Beiträge von CmdrXay

    Hay,

    Bei VPN denke ich immer das es über solch einen Tunnel am sichersten ist.?!

    ich möchte es etwas differenzierter formulieren:

    Ja sicherer unter diesen Aspekten:

    • Wenn Du den Tunnel (nur) über einen reverse Proxy für HTTP/HTTPS benutzt, exponierst Du Deine häusliche IP-Adresse der Fritzbox nicht
    • Angriffsvektor existiert in dem Fall nur über Vulnerabilitäten des Webservers zuhause - was aber auch mit der CNAME/DynDNS-Konstruktion der Fall wäre

    Nein, unsicherer unter diesem Aspekt:

    • Wenn Dein Server gehackt wird und Du über Deinen Heimserver keine weiteren Sicherheitsmaßnahmen ergriffen hast, liegt Dein Heimnetzwerk offen. Und wenn der Hacker den Server knacken konnte, wird ihn ggf. der Heimserver nicht aufhalten

    Deswegen: Auf dem Heimserver müssen mindestens dieselben Sicherheitsmaßnahmen ergriffen werden wie auf dem VPS/root-Server. Der Heimserver sollte in einer DMZ stehen, so dass Heimnetz zum Heimserver noch zusätzlich abgeschirmt wird. Idealerweise tunnelst Du nur den Server (also client-to-client-VPN) und nicht das Netzwerk (network-to-network VPN).

    Aber ich glaube, das wird jetzt zu detailliert...

    CU, Peter

    Hay,

    nur zum Verständnis aus "unserer" Sicht - also die der langjährigen Forenteilnehmer und User:

    Du kannst und darfst einen Server, der öffentlich erreichbar ist, NUR ernsthaft betreiben, da ist "nur zum testen" / "nur um zu zu spielen" genau das, was die Sache für uns negativ werden lässt. Dinge, die Du auf dem Server falsch machst und deswegen gehackt wirst - oder zur Spamschleuder wirst - wirken sich auf die Netzwerknachbarn negativ aus.

    Ansonsten sieht mir das alles, was Du machen möchtest, recht kompliziert aus. Wen Du zuhause keine öffentliche IP Adresse bekommst (also carrier grade nat, CGN), hilft Dir tatsächlich nur ein reverse Proxy auf dem Server selbst und tatsächlich dann ein VPN (OpenVPN, WireGuard etc.).

    Wenn es kein CGN ist, sondern "nur" statt IPv4 eine IPv6, dann gilt alles wieder so, wie ich geschrieben habe - auch IPv6 funktionieren mit einem passenden dynDNS-Service, es sind dann aber halt keine AA, sondern AAAA records.

    NIemand macht sich über Dich lustig (außer Du provozierst es und verhälst Dich selbst wie ein Kasper). Aber wir warnen. Das Forum ist nicht nur zur Hilfe gedacht, sondern auch zur Gefahrenabwehr, also um Leute von Schritten abzuhalten, die (auch) anderen Schaden verursachen. Man ist im Netz nicht alleine. Und auf einem Server von Neulingen ist dieser ggf. auch nicht lange alleine.

    CU, Peter

    Hay,

    "absoluter Neuling" und dann einen VPS/root-Server sehe ich erstmal kritisch. Werden andere sicher noch was dazu sagen.

    Es ist aber nicht so klar, was Du möchtest, wenn ich es richtig verstanden habe, hast Du eine Domain zu netcup transferiert, die grundsätzlich auf Deinem Server bedient werden soll, aber Subdomains dazu von einem Server, der bei Dir zuhause steht.

    Einfachste Lösung - und völlig ohne VPN:

    Insofern braucht der DNS für die Subdomains die IP von zuhause, d.h. Du braucht in Deinem häuslichen Router z.B. einen dynDNS-Service, d.h. Deine häusliche IP-Adresse, auch wenn sich diese ggf. durch Zwangstrennung ändert, wird mit einer synthetischen Domain verbunden, unter der sie erreibar bleibt, z.b. irgendwas mit myhome.dyndnsservice.org kommmt da raus.

    Anschließend trägst Du die Subdomains in den DNS ein, aber nicht mit einem AA/AAAA-Record (="IP Adresse"), sondern mit einem CNAME-Record. In diesen trägst Du myhome.dyndnsservice.org jeweils ein. Dann schaut ein Browser bei Deiner Subdomain erst nach dem DNS, DNS antwortet: Such die IP vom CNAME, CNAME liefert Haus-IP und schwupps landet die Anfrage dort. Dann muss Dein Hausserver nur noch auf die Domain antworten und gut ist.

    [Dass man ähnliches auch mit der DNS API von Netcup selbst bauen kann, erwähne ich nur. Nix für Neuling!]

    Die Hauptdomain bzw (www) setzt Du mit der IP von Deinem neuen Server in den DNS.

    Fertig.

    Dann nur noch schnell den Server absichern (root-login sperren, privaten key einrichten, sudo einrichten, firewall konfigurieren, fail2ban installieren usw.) und Du bist durch (hahahaha). Und Finger weg von E-Mail fürs erste. Und ich hoffe, Dein Server steckt nicht einem Netzwerksegment, in dem einer von meinen auch steckt.

    CU, Peter

    Hay,

    Ich habe grad mal versucht das anzupassen.. keine Ahnung wer sich so einen Schwachsinn ausdenkt.. da muss nur irgendwo ein Leerzeichen fehlen oder zuviel sein, schon geht nicht´s mehr .. :cursing: hab langsam keine Lust mehr ...

    :P Das mit den "exakten" Einrückungen ist aber genau die Definition eines yaml files, deswegen habe ich genau darauf hingewiesen, als mir das mit den fehlenden Einrückungen aufgefallen ist. Dadurch geraten Elemente einfach in die falsche "Ebene".

    Du musst nur das "labels" einrücken (auf die Höhe von "wiki:"), die Spiegelstriche darunter passen wieder von der Ebene. Und das "networks:" weiter rein, dass es dann auf derselben Ebene wie labels und das oben drüber steht. Die Spiegelstriche bei "networks" in dem Fall müssen hier auch weiter reinwandern, so dass sie auf derselben Ebene wie die Spiegelstriche unter "labels" stehen.

    https://en.wikipedia.org/wiki/YAML

    CU, Peter

    Hay,

    Code
    networks:  
       proxy:    
          external: true

    ok, ich kenne mich da nicht richtig mit aus, ich kann nur gut vergleichen...

    Gibt es einen Grund, warum im "geht nicht" der untere networks-Abschnitt fehlt? Im "geht" sind da zwei "networks" Einträge auf unterschiedlichen Ebenen, einmal auf der Server-Ebene und einmal im Generellen. Außerdem ist labels nicht passend eingerückt...

    Es gibt doch ein Problem mit dem Zugriff von extern, oder?

    CU, Peter

    Hay,

    Sofern z.B. https://dnschecker.org die Subdomain richtig auf deinen Server auflöst kann es daran nicht liegen.

    auch wenn nicht, zum testen kann man das umgehen/übergehen, indem man die domain und die (neue) ip in die hosts tabelle vom Rechner einträgt, von dem man seine Tests macht. Zumindest der Browser berücksichtigt die hosts-Datei.

    Nach dem Testen natürlich wieder raus aus der hosts.

    CU, Peter

    Hay,

    Das macht aus den knapp 700 ms bei "Union materialize" 180 ms ... In der Gesamtabfrage sinkt die Zeit von gut 870 ms auf 305

    Fein.

    Allerdings ein wichtiger Hinweis: Deduplizieren heißt ja, dass doppelte Datensätze, die ggf. durch UNION entstehen, im nachhinein entfernt werden. D.h. Du solltest zählen, ob vor und nach dem ALL die Anzahl der ausgeworfenen Datensätze gleich ist bzw. entscheiden, ob Dir das überhaupt wichtig, falls sie sich unterscheiden.

    CU, Peter

    Hay,

    Ähm...

    sowas hatte ich mal bei ebay, wobei ebay nicht ausformuliert, was "böse" ist.

    Meine Bewertung "Ware topp, Preis ok, Lieferung war schnell".... ging nicht durch. Ich habe so lange umformuliert und als sie plötzlich durchging, wußte ich, woran es lag... "w-ar sch-nell".

    CU, Peter

    Hay,

    also ich wette, dass das ORDER BY hier die show versaut. Dort wird immer nur auf ts referenziert.

    Ein Hinweis, falls das Mißverstanden wurde: Wenn ich schreibe "gesucht wird", dann umfasst das alle elementaren Operationen, bei denen in Datebanken gesucht wird, das umfasst nicht nur WHERE, JOIN, sondern auch HAVING, ORDER und in gewissem Umfang auch GROUP (letzteres for Oracle auf jeden Fall, mysql/Mariadb weiß ich jetzt nicht).

    CU. Peter

    Hay,

    macht es Sinn, einen zusätzlichen Index auf Spalten zu erzeugen, die schon im Primary Index enthalten sind?

    JA!

    Ein zusammengesetzter primary key ist nur effizient, wenn nach dem zusammengesetzten primary key gesucht wird.

    Wir haben eine Tabelle, die über eine Mio Datensätze enhält und eine Abfrage, die diese Tabelle mit anderen sieben per JOIN verknüpft. Hat wunderbar funktioniert. Alle Verknüpfungen passieren über Indizes. Es wurde ein weiterer JOIN dazu gefügt, mit einem JOIN über einen Wert, der Bestandteil eines zusammengesetzten primary keys war -> 13 Sekunden dauerte das Query plötzlich. Ich vermutete als spontanen Auslöser den kombinierten Index - als der Parameter des JOINs in einen zusätzlichen Index überführt wurde -> 0.1 Sekunden.

    Ich habe dann noch einen Abfrage optimiert, damit es noch schneller läuft. Es wurden auch jedesmal unnötige Daten generiert über einen zweifachen count, die nur einmal sonst im ganzen Projekt benötigt wurde - und sie werden jetzt nur noch dort mit generiert und nicht im Mega-JOIN.

    CU, Peter

    Hay,

    zum nächsten Terminal gehen und es im Endeffekt unendlich probieren… (Gut, durch die Online-Anbindung in der Realität wahrscheinlich eher nicht.)

    also ich gehe mittlerweile von einer vernetzten Welt aus - wobei ich dabei auch regelmäßig wieder enttäuscht werde. Nun, vor 12 Jahren hättest Du also vermutlich mehr als die 3 Versuche gehabt.

    So um 2010 brauchte ich aufgrund eines Notfalls an einem Tag relativ viel Bargeld und die Banken waren geschlossen. Dreimal so viel Geld, wie das tägliche Auszahlungslimit am Geldautomaten. Puh, woher nehmen wenn nicht ... ähm...

    Ich erinnerte mich an ein paar Dinge, die ich gehört, gesehen habe... ich habe mal ein Praktikum im ehemaligen Rechenzentrum des Saarlandischen Sparkassen und Giroverbandes gemacht, außerdem war mein Vater Controller und Leiter der Betriebswirtschaftlichen Abteilung bei einer Bank.

    Also hob ich zuerst bei meiner Hausbank (Sparkasse) in Höhe meines Auszahlungslimits ab, fuhr dann ganz schnell zu zwei anderen Banken, die meines Wissens nach nur ein zeitverzögertes Gateway zur Sparkasse hatten und hob da jeweils nochmal in Höhe des Auszahlungslimits ab. Erfolgreich.

    Meist merkt man, wie gut die Banken vernetzt sind, wie lange eine Überweisung braucht. Damals (naja, heute auch noch) war Commerzbank und Postbank zur Sparkasse sehr langsam.

    Man sollte im Hinterkopf haben, dass der bankeninterne Datenverkehr zu hohem Prozentsatz immer noch Batchverarbeitung ist. Denkt mal an den Aufriss mit dieser vorzögerungsfreien Schnellüberweisung und warum die Banken das nur gegen teuer Geld machen. Weil das im Wesentlichen an deren bestehender IT-Struktur vorbeiläuft.

    CU, Peter

    Hay,

    natürlich ist es beabsichtigt, dass nicht jeder Webseitenbetreiber (wozu ein Webhosting da ist), als root auf dem Server mit zig fremden Webseiten rumrutschen darf.

    Ja, es ist das falsche Produkt.Aber wenn Du Dich selbst als Noob bzgl. Servern bezeichnest, wird es für Dich kein richtiges Produkt hier geben. Du bräuchtest mindestens einen VPS und da habe ich ein verdammt schlechtes Feeling. Ich möchte Dich nicht im selben Netzwerksegment haben wie einer meiner Server und diese latente Feindseligkeit hat seinen Grund, aber ich vermute, Du wirst dazu noch das eine oder andere Statement von Dritten bekommen.

    Node ist zwar im Webhosting vorhanden, aber sehr beschränkt. Laut Installationanleitung braucht diese Anwendung einen Port nach außen und das wird Dir das Webhosting nicht geben.

    CU, Peter.

    Hay,

    Also z.B. webmaster@superhypermeganet.com weiter geleitet auf max.mustermann@gmail.com. Wäre damit das Blacklisting-Problem beseitigt?

    Blacklisting betrifft nur das Senden von E-Mails. Was - mit Verlaub - aufgrund des 70er/80er Jahre SMTP-Protokolls die Konfiguration eines sendenden Hosts zur reinste Hölle macht.

    Also mit einfachen Worten: wenn Du nur Empfänger bist und die E-Mails weiterleitet, hast Du maximal das Problem zur Stelle, an die weiter geleitet wird. Wenn Dein Host von gmail als Spamschleuder gewertet wird, ist Deine E-Mail (eingehend) auch tot.

    CU, Peter

    Hay,

    Bei dir die letzten Monate auch einiges weggebrochen?

    Nö, das nicht. Also nicht in real, nicht wirtschaftlich. Von außen betrachtet habe ich einen Job, nach dem andere sich vermutlich die Finger lecken würden, von den Konditionen her ganz sicher, vom Arbeitsinhalt vermutlich auch. Sofern man sich auf das beschränken kann, was im Ticket steht und thematisch eingeschränkt mitdenkt. Jobsicherheit ist 100% gegeben, renommierte Kunden aus dem DAX und MDAX, ordentlicher Stapel im Backlog zu erledigen.

    Aber ich habe festgestellt, dass ich dringendst ein kreativeres Umfeld brauche, mehr Freiraum, mehr Forderung und ich brauche tatsächlich auch gezielte ÜBERforderung (auf geistiger und intellektueller Ebene). Wenn ich dazu auch nur das geringste Anzeichen in meinem Code zeige, höre ich "nicht overengineeren!".

    Weil ich nicht weiß, wie ich das hinbekommen soll (überall zwickt halt irgendwo auch der Zeitbedarf, den das Leben von einem erwartet = zeitliche Überforderung mit Nichtigkeiten) und der Krisenmodus "der Leute" (also nicht meiner) seit fast drei Jahren (Pandemie, Inflation, Ukraine-Krieg, Energiekrise), bin ich mental ein bißchen weggebrochen, frustriert, demotiviert und versuche das z. Z. mit professioneller Unterstützung wieder etwas zusammenzusammeln.

    Das geht nur dadurch, dass ich Entscheidungen treffe, was mit meiner Schwäche kollidiert, persönliche Prioritäten zu bilden... könnte theoretisch den Job wechseln, aber finde ich so einen (oder findet er mich)? Chance 1:10^4 oder eher 1:10^5? Welchen Kompromiss muss ich eingehen? Ändert sich dann wirklich was?


    Naja, soweit... und dann immer mit der Tendenz, andere damit hineinzuziehen und schließlich zu überfordern 8o:saint:

    CU, Peter