Beiträge von CmdrXay

    Hay,

    vielleicht ist jemand hier, der mir über eine Hürde helfen kann.

    Hintergrund: Ich möchte ein paar Produkte online verkaufen - sowohl echte physische Handelsware, als auch Dienstleistungen, vielleicht digitale Produkte. Alles drei sind unterschiedliche Firmen/Geschäfte/Webseiten und so klein, dass ich mit eine Shop-Software schon "mit Kanonen auf Spatzen schieße" (wenn es damit allerdings einfacher geht, meinetwegen). Vom Umsatz her auch eher "nebenläufige" Geschäfte, d.h. es lohnt sich da auch nicht, viel Geld zu investieren.

    Bislang habe ich (im Web) nur Affiliate gemacht bzw. in der realen Welt die Handelsware per Vorkasse verkauft, aber das ist mir zu kundenunfreundlich (und war nur meine Reaktion darauf, dass ich bei Kauf auf Rechnung anfangs bei 25% der Kunden nachgetreten musste). Jetzt habe ich 1800 elektronische Fahrtenbücher von einem ehemaligen Auftraggeber aus einer Sortimentsbereinigung aufgekauft, von denen ich eine maximale Menge an den Mann bringen möchte (und schon bei 100 verkauften Stück extremst zufrieden wäre).

    Ich habe viel gesucht, finde aber nicht wirklich geeignete Texte dazu - das Thema ist so über-SEO-t <X, dass ich wahnsinnig werde und deswegen Auskunft von echten Menschen brauche, die Ihre Erfahrung unabhängig von Google gesammelt haben... google kann ich - vielleicht fehlen mir hier auch nur die richtigen Stichworte.

    Wer kennt einen Zahlungdienstleister, der auch mit jährlich geringen Umsätzen umgehen kann (im kleinsten Shop vielleicht 1000 Euro im Jahr), der mindestens Lastschrift und Kreditkarte anbietet, idealerweise Rechnung. Die Kosten für die reine Abwicklung sind erstmal sekundär. Achja... und NICHT Paypal direkt, wobei diese Zahlungsart im Portfolio des Zahlungsdienstleister selbst gerne auch integriert sein darf.

    Vielen Dank schon mal im voraus...

    CU, Peter

    Hay,

    zumindest im root-Server-Plesk kannst Du webmail.domain.tld als eigene Subdomain anlegen (DNS-Eintrag im CCP für die Subdomain nicht vergessen), dann lässt sich dafür auch ein eigenes LE-Zertifikat (über Plesk) ziehen.

    Aber wie geschrieben: Mangels Webhosting kann ich es nicht selbst ausprobieren. Würde mich aber wundern, wenn man nicht für jeden per Plesk anlegbaren virtuellen Host ein LE Zert ziehen kann. Notfalls über DNS-Challenge, wobei das natürlich mehr Aufwand macht.

    CU, Peter

    Hay,

    Hat denn jemand von Euch das LE-Zertifikat mit der webmail-Subdomain zum Arbeiten bekommen - und wenn ja, wie?

    Ja, spaßeshalber mal getestet - allerdings dann einen eigenen Webmailer (Roundcube) installiert, so dass man den Webmailer von netcup nicht mehr verwenden muss. Bemerkung: Auf einem Root-Server, sollte aber auf einem Webhost auch möglich sein. Wobei der Mailabruf mit einem Mailreader immer noch über den netcup-eigenen Mailserver und Zertifikat erledigen muss.

    CU, Peter

    Hay,

    Ich höre als Grund gegen eine Auszahlung oft das Stichwort "Geldwäsche". Ist da etwas dran? Ich könnte ja durchaus "dreckiges" Geld einzahlen und dieses dann durch Auszahlungen "waschen"..

    ja durchaus berechtigt - aber betrachte mal den "Umfang". Da bekommst Du schneller Dein Geld gewaschen, wenn Du eine Stadt abfährst und Paysafe-Karten kaufst (oder gleich den ganzen Guthabenständer leer kaufst) :D

    Abgesehen davon, dass man das leicht merkt und schon alleine des Aufwands wegen wird Netcup einem massenhaften Mißbrauch schnell einen Riegel vorschieben. Und als letztes - wenn Geldwäscheverdacht besteht, kann man das schnell durch eine entsprechende Meldung erledigen, es sollen zentrale Meldestellen eingerichtet werden (mein letzter Stand).

    CU, Peter

    Hay,

    ich erinnere mich gerade wieder an etwas, finde die Quelle aber nicht mehr - irgendwo habe ich gelesen, dass google tatsächlich bei Zirkelschlüssen (also wenn an Absendeadresse zurück-"geforwarded" wird) zu macht, weil es a) ein Phishing und b) ein rekursives Forward verhindern will, die vielleicht wieder zu der forwardenden Adresse zurückstellt. Ein smtp-Log von beispielseite.de könnte nicht schaden, aber da kann man vom Webhosting glaube ich nicht zugreifen.

    Das kam in den 100ten Texten vor, die ich durchforstet habe, damit E-Mails bei gmail zuverlässig und nicht im Junk-Ordner ankommen, blieb aber nicht im Detail bei mir hängen - ist eher so wie ein entferntes Echo in meinem Kopf.

    Ich würde an Deiner Stelle mal von einer anderen gmail-Adresse versuchen um auszuschließen, dass es ein generelles gmail-Problem ist. Kannst mir gerne auch per PN die Adresse der beispielseite.de-Mail-Adresse schicken, dann schicke ich was von meinem gmail-Account.

    CU, Peter

    Hay,

    bei Managed Servern überwiegen die Kosten des "managed", nicht des "Servers". D.h. bei einem kleineren Server wird es da kaum Abschläge geben, bei 43 Euro im Monat für den PS2000 würde ein theoretischer PS1000 (egal wie klein die Hardware wird) immer noch über 30 Euro kosten.

    CU, Peter

    Hay,

    Guthabensystem ist im Grundsatz schrecklich. Stellt euch vor ihr müsstet 15 Euro für einen schönen RS 2000 aufladen, und dann benutzt ihr die Zufriedenheitsgarantie. Wenn man nun kein anderes Produkt braucht, ist das Geld jetzt weg.

    Naja, Beutelschneider machen dies. Aber im normalen juristisch einwandfreien Leben muss geldwertes Guthaben nach Vertragsende zurückgezahlt werden (ich bin mir jetzt aber nicht sicher, ob eine Bearbeitungsgebühr dafür verlangt werden kann). Dadurch dass es machmal anders gehandhabt wird, wird es nicht richtig, es beschweren sich nur zu wenige.

    CU, Peter

    Hay,

    mir ist der Weg noch nicht so ganz klar - so habe ich es verstanden:

    Thunderbird (meinname@gmail.com) -> google-SMTP -> beispielseite.de-SMTP -> kontakt@beispielseite.de (fwd: mainame@gmail.com) geht nicht?

    Thunderbird (meinname@web.de) -> web.de-SMTP -> beispielseite.de-SMTP -> kontakt@beispielseite.de (fwd: mainame@gmail.com) geht?

    Frage: Kommt die Mail denn in kontakt@beispielseite.de in beiden Fällen an?

    Mit google Mail hatte ich schon einige seltsame Erscheinungen. Nachdem ich aber spf, dkim und dmarc, rdns, smtp-hostname (naja, bis auf die subdomain, meldet sich mit domain.tld statt mit mail.domain.tld; das reicht aber) richtig konfiguriert hatte, keine Probleme mehr.

    CU, Peter

    Hay,

    die "harte" Herangehensweise lässt erfahrungsgemäß eher die Glocken läuten als eine "sanfte".

    Ein falsch konfigurierter root-Server kann ein ganzes Subnetz auf eine Mail-Blocklist treiben. Das ist nicht nur ägergerlich, der Noob hat dann eventuell mit Schadensersatz zu rechnen. Das muss ihm bewußt werden, dass er jetzt mit einem 20-Tonner auf dem Datenhighway unterwegs ist und das Schadenspotenzial entsprechend hoch ist.

    Wobei ihm besser beholfen wäre, wenn er auf seinem Heim PC einen VServer aufsetzt, die 180 Tage Trail nimmt und damit testet.

    Das ist genau die richtige Vorgehensweise. Als ich mit Servern angefangen habe, gabs noch keine virtuele Maschine. Ich habe einen kleinen Computer mit Linux bespielt (heute vielleicht Raspi) und damit geübt. Dann habe ich einen Server im eigenen Netz aufgesetzt (die Möglichkeiten hat nicht jeder) und Apache usw. gelernt. Dann Webhosting gekauft und erst sehr spät habe ich mich an Server getraut, die dem Web gegenüber exponiert sind.

    Heute geht das mit VMs wesentlich einfacher.

    CU, Peter

    Hay,

    Also ich sehe unter der Domain https://www.spielenohnestrom.de/ erstmal ein falsches Zertifikat, dann eine Umleitung auf "https://www.spielenohnestrom.de/index.htm/" und dann kommt "Hier entsteht eine neue Webseite" in weiß auf Netcup-Grün - also dasselbe :)

    Da stimmt entweder etwas mit dem Forwarding nicht (.htaccess-Datei) oder die Zuweisung der Verzeichnisse nicht. Ich selbst habe kein Webhosting, deswegen kann ich da nur sehr oberflächlich etwas dazu sagen.

    CU, Peter

    Hay,

    D.h. Firewallfreigaben zur PBX hin sind total nutzlos, ich kann ja schlecht das gesamte 217.0.0.0/8 er Netz freigeben.

    Die komödiantische Details wußte ich ja noch gar nicht. Hab nie auch nur versucht, mit Telekom und VoIP mehr zu machen als Fritzboxen von privaten Nutzern angeschlossen. Ich hatte bei oben genannter Umstellung schon extremste Bauchschmerzen... wen könnte ich fragen, wenn was schief geht? Und was ist, wenn der krank wird?

    Die bekommen das über die technische Hotline von T-Systems mit den klassischen PMXen schon nicht richtig hin, wenn ich nicht direkt mit dem PMX-Zentrum in Köln spreche (gottseidank habe ich direkte Durchwahlen).

    Egal, sieht so aus, als ob die Firma zu einem Drittanbieter geht, weil Telekom ist zu teuer (das kommt ja noch hinzu). Zwei PMXer mit ein paar Dienstmerkmalen 600 Euro netto im Monat - IP-Umstellung mit Glasfaser und Sip-Trunks 1100 Euro netto im Monat (und 3 Jahre Bindung). Die haben sie nicht mehr alle... Business T-DSL mit 50MBit = 30 Euro, Sipgate Trunking um die 30 Euro und geht... mache ich schon seit 2010 so, keiner hat sich über Gesprächsqualität beschwert und Verfügbarkeit nicht schlechter als Telekom.

    CU, Peter

    Hay,

    sorry, war in Projekten die letzten Woche :) (und bin's noch).

    tel.t-online.de ist außerhalb des DTAG Netzes nicht erreichbar (t-dialin / t-ipconnect).


    Das ist absolut richtig. Sobald man das Netz der Telekom verlässt (je nach Vertrag reicht dafür auch schon der Hausanschluß) gibt es keine Connection zur Telekom über VoIP. Ich habe zwei Beinchen ins Internet, eines geht zur Telekom, eines geht über Wifi zu einem anderen Anbieter. Der SIP-Account der Telekom funktioniert nur über das DSL der Telekom, mit derselben Kombination über den anderen Provider geroutet klappt das nicht.

    Ein anderes Zeichen, dass die Accounts Telekom-gebunden sind: In der Fritzbox reicht es neben den normalen Anschlußdaten für DSL (wenn man das überhaupt noch muss) nur noch das Eintragen der Telefonnummern - und schon funzt es, ohne irgendwelche anderen Zugangsdaten. Die Legitimität der Rufnummern wird somit über den Anschluß als solchen geprüft, nicht über Credentials.

    Kaum SipGate eingerichtet und tada! Alles funktioniert.

    Das war auch ein guter Tipp. Ich habe Sipgate seit Jahren, mit Einzelanschlüssen und mehreren Trunks. Und die kennen sich mit SIP außerdem aus - ich kann es beurteilen. Während wenn ich mit der Telekom über SIP reden muss... lasse ich es lieber.

    Der Vertriebler, mit dem ich eine (geplante) IP-Umstellung von zwei Primärmultiplex besprochen habe, wollte mir weiß machen, dass die Telekom einen definierten Endpunkt bei uns bräuchte, um sich per SIP mit uns zu verbinden (nebenbei ist die Richtung verkehrt herum... WIR bauen die Verbindung zum SIP-Server auf). Nein, "brauchen" sie nicht. Wollen Sie, um die SIP-Trunks auf die eigene Leitung zu binden, obwohl ich von anderen Providern dicke Leitungen habe. Und ja, wenn man mehr wie 50 Telefonate über Telekom leiten möchte, brauchen wir Glasfaser und 100MBit, drunter geht das nicht. Also ... "WOLLEN" sie nicht.


    Ich rate derzeit jedem, der von IP-Umstellung bedroht ist, der Telekom Adieu zu sagen, wenn man die Chance hat ...

    CU, Peter

    Hay,

    perl ist nicht vorhanden in der SSH-Umgebung.

    soweit ich weiß ist zumindest python auch nicht über CLI machbar

    das ist natürlich schade :)

    Aber wenn zumindest wget oder curl im ssh zur Verfügung steht (was jemand mit einem Webhosting auch mal testen könnte), dann kann man einen Webrequest auf den eigenen Server machen, auf dem dann ein Perl-Script läuft. Workaround und total unhübsch :D

    CU, Peter

    Hay,

    Webhosting und Cron sind unterschiedliche Nutzer bzw. bei Plesk ggf. auch unterschiedliche Perl-Versionen. Ich habe einen eigenen root-Server, deswegen kann ich nicht abschätzen, ob das beim Webhosting genauso ist.

    Log Dich mal per ssh ein und tippe which perl ein. Dann bekommst Du den Pfad zu Perl, sofern er im Suchpfad liegt (das sollte eigentlich so sein). Diesen Pfad trägst Du dann genau so im shebang ein, also #!/pfad/zu/perl  mit dem "/" am Anfang, da Pfade im Cron immer absolut sein sollen.

    CU, Peter

    Hay,

    Kann jemand eine brauchbare USB Netzwerkkarte empfehlen?

    ich habe einen USB-Hub im Einsatz, der auch einen Gigabit Ethernet-Port enthält und ich bin extremst zufrieden. Er ist sowieso einer der besten und stabilsten Hubs überhaupt (Transfer SSD auf USB-Stick, beide am Hub, mit der maximal möglichen Geschwindigkeit der Geräte, schon viele Male 150GB in einem File kopiert ohne einen Aussetzer).

    Es ist der Aukey USB 3.0 6-Port (+1 Ladeport) + Gigabit Ethernet -> https://amzn.to/2KK8lan. Zumindest bei mir wird er derzeit für 20 Euro angezeigt... gerade ein Schnapper :D

    CU, Peter