Beiträge von Steini

    Im Normalfall ist bei Domains eine TTL von 86400 (1 Tag) eingestellt. Das bedeutet, die Domain darf solange zwischengespeichert werden, muss aber nicht. Die DNS Server der Netzbetreiber cachen aber oftmals nicht so lange, insbesondere nicht bei Domains, die nicht so häufig abgefragt werden (google.de wird vermutlich bis zur Maximalzeit gecached, weil das mehrmals pro Sekunde abgefragt wird, deine Domain vermutlich nicht). Deine Fritzbox ist aber nicht wirklich ausgelastet mit dem DNS server und speichert alles bis zur Maximalzeit.

    Für Domainbetreiber, die hin und wieder mal DNS-Einstellungen ändern ist das DNS-Cachingverhalten der Fritzbox halt kacke. (Auch für deine User, die vermutlich zur Hälfte Fritzboxen einsetzen).

    Eine Möglichkeit, den DNS-cache zu leeren ist: die aktuellen Einstellungen sichern (System -> Sicherung) und neu einspielen (System -> Wiederherstellen)

    Ansonsten ist da wohl der Support zuständig.

    Wenn du alles gleich eingestellt hast und es nicht funktioniert, solltest du den Support anschreiben.


    Du benutzt also beidesmal nginx und hast dort

    Code
      location / {    try_files $uri $uri/ /yourls-loader.php$is_args$args;  }

    eingetragen?

    Error 500 kann halt so ziemlich alles sein. Von Dateirechten (überprüft?), über ein fehlerhaftes Script (hast du wohl ausgeschlossen), hin zu backend Problemen (hier kann nur der Support helfen). Du kannst versuchen in der Konsole von Chrome (F12) Hinweise zu finden, wann der Aufruf fehlschlägt. Geht denn eine beliebiges anderes PHP Script auf der Domain? Es reicht eine phpinfo Seite:

    PHP
    <?php phpinfo(); ?>

    Wenn ja, kannst du im yourls script ein "die( 'it works' );" am Anfang einfügen und dann immer weiter nach unten verschieben, bis der Fehler auftritt 8) Weitere Debugmöglichkeiten fallen mir beim Webhosting nicht ein :/

    Ich komme leider nicht darauf, wo und wie ich die IP Adressen von Host und vServer umstellen muss, damit ich zum Beispiel unsere WordPress-Webseite nun lokal erreichen kann.

    Dem Server gibst du eine neue IP-Adresse aus eurem Netz. Eurem lokalen DNS-Server sagst du dann, dass deine Domain die IP von dem lokalen Server hat (bzw. umgekehrt, die lokale Server IP hat deine Domain als Hostnamen). Dann gehen Anfragen an deine Domain an den lokalen Server. Ob das so eine gute Idee ist will ich mir gerade aber nicht überlegen :/ Ist ja nur für den Notfall gedacht oder soll das parallel laufen?

    Alternativ musst du in allen Installationen den Hostnamen auf was lokales anpassen

    Und die Wahrscheinlichkeit, dass das in einem 24er-Verbund passiert ist 12x so hoch, wie bei einem 2er-Verbund.

    Das mit der Wahrscheinlichkeitstheorie überarbeiten wir aber nochmal ;) Am Ende geht es ja um die Wahrscheinlichkeit der nicht-Verfügbarkeit, da sieht die Rechnung etwas anders aus. Insbesondere müssen die Festplatten ja gleichzeitig ausfallen, bzw. bevor die erste Defekte ausgetauscht und synchronisiert wurde. Zumindest wenn man davon ausgeht, dass die Ausfallwahrscheinlichkeit für jede Festplatte gleich groß ist und nicht korreliert (weil z.B. durch Überhitzung gleich 4 Festplatten nebeneinander sterben). Ich gehe bei Netcup aber davon aus, dass durch geeignete Überwachung ein langsames Sterben aufgrund von Alterung o.ä. vor dem eigentlichen Ausfall bemerkt wird und die entsprechende Platte getauscht. Ziemlich sicher werden hier hot-spares eingesetzt, sodass der Umtausch automatisch vorgenommen wird.

    Ich mag jetzt nicht den größten Erfahrungsschatz an Serverfestplatten haben, aber ich habe bisher noch nie erlebt, dass im "normalen" Betrieb eine Festplatte ohne Vorwarnung den Dienst einstellt. Sowas tritt eigentlich nur durch externe Faktoren auf wie ein defektes Netzteil mit ungünstiger Spannungsversorgung, Feuer, Wasser,...

    Ein externes Backup braucht man immer! Raid ist kein Backup und als Datensicherung ungeeignet, ein Raid sorgt nur für Ausfallsicherheit (hast du ja auch richtig geschrieben). Und hier bist du mit 24 Platten gegenüber 2 im Vorteil: Stirbt eine Platte und muss getauscht werden, so wirst du das als Endkunde beim 24er Verbund vermutlich garnicht mitbekommen. Beim 2er Verbund fällt das sicher an der Performance auf, bis die neue Platte vollständig eingebunden ist. (Willst du mehr Ausfallsicherheit, nimm einen zweiten Server)

    Problematischer ist der Ausfall eines Raidcontrollers. Das ist in der Vergangenheit auch durchaus schon vorgekommen[1], aber ich hoffe doch dass sich hier in den 6 Jahren was getan hat ;) Siehe dazu auch den zweiten Beitrag von Felix aus 2013[2]. Verschlechtert hat sich der Zustand seit dem sicher nicht (mittlerweile halt Raid10 statt 50).

    [1] https://forum.netcup.de/administration…ung-eines-raid/

    [2] https://forum.netcup.de/netcup-intern/…platte-im-raid/

    Glaube mir, bei mehreren 10.000 Requests siehst du das im RAM und in der CPU Util ob da ein nginx oder Apache am Werk ist.

    Nginx spawnt weniger Prozesse und hat dadurch einen geringeren Memory Footprint.

    Ist das noch so? Ich habe keine wirklich ausgelastete Seite und kann das schwer beurteilen. Ich liebe aber die Flexibilität von Apache[*] und habe kaum statische Seiten (und die paar bringen den Apache/Server nicht an die Grenzen). Was den Server bei mir auslastet (CPU und RAM) sind Datenbank und PHP. Als ich letztes mal getestet habe war nginx nur bei statischen Seiten schneller und die PHP Performance (PHP-FPM) und Datenbank war Webserver unabhängig der größte Faktor. Ich weiß, dass bei Admins der eingesetzte Webserver schon Züge einer Religion hat, die bis zum allerletzten Verteidigt werden muss, aber mal ehrlich: Wie groß ist der Einfluss des Webservers heute überhaupt noch? Gibts da ein paar neutrale Meinungen (Daten) von Leuten mit hoher Auslastung? Hätte da gerne (einfach interessehalber) mal ein paar Meinungen ;)

    [*] Natürlich muss man darauf achten, "AllowOverride None", zu haben und die benötigten Verzeichnisse per "AllowOverrideList" explizit anzugeben.

    Was da passiert ist kann ich dir nicht sagen, von Wordpress habe ich auch keine Ahnung. Aber die Sodium Crypto Lib ist ab PHP7.2 die empfohlene Bibliothek für Verschlüsselung:

    Zitat

    The Sodium cryptography library was integrated with the PHP core in PHP 7.2 after an unanimous 37-0 vote in favor. It's the recommended cryptography library for most modern software developers.

    Eine kurze Internetrecherche hat ergeben, dass das wohl in Wordpress integriert wurde:

    https://core.trac.wordpress.org/ticket/45806

    Git pull/commit/push in allen Repositories in Unterordnern parallel ausführen (ist natürlich nicht auf Git beschränkt, aber gerade zum Pullen benutze ich das gerne ;) )

    Code
    ls | sed 's/\/.git//' | xargs -P10 -I{} git -C {} pull
    ls | sed 's/\/.git//' | xargs -P10 -I{} git -C {} commit -am "2019-08 blabla"
    ls | sed 's/\/.git//' | xargs -P10 -I{} git -C {} push

    Sollte so eigentlich gehen. 404 Bedeutet "Datei nicht gefunden". Häufigste Ursache dafür ist ein Schreibfehler beim Seitenaufruf (Groß-/Kleinschreibung?). Für alles weitere bräuchte man eine Glaskugel ;)

    [edit]

    misst, man kann Beiträge auch garnicht mehr löschen :/ Habe jetzt erst gesehen, dass du ja einen neuen Thread für das Problem aufgemacht hast und da schon weiter bist...

    Von Oben nach Unten durchgehen, bis etwas geht.

    1. Steht etwas essentielles in /logs/ oder /administrator/logs
    2. Was sagt ein "ls -al administrator", gehören alle Dateien dem Webbenutzer? Ansonsten ändern mit "chown"
    3. chmod administrator auf 777. In jedem Fall rückgängig machen, auf den Wert aus (2) (vermutlich 755)
    4. (Wenn Apache eingesetzt wird): /administrator/.htaccess Datei umbenennen, schauen ob es geht. Falls ja, ist eine Einstellung davon inkompatibel mit der eingesetzten Webserverversion. Wenn es immer noch nicht geht, die Umbenennung Rückgängig machen

    hast Du f. die vom DHCP(+v6) vergebenen IPs durch den Router auch eine Namensauflsg.?

    OK, verstehe was du willst. Alle Rechner in meinem Netz sind "registriert" und bekommen immer die gleiche IP/Hostnamen zugewiesen. Da funktioniert die Namensauflösung untereinander problemlos. Ob das bei unbekannten Geräten funktioniert habe ich noch nie überprüft. Würde aber vermuten, dass nicht. Sonst würde sich ja der Client den Hostnamen aussuchen können und müsste das an den DNS Server melden.

    Habe also alle Rechner am DHCP (bis auf einen Billigdrucker, der mich geärgert hat, bis er eine feste IP bekam, die steht aber auch im DNS). Falls DHCP nicht funktioniert gibts eine Fallback-Adresse. Von Windows habe ich keine Ahnung, aber bei meinen PIs sieht das z.B. so aus:

    Code: /etc/network/interfaces
    # Fall back to a static IP if DHCP fails:
    # define static profile
    profile static_eth0
    static ip_address=192.168.33.221/24
    static routers=192.168.33.1
    static domain_name_servers=192.168.33.1
    
    # fallback to static profile on eth0
    interface eth0
    fallback static_eth0

    Fehler 404 bedeutet "Datei nicht gefunden"[1], es ist also kein Rechteproblem.

    Meiner Meinung nach ist das wahrscheinlichste Problem ein Schreibfehler (Groß-/Kleinschreibung?)

    Ohne weitere Angaben lässt sich das Problem aber nicht lösen. Versuch mal bitte die Seite aufzurufen und poste dann die letzte Zeile aus der "access.log", zusammen mit der Ausgabe von "ls -al /var/customers/webs/a/b/c"

    Wenn du magst kannst du mir die nicht-anonymisierten Daten auch per Nachricht zukommen lassen und ich schaue mir das mal an.

    [1] Natürlich 'könnte' man den Webserver anweisen einen 404 auszuliefern wenn eigentlich ein anderes Problem vorliegt. In erster Ordnung gehe ich aber davon aus, dass hier nicht herummanipuliert wurde

    Wer hat denn davon gesprochen, das die Nutzer unter Windows XP einen Firefox oder Thunderbird benutzen?

    Das sollte nur ein Beispiel sein, dass man Windows XP Nutzer nicht generell ausschließen würde. Wer aus welchen Gründen auch immer einen XP PC im Internet benutzt, muss sich halt anpassen. Mit XP Bordmitteln lässt sich auch microsoft.com nicht mehr aufrufen: https://docs.microsoft.com/en-us/security…ng-tls1-problem

    Außerdem lässt sich auch unter XP mit TLS1.2 arbeiten: https://msfn.org/board/topic/17…comment-1158320 Ist halt nix für Otto-Normalverbraucher, aber der sollte Windows XP auch nicht mehr einsetzen, insbesondere nicht im Internet. (Da gehört es ja schon fast zum Selbstschutz, dass man ihn vom Internet ausschließt)

    Mailclients, die sich als Windows XP ausgeben haben in den allermeisten Fällen nichts gutes in Sinn.

    Es mag Gründe geben, XP einsetzen zu müssen. Aber es gibt keinen Grund, sich mit so einem Rechner im Internet zu bewegen.

    Akzeptierte Anwort, danke!

    Wirklich? Wenn der Server weder TLS1.1, noch TLS1.2 noch TLS1.3 unterstützt und damit Clients auf das problematische TLS1.0 zwingt, ist das doch ein gravierendes Sicherheitsproblem. :/:thumbdown:

    Aus Gründen der Abwärtskompatibilität unterstützen wir daher auch noch TLS 1.

    "auch noch" klingt für mich, als wäre die Idee schon, dass der Server TLS in Version 1.1/1.2/1.3 reden können sollte?

    Zitat

    aber selbst Windows XP ist noch im einstelligen Prozenzbereich bei den Nutzern der shared Dienste vertreten.

    Firefox unter Windows XP unterstützt TLS1.2. Ich gehe davon aus, dass das auch für Thunderbird gilt.

    Als Router läuft noch eine FritzBox. Im direkten Zugriff funktioniert aus alles, nur möchte ich jetzt eben statt https://dnymische.com:7890 lieber https://nextcloud.meinedomain.de/ nutzen.

    Prinzipiell könntest du einen CNAME Eintrag in deinem DNS einstellen um deine DynIP zu "verschleiern". Dann würde ein Aufruf deiner Subdomain direkt an deinen Router gehen. Dafür müsstest du auf deinem Router Port 443 auf 7890 weiterleiten.

    Das löst aber das hier nicht:

    Der Vorteil für mich und alle anderen wäre ja, dass ich mit einem synchronisierten Zertifikat den kompletten "Strang" per https verschlüsseln kann.

    Dafür brauchst du wie schon gesagt einen ReverseProxy. Das bedeutet, ein Besucher ruft deine Subdomain auf und fragt dafür den Netcup Server an. Der Netcup-Server frag deinen Router an (geht dann auch auf Port 7890), ruft die Seite ab und liefert sie an den Besucher aus. Dein Besucher kommuniziert per HTTPS (Port 443) mit dem Netcup server und dessen Zertifikat. Die Kommunikation zwischen Netcup und deinem Router hängt dann von deiner Konfiguration ab.


    Edit:

    Beim nochmal lesen habe ich verstanden, dass du Zuhause auch einen Webserver hast und ihm das Netcup-SSL-Zertifikat geben willst? Dann kannst du Lösung 1 nehmen und einen DNS CNAME Eintrag von nextcloud.meinedomain.de auf dynamische.com machen. Nur der Port ist dann noch unschön. Entweder musst du Port 443 am Router angeben, oder das mit Lösung2 per ReverseProxy umbiegen


    Edit2: Ich würde aber eher dazu raten dem Server Zuhause ein eigenes Zertifikat zu geben

    Welche Version hat deine Wordpress Installation? PHP7.2 wird seit 4.9.3 unterstützt. Falls es nicht geht ist es wohl ein Plugin. Du kannst fragliche Plugins deinstallieren, umstellen und dann nach und nach die Plugins zuschalten, bis der Übeltäter gefunden ist. Schneller wäre vermutlich, die Logfiles auf dem Server zu lesen. Wenn denn was drinsteht ;)