Hallo zusammen,
bin beim Testen von eos auf ein Hindernis zum Thema IPv6 gestoßen, dass sich mir nicht so ganz erschließt.
Aufbau:
- 1 VM (Debian)
- VM Beispiel IPs: 192.168.178.42, fda9:0ba9:3538::2
- 1 Netzwerk (Default Netzwerk)
- 2 Public IPs (Die die zu Beginn automatisch generiert werden)
- 156.156.156.156
- 2001:db8::2
- 1 ACL
- 1 Regel (Allow ANY Procotol, From ANY Source IP, From ANY Source Port, To ANY Destination IP, To ANY Destination Port)
- 2 Public IPs (Die die zu Beginn automatisch generiert werden)
- DNS Einstellungen für acme.example.com
- A -> 156.156.156.156
- B -> 2001:db8::2
Kommen wir zum Problem:
Ich habe eine Port-Forward Regel für mein Default Netzwerk definiert, besagte Regel horcht auf 156.156.156.156, der Public IPv4 Adresse des Default Netzwerks, und leitet den Traffic weiter an 192.168.178.42, die interne IPv4 Adresse meiner VM.
Gehe ich auf https://acme.example.com funktioniert der Zugang ohne Probleme, ich sehe die dort gehostete Website.
Jetzt ändere ich die Port-Forward Regel für mein Default Netzwerk jedoch zu IPv6. Also besagte Regel horcht auf 2001:db8::2, der Public IPv6 Adresse des Default Netzwerks, um diesen an fda9:0ba9:3538::2, die Unique Local Adresses meiner VM weiterzuleiten.
-> Zugang funktioniert nicht mehr - Connection Timeout
Das gilt für jede Verbindung. Selbst wenn ich auf der Debian VM einen netcat listener aufmache, kann ich mich nicht damit verbinden.
Die Port-Forward Regel hat ANY/ANY bei Source/Destination Ports, daran kann es nicht liegen.
Übersehe ich da irgendwas oder ist das ein Bug?