Weil wir gerade bei Verschlüsselung, VPN und Privacy angekommen sind - darf ich einmal bitte das Thema eben einmal kurz hijacken und die Frage in den Raum stellen, wie Ihr das so mit etwaigen IP-Cams handhaben würdet? Gefühlte 7/8 der Kameras auf Amazon haben irgendeine China-Cloud, -freilich möchte ich keiner davon unterstellen DSGVO-inkompatibel zu sein, wo ja schon die VÜ selbst zu Lasten derer, die sie zu ihrem Schutz verwenden wollten, streng reguliert ist. Wenn man ein Audit selbst der Nicht-Cloud-Kameras macht, wird einem teilweise übel - hier ein oberflächliches Audit in englischer Sprache für eine WLAN-Türklingel, die ich mir kürzlich angeschaut habe - https://technicalexperiments.wordpress.com/2018/11/25/wif…rbell-analysis/
Das reiht sich gleich einmal in frühere Berichte ein, etwa: https://www.heise.de/security/meldu…en-3739735.html
Ich suche eigentlich nur möglichst billige, „dämliche“ WLAN-IP-Cams, mit SOAP-Alarmfunktion, die ich selber einstellen kann. Der Plan ist der, sie mittels Firewall abzuschotten, die MJPEG-Streams und snapshots über einen mittels HTTPS gesicherten Proxy zu jagen und allenfalls per SMS einen Alarm an ein Mobile abzugeben, wenn die Bewegungserkennung losgeht.
Auch liebäugle ich mit einer OpenSource Firmware wie Openipcam, könnte aber da etwas Starthilfe brauchen. Mit ein Eingeweiden von OpenWRT kenne ich mich ja soweit mittlerweile aus, dass ich Custom Firmwares bauen kann.
Gerade in Zeiten von Mirai und Co möchte ich eigentlich kein Gerät ungefiltert ins Netz lassen...
Und was die diversen Onvif-Kameras angeht, die als solche beworben werden, ohne Onvif Core zu beherrschen, das steht auf einem anderen Blatt.
Ist DSGVO-konforme und sicherheitsaffine VÜ mit den Geräten, die heute auf dem Markt sind überhaupt noch möglich?