Beiträge von Steini

    Hat mail.ru auf SPF umgestellt? Ich bekomme seit ein paar Tagen massenhaft Rückmeldungen, dass (unlegitimierte) mails von meinen Domains (zurecht!) abgewiesen wurden. Das habe ich bisher noch von keinem Anbieter bekommen (hoffentlich, weil es nicht vor kam). Die entsprechenden Domains sind allesamt quasi unbekannt und oft irgendwelche dämlichen subdomains, z.B. sowas wie usa.urlaub.domain.de. Alle haben letsencrypt Zertifikate, von wo das vermutlich extrahiert wurde (oder vom DNS..).

    Dann hat sich das Einrichten von SPF/DMARC ja zumindest mal gelohnt!

    E-Mails z. B. an "Kontakt_a@meine-domain.de" oder "kontakt_A@meine-domain.de" abgelehnt werden.

    Mit welcher Fehlermeldung? [edit]: Habe gerade gesehen, dass das schon gefragt (aber nicht beantwortet) wurde, aber da mir Nachrichten dieses Nutzers standardmäßig nicht angezeigt werden, habe ich das nicht bemerkt ;)


    Hervorhebung von mir:

    The local-part of a mailbox MUST BE treated as case sensitive. Therefore, SMTP implementations MUST take care to preserve the case of mailbox local-parts. In particular, for some hosts, the user "smith" is different from the user "Smith". However, exploiting the case sensitivity of mailbox local-parts impedes interoperability and is discouraged. Mailbox domains follow normal DNS rules and are hence not case sensitive.

    Naja, der Webserver muss die Schreibweise beim local part beibehalten und es KANN mailserver geben, die das in unterschiedliche Postfächer machen, davon wird aber ausdrücklich gewarnt (und macht meines Wissens nach auch keiner der verbreiteten Mailserver):

    While the above definition for Local-part is relatively permissive, for maximum interoperability, a host that expects to receive mail SHOULD avoid defining mailboxes where the Local-part requires (or uses) the Quoted-string form or where the Local-part is case-sensitive.

    Ich gehe mal davon aus, dass die meisten Mailserver dazu da sind, Mails zu empfangen und man deshalb case-insensitive sein will.

    Die meisten Probleme mit der VNC Konsole liegen an falschen Tastaturlayouts. Es werden nicht die "Symbole" durchgereicht, sondern die Tastencodes. Und wenn der Server denkt, er hätte eine (standard) Englische Tastatur, dann wird es mit den meisten Passwörtern schwierig. Ansonsten ist es bei Linux normal, dass man die Passworteingabe nicht sieht. Einfach "blind" eingeben und Enter drücken.

    Mit konkreten Fehlermeldungen kann man besser helfen!

    Grundsätzlich sollte es kein Problem sein mit einer alten PHP Version das Wordpress zum laufen zu bekommen und dann upzudaten.

    Die Datenbank ist vermutlich zu groß um sie auf einmal hochzuladen. Da kann es helfen sie in kleinere Happen zu splitten (z.B. damit: https://philiplb.de/sqldumpsplitter3/ )

    Also: Am besten nochmal von vorne anfangen.

    - Daten ins Webhost hochladen (wenn es eine Fehlermeldung gibt, posten!)

    - Wenn sich die Domain der Seite ändert, das in der SQL Datei ersetzen (nach „siteurl“ und „home“ suchen)

    - Datenbank in Häppchen hochladen (kenne mich mit dem Webhostng nicht aus, würde 10MB Dateigröße vermuten/befürchten?) Alternativ das SQL-file per FTP/SCP hochladen und auf der Konsole importieren (wenn ihr das könnt)

    - In der wp-config.php die Parameter „DB_NAME“, „DB_USER“, „DB_PASSWORD“und „DB_HOST“ anpassen.

    Dann die Seite aufrufen und genaue Fehlermeldung posten. Wenn es keinen Fehler gibt, Wordpress updaten und PHP Version auf etwas Aktuelles stellen (>7.2).

    Ich würde die Cloud in einer Subdomain installieren und eine Um-/Weiterleitung von der alten Stelle machen. Ist imho am saubersten und erleichtert die Wartung in der Zukunft.

    Ansonsten habe ich dein Setup nicht ganz verstanden, würde die Subdomainlösung aber unabhängig davon wählen ;)

    Naja, da sowohl mailcow als auch ispconfig unter der Haube mit Postfix, Dovecot und Rspamd arbeiten gibt es ja quasi nur Unterschiede in den verwendeten Standardeinstellungen. Man kann natürlich über die Vor- und Nachteile von Docker philosophieren, aber an der Qualität der Spambekämpfung macht das keinen Unterschied.

    Kann jemand hier eine Agentur oder Einzelperson empfehlen für einen Relaunch einer Webseite von einem Verein welche am besten in ein Wordpress soll (Wartbarbeit, evtl. günstiger im Design da nur "Anpassungen" im Design notwendig) zu einem fairen Preis?

    "Faire" Preise sind für Vereine meist zu teuer :/

    Wordpress Support gibts auch von Leuten hier im Forum (da gab es doch gerade mal was.): https://forum.netcup.de/sonstiges/werb…artungsservice/

    Liebe Leut, danke dafür, daß Ihr solche Dinge hier anbringt, bevor Heise&Co wach werden.

    Wobei das ja auch ein bisschen arg Markschreierisch aufgemacht ist. Vernünftige User betrifft der Bug ja garnicht. Mit einer selten dämlichen Konfiguration ist es möglich mit sudo Rootrechte zu bekommen, obwohl das in genau diesem Sonderfall nicht gewünscht war. Ich weiß nicht, wie euch das geht, aber ich benutze sudo entweder um als unprivilegierter User Dinge als root auszuführen, oder um als root Dinge als unpriveligierter Nutzer auszuführen. Wieso man als Nutzer unbedingt Dinge mit einem anderen (beliebigen) Nutzer (außer root) ausführen will erschließt sich mir nicht. Und dafür in der Konfigdatei eine Whitelist an Usern hat in der pauschal alle(!) stehen und der Rootuser dann wieder explizit ausgenommen ist.

    Wer seine Konfiguration so aufsetzt hat es auch verdient von dem Bug betroffen zu sein.

    "aktuell" und "debian" in einem Thread, da ist immer schon mal Popcorn angesagt.

    Die Philosophie von Debian ist, dass man veraltete Pakete einsetzt und das als Stabil ansieht. Die "Stable" Distribution bedeutet demnach "alt und stabil" und zeichnet sich durch wenige Updates (könnte immer was kaputt gehen) aus. Für den Stable Zweig gibt es deshalb (im Normalfall) nur Sicherheitskritische updates, keine Feature-upgrades. Will man neue Features haben muss man sich selbst darum kümmern (oder eine andere Distribution nehmen). Manche Pakete bieten deshalb eigene Paketquellen mit aktuellen Paketen an (z.B. sury für PHP, rspamd, etc..).

    Für den "normalen" Server ist das durchaus Sinnvoll. Man will ja nicht, dass ein Update den Serverbetrieb beeinträchtigt. So kann man dann (mit geringerer Ausfallgefahr) unattended updates für Sicherheitspatches einrichten. Jetzt ist es aber so, dass Entwickler ihre Sicherheitspatches oft nur in die aktuelle Version (die auch neue Features hat) einpflegen. Für Debian ist das ein Problem, die Sicherheitspatches müssten nämlich Rückportiert werden. Und dafür braucht man Manpower, viele sehen darin auch wenig Sinn. Bei dem phpmyadmin Paket kommt erschwerend hinzu, dass das Debianpaket mittlerweile verwaist ist.

    Andererseits sollte man immer (spätestens?) mit dem ersten point release auf die neue Debianversion updaten. Und da Debian 10.1. am 7. September rauskam ;)

    Ich habe bei mir so eine "halbgare" Lösung am laufen, falls es doch mal wieder ein vernünftiges Paket im Debian Repo gibt. Habe das Debianpaket installiert und die Files überschrieben. Die Anleitung war aus dem Internet, ich finde das Original aber gerade nicht. Credits sollten natürlich dort hin gehen ..

    Code
    apt-get install phpmyadmin

    Danach das Webverzeichnis löschen:

    Code
    rm -rf /usr/sharephpmyadmin

    Aktuelle Version downloaden, entpacken und an die richtige Stelle verschieben

    Code
    wget -P /usr/share/ "https://files.phpmyadmin.net/phpMyAdmin/4.9.1/phpMyAdmin-4.9.1-all-languages.zip"
    Code
    unzip phpMyAdmin-4.8.5-all-languages.zip
    Code
    mv phpMyAdmin-4.9.1-all-languages /usr/share/phpmyadmin

    Konfig anpassen

    Code
    cp /usr/share/phpmyadmin/config.sample.inc.php /usr/share/phpmyadmin/config.inc.php
    edit /usr/share/phpmyadmin/config.inc.php

    Einen Blowfish Key generieren, z.B. hier: https://www.motorsportdiesel.com/tools/blowfish-salt/pma/ und eintragen.

    Temporäres Verzeichnis anlegen

    Code
    mkdir /usr/share/phpmyadmin/tmp
    Code
    chown www-data:www-data /usr/share/phpmyadmin/tmp

    Bei einem phpmyadmin update mache ich das gleiche nochmal, also ab Verzeichnis löschen.

    Don't even think about it.

    https://rspamd.com/downloads.html <-- den hier nutzen, dann sollte es auch klappen.

    Guter Punkt. Ich habe auch Quark erzählt. Sind natürlich die Pakete von https://rspamd.com/apt-stable installiert :rolleyes:

    [edit]

    Nein, ist es tatsächlich nicht ,.. Ich habe blind die Anleitung befolgt, aber nicht sichergestellt, dass auch tatsächlich die neue Version installiert wird :/

    Funktioniert jetzt, ein "apt install rspamd/buster" hats gebracht. Da habe ich mir wohl mit apt pinning ins Knie geschossen, dass nur auf stable/testing ging, nicht zu buster ...

    Hier gibts ja einige Rspamd user. Ich habe das Problem, dass bei mir die Grafiken nicht erzeugt/angezeigt werden. Hat mich bisher nicht gestört, wollte dem aber doch mal auf den Grund gehen. Installiert ist das ganze aus den Buster Paketquellen.

    Ist mit allen Browsern/Systemen gleich (Powerbook, Linux Desktop, Mobil ...)

    Die Chrome JS Console gibt zwei Fehler aus. Die erste Fehlermeldung vor der Passworteingabe, die zweite danach:

    Code
    jquery-3.3.1.min.js:4 Failed to load resource: the server responded with a status of 403 () send @ jquery-3.3.1.min.js:4
    d3pie.min.js:8 Uncaught TypeError: d3.arc is not a function
        at Object.create (d3pie.min.js:8)
        at d3pie.min.js:9
        at d3pie.min.js:8

    Das ganze sieht dann so aus

    Screen Shot 2019-10-09 at 12.46.38.jpg

    Es läuft über einen Apache reverse proxy, gibt aber das gleiche aus, wenn ich über einen SSH tunnel auf localhost zugreife. Da das ganze aus den Systemquellpaketen kommt, vermute ich mal dass die Softwareversionen passen sollten, sonst wäre das Internet voll von dem Problem. Vermuten würde ich also eine Art Rechteproblem? Ich bekomme aber keine Fehlermeldungen..

    Im rspamd log finde ich nichts. Also keine Fehler und im Debuglog wird nur angezeigt, welche Dateien aufgerufen werden..

    Im Apache access.log taucht ein 403er auf, sonst 200er

    Code
    MeineIP - - [09/Oct/2019:20:09:32 +0200] "GET /rspamd/stat HTTP/2.0" 403 44 "https://mail.domain.de/rspamd/" "Mozilla/5.0 (Macintosh; Ident"

    PHP x.y.z ist eine andere PHP-Installation mit anderen Modulen und Einstellungen wie PHP x.y bei Netcup. Das hatten wir hier schon öfters als Thema.

    Eigentlich kommt das so oft als Thema, dass es sich mal lohnen sollte, das ordentlich zu dokumentieren. Habe kein Webhostingtarif, aber offensichtlich scheint das nicht eindeutig zu sein.

    - Versionen mit einer Nachkommastelle sind von Netcup kompiliert und verwaltet.

    - Versionen mit vollständigen Versionsstring kommen direkt von Plesk.

    - Alle haben unterschiedlichen Funktionsumfang. (wechseln, ausprobieren!)

    - Wann es Updates/neue Versionen gibt ist ungewiss.

    Ich habe mit top mal nachgesehen, während ich etwas Größeres heruntergeladen habe und dabei einen Stream auf twitch laufen lasse. Da ist die Auslastung aber auch nie höher als 50% und pendelt meist um die 30%-40%

    Wie viele Kerne hat denn der kleine? OpenVPN ist nicht Multithreadfähig und lastet deshalb nur einen CPU-Kern aus. Wenn du zwei hast, wird die Auslastung nicht über 50% gehen, der Server ist dann aber am Anschlag ;)

    Wie gesagt, wenn man nur einen Nutzer hat und Geschwindigkeit wichtig ist, ist momentan Wireguard das Tool der Wahl. Man sollte sich aber vorher einlesen, da es keine klassische Client<->Server Anwendung ist und einem da manches merkwürdig vorkommt, wenn man das erwartet. Soll heißen: Es ist kein 1:1 Ersatz für OpenVPN, erfüllt aber zu 90% die gleichen Nutzeranforderungen.

    Die E-Mail Server sind beim Webhosting doch bei Netcup andere IPs und FQDNs als die Webserver beim Webhosting.

    Ja, und oben wurde auch schon gesagt, dass er keinen A record für mail.domain.de hat. Hat er aber wohl ignoriert..

    Also zu perryflynn und „kein A-Record“ - jein, macoku hat einen Wildcard angelegt.

    Wenn der mx Eintrag auf einen CNAME zeigt funktionierts nicht. Das gilt afaik auch und gerade für Wildcard Einträge.

    Wäre nachzulesen in: https://www.rfc-editor.org/rfc/rfc2181.txt

    10.3. MX and NS records

    The domain name used as the value of a NS resource record, or part of the value of a MX resource record must not be an alias. Not only is the specification clear on this point, but using an alias in either of these positions neither works as well as might be hoped, nor well fulfills the ambition that may have led to this approach. This domain name must have as its value one or more address records. Currently those will be A records, however in the future other record types giving addressing information may be acceptable. It can also have other RRs, but never a CNAME RR.

    Also:

    mail.domain.de A Record anlegen und auf die IP vom Mailserver (nicht Webserver!) zeigen lassen.