dienst ein, der socat startet), dann noch die Einrichtung der Wireguard Zugänge auf der Fritzbox vornehmen.

    Als Wireguard Serveradresse tauscht man in der von der Fritzbox erzeugten Config die Fritzbox-Adresse gegen die des VPS, fertig.

    In Ubuntu Linux, das auf meinem Servern läuft ist es in UFW freigegeben und Linux zeigt das auf die Ports gehorcht wird.

    Schalte die FW doch mal kurz mittels ufw disable komplett ab (und nach dem Test mit ufw enable wieder an). Wenn ein Portscan dann nichts anzeigt, wäre es hilfreich zu wissen, ob dein Dienst auf dem Server überhaupt aktiv ist (netstat -nlp | grep hbbs) und wie du den Portscan von wo aus machst.

    Oder verstehe ich da was falsch?

    Nein, das verstehst du schon richtig.

    Aber wie in der FAQ schon steht, wird das Zertifikat dann nicht mehr automatisch erneuert. Bedeutet. du musst dir spätestens alle 90 Tage manuell ein neues Zertifikat ausstellen und dann auch den entsprechenden _acme-challenge TXT Record anpassen.

    Ich habe das für eine bereits existierende Fremdinstallation mal so eine Zeitlang übernommen - aber ehrlich, das ist nicht praktikabel.

    Wenn du das allerdings so willst, kannst du den Fehler, wie NaN dir beschrieben hat, korrigieren und es so machen.